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Jugoslawien während des 2Weltkrieges(Bilder und Information)

Erstellt von Triglav, 05.08.2006, 05:23 Uhr · 320 Antworten · 134.045 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Triglav

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    Super Bilder!!! :wink:

  2. #102
    Avatar von Triglav

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    13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handschar“



    Die 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handschar“ (kroatische Nr. 1) wurde am 1. März 1943 als Kroatische-Freiwilligen-Division in Bosnien aufgestellt. Am 22. Oktober 1943 wurde die Division in 13. SS-Freiwilligen(bosnisch-herzegowinische)-Gebirgs-Division (Kroatien) umbenannt, bevor sie im Juni 1944 ihren endgültigen Namen erhielt.


    Aufstellung
    Ab 1943 war Hadsch Mohammed Amin al-Husseini, der Großmufti von Jerusalem in seiner Funktion als SS-Mitglied mit der Organisation und Ausbildung von bosnisch-islamischen Wehrmachteinheiten und Waffen-SS-Divisionen befasst.

    Die größte war die 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS. Sie wurde nach dem Handschar, einem muslimischen Krummsäbel, auch Handschar-Division genannt. Einige bosnische Muftis und Imams unterstützen den Rekrutierungsvorstoß, und jede Einheit in der Division bekam einen jungen Mufti als geistlichen Ratgeber. Die Offiziere waren jedoch fast alle Volksdeutsche. Ende April 1943 waren bereits 12.000 Männer angeworben. Zur Enttäuschung der bosnischen Muslime, die zu der Annahme verleitet worden waren, dass die Division zum Schutz ihrer Städte und Dörfer eingesetzt werden würde, wurden die Rekruten im Sommer 1943 zu einer langen Ausbildung nach Deutschland und Frankreich geschickt. Als ihre in Südfrankreich stationierten Verbände jedoch im September 1943 mit den dortigen deutschen Besatzungstruppen aneinandergerieten und in Kämpfe um einige Dörfer und Kleinstädte verwickelt wurden, verlegte die Waffen-SS die bosnische Division nach Schlesien.

    Ab Februar 1944 führte die Division Operationen gegen kommunistische Partisanen auf dem Balkan durch, wobei sie durch exzessive Härte auffiel. Im Frühjahr und Sommer 1944 wurden sie in Nord- und Ostbosnien stationiert und übten als Vergeltung Mord und andere Verbrechen an der dortigen serbischen Bevölkerung aus. Die genaue Zahl der Opfer ist nicht bekannt; sie wird teilweise bis auf mehrere tausend geschätzt.

    Die bosnischen SS-Einheiten operierten auf dem nominell von der Ustascha regierten Gebiet des „Unabhängigen Staates Kroatien“ und kämpften auf derselben Seite und unter demselben Oberkommando wie dessen Streitkräfte (die seit 1943 auch offiziell deutschem Oberkommando unterstanden). Sie waren jedoch kein Teil der Ustascha selbst oder der Armee des „Unabhängigen Staates Kroatien“, sondern wurden von deutscher Seite selbstständig aufgestellt. Formell mit Einwilligung des Ustascha-Regimes rekrutiert (dem eingedenk seiner Abhängigkeit vom Deutschen Reich auch nichts anderes übrig blieb), beobachtete die kroatische Regierung die bosnischen SS-Verbände misstrauisch, da sie in ihnen einen möglichen Träger bosniakischen Separatismus sah.

    Die Division bestand überwiegend aus bosniakischen Freiwilligen, aber auch Volksdeutschen. Sie umfasste ca. 21.000 Mann, darunter auch Personal der nur in Teilen aufgestellten 23. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Kama” (kroatische Nr. 2). Nachdem Tito mit seinen Partisanen im September 1944 neue militärische Erfolge errungen hatte, forderte er in einem Ultimatum alle kroatischen und bosnischen Streitkräfte auf, sich den den Partisanen anzuschließen. An die 2000 Mann der Handschar-Division kamen der Aufforderung nach. Als die Ustascha versuchte, die muslimische Bevölkerung mit summarischen Exekutionen einzuschüchtern, zerfiel die Division weiter. Im Oktober berichteten die deutschen Behörden aus Zagreb nach Berlin, sie sei nicht mehr einsetzbar. Beim Rückzug aus dem Balkan wurde das kroatische Personal entlassen, die Reste der Division gerieten in Kärnten in britische Gefangenschaft.


