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Jugoslawien ohne Ethnien

Erstellt von USER01, 20.03.2010, 12:45 Uhr · 300 Antworten · 24.468 Aufrufe

  1. #291

    Registriert seit
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    4.808
    Zitat Zitat von BoboSloboJacobo Beitrag anzeigen
    Realistisch? Wie gesagt, deine Meinung ist auch nur eine Vermutung, und nicht Fakt!

    Was denkst du denn, was los ist? Ich bin halt eine Träumerin!
    Komm bisschen in die Realität zurück, würd ích dir raten.

    Ein Jugoslawien wird es nicht mehr geben und aus.

  2. #292
    Mačak
    Irgendwie wiederholt ihr euch

  3. #293
    Avatar von BoboSloboJacobo

    Registriert seit
    19.05.2012
    Beiträge
    1.263
    Zitat Zitat von indulgentia Beitrag anzeigen
    Komm bisschen in die Realität zurück, würd ích dir raten.

    Ein Jugoslawien wird es nicht mehr geben und aus.
    Wir werden sehen!

  4. #294
    Avatar von BoboSloboJacobo

    Registriert seit
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    1.263
    Zitat Zitat von Mačak Beitrag anzeigen
    Irgendwie wiederholt ihr euch
    Hahahah , hab ich auch grad gemerkt! Es ist aber witzig, zu diskutieren!

  5. #295
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von BoboSloboJacobo Beitrag anzeigen
    Hahahah , hab ich auch grad gemerkt! Es ist aber witzig, zu diskutieren!

  6. #296
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
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    12.382
    Zitat Zitat von Mačak Beitrag anzeigen
    Najbolje je kad neka unuka svojoj babi prica kako je ona lose zivila i da ona nema pojma zato sto ona samo gleda pozitivnu stranu o Jugoslaviji. A unuka ima 21 godinu a baba joj 64. I sad joj ova mladja namece svoj stav. I kao ona je u pravu. Tko je tu budala!?

    Ne znam meni to nije nikakav argument kad ti onda postavljaju pitanje: A sto su ti se roditelji odselili iz Jugoslavije kad je bilo tako bajno? Kao da nema iseljavanje ako drzava stoji dobro na nogama i ako je nezaposlenost mala?
    Pogodio si srz price, ista stvar kada se prica o ratu. Znam, ni' meni nije to neki valjan argumenat, Svicarska i Njemacka su jedne od najbogatijih drzava na svijetu, pa im se stanovnistvo stalno iseljava u druge zemlje, znaci nije to "izmisljeno" od "jugoslavena". Zato ti kazem, daleko od toga da je Jugoslavija bila "el dorado", sloboda govora ti je bio poprilicno uskraceno, znaci ni u snu nisi smio dirati komunizam, Tita, NOB, JNA, samoupravljanje i slicne stvari. Vrhunac svega toga, je bilo pricanje politckih viceva, a i to samo u "probranom" drustvu i ispod glasa, razumje se.

    Ajmo pogledati politicko stanje u Jugoslaviji od pocetka bivse nam drzave:

    1945-1952: Znaci to su bila doba prave neimastine, ljudi doslovno nisu imali sto jesti, ali u drugu ruku, to je bilo doba "ponosa", islo se masovno na te cuvene omladinske radne akcije, radilo se 16 sati dnevno i pjevalo se, gdje to danas ima? Bili su manje vise svi srecni, sto mogu izgradit' zemlju.

    1952-1970: Ee, u tom razdoblju vec raste kvaliteta zivota, raste vec i medjunarodni ugled Jugoslavije, osnivaju se Nesvrstani 1955, cvate bre ideja "bratstva i jedinstva", jos uvijek je to bilo doba ponosa. Period, gdje se dopusta odlazak na rad u inozemstvo zbog prevelike nezaposlenost i dobar dio, vec postaje "gastarbajter".

    pocetkom '70e: Globalni hippi pokret (^^), nedostatak slobode govora i ekonomske krize dovode do eskalacije. Vraca se nacionalni ponos, doba "hrvatskog proljeca", 1975 mjenja se ustav i republikama se daje veca autonomija.

    1975-1980: Tu se vec lagano i "tiho" pojavljuju ekonomske krize, znaci nedostatci kave, jeansa, energenata, cementa. Ljudi u Jugoslaviji masovno koriste povlastice, krade se naveliko iz firmi, malo se radi, velike inflacije "jedu" kredite, "gastarbajteri" puni deviza, stvara se velika slika o "van' je bolje nego kod nas". Situacija na Kosovu sve gora, zaostrava se.

    1980: godina kada je Broz umro. Dobar dio govori, da je tada umrla i zakopana zauvijek ideja jedinstvene Jugoslavije. Stvari ali vec polako poceli kretati nizbrdo i svako vuce opet na svoju stranu. Inflacije, nestasice dalje u toku.

