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Jugoslawien und der Kommunismus

Erstellt von Metkovic, 08.12.2009, 15:25 Uhr · 269 Antworten · 22.725 Aufrufe

  1. #71

    Registriert seit
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    9.454
    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    Wow und schon mal daran gedacht was passiert ist als es tito nicht mehr gab?

    deine Schnulzen Tito Videos ändern nichts an den Tatsachen, dass die Partisanen Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben und das unter dem Deckmantel des Kommunismus.

  2. #72
    Emir
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    deine Schnulzen Tito Videos ändern nichts an der Tatsachen, dass die Partisanen Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.

    Ja, die Cedos, Ujos und Al Kaida sind natürlich viel viel bessere Menschen!

    Fakt ist, das SFRJ viel weiter war als wir es heute sind!

  3. #73

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454



    Erwähnt man heute gegenüber einem durchschnittlichen Westeuropäer den Namen Josip Broz Tito, ruft das in ihm Erinnerungen an das ehemalige Jugoslawien wach – eine durch die kriegerischen Ereignisse in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts etwas verblaßte Idylle.
    Jugoslawien konnte man wesentlich freizügiger bereisen als Breshnews Sowjetunion, als Ceausescus Rumänien oder als Honeckers DDR, die unberührte Natur und das günstige Essen genießen. Vor allem in der Sommersaison konnte man die Time und den Spiegel kaufen, dabei merkte kaum jemand, daß jene Exemplare, die über Jugoslawien berichteten, nie in den Verkauf kamen.

    Die achtundsechziger Linken sahen in Tito eine perfekte Kombination, die den romantischen Krieger, den Staatsführer eines unabhängigen exotischen Staates und den Widerstandskämpfer gegen den gewissenlosen kapitalistischen Westen in sich vereinigte. Den Mann, der sich zur zweifachen lebenslangen Präsidentschaft „wählen“ ließ, besuchten Richard Burton und Yul Brunner. Orson Welles sprach Lobeshymnen auf ihn! Wer hätte sich in diesem Rausch getraut, nach politischen Gefangenen in Jugoslawien zu fragen? Wer merkte, daß die Zeitungen nicht von den Journalisten, sondern vom Zentralkomitee der Partei redigiert wurden? Als der Spiegel (Nr. 30/1980 vom 21. Juli 1980) dem libyschen Präsidenten Gaddhafi vorwarf, seine Kommandos würden libysche Emigranten in Bonn, London und Rom töten, antwortete Gaddhafi, daß Tito auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (und anderswo) viele seiner politischen Gegner töten ließ und daß ihm dies von niemandem übelgenommen werde, sondern sein Ansehen wachse – hat da jemanden diese Äußerung irritiert?
    Jugoslawien ist – wie alle historiographischen Forschungen zeigen – als Teil der geopolitischen Strategie der Siegermächte des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 entstanden. Als solches wurde es im Jahr 1945 erneuert. Trotz der kommunistischen Herrschaft – vor allem seit 1948, nachdem es zum „Familienstreit“ zwischen Stalin und Tito gekommen war – wurde Jugoslawien zum „zuverlässigen kommunistischen Verbündeten“ Amerikas. Um das Gewissen und die Macht des kritischen Denkens des durchschnittlichen Westeuropäers nicht in Versuchung zu führen, wurde es notwendig, aus dem kommunistischen Jugoslawien ein neues potemkinsches Dorf zu machen. Als Symbol dieses Dorfes wurde Tito zum Instrument der Amnesie der europäischen und Weltöffentlichkeit.
    Stalins Musterschüler

    Ins öffentliche Leben trat Tito Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ), die offiziell „Sektion der Kommunistischen Internationale“ hieß, war zu dieser Zeit eine bedeutungslose politische Kraft. Für Tito, als gehorsamer Parteisoldat, blieben die Interessen der Partei bzw. der bolschewistischen Revolution für immer das oberste Gesetz.

