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Juden in der Türkei

Erstellt von TurkishRevenger, 12.03.2011, 11:35 Uhr · 5 Antworten · 1.050 Aufrufe

  1. #1
    TurkishRevenger

    Juden in der Türkei

    Nach ihrer geschichtlichen Herkunft gliedert sich die Judenheit in der Türkei in drei Gruppen:


    1. Juden, die im *byzantinischen Reich wohnten und nach dem Sturz der Byzantiner unter türkische Herrschaft gekommen waren,
    2. Emigranten aus *Spanien, *Portugal, *Italien, den sog. *Sephardim,
    3. Emigranten aus *Österreich, *Ungarn, *Russland, *Deutschland und *Polen, den sog. *Aschkenasim.


    Als die Türken zu Beginn des 14. Jahrhunderts in den Gebieten erschienen, die heute zur Türkei gehören, d. h. Thrazien, Anatolien und Kleinasien, fanden sie nur kleine jüdischen Gemeinden vor, die noch in der römischen Epoche gegründet worden waren. Brussa (Bursa) war die erste Stadt mit jüdischen Bevölkerung, die die Türken eroberten. Die Juden, die viel unter dem byzantinischen Kreuz zu leiden gehabt hatten, atmeten unter dem *Islam auf. Die Türken ließen ihnen *Religionsfreiheit und belästigten sie nicht, so dass sie in völliger Sicherheit lebten. In dieser Zeit begann für die Juden des nahen Orients eine lange Periode der Ruhe, die sie für die Leiden im Abendlande entschädigte.
    Bis zum 19. Jahrhundert. waren die Juden unter den Türken nicht durch Sondergesetze beschränkt. Sie genossen das Wohlwollen der Sultane, die vielfach Juden zu ihren Ärzten wählten, jüdischen Ratgeber, Gelehrte und Minister ernannten, in denen die jüdischen Bevölkerung immer ihre Verteidiger am kaiserlichen Hofe hatte; überdies war das Verhältnis zwischen Islam und Judentum äußerst friedlich. So ist die Geschichte der Juden in der Türkei zwar sehr ruhmvoll für einzelne Persönlichkeiten, zeigt aber andererseits die Massen in Unwissenheit und Armut. Die autokratische Regierung, die an kein festes, gesetzliches System gebunden war, kümmerte sich weder um die Massen des türkischen Volkes noch um die anderen Untertanen.
    Die ersten Sultane: Orchan, Murad I., Mohammed I., Murad II.. (1326 -1451), führten die Steuer »Khanadji« ein, durch die die jüdischen Bevölkerung das Recht erwarb, Grundbesitz in Stadt und Land zu haben. Die Städte *Brussa und *Adrianopel, das mit seiner Talmudschule bald zum Mittelpunkt der jüdischen Siedlung in der Türkei wurde, begannen sich mit Juden der Nachbarländer zu bevölkern, die unter dem Halbmond ein Asyl suchten.
    1453 nahmen die Türken *Konstantinopel ein. Der Eroberer Mohammed II. war den Juden sehr wohlgesinnt. Die große Gemeinde von Konstantinopel wurde nunmehr der politische und kulturelle Mittelpunkt der türkischen Juden. Unter Mohammed II. nahm der große Gelehrte und erste *Chachambaschi Rabbi Moses *Capsali am Staatsrat (Divan) als Repräsentant des türkischen Judentums teil. Die Lage der Juden erschien nach den byzantinischen und abendländischen Verfolgungen so friedlich, dass der in der Türkei wohnende Rabbiner Isaak *Zarfati um 1470 ein hebräisches Rundschreiben an alle jüdischen Gemeinden in Deutschland und Ungarn richtete, worin er die Glaubensgenossen aufforderte, ihre Länder zu verlassen und sich in der neuen Heimat anzusiedeln. In der Tat nahmen die Sultane die Opfer der grausamen Austreibungen aus den christlichen Ländern *Spanien und *Portugal mit rührender Gastfreundschaft auf. Der Sultan Bajazet II. (1481-1512) soll einmal zu seinen Höflingen gesagt haben: »Ihr nennt Fernando einen weisen König - ihn, der sein Land verarmt und das unsrige bereichert hat!«
    Tatsächlich wurde die Türkei in moralischer und materieller Hinsicht durch die Einwanderung der spanischen Juden wertvoll gestärkt; diese brachten mit der spanischen Sprache und Literatur eine hohe Kultur in die Türkei mit und stellten die besten Ärzte und die größten Gelehrten, unter denen die Familie der «Hamon» besonders berühmt ist. Um die Wende des 15. Jahrhunderts befanden sich etwa 100.000 *Marranen in der Türkei. Konstantinopel hatte im 16. Jahrhundert bereits 44 Synagogen.