    Waffen-Gebirgs-Division der SS „Kama”
    Mit der Aufstellung der 23. Waffen-Gebirgs-Division der SS "Kama" (kroatische Nr. 2) aus Volksdeutschen und Kroaten wurde am 10. Juni 1944 in Ostkroatien begonnen. Zwei Wochen später wurde die Division in den Aufstellungraum der 18. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Horst Wessel“ verlegt. Am 24. September 1944 erging jedoch der Befehl zum Abbruch der Aufstellung, da die Rote Armee bereits weit nach Westen vorgestoßen war und die Ausbildungslager der Division bedrohten. Das Personal wurde daraufhin in die 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handschar“ (kroatische Nr. 1) eingegliedert. Die freigewordene Divisionsnummer wurde im Februar 1945 für die 23. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nederland“ (niederländische Nr. 1)benutzt.
    Orginal Uniform









    Mohammed Amin al-Husseini


    Hadsch Mohammed Amin al-Husseini (* 1893 in Jerusalem; † 4. Juli 1974 in Beirut), auch Haj/Hajj Amin al-Husseini, war ein islamischer Geistlicher und palästinensischer arabischer Nationalist aus einer der vornehmsten Familien Jerusalems. Er war bekannt als Großmufti von Jerusalem, obwohl er diesen Titel nicht offiziell besaß. Sein wichtigstes Amt neben dem des „Muftis von Jerusalem“ war die „Präsidentschaft des obersten islamischen Rats“.

    Amin Al-Husseini spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus (Arabischer Antisemitismus) im arabischen Raum und der Zusammenarbeit von islamistischen Antisemiten mit den Nationalsozialisten. Er war überzeugter Anhänger der von den Deutschen durchgeführten Vernichtung der europäischen Juden und erlangte so Gehör und Sympathie im Führungskreis der Nazis, von denen er in die SS aufgenommen wurde, und für Deutschland propagandistische Radiosendungen in arabischer Sprache bestritt. In der Spätphase des Zweiten Weltkrieges half Al-Husseini auf dem Balkan bei der Mobilisierung von Moslems für die Waffen-SS.

    Nach dem Krieg wurde Al-Husseini in mehreren europäischen Staaten als Kriegsverbrecher gesucht, fand aber in Ägypten Asyl, wo er seine Ideen weiterverfolgte.

    Ab 1943 war al-Husseini mit der Organisation und Ausbildung von bosnisch-islamischen Wehrmachtseinheiten und Waffen-SS-Divisionen befasst. Die größte war die 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handschar“ (kroatische Nr. 1) (auch „Handzar“; 21.065 Mann), die ab Februar 1944 Operationen gegen kommunistische Partisanen auf dem Balkan durchführte. Sie war für eine Reihe von Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung verantwortlich. Die 23. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Kama” (kroatische Nr. 2) (3.793 Mann) erreichte nicht die operative Stärke einer Division und wurde nach fünf Monaten aufgelöst; ihre Angehörigen wurden auf andere Einheiten verteilt. Weitere Einheiten waren ein Moslem-SS Selbstverteidigungsregiment im Sandschak, das sogenannte Arabische Freiheitskorps, die Arabische Brigade sowie ein ostmuselmanisches SS-Regiment.

  3. #103

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    dass die Division zum Schutz ihrer Städte und Dörfer eingesetzt werden würde
    das war der eigentliche grund wieso viele zur Handzar gegangen sind nicht umsonst flüchteten viele nachher und gingen zu den Partisanen

  4. #104

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    Bosnisch-muslimische Milizen mit deutschen Soldaten.Im Mai 1941,also noch vor irgendwelchen Tschetnikangriffen.


  5. #105

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    Ein Muselmane zu Pferde...




