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Die kosovarische Geschichte aus neutraler Sicht...

Erstellt von FREEAGLE, 19.07.2007, 15:57 Uhr · 39 Antworten · 4.222 Aufrufe

  1. #1

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    Die kosovarische Geschichte aus neutraler Sicht...

    Hallo zusammen

    Ich habe eine gute Quelle gefunden, die die Geschichte Kosovas sehr sachlich und neutral aufzeigt. Sie nimmt weder Partei für Serben noch für Albaner, erwähnt sowohl die Vertreibung der Albaner durch Serben, als auch die Vertreibung der Serben durch Albaner. Da hier sehr oft vor allem von Albanern und Serben über das Kosovo gestritten wird, möchte ich nun diesen Artikel hier reinstellen, nachher können wir dieses noch ergänzen, aber bitte schön sachlich bleiben....

    Ich möchte gleich anfangen, diesem Artikel noch etwas anzufügen, danach stell ich den kompletten Artikel hier rein...

    Die Geschichte wird erst ab dem Mittelalter aufgerollt und fängt somit beim serbischen Reich an. Fakt ist aber, dass die Slawen erst im 6. Jahrhundert in das heutige Balkan einzogen. Die damalige Urbevölkerung des Kosovo, die Dardaner (ein Stamm der Illyrer) machte sie sich entweder zu Untertanen oder wurden in den Bergen des heutigen Nordalbaniens vertrieben. Die Albaner sehen sich als die Nachfahren der Illyrer an, doch diese These ist sehr umstritten und nicht (nocht nicht) bewiesen, allerdings deuten unter anderem in der Sprach- und Kulturentwicklung der Albaner vieles darauf hin, dass sie die Nachfahren der Illyrer sind, doch vor allem auf serbischer Seite wird dies vehement bestritten.

  2. #2

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    Kosovo - ein Überblick über die Geschichte

    von Norbert Rütsche


    Bei den oft sehr emotional geführten Diskussionen über den künftigen Status des Kosovo wird von allen Seiten immer wieder die Geschichte bemüht, um den Anspruch auf das Gebiet zu begründen. Ein – möglichst sachlicher – Überblick über die Geschichte des Kosovo vom Mittelalter bis heute.

    Der UN-Sondergesandte Martti Ahtisaari schlägt für das Kosovo eine eingeschränkte Souveränität unter Aufsicht der Europäischen Union (EU) vor. Belgrad lehnt dies entschieden ab. Die Kosovo-Albaner dagegen begrüßen den Ahtisaari-Plan. Für sie kann die Unabhängigkeit von Serbien nicht schnell genug kommen. Beide Seiten benutzen historische Entwicklungen und Erfahrungen als wichtige Argumente für die Untermauerung ihrer Positionen. Heute sind etwa 90 Prozent der rund 1,9 Millionen Einwohner des Kosovo ethnische Albaner, circa 6 Prozent sind Serben und 4 Prozent gehören kleineren Minderheiten an. Das Kosovo umfasst rund 11.000 Quadratkilometer und ist damit etwa halb so groß wie das deutsche Bundesland Hessen.


    Soldat mit Sprengfalle: Noch Jahre nach Kriegsende gefährdeten derartige Waffen die Zivilbevölkerung.
    Foto: UN


    Herzstück des mittelalterlichen serbischen Staates

    Unter König Stefan Dusan (Regierungszeit 1331-1355) bildete das Kosovo das Herzstück des mittelalterlichen serbischen Staates, der von Belgrad bis ins heutige Griechenland reichte. In dieser Zeit entstanden im Kosovo für die serbisch-orthodoxe Kirche wichtige Klöster wie jene in Decani, Gracanica oder Pec, die noch immer bestehen. 1346 wurde Pec zum Sitz des Patriarchen der serbisch-orthodoxen Kirche. Am 28. Juni 1389 unterlag Fürst Lazar bei der Schlacht auf dem Amselfeld dem Heer des osmanischen Sultans Murat I., wobei beide Heerführer ums Leben kamen. Trotz Lazars Niederlage machte ihn die serbisch-orthodoxe Kirche zum Märtyrer und sprach ihn heilig. Er und sein Heer hätten sich als letztes Bollwerk in Europa mutig und heldenhaft den muslimischen Osmanen entgegengestellt und sich im Kampf für Volk und Glauben geopfert. Das Kosovo ist für viele Serben bis heute "heiliges Land".

    Übertritt der Mehrzahl der Albaner zum Islam

    Auch nach der endgültigen Unterwerfung des serbischen Staates durch die Osmanen im Jahr 1459 blieb eine klare Mehrheit der Kosovo-Bevölkerung serbisch, doch der Anteil der Albaner mit ihrer völlig eigenständigen Kultur und Sprache nahm stetig zu. Das nationale Erwachen der Serben im 19. Jahrhundert orientierte sich weitgehend am verklärten Bild des mittelalterlichen serbischen Staates mit dem Kosovo als "Wiege des Serbentums". Viele Serben, die auch unter osmanischer Herrschaft zumeist Christen geblieben waren, verurteilten die Albaner dafür, dass sie in ihrer Mehrzahl vom Christentum zum Islam, der Religion des osmanischen Erzfeindes, übergetreten waren.