    Die spanischen Auswanderer oder Sephardim gründeten in *Smyrna und *Saloniki große Gemeinden, und die spanischen Juden spielten bald in der Judenheit eine hervorragende Rolle, die sie bis in die Gegenwart behalten haben. Die Einwanderung der Aschkenasim, d. h. der Juden aus Ländern mit deutscher Sprache, die zur gleichen Zeit begann, hatte keinen so großen Einfluss. Die aschkenasischen Juden hatten ihre eigenen Synagogen und unterschieden sich äußerlich und innerlich von ihren spanischen Brüdern.
    Unter Suleiman dem Prächtigen (1520-66) und Selim II. (1566-74) gelangten die Juden zu größtem Ansehen. Suleiman setzte einen Juden, Schalti’el, unter dem Titel Kachjia (auxq) als politischen Verteidiger der jüdischen Nation ein, der wie alle Hofleute freien Zutritt zum Palast hatte. Suleiman richtete auch die Mauern von Jerusalem und Tiberias wieder auf. Als unter der Regierung Suleimans das Ritualmordmärchen (s. Blutbeschuldigung) auch in der Türkei aufkam, erließ dieser ein Edikt, auf Grund dessen in Zukunft über jede Anschuldigung gegen die Juden, dass sie Menschenblut zur Herstellung von ungesäuerten Broten (*Mazzot) verwendeten, nicht durch die gewöhnlichen Gerichte, sondern im kaiserlichen Palast in Gegenwart des Herrschers selbst verhandelt und geurteilt werden sollte. Die Beliebtheit dieses Sultans unter den Juden der ganzen Welt war so groß, dass ihm bei seinem Einzug in Budapest ein Juden, Josef ben Salomo, an der Spitze einer Deputation entgegenkam, um ihm die Schlüssel der Stadt zu überreichen; die Nachkommen dieses Mannes (mit dem Beinamen «Alaman», d. i. der Deutsche) leben noch jetzt in der Türkei, und sind seit jener Zeit von jeder Art von Steuern und Lasten befreit.
    Unter dem Nachfolger Suleimans, dem Sultan Selim II., lebte in der Türkei der bedeutende Juden Don *Josef Nassi, Herzog von Naxos, ein früherer *Marrane João Miguez. Als Günstling des Sultans und dessen erster Ratgeber hatte er starken Einfluss auf die Politik ganz Europas. Hierüber, sowie über seinen Versuch, in Palästina oder Zypern einen jüdischen Stadtstaat zu gründen (siehe Artikel *Josef Nassi).
    Zur selben Zeit lebte dessen Verwandte, Donna Gracia *Mendesia, die durch Reichtum und Klugheit viel zu der glücklichen Lage der Juden in der Türkei beitrug. Ein Beispiel für den großen Einfluss Don Josefs und der Donna Gracia ist der Fall von Ancona, in dem beide, um den Papst für ein Autodafé der Juden in Ancona zu strafen, dafür sorgten, dass in diesem Hafen jeglicher Handelsverkehr aufhörte.
    Von der Regierung Selims II. ab beginnt der Verfall des türkischen Kaiserreichs, der sich, stetig begleitet von der Dekadenz des türkischen Judentums, bis ins 19. Jahrhundert fortsetzt. Die späteren Sultane beginnen, durch dauernde Schikanen und Sondergesetze, den Juden das Leben zu erschweren. Murad III. (1574-1595) erließ sogar einen Befehl, sämtliche Juden des Kaiserreichs zu töten, jedoch gelang es Salomon *Aschkenasi, die Ausführung des Befehls zu verhindern.
    Noch gelang es zwar einzelnen Juden, ausnahmsweise emporzusteigen, so Salomon Aschkenasi, Ester *Kyra, dem Arzte *Fonseca, aber im allgemeinen wurde nun die Geschichte der Juden in der Türkei immer mehr eine Kette von Kämpfen, namentlich zur Abwehr der *Blutbeschuldigung, die, von Seiten der in der Türkei ansässigen griechischen Christen und der Jesuiten ausgehend, immer wieder auftauchte. Dazu kamen Epidemien, Feuersbrünste und Erdbeben, die viel Unheil über die Judenviertel brachten.
    1702 wurde den Juden verboten, gelbe Pantoffel zu tragen und Füße und Kopf anders zu bekleiden als mit Tüchern und schwarzem Leder.
    1728 mussten diejenigen Juden, die in Konstantinopel vor der Moschee der Valide-Sultane wohnten, ihre Häuser an Muselmanen verkaufen, damit diese Moschee nicht mehr durch ihre Anwesenheit verunreinigt werde.
    Die Verschlimmerung der Lage in der Türkei führte im 18. Jahrhundert zur Gründung einer Kolonie der türkischen Juden in *Wien, da diese in *Österreich ein Privilegium besaßen; so zogen es viele Juden der Türkei vor, sich in Österreich unter türkischem Protektorat anzusiedeln, statt in der Türkei wohnen zu bleiben.
