Ein der besten Winterurlaubsorte auf dem Balkan.Später werden Urlauber aus dem ganzen Balkan zu uns zum Schiefahren kommen wenn wir bald richtung EU steuern.

Kopaonik - Urlaub auf Serbiens "Berg der Sonne und des Schnees"

Die Bergregion Kopaonik ist mit über 100 Kilometern Länge, maximal 60 Kilometern Breite und einer Fläche von fast 2.800 Quadratkilometern das größte Gebirge Serbiens und eignet sich aufgrund von rund 160 Tagen Schneesicherheit und über 200 Sonnentagen im Jahr hervorragend für den Sommer- wie auch den Wintersport. Wegen der guten klimatischen Bedingungen wird Kopaonik auch „Berge der Sonne und des Schnees“ genannt. Die Region liegt im Süden des Landes und ist ungefähr 250 Kilometer von der Hauptstadt Belgrad entfernt. Die höchste Erhebung ist der Suvo Rudiste mit einer Höhe von 2.016 Metern. Herz des Gebiets ist das von Berggipfeln umgebene Plateau gleichen Namens, das auf einer Höhe von ungefähr 1.700 Metern liegt. Neben den sportlichen Vorzügen eignet sich Kopaonik dank zahlreicher Mineralquellen auch hervorragend für einen Wellness- oder Kuraufenthalt.


Skizentrum auf guten europäischem Niveau

Wintersportler finden in Kopaonik ein Skizentrum auf europäischem Standard, das mit zirka 50 Kilometern Piste mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden und 22 Skiliften aufwarten kann. Der höchste Punkt des Skigebiets ist gleichsam der höchste Gipfel Kopaoniks, der Suvo Rudiste mit einer Höhe von 2.016 Metern. Die Schneebedingungen sind gleichbleibend gut von November bis Mai. Neben einigen Slalom- und Abfahrtsstrecken sowie Sprungschanzen sind aber auch für Langlauf-Freunde ideale Voraussetzungen vorhanden. Daneben bieten sich auch im Winter viele Sporthallen für Aktivitäten wie etwa Handball, Klettern, Schwimmen oder Tennis an


Sommer-Highlights in Kopaonik

Doch auch Sommerurlauber kommen in Kopaonik auf ihre Kosten: Sportliche Besucher finden unter anderem ideale Bedingungen für Klettertouren, Mountainbiking, Floßfahren und Paragliding. Daneben bildet das bereits genannte Plateau Suvo Rudiste außerdem das Zentrum eines zirka 12.000 Quadratmeter großen Nationalparks, der seit 1981 besteht und Besuchern besonders im Sommer ein einzigartiges Naturerlebnis bietet.

Die facettenreiche Fauna ist größtenteils von großen Wiesenflächen sowie Wäldern mit Buchen-, Fichten-, Eiben-, Ahorn-, Kiefer- und Eichenbäumen bestimmt. Durch die unterschiedliche Vegetation sind zahlreiche schöne Aussichtspunkte entstanden, die eindrucksvolle Ausblicke auf die Natur der Kopaonik-Region ermöglichen. Vom Plateau gehen außerdem einige tiefe, malerische Flusstäler ab, die ein einmaliges Naturerlebnis darstellen. Besonders das pittoreske Tal des Samokovska-Flusses ist mit zahlreichen Stromschnellen, Wasserfällen und Schluchten einen Besuch wert.

Kopaonik bietet außerdem zahlreiche kalte und heiße Quellen, die teilweise radioaktiv sind und sich so hervorragend für Heilbehandlungen eignen. Gäste können sich mit schwefel- und alkalihaltigem Wasser sowie mit warmen Schlammbädern therapieren lassen. So verfügt beispielsweise die Therme Bogutovacka im Nordwesten Kopaoniks über gleich drei Thermalquellen mit schwefelhaltigem, radioaktivem und Hypothermalwasser. Im Westen liegt die Therme Kopaonik mit den bekannten Josanicka-Quellen, deren Heilwasser bis zu 90 Grad Celsius heiß ist.


Klosteranlage als Wiege des serbischen Königreiches

Klosteranlage als Wiege des serbischen Königreiches
Ein besonderes Highlight der Kopaonik-Region ist das Kloster von Studenica aus dem 12. Jahrhundert, nur ungefähr 25 Kilometer vom Suvo Rudiste-Plateau entfernt. Die Klosteranlage ist eines von nur zwei Stiften in Serbien, die auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen. Aufgrund seiner Lage in einem waldreichen Gebirgskessel war das Kloster seit seiner Entstehung bald das bedeutenste und wohlhabenste aller serbischen Klöster. Auch gilt die Anlage als Wiege des serbischen Königreiches, da es dem ersten Erzbischof der serbisch-orthodoxen Kirche von hier aus gelang, die serbischen Stämme zu einem Staat zu vereinen.

Auch Zvecan ist einen Besuch wert: Hier finden Besucher die älteste noch erhaltene mittelalterliche Siedlung Serbiens. Die Stadt ist zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert entstanden. Der ehemalige serbische König Stefan Decanski kam hierher, um seinen Lebensabend zu verbringen.

In der Region Kopaonik leben heute insgesamt 300.000 Menschen. Die größte Stadt ist Raška mit knapp 14.000 Einwohnern, am Fuß von Kopaonik gelegen.