    Repressalien, Übergriffe, Rachakte

    Als das Osmanische Reich in den Balkankriegen immer weiter zurückgedrängt wurde, legten die europäischen Großmächte 1912 die Grenzen des neu gegründeten Albanien fest. Dieses schloss aber lediglich die Hälfte der albanischstämmigen Bevölkerung ein. Das Kosovo wurde nach dem Ersten Weltkrieg Teil des neuen jugoslawischen Staates, dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Von vielen Serben wurden die Albaner als Störfaktor im alten serbischen Land angesehen und waren von Anfang an schweren Repressalien ausgesetzt. Schulunterricht und das Publizieren in albanischer Sprache waren verboten. Die Albaner reagierten mit einem Kleinkrieg gegen Armee und Polizei sowie zum Teil mit Übergriffen auf die serbische Bevölkerung.

    1941, nach der Kapitulation Jugoslawiens im Zweiten Weltkrieg, wurde fast das gesamte Kosovo ein Teil des von Mussolini ausgerufenen und dann von den Nazis übernommenen "Großalbaniens". Die Umkehr der Machtverhältnisse führte zu Racheakten von Albanern an Serben, vornehmlich an Kolonisten, die in den 1920er-Jahren im Kosovo angesiedelt worden waren, um dort den serbischen Bevölkerungsanteil zu erhöhen. Rund 20.000 Serben flohen, viele wurden getötet.

    Autonomie, aber keine Republik unter Tito

    Im Tito-Jugoslawien nach 1945 bekam das Kosovo, ebenso wie die Vojvodina, den Status einer autonomen Provinz innerhalb der Teilrepublik Serbien zugesprochen. Zu dieser Zeit lebten 790.000 Menschen im Kosovo, davon 68 Prozent Albaner und 24 Prozent Serben. Aleksandar Rankovics berüchtigte Geheimpolizei übernahm mehr und mehr die Kontrolle über das Kosovo. Rankovic veranlasste, dass von 1945 bis 1966 rund 200.000 als "Türken" registrierte muslimische Kosovo-Albaner in die Türkei umgesiedelt wurden. 1966 setzte ihn Tito ab. Mit der neuen jugoslawischen Verfassung bekamen die beiden autonomen Provinzen 1974 fast denselben Status wie die sechs Teilrepubliken. Das Recht, einen eigenen Staat ausrufen zu können, blieb dem Kosovo und der Vojvodina allerdings verwehrt.

    Rasantes Bevölkerungswachstum bei den Kosovo-Albanern

    Am 4. Mai 1980 starb Tito, der für die Kosovo-Albaner eine Art Protektor war. Ein Jahr später forderten kosovo-albanische Studierende bei gewalttätigen Protesten in Pristina den Republikstatus für das Kosovo. Zahlreiche Serben verließen in den 1980er-Jahren das Kosovo mit der Begründung, die Albaner würden sie diskriminieren und schikanieren. Allerdings dürfte die anhaltende katastrophale wirtschaftliche Lage, die auch viele Kosovo-Albaner als Gastarbeiter in die Emigration trieb, ein wesentlicher Grund für die serbische Abwanderung gewesen sein. Zudem führte das rasante Bevölkerungswachstum der Kosovo-Albaner in den 1980er-Jahren zu ständigen Auseinandersetzungen. Viele Serben warfen ihnen vor, dadurch bewusst die Mehrheits- und Machtverhältnisse verändern zu wollen. Gemäß der Volkszählung von 1981 waren 77 Prozent der damals 1,6 Millionen Einwohner des Kosovo Albaner, 13 Prozent Serben, und 10 Prozent Angehörige anderer ethnischer Gruppen.

    Aufhebung der Provinzautonomie

    Die aufgeheizte und zusehends nationalistischere Stimmung unter den Serben bildete die Basis für den Aufstieg von Slobodan Milosevic. Im September 1987 zum Präsidenten Serbiens gewählt, setzte er der Autonomie der Provinz Kosovo schon bald ein Ende und löste 1990 dessen Parlament und Regierung auf. Als Reaktion riefen die Albaner nach einem Referendum 1991 den souveränen "Staat Kosovo" aus, den aber nur Albanien anerkannte. Der Schriftsteller Ibrahim Rugova, der konsequent auf gewaltlosen Widerstand setzte, wurde 1992 bei einer inoffiziellen Wahl mit 99,5 Prozent der Stimmen zum Präsidenten gewählt.