  6. #106
    Avatar von Vasile

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    Re: Jugoslawien während des 2Weltkrieges(Bilder und Informat

    Zitat Zitat von RSK-Lika
    Zitat Zitat von Vasile
    Zitat Zitat von Triglav
    Die deutsche Regierung griff in den Krieg ein. Am 6.April gab Hitler den Befehl für den Angriff. Deutsche Truppen sollten mit Hilfe von Bulgarien und Rumänien Griechenland besetzen, um den Krieg auf dem Balkan zu beenden.
    Rumänien hat am Feldzug gegen Griechenland nicht teilgenommen.
    Und gegen Jugoslawien auch nicht :?:
    Nein, auch nicht. Kein einziger rumänischer Soldat hat gegen Jugoslawien gekämpft.

  7. #107
    Avatar von Triglav

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    Antikommunisten und Faschisten in Slowenien
    Die slowenischen bürgerlichen Parteien und die katholische Kirche entschieden sich nach dem Überfall und der Besetzung Sloweniens im April 1941 nicht für einen bewaffneten Widerstand gegen die Besatzungsmächte, sondern für die Taktik des Abwartens. Nachdem die Partisanenbewegung immer stärker an Einfluss gewann und es offenkundig war, dass die Kommunisten auch sozialrevolutionäre Ziele verfolgten, begannen Antikommunisten in Zusammenarbeit mit den italienischen Besatzungsmächten, die freiwillige antikommunistische Miliz (MVAC) aufzubauen. Nach der Kapitulation vernichteten die kommunistischen Partisanen mit Hilfe von italienischen Waffen und Soldaten einen Großteil dieser Verbände. Die Reste gingen in die unter dem deutschen Okkupanten neu formierten slowenischen Heimwehrverbände (Domobranci) über. Diese standen unter deutschem Kommando und waren in ihren Methoden beim Kampf gegen die Partisanen vielfach nicht wählerisch. Neben der politischen und militärischen Verfolgung der Partisanen entfaltete auch die terroristische Organisation "Črna roka" ("Die Schwarze Hand") ihre blutige Tätigkeit. Seit Dezember 1943 tötete sie über 100 Mitarbeiter der Partisanenbewegung.

    Domobranci und General Rupnik!


    Sein Werdegang: Leo Rupnik, 1880 als Sohn eines Forst- und Domänen-Verwalters in Idria / Krain geboren, besuchte die Untergymnasien in Görz und Laibach und ab 1895 die Kadetten-Schule in Triest. 1899 wurde er Fähnrich beim k. u.k. Infanterie-Regiment Nr. 22 in Bjelovar/Kroatien. Nach Weiterausbildung in der Kriegsschule in Wien stand er beim Generalstab in verschiedener Verwendung, war zu Beginn des Ersten Weltkriegs Major und zu Kriegsende Generalstabs-Chef einer kroatischen Division. 1918 meldete er sich zur südslawischen Armee und setzte sich auch hier zufolge seiner Tüchtigkeit bald durch. Er wurde Generalstabs-Chef der Drau-Division in Laibach unter General Milan Nedic (1941 zum Ministerpräsidenten der von den Deutschen gebildeten serbischen Regierung in Belgrad ernannt, welches Amt er bis 1945 ausübte) und war dann von 1934 bis 1936 Generalstabs-Chef der von Nedic befehligten Armee in Skoplje. Als Divisionsgeneral nach Kragujevac versetzt unterstanden ihm auch die dortigen großen Armeewerkstätten und andere militärische Anstalten. Hier zeigten sich unter den vielen Arbeitern die ersten Anzeichen einer betont kommunistischen Bewegung, die Rupnik mit aller Tatkraft zu bekämpfen suchte. 1938 zum Befestigungsdirektor mit dem Sitz in Laibach ernannt, leitete er den Bau von Befestigungsanlagen an der westlichen und nördlichen Staatsgrenze gegen Italien, Österreich und Ungarn, die aber nicht fertiggestellt werden konnten, weil inzwischen der Krieg ausbrach. Im März 1941 wurde Rupnik Generalstabs-Chef einer südslawischen Armeegruppe in Kroatien. Nach dem Zusammenbruch der südslawischen Armee wurde General Rupnik von den Deutschen in Cilli interniert.