    Einen großen Teil der 30er Jahre verbrachte er in Moskau. Vor kurzem erst entdeckte Dokumente bestätigen und vervollständigen das, was ausgewiesenen Kennern teilweise schon früher bekannt war: In der Zeit er grausamsten „Säuberungen“ Stalins räumte sich Tito mit Denunziation seiner bisherigen Parteigenossen den Weg an die Spitze der Partei frei. Während sich die Spur der großen Mehrheit führender Parteikader in Sibirien und dem Labyrinth der Lubjanka verliert, wird Tito 1937 zum Generalsekretär der Kommunistischen Partei Jugoslawiens. Nun erst begann sein „langer Marsch“, gekennzeichnet durch Unfreiheit, Gewalt und Leichen.
    Als die Achsenmächte im April 1941 Jugoslawien angriffen, schufen sie die Bedingungen für die unterdrückten Völker, in erster Linie für die Kroaten, das zu verwirklichen, was der Präsident der stärksten kroatischen politischen Partei, Dr. Vladko Maček, jahrelang angekündigt hatte: Wegen der Gewalt des jugoslawischen Regimes und der schrecklichen serbischen Herrschaft über andere Völker wird der erste ernsthafte Konflikt genutzt, um Jugoslawien den Rücken zu kehren und einen eigenen Staat auszurufen. Weil die Alliierten jede Unterstützung der kroatischen Bestrebungen ausschlossen, ermutigte das slowakische Beispiel von 1939 die Kroaten, sich den Achsenmächten zuzuwenden. Die Führung des damals ausgerufenen unabhängigen Staates Kroatien (1941-1945) übernahmen die bis dahin in der Illegalität wirkenden, nationalistischen Ustaša. Die Herrschaft der 1928/29 gegründeten Bewegung trug autoritäre Merkmale. Territoriale Verluste, ideologische und militärische Unterordnung unter die Achsenmächte sowie die zahlreichen Verbrechen des Ustaša-Regimes verliehen den vielen äußeren und inneren Gegnern, die fast ausschließlich für die Restaurierung Jugoslawiens kämpften, Legitimität.
    Die Widerstandsbewegung der Partisanen stand schon 1941 unter Führung der Kommunistischen Partei Jugoslawiens, der Tito vorstand. Dank der günstigen außenpolitischen Entwicklung und der starken Unterstützung von Stalins Sowjetunion, Großbritanniens und der USA, vermochte die Kommunistischen Partei nach dem Krieg vollständig die Macht in Jugoslawien zu übernehmen.
    Durch Ausrottung der ideologischen Gegner zur absoluten Macht

    Obwohl er seine Anhänger „die Volksbefreiungsarmee“ nannte, ging es Tito von Anfang an nur um die Durchführung der bolschewistischen Revolution. Deswegen beseitigten die kommunistischen Agenten schon von Kriegsbeginn an systematisch alle tatsächlichen und potentiellen politischen Gegner der Bewegung. Ein Dorn im Auge waren den Kommunisten alle Institutionen der Zivilgesellschaft, besonders die religiösen Gemeinschaften. Eine große Zahl orthodoxer Priester und islamischer Amtsträger wurde umgebracht. Besonders brutal war die Abrechnung mit der Katholischen Kirche: Über 600 kroatische katholische Priester und Nonnen wurden während des Krieges und unmittelbar danach getötet sowie ein paar hundert in die Emigration getrieben. In Kroatien hat die Katholische Kirche mehr als in anderen kommunistischen Ländern gelitten, was in der Welt leider wenig bekannt ist. All jene, die in irgendeiner Weise einen selbständigen kroatischen Staat befürworteten oder unterstützten – auch wenn sie sich kritisch gegenüber dem Ustaša-Regime äußerten -, wurden ohne Gerichtsverfahren oder nach Schauprozessen hingerichtet. Dieses Schicksal traf nicht nur Katholiken, sondern zum Beispiel auch den evangelischen Bischof Philip Popp, den Metropoliten der Kroatischen orthodoxen Kirche Germogen und den islamischen Mufti Ismet ef Muftić.

    Nachdem die britische Besatzungsmacht im Süden Österreichs im Mai 1945 einen Strom von Flüchtlingen, Soldaten und Zivilisten, der nach einigen Schätzungen mehr als 500 000 Menschen zählte, an die jugoslawischen kommunistischen Partisanen ausgeliefert hatte, begann das Massenschlachten.
    Nach neuesten, sorgfältigen historiographischen Schätzungen haben Titos Partisanen nach Einstellung der Feindseligkeiten mindestens 180 000 Menschen getötet, das sind ungefähr 1,5 Prozent der gesamten Bevölkerung des ehemaligen Jugoslawiens. Es gibt Autoren, die behaupten, die Zahl sei noch viel größer. Unter den Getöteten befinden sich auch Slowenen, Serben, Kosaken und andere, unbestreitbar aber ist, daß Kroaten den weitaus größten Anteil ausmachen. Das vor kurzem entdeckte Massengrab in einem Stollen des Kohlebergwerks Barbara in der Nähe von Laško (Slowenien) mit sorgfältig geschichteten Leichen, ist nur eines von etwa 1600 bekannten Massengräbern in Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Slowenien. Hunderttausende Menschen, deren Leben im Mai 1945 verschont blieb, wurden vom südlichen Österreich und Slowenien zu Fuß bis zur rumänischen, bulgarischen und sogar griechischen Grenze auf einen langen und beschwerlichen „Kreuzweg“ getrieben, sie waren dabei Mißhandlungen, Hunger, Durst, Mord und Demütigungen aller Art ausgesetzt. Tag für Tag fanden politische Prozesse statt. Die Angeklagten erhielten weder das Recht auf einen Anwalt noch auf Berufung. Oftmals bekamen sie weder die Anklageschrift noch das Urteil zur Einsichtnahme. In einem der Schauprozesse verurteilten die neuen kommunistischen Machthaber 1946 auch den Zagreber Erzbischof, Alojzije Stepinac, lange bevor sich die polnischen, ungarischen oder sowjetischen kommunistischen Behörden an ähnliche Prozesse gegen hohe Amtsträger der Kirche wagten.
    Tito im heutigen Kroatien

