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Kommunistische Verbrechen an Italienern im Nordwesten.

Erstellt von Ravnokotarski-Vuk, 17.01.2010, 18:27 Uhr · 45 Antworten · 2.341 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

    Registriert seit
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    8.141
    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Google doch mal Verbrechen von Arschbackistal an den Urururnen im 2. Weltkrieg, wetten da lässt sich was finden
    Die Strategie der Kommunisten bestand darin, in den Dörfern und Industriegebieten Zentralserbiens Anhänger zu gewinnen und für den bewaffneten Widerstand zu motivieren, wobei sie vor der Ermordung politisch andersdenkender „konterrevolutionärer Elemente“ nicht zurückschreckten. Außerdem gelang es der KPJ, die wegen des Völkermordes der Ustascha in Kroatien und Bosnien-Herzegowina hereinströmenden serbischen Flüchtlinge zu radikalisieren. Auch die rücksichtslosen Vergeltungsmaßnahmen der deutschen Besatzer gegen Zivilisten trieben die Menschen in Scharen zu den Partisanen. Ein Bericht des deutschen Verwaltungsstabes in Belgrad vom 23. Juli 1941 schildert die Lage wie folgt:
    In den Bergen Serbiens befinden sich die zum Teil traditionsreichen Komitatschi-Banden, die sogenannten Cetnici, die bei dem bekannten Hang des serbischen Volkes zu einer abenteuerlichen Romantik eine große Volkstümlichkeit besitzen. Sie waren in den Monaten nach dem Kriege durch geflüchtete Offiziere und Soldaten verstärkt worden. Ihr Dasein war zwar für europäische Begriffe der öffentlichen Ordnung und Sicherheit ein beunruhigender Zustand; sie vermieden aber peinlichst jede Art von Zusammenstoß mit der Deutschen Wehrmacht und bezeichneten als ihre Aufgabe in erster Linie die Bekämpfung des kroatischen Terrors. Mit falschen Parolen haben nun kommunistische Funktionäre vermocht, sich der Führung eines Großteils dieser Banden zu bemächtigen.“ (Lit.: Schmider, 2002, S. 57) Die Partisanen vermieden anfangs die direkte Konfrontation mit den kleinen aber gut bewaffneten Wehrmacht-Verbänden in Serbien. Ihre Kampfhandlungen richteten sich im Juli 1941 vorwiegend gegen serbische Gendarmen und Einrichtungen der Kollaborationsregierung Aćimović. Begünstigt durch den Umstand, dass die deutsche Militärverwaltung außerhalb der größeren Städte kaum Einfluss ausübte, konnten die Kommunisten bis August 1941 in Serbien schnell Fuß fassen und eine flexible und schlagkräftige Organisation aufbauen. Die fluchtartige Verlegung der am Angriff auf Jugoslawien beteiligten deutschen Infanteriedivisionen nach Russland erweckte auch bei den Kommunisten die Hoffnung, dass der Krieg nicht mehr lange andauern werde.