    Rupnik war immer ein scharfer Gegner des Kommunismus und ein Anhänger der Achse Deutschland-Italien. Er konnte von Cilli alsbald nach Laibach zurückkehren, wo seine Familie lebte, und meldete sich beim italienischen Kommando. Nach einem Zwangsaufenthalt in einem Offizierslager bei Treviso erfolgte die Betrauung mit dem Bürgermeisterposten von Laibach. Als Verwaltungspräsident der Provinz Laibach (Ljubljanska Prokajina) bezog er eine Dienstwohnung in der neuen Burg in Laibach.

    Der Sicherheitsdienst in den Operationszonen Alpenvorland und Adriatisches Küstenland unterstand dem Höheren SS- und Polizeiführer im Wehrkreis XVIII General Erwin Rösener. Auf dessen Befehl wurde am 24.9.1943 die "Slowenische Landwehr" (auch Slovenski Domobranci - Domobranzen genannt) als Hilfsverband der Polizei aufgestellt. Zu ihr meldeten sich hauptsächlich Bauernsöhne aus Unterkrain - Söhne von Soldaten der altösterreichischen Armee, deren Tradition noch hochgehalten wurde. Sie wurde ähnlich wie die deutschen Polizeiverbände in den besetzten Gebieten eingesetzt, insbesondere auch zur Partisanenbekämpfung. Am 24.4.1944 wurden in Anwesenheit von General Rösener, Präsident Rupnik und des Laibacher Diözesanbischofs Dr. Rozman die Männer der Slowenischen Landwehr in Laibach vereidigt, wobei in feierlicher Weise die Hissung der slowenischen Nationalflagge - mit dem alten Krainer Adler in der Mitte - erfolgte. Das erste Mal konnte man auf Amtsgebäuden neben der Hakenkreuzfahne auch die slowenische Fahne wehen sehen. Die Eidesformel lautete: "Ich schwöre bei dem Allmächtigen, daß ich zusammen mit der bewaffneten Deutschen Wehrmacht, die unter dem Befehl des Führers Großdeutschlands steht, mit den SS-Truppen und der Polizei im Kampf gegen die Banditen und den Kommunismus sowie deren Bundesgenossen meine Pflichten erfüllen werde für die slowenische Heimat als Teilstück des freien Europa. Für diesen Kampf bin ich bereit, mein Leben hinzugeben."

    Zur Aufstellung und Ausbildung der Slowenischen Landwehr wurden deutsche Polizei-Offiziere und Polizei-Verwaltungsbeamte als Rahmenpersonal abgeordnet. Obwohl General Rupnik als geistiger Vater der Slowenischen Landwehr angesprochen werden kann, hatte er nie ein Kommando in dieser Truppe; er hatte sich auf den Zuständigkeitskreis der Zivilverwaltung zu beschränken. Erst im September 1944 wurde er "Generalinspekteur" der Slowenischen Landwehr, die inzwischen auf etwa 12.000 Mann angewachsen war. Der Aufbaustab stand unter
    der Führung von Oberstleutnant Franz Krenner, einer Deutschkrainer Familie entstammend, mit zwei slowenischen Oberstleutnants als Stellvertretern. Die Slowenische Landwehr wurde nach und nach in die deutsche Polizei-Uniform
    eingekleidet mit dem Krainer Adler als Ärmelschild. Sie unterstützte die antikommunistischen Aktionen in Krain in durchaus zufriedenstellender Weise.

    Nach dem Abzug der Italiener setzten die Säuberungsaktionen der deutschen Wehrmacht- und Sicherheits-Verbände in Unterkrain in verstärktem Maß ein. Hier ging es zunächst um die Stadt Rudolfswerth, eine der Hochburgen der Partisanen. Die Stadt wurde von deutschen Fliegern zweimal mit Bomben belegt. Die sonach am 21.10.1943 einsetzende deutsche Offensive zerbrach den restlichen Widerstand im Nu, Rudolfswerth wurde besetzt. In St. Barthelmä wurden nach Aburteilung durch ein Militärgericht 24 Rädelsführer auf dem Hauptplatz erschossen. Ende Oktober wurden die letzten Partisanennester in dieser Gegend ausgehoben. Allgemein hoffte man in diesem so arg geprüften Landesteil, daß nun Ruhe und Ordnung wieder eintreten würden, leider aber erwies sich diese Hoffnung als trügerisch.

