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Jugoslavija -Yugoslavia - YU -Jugoslawien

Erstellt von Cobra, 11.07.2010, 15:06 Uhr · 1.711 Antworten · 56.324 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
    08.02.2009
    Beiträge
    951
    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    du hast ja keine ahnung....
    Davon aber reichlich, das kannste "Glauben"

  2. #42
    Ado

    Registriert seit
    01.03.2009
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    8.973
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Ich bin stolzer Bosniake, aber trotzdem mag ich euch Jugos voll, vorallem meine Lieblingsjugos Ado und Dadi.

  3. #43

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Born_in_Yugoslavia Beitrag anzeigen
    YU war kein typisches Kommi Land.

    Aber erzähl mal was von der Diktatur damals, finde ich immer Interessant das Thema.
    Nein, ein typisches Commie Land war es natürlich nicht, es hätte die Jugo Staaten um einiges schlimmer treffen können.

    Und ja, es war eine Diktatur und eindeutig keine Demokratie. Menschen konnten nicht wählen und es gab nur die Kommunistische Partei. Tito war alleinherrscher und er hat bis zu seinem Tod regiert.

    Zitat Zitat von Born_in_Yugoslavia Beitrag anzeigen
    Schade das keine Dikataturgeschichten kommen aka hören/sagen von Ujnas Švester ihrem Stric Väterlichseits - der im Knast war weil er ein Patriotisches Lied gesungen hat.

    Scheint dann doch nicht so viel dran zu sein?
    Sry, gucke das WM Finale. Ich hab mich ja erinnert während der Pause vorbeizugucken, da ich wusste, dass mich jemand zitieren wird.


    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Schau mal wieviele Menschen es in einem theoretischen Jugoslawien gäbe, welche es um jeden Preis zerstören möchten. Da kann man doch nur mit einer strengen Führung ein solches Jugoslawien in die Wege leiten, Demokratie hin oder her. Letztendlich handelt diese Diktatur ja im Sinne des Volkes, indem sie ihm ein stabiles, demnach sicheres Umfeld ermöglicht. Erläutere mir mal genau, was du mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit meinst. Ich gebe zu, dass nicht jede Strafe angemessen war, jedoch hatte dies einen positiven Nebeneffekt, nämlich den, der Demonstration der Stärke und Autorität eines Landes und deren Führung, welche hinblicklich der gesetzten Prioritäten (= Frieden und Stabilität) handelt.

    Na klar gab es Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Direkt nach dem 2 Weltkrieg gab es Todesmärsche und Massenerschiesungen. Natürlich gab es mit Sicherheit genug, die es sich verdient haben, ja das auf jeden Fall. Aber es waren auch Soldaten dabei die keine andere Wahl hatten bzw. sehr viele Unschuldige dabei, welche man von Dorf zu Dorf einfach mitgenommen hatte. Außerdem wurden Menschen gezielt ausgeschaltet, welche gegen das Land geredet, geschrieben hat. Dazu gab es noch Lager wie Goli Otok, wo Staatsfeinde nur weil sie eine andere Meinung hatten gefoltert, festgehalten wurden usw.

    Und bitte...bezeichnet mich nicht als Faschisten oder so etwas in der Art, das ist eine Beleidigung und ich kann diese Ustasa und andere Faschobewegungen auf den Tod nicht ausstehen. Nur wenn ich etwas gegen den Kommunismus habe, heißt das nicht, dass ich selbst ein Nazi bin. Für mich sind alle Menschen gleich, ich mache zwischen niemanden unterschiede.

  4. #44

    Registriert seit
    08.02.2009
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    951
    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Nein, ein typisches Commie Land war es natürlich nicht, es hätte die Jugo Staaten um einiges schlimmer treffen können.

    Und ja, es war eine Diktatur und eindeutig keine Demokratie. Menschen konnten nicht wählen und es gab nur die Kommunistische Partei. Tito war alleinherrscher und er hat bis zu seinem Tod regiert.


    Na klar gab es Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Direkt nach dem 2 Weltkrieg gab es Todesmärsche und Massenerschiesungen. Natürlich gab es mit Sicherheit genug, die es sich verdient haben, ja das auf jeden Fall. Aber es waren auch Soldaten dabei die keine andere Wahl hatten bzw. sehr viele Unschuldige dabei, welche man von Dorf zu Dorf einfach mitgenommen hatte. Außerdem wurden Menschen gezielt ausgeschaltet, welche gegen das Land geredet, geschrieben hat. Dazu gab es noch Lager wie Goli Otok, wo Staatsfeinde nur weil sie eine andere Meinung hatten gefoltert, festgehalten wurden usw.

    Und bitte...bezeichnet mich nicht als Faschisten oder so etwas in der Art, das ist eine Beleidigung und ich kann diese Ustasa und andere Faschobewegungen auf den Tod nicht ausstehen. Nur wenn ich etwas gegen den Kommunismus habe, heißt das nicht, dass ich selbst ein Nazi bin. Für mich sind alle Menschen gleich, ich mache zwischen niemanden unterschiede.
    Ich dachte es kommen wieder Geschichten von "Domoljubne pjesme" usw. sry.

