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Kosova Wiege der Nation?!-Widerspruch

Erstellt von Revolut, 21.01.2007, 17:42 Uhr · 7 Antworten · 650 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Kosova Wiege der Nation?!-Widerspruch

    -Der Anspruch der serbischen Nation auf ein durch das "Recht des Eroberers" gewonnenes mittelalterliches Territorium steht im krassen Widerspruch zu den modernen Prinzipien der Volkssouveränität und des nationalen Selbstbestimmungsrechts. Der serbische Nationalstaat kann nicht mit dem mittelalterlichen Imperium, das vor fünfhundert Jahren untergegangen ist, gleichgesetzt werden. Das Kosovo unterlag seit dem 14. Jahrhundert gravierenden Verschiebungen der ethnischen Siedlungsgrenzen und hat zumindest seit einem Jahrhundert eine albanischstämmige Bevölkerungsmehrheit, die Kosovaren, deren Recht auf Selbstbestimmung nicht aufgrund von längst vergangenen historischen Gegebenheiten unterdrückt werden kann.

    -Auch die histographische Forschung widerspricht der serbischen nationalhistorischen Interpretation. Der Durchbruch zu einem serbischen Feudalreich gelang Stefan Nemanja 1169 durch die Vereinigung der im 11. Jahrhundert gegründeten Reiche Raska, in der Nähe des heutigen Nova Pazar, und Zeta, das heutige Montenegro im Kampf gegen Byzanz. Das Gebiet dieser vereinigten serbischen Reiche ist somit die Wiege des serbischen Feudalstaates, und liegt somit außerhalb des Kosovo. Auch befindet sich dort die "Geburtsstätte" der Serbisch-Orthodoxen Kirche, die durch den Bruder Stefans, Rastko, der sich später den Mönchsnamen Sava gab, und in Zica das erste autokephale orthodoxe Bistum gründete, womit die Loslösung von der Oberhoheit der byzantinischen Kirche gemeint ist.


    http://www.histinst.rwth-aachen.de/d...?documentId=76

  2. #2

    Registriert seit
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    9.182
    Ein Link der nicht funktioniert und desweiteren die UNI Aachen? Die ist für Maschienen Ingineure gut, aber nicht für Politologie! ^^

  3. #3

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    3.795
    Für Serbien ist das Kosovo verloren. Jedenfalls kann man gerade auch für die heutige Zeit eine Lehre aus der ganzen Sache ziehen: Wenn die eigene Ethnie demographisch schwächelt bloß keine Einwanderer in nennenswerter Anzahl ins Land lassen... 8O

  4. #4
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
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    9.644
    Zitat Zitat von LaLa
    Ein Link der nicht funktioniert und desweiteren die UNI Aachen? Die ist für Maschienen Ingineure gut, aber nicht für Politologie! ^^
    Das muesste der link sein:
    http://www.histinst.rwth-aachen.de/d...?documentId=76

    Das sind die Quellen auf die das ding sich bezieht:
    Büschenfeld, Peter: Kosovo. Nationalitätenkonflikt im Armenhaus Jugoslawiens. Köln 1991.
    Duda, Helga: Nationalismus - Nationalitäten - Nation. Der Fall Albanien unter Berücksichtigung des Kosovo. München 1991.
    Malcolm, Noel: Kosovo. A short hisorty. London, 1998.
    Moennesland, Sven: Land ohne Wiederkehr. Ex-Jugoslawien. Die Wurzeln des Krieges. Klagenfurt/Celovec 1997.
    Schmid, Thomas (Hrsg.): Krieg im Kosovo. Reinbek bei Hamburg 1999.
    tja

  5. #5

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    3.755
    denoch 2 harte Argumente

  6. #6
    Crane
    Zitat Zitat von LaLa
    Ein Link der nicht funktioniert und desweiteren die UNI Aachen? Die ist für Maschienen Ingineure gut, aber nicht für Politologie! ^^
    Mein Gott...

  7. #7

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    16.12.2006
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    1.896

    Re: Kosova Wiege der Nation?!-Widerspruch

    Zitat Zitat von Revolut
    -Der Anspruch der serbischen Nation auf ein durch das "Recht des Eroberers" gewonnenes mittelalterliches Territorium steht im krassen Widerspruch zu den modernen Prinzipien der Volkssouveränität und des nationalen Selbstbestimmungsrechts. Der serbische Nationalstaat kann nicht mit dem mittelalterlichen Imperium, das vor fünfhundert Jahren untergegangen ist, gleichgesetzt werden. Das Kosovo unterlag seit dem 14. Jahrhundert gravierenden Verschiebungen der ethnischen Siedlungsgrenzen und hat zumindest seit einem Jahrhundert eine albanischstämmige Bevölkerungsmehrheit, die Kosovaren, deren Recht auf Selbstbestimmung nicht aufgrund von längst vergangenen historischen Gegebenheiten unterdrückt werden kann.