    Auch in anderen Teilen von Unterkrain gingen die deutschen Säuberungsaktionen rasch vonstatten, wobei die Slowenische Landwehr tatkräftig mithalf. Die Stöße gingen diesmal in zwei Kolonnen von Kroatien aus. Die eine ging über Tschernembl und Möttling in Richtung Rudolfswerth vor, wobei es beim Dorf Suhor zu schweren Kämpfen kam. Eine zweite Kolonne stieß gegen Gottschee vor. Die Stadt wurde unter vielen Opfern erobert. Die gewesene deutsche Sprachinsel Gottschee, von den deutschen Bewohnern zufolge des deutsch-italienischen Aussiedlungsabkommens vom 31.8.1941 größtenteils verlassen, bot mit ihren ausgedehnten Wäldern und ihren leeren, jedoch gut erhaltenen Häusern einen sehr geeigneten Unterschlupf für die Partisanenverbände, die von hier aus die Nachbargemeinden terrorisierten und eine kommunistische Verwaltung einrichteten, das Braunkohlenwerk enteigneten und einen Kommissar einsetzten. Der Kampf um Gottschee, bei dem diese Stadt zum Teil eingeäschert wurde, kostete 32 Männern der Slowenischen Landwehr und 9 deutschen Soldaten das Leben. Das Stadtschloß Gottschee der Fürsten Auersperg wurde großteils zerstört.

    Am 17.3.1944 drangen deutsche Wehrmacht-, kroatische Ustascha- und slowenische Landwehr-Verbände von St. Barthelmä und Landstraß aus gegen die Uskoken-Berge vor. Beim Dorf Jaurowitz wurde ein Partisanen-Bataillon eingekesselt und vernichtet. 128 Partisanen blieben auf dem Schlachtfeld. Damit war die Partisanenherrschaft auf dem rechten Ufer der Gurk gebrochen und langsam normalisierte sich das Leben. Postämter wurden wieder geöffnet, in manchen Schulen der Unterricht wieder aufgenommen, doch die Teuerung blieb, vornehmlich in den Städten, da bei der doch weiter bestehenden Unsicherheit die Bauern die Feldarbeit und das Baumschlagen mieden. Erst Ende 1944 wurde der Bahnverkehr auf der Strecke Laibach-Rudolfswerth wieder aufgenommen, nicht aber bis Tschernembl; die von den Partisanen gesprengte Eisenbahnbrücke über die Gurk blieb bis zum Kriegsende im Fluß liegen, manche Gleisanlagen waren zur Gänze vernichtet.

    Das Gebiet südlich der Gurk bis an die Kulpa blieb längere Zeit noch in den Händen der Partisanen, welche im Sommer 1944 dort in der Stadt Tschernembl den Sitz der ersten kommunistischen Regierung der nachmaligen Volksrepublik Slowenien einrichteten. Bei Tschernembl wurde auch ein Flugplatz angelegt, wohl der einzige hinter den deutschen Linien auf dem Balkan. Dorthin erfolgte auch die Versorgung durch Flugzeuge der Westalliierten von Bari aus. Von der Deutschen Wehrmacht wurde eine Sicherungslinie mit Stützpunkten längs der Gurk bezogen und es wurden von dort aus des öfteren Streifzüge durch das Partisanengebiet unternommen, wobei es wiederholt zu argen Gefechten kam. Infolge der Absperrung von der Umwelt trat hier ein noch größerer Mangel an Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen ein.




    General Rösnner und Rupnik bei einer Vereidigung von Domobranen!
    Ljubljana Bezigrad(dort wurden bis vor kurzem die Fußballländerspiele der slowenischen Nationalmannschaft ausgetragen)


    Die Eidesformel lautete: "Ich schwöre bei dem Allmächtigen, daß ich zusammen mit der bewaffneten Deutschen Wehrmacht, die unter dem Befehl des Führers Großdeutschlands steht, mit den SS-Truppen und der Polizei im Kampf gegen die Banditen und den Kommunismus sowie deren Bundesgenossen meine Pflichten erfüllen werde für die slowenische Heimat als Teilstück des freien Europa. Für diesen Kampf bin ich bereit, mein Leben hinzugeben."
    Domobranci



    Rösener zeichnet Heimwehrsoldaten mit Orden für Verdienste im Kampf gegen die "kommunistischen Banditen" aus.