    Bleiburg war ein Verbrecher, es verschwanden auch viele Leute die gegen diesen Saat waren, es gab Ungerechtigkeiten, Parteimitglied, Nichtmitglied war besonders beim Hausbau ein grosser Unterschied, stimme ich überein.

    Allerdings wenn wir so über YU diskutieren sehe ich das eher als normaler Bewohner der mit Politik nichts am Hut hatte und beurteile die Dinge aus der Perspektive des einfachen Bürgers und die war halt alles andere als von Diktatur und Angst geprägt wie manche gerne mit ihrer Schwarzmalerei darstellen würden.

    Ausserdem muss man YU nicht zwangsläufig nur mit dem damals vorherrschenden Sozialismus Verbinden, es geht doch eigentlich viel mehr um ein Zusammenleben aller Jugoslawischen Völker und der Republiken das als grösseres Land mehr Chancen hatte und auch heute hätte sich sowohl wirtschaftlich als auch Aussenpolitisch zu behaupten.

    Ist nach den Kriegen der 90er natürlich alles hinfällig geworden, zumindest für die nächsten 50 Jahre aber irgendwie sollte man das Thema immer anders angehen, meine Meinung.

  5. #45
    Ado

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    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen



    Na klar gab es Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Direkt nach dem 2 Weltkrieg gab es Todesmärsche und Massenerschiesungen. Natürlich gab es mit Sicherheit genug, die es sich verdient haben, ja das auf jeden Fall. Aber es waren auch Soldaten dabei die keine andere Wahl hatten bzw. sehr viele Unschuldige dabei, welche man von Dorf zu Dorf einfach mitgenommen hatte. Außerdem wurden Menschen gezielt ausgeschaltet, welche gegen das Land geredet, geschrieben hat. Dazu gab es noch Lager wie Goli Otok, wo Staatsfeinde nur weil sie eine andere Meinung hatten gefoltert, festgehalten wurden usw.

    Und bitte...bezeichnet mich nicht als Faschisten oder so etwas in der Art, das ist eine Beleidigung und ich kann diese Ustasa und andere Faschobewegungen auf den Tod nicht ausstehen. Nur wenn ich etwas gegen den Kommunismus habe, heißt das nicht, dass ich selbst ein Nazi bin. Für mich sind alle Menschen gleich, ich mache zwischen niemanden unterschiede.
    Aber trotzdem verhinderten diese Übel noch grössere Übel..


    Was meinst du mit in SFRJ waren die Menschen nicht gleich? Sicher waren sie gleich, das war ja der Sinn des Staates.

  6. #46

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    2.626
    Ihr benimmt euch wie unsere Ossis. Die wissen genau dass die DDR ein Unrechtsstaat war schwälgen aber in Ostalgie. So schlecht war das alles nicht.

  7. #47
    Ado

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    Zitat Zitat von Klokan Beitrag anzeigen
    Ihr benimmt euch wie unsere Ossis. Die wissen genau dass die DDR ein Unrechtsstaat war schwälgen aber in Ostalgie. So schlecht war das alles nicht.
    Im Vergleich zur DDR war Jugoslawien die Quelle der Demokratie

  8. #48

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    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Im Vergleich zur DDR war Jugoslawien die Quelle der Demokratie

    Soviel ich weiss gab es in Jugoslawien gar keine Wahlen, nicht mal getürkte.

  9. #49

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    Zitat Zitat von Klokan Beitrag anzeigen
    Ihr benimmt euch wie unsere Ossis. Die wissen genau dass die DDR ein Unrechtsstaat war schwälgen aber in Ostalgie. So schlecht war das alles nicht.
    Das eine kann man nicht mit dem anderen vergleichen.

    DDR und YU vergleichen ist wie Trabant und Porsche.

    Ab 1970 konnte man aus YU reisen wohin man wollte, hatte natürlich seine pragmatischen Gründe aber es war so.
    Der YU Geheimdienst bespitzelte politische Gegner u/o aus dem 2 WKrieg auffällige extremisten, in der DDR waren alle Bürger potentielle Opfer von Bespitzellung durch Stasi und Nachbarschaft.

    Deutsche Gründlichkeit und Balkanische Oberflächlichkeit wenn man es so sehen will.

  10. #50

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    3.160
    Jugoslawien gefällt mir wegen der Ideologie der Brüderlichkeit. Dennoch war es ein altmodischer Klotz.

    Und in Zukunft wird sowas sowieso nicht mehr funktionieren. Die Globalisierung schlägt um sich und Nationalstaaten werden zunehmend unwirtschaftlich. Alles muss dynamisch werden und nicht mehr an Nationen gebunden sein.

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