    Im 16. Jahrhundert. war die Türkei das Zentrum der *Kabbala, der Vorläuferin des *Chassidismus. Die Werke Josef *Karos, Isaak *Lurja’s, Chajim *Vital’s machten tiefen Eindruck auf die jüdischen Massen. Salomon *Molcho, David *Reubeni u. a. traten als «Propheten», «Könige der Juden» und mit ähnlichen Ansprüchen auf; aber die größte Bewegung rief das Auftreten *Sabbatai Zwi’s hervor, die fast die ganze Türkei ergriff und auch in Europa Widerhall fand. Die Bewegung endete mit der Bekehrung Sabbatai Zwi’s zum Islam, seine Schüler bildeten eine kleine Sekte, die *«Dönmeh’s», die noch heute besteht. Diese messianische Bewegung war das größte Ereignis im Geistesleben der türkischen Juden. Später begann das geistige Leben zu stagnieren, um erst im 19. Jahrhundert unter anderen Formen wieder zu erwachen.
    Das 19. Jahrhundert bringt die gesetzliche Gleichberechtigung der türkischen Juden.
    1839 und 1856 wurde ihnen gewährt: Gleichheit vor dem Gesetze, Sicherheit von Leben, Ehre und Besitz, freie Ausübung des Kultus, Gründung von Gemeinden, Zulassung zu Verwaltungsposten, Reorganisation der Steuern und der Gerichtsbarkeit, allgemeine Wehrpflicht.
    Diese Grundsätze wurden durch die jungtürkische Verfassung von 1908 feierlich wiederholt und festgelegt, sind aber nie voll zur Durchführung gelangt.
    Die jüdischen Gemeinden der Türkei befanden sich im 19. Jahrhundert, namentlich in der Provinz und ganz besonders in *Palästina, in großer Armut und geistigem Tiefstand. Die jüdischen Philanthropen *Montefiore und *Rothschild taten ihr Möglichstes, um die Lage der Juden in Palästina zu verbessern, und die *Alliance Israélite Universelle erwarb sich große Verdienste um die Hebung der allgemeinen Kultur der Juden in der Türkei. Dank ihrer Arbeit erhielten die türkischen Städte Schulen, in denen sich die jüdischen Kinder europäische Kultur aneignen konnten und auch in verschiedenen Handwerken und Fertigkeiten unterwiesen wurden. Durch gleichzeitige Aufnahme mohammedanischer Schüler arbeitete die Alliance auf die Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Gemeinschaften hin, und tatsächlich sind viele Jungtürken, die ihren Unterricht an den Schulen der Alliance genossen haben, späterhin auf hohen Posten treue Freunde der Juden geblieben.
    Der *Weltkrieg hat Palästina von der Türkei losgelöst, und die Geschichte der palästinensischen Juden geht nun ihren eigenen nationalen Weg.
    Die im Lausanner Vertrag festgelegten *Minderheitsrechte sind in der Türkei nicht zur Durchführung gelangt. Die von der Regierung Kemal Paschas betriebene systematische Türkisierung führte dazu, dass die Minderheiten, darunter auch die Juden, sich veranlasst sahen, auf die ihnen durch diesen Vertrag eingeräumten Minderheitsrechte zu verzichten, da den Juden in der neuen Türkei angeblich keine Schwierigleiten bereitet wurden. Tatsächlich begann seitdem ein fast ungehemmter Assimilationsprozess. In den jüdischen Schulen wurde das Hebräische verdrängt, der Unterricht wurde fast ganz türkisiert, die Inspektoren zwangen die Kinder, sogar in den Pausen türkisch zu sprechen, Aufführungen von Theaterstücken in spaniolischer Sprache wurden untersagt (in deutscher, französischer und englischer Sprache aber zugelassen), die Zionistische Organisation wurde verboten usw.
    Die türkische Juden-Politik hat teilweise antisemitischen Charakter, wie die Verdrängung der Juden aus den Militär- und Verwaltungsstellen, dann auch der Prozess gegen den Mörder des jüdischen Mädchens Else Niego, der freigesprochen wurde, beweisen. Auch die jüdischen religiöse Autonomie wurde aufgehoben, und die Rechte des Oberrabbiners wurden beschränkt. Die wirtschaftlichen Folgen der Verlegung der Hauptstadt nach Angora (d.h. Ankara) trafen in erster Reihe die dortigen Juden.
    - Im übrigen siehe die Artikel: Bagdad, Konstantinopel, Minderheitsrechte;
    - über die Gemeindeverhältnisse siehe Artikel: Gemeinde, Bd. II, Sp. 999.
    Um 1908 lebten nach Ruppin (Die Zahl der Juden in der Türkei, in ZDStJ, Okt. 1908) in der europäischen Türkei an 150.000 Juden (= 2,7% der Gesamtbevölkerung), in der asiatischen an 210.000 Juden (=1,1%) in Tripolis 12.000, im ganzen ca. 375.000; in Konstantinopel etwa 60.000, darunter 7 – 8.000 Aschkenasim.