    Slowenische Heimwehrsoldaten während eines Offizierskurs mit deutschen Instruktoren 1944 in Laibach


    MVAC (ital. Milizia volontaria anticomunista - prostovoljna protikomunistična milica)


    Slowenische Cetniks(Plava Garda) und Crna ruka...

    Major Karl Novak






    Gefangene Cetniks nach dem Gefecht bei Grcarica, 9.1943.
    Dort wurden 800 Cetniks von der 14.Partizanendivision und von der 4.Brigade Ljubo Sercer komplet aufgerieben,was das Ende des Cetniktums in Slowenien bedeutete








  8. #108
    Avatar von PuntaDelEste

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    sehr intressant, informativ, bitte mehr davon.

  9. #109
    Avatar von Triglav

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    Jugoslawische Partisanen
    Zastava XIV Vojvodanske slovacke udarna brigade


    Die Jugoslawischen Partisanen, offiziell die Jugoslawische Volksbefreiungsarmee (Narodnooslobodilačka Armija) waren eine Kriegspartei im Zweiten Weltkrieg. Sie kämpften von 1941 bis 1945 gegen die faschistischen Besatzungsmächte Deutschland und Italien, die kroatischen Ustaša und später auch gegen die serbischen nationalistisch-monarchistischen Tschetniks. Den jugoslawischen Partisanen gehörten Kämpfer aus allen Jugoslawischen Teilrepubliken an.

    Gründung
    Am 22.Juni 1941 wurde im Wald Brezovica bei Sisak in Kroatien die erste Partisaneneinheit von Sisak gegründet. Dies war die erste antifaschistische Militäreinheit nicht nur in Kroatien, sondern auch im ganzen späteren Jugoslawien und Südosteuropa. Heute ist dieser Tag in Kroatien ein Feiertag (Tag des antifaschistischen Kampfes).
    Die jugoslawischen Partisanen waren eine kommunistisch dominierte Volksbewegung, bestanden allerdings aus einem Bündnis verschiedener Gruppen und Parteien. Die Kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ) übernahm von Anfang an eine organisatorische Führungsrolle, nicht zuletzt wegen ihrer großen Erfahrung als Untergrundbewegung. Die KPJ hatte sich schon 1934 für eine föderative Staatsordnung mit der Gleichberechtigung aller Völker eingesetzt, was es wohl den Mitgliedern der verschiedenen Nationalitäten einfacher machte, sich unter ihrer Führung zu vereinigen.

    Kampf gegen die Besatzer

    Unter der Führung von Josip Broz, genannt Tito, erkämpften sich die Partisanen die Befreiung vom Faschismus und die Wiederherstellung Jugoslawiens in neuer Form als Bundesstaat.
    Die Partisanen waren anfangs schlecht und meist nur mit Flinten ausgerüstet, später änderte sich dies durch Beutewaffen, Überläufer und die Unterstützung der Alliierten, die Ausrüstung und Waffen abwarfen. Während die Partisanen 1941 nur kleine Gebiete kontrollierten, wurden diese Gebiete bis 1943 immer größer. Die Kampftaktiken der Partisanen waren der Zermürbungskrieg und die Sabotage beim Feind. Deutsche Truppen schlugen mit großer Brutalität zurück, konnten die Partisanen aber kaum abhalten, immer mehr Gebiete zu befreien.