    Politische Prozesse blieben ein ständiges Merkmal des jugoslawischen kommunistischen Regimes. Die letzten politischen Gefangenen in Kroatien wurden erst im Frühjahr 1990 - nach den ersten demokratischen Wahlen – freigelassen. Zu Titos Lebzeiten haben die jugoslawischen Behörden mehr als 70 kroatische politische Emigranten im Ausland getötet. Noch größer ist die Zahl der mißglückten Attentate. Dazu kommen noch albanische, serbische und andere Opfer.

    Neben den schon genannten totalitären Merkmalen bedeutete Titos Regierung auch einen kulturellen Rückschritt für die jugoslawischen Völker, vor allem für die traditionell pro-westlichen Slowenen und Kroaten. Im Gegensatz zu ihrer historischen pro-westlichen Entwicklung wurde den Völkern die Orientierung zum europäischen und außereuropäischen Osten aufgezwungen. Dennoch neigen Teile der europäischen Öffentlichkeit zu starker Nostalgie bezüglich der „Zeiten Titos“. Das war besonders während der großserbischen Aggression gegen Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina deutlich zu merken. Diese Nostalgie war ein Grund für die mangelnde Bereitschaft des Westens, diese Aggression und den Völkermord zu verhindern.
    Eine ähnliche Nostalgie tritt leider auch hier und da im heutigen Kroatien auf. Sie wird von den ehemaligen Mitgliedern der kommunistischen Nomenklatur propagiert und gefördert, die sich – mit einer Perfidie, die alle Grenzen des guten Geschmacks übersteigt – als vertrauenswürdigste Befürworterin des demokratischen Westens und seiner Werte darstellt. Soziale Unsicherheit, wenig Vertrautheit mit anderen gesellschaftlichen Verhältnissen und die wirtschaftliche Krise helfen dem Fortbestehen und Wachsen solcher Gefühle. Gleichzeitig ist zu erkennen, daß die Ideologie der „nationalen Versöhnung“ und die mangelnde Bereitschaft zur Durchführung der Lustration hinderlich für echte Veränderungen und wirkliche Befreiung von den Werten und Symbolen der kommunistischen Ideologie und Praxis sind. Und Josip Broz Tito ist ein Symbol dieser Ideologie und dieser Praxis…

    Tomislav Jonjić, geboren 1965, ist Rechtsanwalt und Historiker. Seine Eltern wurden als Gymnasiasten zu langjährigen politischen Gefängnisstrafen verurteilt.


    DER STACHELDRAHT - Ausgabe 2009

  4. #74
    Emir
    Mladi obožavaoci Josipa Broza Tita žele oživjeti neke od tradicija iz vremena socijalizma, kao što su radne akcije. Ljudi ostaju u nevjerici da neko danas dolazi da radi džabe. Jesu li radne akcije ponovo „in“?



    U selu Donji Podgradci na sjeveru Bosne i Hercegovine, od prvog do desetog oktobra održana je prva posljeratna radna akcija. Organizovali su je članovi više udruženja Josip Broz Tito iz BiH, Hrvatske i Srbije. Iako “skromna” sa tek nekoliko stotina akcijaša, akcijaši tvrde da će za nekoliko godina radne akcije ponovo zaživjeti.

    Istorijski početak

    Mladi obožavaoci bivšeg predsjednika SFR Jugoslavije, Josipa Broza Tita, imaju veoma ambiciozan plan. Oni žele da ova radna akcija u Donjim Podgradcima bude istorijski početak. Jer, vjeruju da će im se mnogi ljudi pridružiti kada vide da je moguće obnoviti pozitivni duh među ljudima koji su nekada učestvovali na radnim akcijama.