    II. Kulturgeschichte

    Das eigentliche geistige Leben der jüdischen Bevölkerung in der Türkei erwachte erst im 15. Jahrhundert; spanische Juden, die noch vor der großen Austreibung der Juden aus Spanien (1492) einwanderten, brachten die ersten Keime zur Entwicklung der Wissenschaften mit.
    Im 16. Jahrhundert, nach Ankunft der großen Auswanderermaßen, gestaltete sich das geistige Leben vielseitiger. Es bildete sich eine mit orientalischen Elementen durchsetzte jüdisch-spanische Kultur; freilich war zunächst, im 15. und 16. Jahrhundert, das jüdischen Denken fast ausschließlich von rabbinischen und talmudischen Studien beherrscht.
    Von bedeutenden Männern seien genannt: Joseph *Karo, Verfasser des *»Schulchan Aruch«; Moses *Almosnino, berühmt als Prediger und Schriftsteller auf philosophischem und astronomischem Gebiete; dann die Gelehrten: Salomon und Joseph ibn *Verga, Verfasser des »Schewet Jehuda«, Amatus *Lusitanus, berühmter Arzt und Verfasser mehrerer medizinischer Werke; Abraham *Zacuto, Verfasser des »Sefer Juchassin«; Elia *Capsali, Verfasser einer Geschichte Venedigs und einer solchen der türkischen Dynastie, und endlich der Dichter Israel *Nadschara.
    Von den Kabbalisten des 16. Jahrhunderts war bereits oben die Rede.
    Im 16. und 17. Jahrhundert lebten: Josef Salomo *Delmedigo, ein Feind der Kabbalistik; außerdem zahlreiche bedeutende Rabbiner: Isaak und Josef *Pardo, Astruc ibn Sanchi; und die Familie des Rabbi Salomon *Algazi, aus der viele bedeutende Gelehrte hervorgegangen sind. Neben diesen sephardischen Gelehrten sind dann auch aschkenasische Rabbiner zu nennen: Rabbi Abraham Gedalia, Efraim *Aschkenasi, Rabbi Chiskia da Silva.
    Im 18. Jahrhundert erschienen dank der Entwicklung des Buchdrucks und des Verlagswesens eine große Reihe wissenschaftlicher Werke in Übersetzungen. Von Originalverfassern sind zu nennen: Jacob Kuli, Verfasser eines Bibelkommentars, Abraham Toledo, Verfasser des «Copias de Joseph», eines anonymen Gedichts, das Leben *Josefs in der Bibel darstellend.
    Im 19. Jahrhundert befassten sich die jüdischen Gelehrten neben den Talmudstudien bereits mit weltlichen Wissenschaften, ohne es jedoch zu Originalwerken zu bringen; vielmehr besteht die jüdisch-türkische Kultur in der Hauptsache aus Übersetzungen.
    1846 erschien in Smyrna die erste Zeitung in spaniolischer Sprache: »Puerta del Oriente« (Pforte des Ostens); jedoch konnte sich das Zeitungswesen nicht sehr entwickeln. Von den fast 30 Zeitungen, die in hebräischer, französischer und spanischer Sprache erschienen, hatten die meisten nur eine kurze Lebensdauer. (Nähere Angaben über frühere und heutige jüdischen Zeitungen in der Türkei siehe im Artikel: Presse, XIV und XXXV.) Heute gibt es nicht eine große jüdischen Zeitung in der Türkei; Gabbaj und David *Fresco bemühten sich sehr um die Hebung des jüdischen *Journalismus, hatten aber keinen nachhaltigen Erfolg. Jüdische Literatur und Wissenschaft sind in vollem Verfall.