    Strength of Yugoslav partisans
    (NOV & POJ) 1941-44
    --------------------------1941 1942 1943----1943---1944
    Bosnia & Herzegovina 20000 60000 89000 108000 100000
    Croatia------------------7000 48000 78000 122000 150000
    Kosovo------------------5000--6000--6000----7000--20000
    Macedonia--------------1000--2000 10000----7000--66000
    Montenegro-----------22000--6000 10000---24000--30000
    Serbia (proper)-------23000--8000-13000---22000-204000
    Slovenia----------------1000-19000-21000---25000--40000
    Vojvodina---------------1000--1000---3000----5000--40000
    Total-------------------80000-150000-230000-320000-650000



    Losses Yugoslav partisans
    July 7th 1941 - May 16th 1945


    ----------------------1941--1942--1943--1944------1945-------Total
    Killed in Action-----18896 24700-48378 80650----72925----245549
    Wounded----------29300--31200 61730 147650 130000----399880
    Died from Wounds-3127----4194--7923---8066---7800------31200
    Missing-------------3800----6300---5423---5600---7800------28925
    Total killed-------------------------------------------------------305672

    Jugoslavija 1941-1945, Vlado Strugar, Beograd: Vojnoizdavački zavod, 1969; Narodnooslobodilačka vojska Jugoslavije, Nikola Anić, Sekula Joksimović i Mirko Gutić, Beograd: Vojnoistorijski institut, 1982.

    Partizani sastav snaga




    Von den Partizanen befreite Gebiete 1943,grau dargestellt!


    Titos Führungsstab!

    Tito i Mosa Pijade

    Moša Pijade (Belgrade, January 4, 1890 - Paris, March 15, 1957) was a prominent Yugoslav Communist of Jewish origin, and a close collaborator of Josip Broz Tito, former President of Yugoslavia.

    Pijade held high political posts during and after World War II and was a member of the Central Committee and the Politburo. He was a member of the Partisans and was subsequently proclaimed People's Hero of Yugoslavia.




    Ivo Lola Ribar

    Ivo Lola Ribar (April 23, 1916 - November 27, 1943), was a Croatian communist politician in Yugoslavia.He died in Glamočko polje in southwestern Bosnia. He was posthumously proclaimed a People's Hero of Yugoslavia.

    Tito i Ivo Lola Ribar


    Milovan Đilas
    Milovan Đilas or Djilas (Serbian Cyrillic: Милован Ђилас)

    (4 June 1911 - 20 April 1995) was a Montenegrin Communist politician and theorist in Yugoslavia. He was a key figure in the Partisan movement during the World War II as in the post war government, and became the best known and most determined critics of the system, in his country and in general.
    Ranković, Tito and Đilas



    Edvard Kardelj

    Edvard Kardelj - Sperans (January 27, 1910 - February 10, 1979) was a Slovene prewar communist, antifascist, partisan, politician, statesman and publicist.
    Kardelj was born in Ljubljana, Slovenia (at that time Austria-Hungary).
    He helped organize resistance in Slovenia in 1941 and accompanied Tito in figthing Axis powers during the Second World War. He was considered one of the main ideologists of Josip Broz Tito's communist regime in former Yugoslavia. He helped in carrying out Yugoslavia's break with the USSR in 1948 and in adapting the new independent course known as socialist self-management. He had major influence on the Yugoslav military intelligence service, the KOS.Kardelj was a member of Slovene Academy of Sciences and Arts (SAZU) and was officially honored as a National Hero of Yugoslavia.

    Tito i Kardelj



    Aleksandar Leka Ranković
    (Serbian: Александар Лека Ранковић) (1909-1983) was a leading Yugoslav Communist of Serbian origin.

    Ranković was a member of the Politburo from 1940. After he was captured and tortured by the Gestapo in 1941, he was rescued by a daring Communist raid. He served on the Supreme Staff through out the war. He was named a "People's Hero" (Hero of the People's War of Liberation) for his services during World War II.
    After the war, he was minister of the interior and head of the military intelligence ("OZNA") and political police ("UDBA"). He fell from power in 1966, ostensibly for abusing his authority, and was expelled from the Communist Party of Yugoslavia in the same year. After that, he lived in Dubrovnik until the end of his life. His funeral in Belgrade in 1983 was the occasion for a huge outpouring of grief, as Ranković had come to symbolize Serbian strength at a time when most Serbs felt oppressed in Yugoslavia.

    landrova brigada na glavnom trgu u novom mestu 10.9.1943.


    pogreb partizanskih boraca1944


    narodni heroji rade bulat i stevan brigade matija gubec augusta 1944


    brigade matija gubec


    Kupres


    Srbski Partizani


    Partizanke

  10. #110
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Hab' den Thread jetzt ein wenig gesäubert.

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