  2. #42
    Ado

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    8.973
    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Die Strategie der Kommunisten bestand darin, in den Dörfern und Industriegebieten Zentralserbiens Anhänger zu gewinnen und für den bewaffneten Widerstand zu motivieren, wobei sie vor der Ermordung politisch andersdenkender „konterrevolutionärer Elemente“ nicht zurückschreckten. Außerdem gelang es der KPJ, die wegen des Völkermordes der Ustascha in Kroatien und Bosnien-Herzegowina hereinströmenden serbischen Flüchtlinge zu radikalisieren. Auch die rücksichtslosen Vergeltungsmaßnahmen der deutschen Besatzer gegen Zivilisten trieben die Menschen in Scharen zu den Partisanen. Ein Bericht des deutschen Verwaltungsstabes in Belgrad vom 23. Juli 1941 schildert die Lage wie folgt:
    In den Bergen Serbiens befinden sich die zum Teil traditionsreichen Komitatschi-Banden, die sogenannten Cetnici, die bei dem bekannten Hang des serbischen Volkes zu einer abenteuerlichen Romantik eine große Volkstümlichkeit besitzen. Sie waren in den Monaten nach dem Kriege durch geflüchtete Offiziere und Soldaten verstärkt worden. Ihr Dasein war zwar für europäische Begriffe der öffentlichen Ordnung und Sicherheit ein beunruhigender Zustand; sie vermieden aber peinlichst jede Art von Zusammenstoß mit der Deutschen Wehrmacht und bezeichneten als ihre Aufgabe in erster Linie die Bekämpfung des kroatischen Terrors. Mit falschen Parolen haben nun kommunistische Funktionäre vermocht, sich der Führung eines Großteils dieser Banden zu bemächtigen.“ (Lit.: Schmider, 2002, S. 57) Die Partisanen vermieden anfangs die direkte Konfrontation mit den kleinen aber gut bewaffneten Wehrmacht-Verbänden in Serbien. Ihre Kampfhandlungen richteten sich im Juli 1941 vorwiegend gegen serbische Gendarmen und Einrichtungen der Kollaborationsregierung Aćimović. Begünstigt durch den Umstand, dass die deutsche Militärverwaltung außerhalb der größeren Städte kaum Einfluss ausübte, konnten die Kommunisten bis August 1941 in Serbien schnell Fuß fassen und eine flexible und schlagkräftige Organisation aufbauen. Die fluchtartige Verlegung der am Angriff auf Jugoslawien beteiligten deutschen Infanteriedivisionen nach Russland erweckte auch bei den Kommunisten die Hoffnung, dass der Krieg nicht mehr lange andauern werde.
    Wenn du mir 3 Minuten meines Leben geben kannst, werde ich deinen mit Liebe zusammengewürfelten Dreck lesen

  3. #43

    Registriert seit
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    16.107
    Kaum zu glauben das man auf die italiener angepisst sein könnte.
    Waren sie doch bloß besatzer und haben die Bevölkerung in KZ gesteckt.
    Kein vergleich zu euch , ihr würdet ruhig bleiben.

  4. #44
    _LAV_
    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Es ist nicht zu vergleichen.

    Antiustase und Ustase kann man nicht vergleichen.


    Das waren alles gefallene Helden und keine Mafiosis oder Verbrecher.

    jebiga burazeru...
    die Četniks waren ja im WW-II genauso Faschisten!
    Nicht das mich falsch verstehst, den Komunismus sympathisiere ich genauso wenig wie den Faschismuss!

  5. #45
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
    25.10.2009
    Beiträge
    3.739
    Es ist wohl weniger ein ideologisches Problem, zu Kriegszeiten wurden immer schon Unmenschlichkeiten begangen. Das war in der Monarchie nicht anders als unter nationalistischen oder sozialistischen Regierungen und auch die Demokratie hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Sei es in Frankreich nach dem II. Weltkrieg oder sei es das Treiben der US Army oder Dutzende andere Beispiele. Selbst religiös motivierte Regierungen schrecken vor keiner Grausamkeit zurück, im Gegenteil...

    Es hat wenig Sinn, sich da gegenseitig Vorwürfe zu machen. Jedes Volk, unabhängig davon, welcher Richtung das jeweilige Regime gerade ist, ist in der Lage, die schlimmsten Grausamkeiten anderen anzutun.

  6. #46
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    8.141
    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Es ist wohl weniger ein ideologisches Problem, zu Kriegszeiten wurden immer schon Unmenschlichkeiten begangen. Das war in der Monarchie nicht anders als unter nationalistischen oder sozialistischen Regierungen und auch die Demokratie hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Sei es in Frankreich nach dem II. Weltkrieg oder sei es das Treiben der US Army oder Dutzende andere Beispiele. Selbst religiös motivierte Regierungen schrecken vor keiner Grausamkeit zurück, im Gegenteil...

    Es hat wenig Sinn, sich da gegenseitig Vorwürfe zu machen. Jedes Volk, unabhängig davon, welcher Richtung das jeweilige Regime gerade ist, ist in der Lage, die schlimmsten Grausamkeiten anderen anzutun.

    Schön gesagt und man kann auch sagen, das kein Volk Unschuldig war und keine Gruppierung die bewaffnet war, aber ja, so ist das halt.


    Aber... die Amis wussten schon 1944 vor dem DDay das sie den 2.WK gewinnen werden, während die in der USA ihr Land aufrüsteten und nicht betroffen waren innerpolitisch und keinen inkontinentalen Krieg hatten, hatten wir in Europa uns Massenweise gegenseitig bekämpft.

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