    Eto, tako na kratko opisao bi' tadasnju situaciju Juge.

  7. #297

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    15.03.2012
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    12.950
    bravo vuce

  8. #298
    Avatar von skorpion

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    3.739
    Wie kann man eigentlich seine Ethnie "aufgeben"? Also mal ganz praktisch gefragt. Ich stand mit 18 vor der Frage, für welche Staatsangehörigkeit (von vier möglichen) ich mich entscheiden soll. Ich bin weitgehend emotionslos und rational an die Sache herangegangen, habe mich gefragt, von welcher ich am meisten profitieren würde, habe einfach Vorteile und Nachteile gegeneinander abgewogen. Am Ende gab es einen klaren Sieger nach Punkten und dessen Paß habe ich bis heute behalten. Und ich habe es bislang nicht bereut. Soweit die rechtliche Frage. Aber was hat das für mich als Person bedeutet?

    Ethnisch, also genetisch, nach meiner Abstammung, bin ich nach wie vor der gleiche Mischling, der ich vorher war. Es zieht mich gefühlsmäßig mal mehr hier hin, mal mehr dorthin und es gab auch schon Tage, wo ich mir gewünscht habe, ganz jemand anderes zu sein. Hat aber nichts genützt, ich bin meine Ethnien nicht losgeworden. Und auch wenn ich beschließe, einfach nur noch Europäer zu sein, bleibe ich doch in bestimmten Teilen Europas verwurzelt, in Schleswig-Holstein, in Tirol, in Montenegro und im Hérault. Amsterdam, Schonen, Siebenbürgen oder Ligurien waren nie meine Heimat und werden es nie sein, egal wie schön es da sein mag. Ich kann wohl ein Gefühl der Gemeinschaft mit anderen Europäern empfinden, bleibe aber dennoch immer, was ich bin, je schlechter die Zeiten, desto mehr.

    Ich denke, so verhält es sich auch mit Jugoslawien. In Zeiten relativen Wohlstandes war man mit dem Land einigermaßen zufrieden und "Jugoslawe sein" fühlte sich in Ordnung an und man gehörte zu einer relativ großen und starken Gemeinschaft. Als es schlechter wurde, mußte einer Schuld sein an der Misere und das war natürlich immer "der andere". Und wo andere diskutiert hätten, fing man auf dem Balkan eben direkt an, sich die Schädel einzuschlagen.

    Dieser Separatismus und Sezessionismus ist aber nichts ungewöhnliches oder regional charakteristisches. Italiener gibt es auch nur außerhalb Italiens, ansonsten wird man nicht müde zu betonen, daß man Römer, Venezianer, Napolitaner, Sizilianer oder Toscaner ist. Genauso in Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Spanien, wo man auch zuerst Bayer, Schotte, Bretone oder Katalane ist. Jeder ist sich selbst der Nächste, vor allem wenn es eng wird. Wie sonst soll man Bayerns Vorstoß gegen den Länderfinanzausgleich werten?

    Was kann also der gemeine Dalmatiner oder Oberkrainer tun, um seine Herkunft loszuwerden und endlich auch ethnisch "Jugoslawe" zu werden? Die politische Einteilung von 1931 hat das Problem jedenfalls nicht gelöst, soviel ist klar. Also größere Geschütze. Vielleicht die Gründung eines "Nationalen Ministeriums für Volkszucht", das darüber wacht, daß niemand mehr mit jemandem gleicher ethnischer Herkunft Kinder hat? Zwangsdurchmischung? Damit könnte man dem Problem Herr werden, allerdings um den Preis, vieler neuer und viel größerer Probleme, denn besonders populär wäre diese Maßnahme sicher nicht...

    Die Zeit wird es bringen und vielleicht werden wir es sogar noch erleben.


  9. #299
    Avatar von BoboSloboJacobo

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    19.05.2012
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    1.263
    Jugoslawien ohne ethnien ist grosserbisches Gelaber.
    Für Serben sind Jugoslawien und Serbien Synonyme.
    Das stimmt doch gar nicht!
    Woher willst du das denn wissen?



    Es ist höchst amüsant wenn kroatische-und Mischlingsjugonostalgiker (edit: nationalsozialistische Bosniaken hab ich vegessen)Jugoslawien zurückwünschen und den Serben dabei auf die Schulter klopfen, ohne zu realisieren dass Serben ein grundverschiedenes Verständnis von YU haben als sie.
    Was für "nationalsozialistische Bosniaken"? Wieso?

  10. #300

    Registriert seit
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    18.841
    Zitat Zitat von BoboSloboJacobo Beitrag anzeigen
    Das stimmt doch gar nicht!
    Woher willst du das denn wissen?





    Was für "nationalsozialistische Bosniaken"? Wieso?
    *lass doch die ganze antijugo bagasch ,die werden in zukunft so od so auf die gosch bekommen sobald sie sagen was sie sind

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