    -Auch die histographische Forschung widerspricht der serbischen nationalhistorischen Interpretation. Der Durchbruch zu einem serbischen Feudalreich gelang Stefan Nemanja 1169 durch die Vereinigung der im 11. Jahrhundert gegründeten Reiche Raska, in der Nähe des heutigen Nova Pazar, und Zeta, das heutige Montenegro im Kampf gegen Byzanz. Das Gebiet dieser vereinigten serbischen Reiche ist somit die Wiege des serbischen Feudalstaates, und liegt somit außerhalb des Kosovo. Auch befindet sich dort die "Geburtsstätte" der Serbisch-Orthodoxen Kirche, die durch den Bruder Stefans, Rastko, der sich später den Mönchsnamen Sava gab, und in Zica das erste autokephale orthodoxe Bistum gründete, womit die Loslösung von der Oberhoheit der byzantinischen Kirche gemeint ist.


    http://www.histinst.rwth-aachen.de/d...?documentId=76

    Kosovo aber besondern WestKosovo(Metohija) gehörte damals zu diesem serbischen Gebiet Raska,nur hies damals alles Raska da es den Namen Kosovo und die grenzen von heute damals nicht gab.Da war alles Raska ob Pec,Prizren,Novi Pazar oder Nordmontenegro.

  8. #8
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Re: Kosova Wiege der Nation?!-Widerspruch

    Zitat Zitat von mi_srbi
    Zitat Zitat von Revolut
    -Der Anspruch der serbischen Nation auf ein durch das "Recht des Eroberers" gewonnenes mittelalterliches Territorium steht im krassen Widerspruch zu den modernen Prinzipien der Volkssouveränität und des nationalen Selbstbestimmungsrechts. Der serbische Nationalstaat kann nicht mit dem mittelalterlichen Imperium, das vor fünfhundert Jahren untergegangen ist, gleichgesetzt werden. Das Kosovo unterlag seit dem 14. Jahrhundert gravierenden Verschiebungen der ethnischen Siedlungsgrenzen und hat zumindest seit einem Jahrhundert eine albanischstämmige Bevölkerungsmehrheit, die Kosovaren, deren Recht auf Selbstbestimmung nicht aufgrund von längst vergangenen historischen Gegebenheiten unterdrückt werden kann.

    -Auch die histographische Forschung widerspricht der serbischen nationalhistorischen Interpretation. Der Durchbruch zu einem serbischen Feudalreich gelang Stefan Nemanja 1169 durch die Vereinigung der im 11. Jahrhundert gegründeten Reiche Raska, in der Nähe des heutigen Nova Pazar, und Zeta, das heutige Montenegro im Kampf gegen Byzanz. Das Gebiet dieser vereinigten serbischen Reiche ist somit die Wiege des serbischen Feudalstaates, und liegt somit außerhalb des Kosovo. Auch befindet sich dort die "Geburtsstätte" der Serbisch-Orthodoxen Kirche, die durch den Bruder Stefans, Rastko, der sich später den Mönchsnamen Sava gab, und in Zica das erste autokephale orthodoxe Bistum gründete, womit die Loslösung von der Oberhoheit der byzantinischen Kirche gemeint ist.


    http://www.histinst.rwth-aachen.de/d...?documentId=76

    Kosovo aber besondern WestKosovo(Metohija) gehörte damals zu diesem serbischen Gebiet Raska,nur hies damals alles Raska da es den Namen Kosovo und die grenzen von heute damals nicht gab.Da war alles Raska ob Pec,Prizren,Novi Pazar oder Nordmontenegro.
    sehr gut suma damit bestätigst du das früher alles besetzt wurde durch serbien.aber eigentlich macht es keinen sinn mit dir zu diskutieren da du eh mehrere persönlichkeit hast.bei dir spiegelt sich das spätestens beim kosova thema.........
    denn wie du weist hat sich montenegro auch für unabhängig .um dir dies das fassbar zu machen mit einem vergleiche die montenegriner sprechen die gleiche sprache haben die gleiche religion sind eure brüder und haben auf doch auf das selbstbestimmungs recht nicht verzichten wollen?!!!

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