    Oni čak tvrde da i oni koji nisu pretjerano voljeli bivši sistem, priznaju da su neke od najljepših trenutaka u životu doživjeli upravo na radnim akcijama. Neki su na tim akcijama - kada su ljudi sa velikim poletom gradili pruge i ceste, mostove i tunele, pomagali seljacima u poljskim radovima - upoznali i svoje buduće supružnike, a drugarstva tamo stečena produžila su se i do današnjih dana.



    Vikendom u “punom sastavu”


    Duško Malešević, generalni sekretar Komunističke partije BiH, i jedan od organizatora omladinske radne akcije „Podgradci 2009“ vjeruje da će mnogi poželjeti da se to vrijeme radnih akcija vrati.

    Istina, sve je još relativno skromno. Akcijaša je tek nekoliko stotina. Dolaze iz BiH, Hrvatske i Srbije puni elana. Planirali su doći još i akcijaši iz Austrije i Mađarske, ali Crveni krst Gradiške nije ispunio obećanje i nije našao smještaj za njih, pa su ih morali odbiti.

    Duško kaže da zbog toga što mnogi akcijaši radnim danima moraju raditi u svojim preduzećima, samo vikendom je „puni sastav“, kada se skupi više stotina akcijaša. Ostalim danima su tu studenti, ili oni koji su uspjeli dobiti nekoliko dana slobodno.



    Odlučili da pomognu seljacima

    Duško kaže da godinama razmišlja da organizuje radnu akciju. Odabrao je svoje selo Donji Podgradci, jer je tu najlakše naći smještaj za akcijaše. Njegova porodična kuća dovoljno je prostrana da primi 20-ak akcijaša, a ostale su smjestili u obližnjim komšijskim kućama.

    „Motiv za organizovanje radne akcije je prije svega težak život i rad seljaka. Niko se o njima ne brine a uslovi u kapitalističkom sistemu su loši“, objašnjava on motive zbog kojih se odlučio da organizuje ovaj događaj.

    Akcijaše je Duško pronašao u društvima Josip Broz Tito u BiH, Hrvatskoj i Srbiji, koji su se odmah odazvali čim im je Duško ispričao šta želi napraviti. „Stvarno ih nije trebalo dugo moliti. Odmah su se javili i podržali moju ideju. Već razmišljamo i o drugim radnim akcijama“, priča on.

    „Ko danas džabe radi?!“

    Mještanin Bojan Veljić kupio je jednu staru kuću u zaseoku Šor za svoju ženu i njihovo dvoje djece. Iznenadio se kada su mu u dvorište došli akcijaši i ponudili da pomognu u radovima. Već treći dan zaredom marljivo rade, kako bi što prije završili posao. „Juče smo cijeli dan radili, a i sutra ćemo, da to što prije završimo”, pričaju.


    “Kad su došli nismo vjerovali. Ko danas u ovom vremenu dolazi džabe raditi?! Dosta naroda nije vjerovalo. Svi su pitali, jesi li ti dobro razumio? Čak su nam rekli da ne treba im spremati jelo, oni sami sebi donesu jelo. Ali to kod seljaka ne ide tako! Mi njih počastimo koliko možemo”, priča Bojan Veljić.

    Nina, djevojka sa otoka Krka, radi u ekipi koja pomaže u berbi kukuruza. „Od prvog trenutka mi se ideja jako svidjela i uvijek sam otvorena za takve stvari. U našem selu na Krku imamo jako puno strarih ljudi kojima treba pomoći, ali mi nemamo tako velika polja kao ovdje“, smije se ona.

    Nina u šali kaže da nije došla ovdje nikada ne bi naučila kako se beru kukuruzi, jer ih na Krku nema. Iako sama nije članica nijedne komunističke partije, niti je bila rođena dok je Tito bio živ, kaže da se uvijek rado odazove kada je nekom potrebna pomoć, jer je od starijih čula za nekadašnje radne akcije.

    Na poziv dolaze ponovo


    Mirza Žerić je sekretar udruženja Josip Broz Tito Sanski Most. Odazvao se na radnu akciju i sa sobom doveo autobus akcijaša iz njegovog udruženja. Za nekoliko mjeseci, radna akcija će biti i u Sanskom Mostu, kada će obnavljati jedno zapušteno partizansko seoce i bolnicu.

    „Mještani su zadovoljni i drago im je. Iznenade se kad im kažemo da smo došli da im pomognemo da oberu kukuruze, što smo upravo završili prije nego što ste vi došli. I kada za nekoliko mjeseci opet ovdje bude radna akcija, mi ćemo se odazvati i opet ćemo doći da im pomognemo“, kaže Mirza.