    TRKEI - Geschichte der Juden

  2. #2
    Avatar von Hakan

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    In thessaloniki gabs damals auch ne grosse sephardim bevölkerung, gibt es die immer noch?

  3. #3
    Avatar von TuAF

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    turkische juden feiern offentlich in istanbul ihr chanuka-fest


  4. #4
    Avatar von GLOBAL-NETWORK

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  5. #5
    Avatar von blacksea

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    turkische juden feiern offentlich in istanbul ihr chanuka-fest

    Die singen sogar auf Türkisch.


    Demokratiepaket
    Türkei: Erdogan ermöglicht erstes öffentliches Hanukka-Fest


    Erstmals in der Geschichte der türkischen Republik feierte die jüdische Gemeinde ihr Hanukka-Fest mit einer öffentlichen Veranstaltung in Istanbul. Präsident Erdogan und Premierminister Davutoglu verfassten Grußbotschaften.



    Premiere in der Türkei: Die türkischen Juden feierten zum ersten Mal in der Geschichte der Republik ihr Chanukka-Fest auf einem öffentlichen Platz. An der Feier auf dem Ortaköy-Platz in Istanbul, das von der Gemeinde Beşiktaş organisiert wurde und ein buntes Beisammensein beinhaltete, nahmen unter anderem auch Vertreter des Gouverneursamtes, der Stadtverwaltung, des türkischen Außenministeriums und des Muftiamtes teil.



    Auch die Botschafter der USA, Spaniens und Israels waren bei der Feier anwesend. Bereits zuvor hatten Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und Premier Ahmet Davutoğlu der türkisch jüdischen Gemeinde zum Chanukka gratuliert.



    Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.). Griechische Eroberer hatten diesen Tempel entweiht, Bilder ihrer Götter dort aufgestellt und die Ausübung der jüdischen Religion zurückgedrängt. Das Gebiet wurde am Ende syrisch beherrscht. Judas der Makkabäer kämpfte gemeinsam mit seinen Brüdern gegen die Fremdherrscher und konnte diese vertreiben.

  6. #6
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Die singen sogar auf Türkisch.


    Demokratiepaket
    Türkei: Erdogan ermöglicht erstes öffentliches Hanukka-Fest



    Erstmals in der Geschichte der türkischen Republik feierte die jüdische Gemeinde ihr Hanukka-Fest mit einer öffentlichen Veranstaltung in Istanbul. Präsident Erdogan und Premierminister Davutoglu verfassten Grußbotschaften.



    Premiere in der Türkei: Die türkischen Juden feierten zum ersten Mal in der Geschichte der Republik ihr Chanukka-Fest auf einem öffentlichen Platz. An der Feier auf dem Ortaköy-Platz in Istanbul, das von der Gemeinde Beşiktaş organisiert wurde und ein buntes Beisammensein beinhaltete, nahmen unter anderem auch Vertreter des Gouverneursamtes, der Stadtverwaltung, des türkischen Außenministeriums und des Muftiamtes teil.



    Auch die Botschafter der USA, Spaniens und Israels waren bei der Feier anwesend. Bereits zuvor hatten Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und Premier Ahmet Davutoğlu der türkisch jüdischen Gemeinde zum Chanukka gratuliert.



    Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.). Griechische Eroberer hatten diesen Tempel entweiht, Bilder ihrer Götter dort aufgestellt und die Ausübung der jüdischen Religion zurückgedrängt. Das Gebiet wurde am Ende syrisch beherrscht. Judas der Makkabäer kämpfte gemeinsam mit seinen Brüdern gegen die Fremdherrscher und konnte diese vertreiben.
    Das war der Zoraner und seine gang bzw. Slawomazedonskis aber keine Griechen.

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