    Iako se na ovoj radnoj akciji nisu gradile ceste, pruge i mostovi, akcijaši ne posustaju duhom. Kažu oni da je to tek početak. Duško tvrdi da će sljedeće godine ovdje biti barem 500 akcijaša, jer će sve biti bolje organizovano. Tada će možda graditi i lokalni put koji bi stanovništvu bio potreban. A umeđuvremenu, kaže, biće još radnih akcija širom bivše Jugoslavije.

  5. #75

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    Und was willst du jetzt? Soll das ein Argument gegen Jugoslawien (neu oder alt) sein?

    So ein Schwachsinn, Kriegszustände mit Normalsituationen (wie in den 80) gleichzusetzten

  6. #76
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Mein Vater hat sein Parteibuch zerrissen, weil der Kommunismus kein Kommunismus war.
    Heute weiss er, dass der Mensch für den Kommunismus nicht geeignet ist.
    Ich war sehr gespannt was du dazu schreibst....bin sehr zufrieden !!
    Jetzt werde ich dir zum Geburtstag gratulieren....

  7. #77
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    Mladi obožavaoci Josipa Broza Tita žele oživjeti neke od tradicija iz vremena socijalizma, kao što su radne akcije. Ljudi ostaju u nevjerici da neko danas dolazi da radi džabe. Jesu li radne akcije ponovo „in“?
    Mein Vater hatte seinerzeit solche "radne akcije" für den Bau des Autoputs organisiert.
    Und die waren keinesfalls so freiwillig, wie er meinte. Über dieses Thema hatte ich einige Auseinandersetzungen mit meinem Vater.
    http://www.balkanforum.info/f11/jahr...ml#post1311741

    Meine Meinung über Tito habe ich in einem der "Tito Threads kundgemacht",

  8. #78
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Demokratischer Sozialismus ist meiner Meinung nach die beste Lösung.
    Der Endkommunismus ist eine Utopie.Man kann lediglich versuchen,sie soweit wie möglich an den Endkommunismus anzunähern.Der demokratische Sozialismus ist das beste Mittelmaß zwischen Demokratie und einer starken Wirtschaft,da das Volk indirekt mitbestimmt(anders als in den Ein-Partei-Diktaturen) und so auch die Politik mitlenken kann.
    Ich verstehe diejenigen,die den Kommunismus aus religiösen Gründen ablehnen auch nicht.Der Kommunismus fordert soziale Gerechtigkeit,ein brüderliches Zusammenleben ohne Streit um Gegenstände und einiges anderes in dieser Richtung.Das fordert die Bibel und der Koran auch.Kann ich aus dieser Ablehnung interpretieren,dass diejenigen,die eben diese Ablehnung unterstützen,gegen soziale Gerechtigkeit sind?Somit wären sie gegen die eigenen Lehren...
    "Religion ist Opium für's Volk" Die Kirchenvertreter und ihre Anhänger nehmen es den Kommis über, daß sie nicht so auf Kirchen stehen. Ich persönlich sehe es ähnlich wie Du, wenn man so will, war Jesus ein früher Sozialist, der arbeitsfreie Tage und Sozialleistungen gefordert hat. Ich sehe für mich jedenfalls keinen Widerspruch. Ein guter Kommunist, der sich an alle Regeln hält, wäre ein besserer Christ als so mancher Papst. Das Problem all dieser Lehren ist eben ihr Absolutheitsanspruch. Im Grunde zielen alle großen Religionen und Lehren mehr oder minder auf das Gleiche, abgesehen vom Kapitalismus, der den Egoismus predigt (und lebt).

    Der Kommunismus leidet unter dem, was in einem Namen von irgendwelchen Despoten getan wurde. Aber in dieser Hinsicht müssen sich die großen Religionen ja auch nicht verstecken... Vielleicht bräuchte man einfach eine neue Terminologie...

  9. #79
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    meine mutter war auch bei den kommunisten... aber nich lange! ich fragte sie mal weshalb sie die partei verliess... sie antwortete nur, dass man dort versuchte die wahrheit zu wenden und zu drehen wie es ihnen passt, und jeder der in der partei ist muss recht haben.

    der kommunismus war halt kein kommunismus
    Das ist aber keine kommunistische Spezialität, da nehmen sich die anderen Parteien auch nichts. Die Wahrheit ist aus Gummi: dehnbar, formbar und komprimierbar. Und jeder hat seine eigene...

  10. #80
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen


    Wer sagt, dass ich dich mit Ujo meine?
    Wie geil ist das denn!!!!
    Der einzige der sich bei dem Wort "Ujo" angesprochen fühlt!!!!

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