    Systematische Serbisierung

    Die Jahre nach der Aufhebung der Provinzautonomie waren geprägt von einer systematischen Serbisierung. So mussten zum Beispiel alle Schulen nach dem serbischen Lehrplan unterrichten, den kosovo-albanischen Ärzten und Pflegekräften an den öffentlichen Krankenhäusern wurde massenhaft gekündigt. Tausenden von Kosovo-Albanern in anderen Bereichen erging es ebenso, sofern sie sich nicht per Unterschrift zur Loyalität mit Serbien verpflichteten. Ein Boykott sämtlicher serbischer Institutionen durch die Kosovo-Albaner war die Folge. Gleichzeitig bauten diese im Untergrund ein paralleles Schul- und Gesundheitssystem – meist in Privathäusern – auf. Durch alltäglichen Polizeiterror entstand ein Gefühl großer Unsicherheit und Angst unter den Kosovo-Albanern.

  3. #3

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    Vom gewaltlosen Widerstand zu Bombenanschlägen

    Die Lage im Kosovo nahm immer mehr Züge eines Apartheidsystems an. Auch die internationale Staatengemeinschaft wurde jetzt auf die katastrophalen Zustände im Kosovo aufmerksam. Die EU beließ es jedoch bei grundsätzlichen Forderungen nach Einhaltung der Menschenrechte und Demokratie. Die Unzufriedenheit vieler Kosovo-Albaner mit ihrer auf Gewaltlosigkeit bestehenden politischen Führung wurde immer größer. Einige Akteure waren inzwischen zur Anwendung von Gewalt übergegangen.

    Im Februar 1996 bekannte sich die Untergrundorganisation "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) erstmals zu Bombenanschlägen auf serbische Einrichtungen und setzte damit den Anfangspunkt des bewaffneten Widerstands. Nach weiteren Anschlägen der UCK drehte sich die Spirale von Gewalt und Gegengewalt immer schneller, bald herrschten kriegsähnliche Zustände. Bei zwei Aktionen der serbischen Sonderpolizei gegen Zentren der UCK in der Drenica-Region im Februar und März 1998 kamen 87 Kosovo-Albaner ums Leben – nebst bewaffneten Männern auch eine große Zahl Frauen, Kinder und Alte.

    Die internationale Gemeinschaft wird auf das Kosovo aufmerksam

    Nach den Ereignissen von Drenica, die weltweite Empörung auslösten, nahm auch der Druck auf die internationale Gemeinschaft zu. Die sogenannte Kontaktgruppe (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland, USA) forderte den sofortigen Abzug der serbischen Sonderpolizei aus dem Kosovo und verhängte ein Waffenembargo gegen Belgrad. Damit erreichte die UCK mit Gewalt in wenigen Monaten, was friedlicher Protest und ziviler Ungehorsam in mehreren Jahren nicht hatten bewirken können – die Aufmerksamkeit der Welt.

    Im September 1998 verlangte nun auch der UN-Sicherheitsrat in seiner Resolution 1199 die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten, nachdem im Laufe des Jahres bei Offensiven der jugoslawischen Armee und der serbischen Sonderpolizei etwa 1.500 Kosovo-Albaner getötet und über 300.000 vertrieben worden waren. Doch erst nach einem Ultimatum der Nato verließen die serbischen Einsatzkräfte Ende Oktober das Kosovo, ein Großteil der vertriebenen Albaner kehrte zurück. Gleichzeitig kamen unbewaffnete Beobachter der OSZE in die Krisenprovinz, um den Waffenstillstand zu überwachen. Aber schon im Dezember eskalierte die Gewalt erneut.

    Nato-Luftschläge, 10.000 Tote und Massenvertreibungen

    Im März 1999 scheiterten die von der Kontaktgruppe anberaumten Friedensverhandlungen zwischen Kosovo-Albanern und Serben im französischen Rambouillet. Nach Ablauf eines letzten Ultimatums an Milosevic begann die Nato am 24. März 1999 – ohne UN-Mandat – mit Luftangriffen auf Ziele in der Bundesrepublik Jugoslawien. Während der 78 Tage dauernden Militärintervention wurden nach britischen Angaben rund 10.000 Kosovo-Albaner von Einheiten der jugoslawischen Armee, der serbischen Sonderpolizei und von paramilitärischen Gruppen getötet. Weit über eine Millionen Kosovo-Albaner flohen oder wurden vertrieben, mehr als 800.000 von ihnen in die Nachbarländer Albanien, Mazedonien und Montenegro. Zehntausende Häuser und zahlreiche Moscheen wurden zerstört oder beschädigt. Doch auch der UCK werden schwere Kriegsverbrechen zur Last gelegt. Direkt durch die Nato-Luftangriffe auf die Bundesrepublik Jugoslawien wurden nach Angaben von internationalen Menschenrechtsorganisationen zwischen 400 und 600 Zivilpersonen getötet.

    Stationierung einer Friedenstruppe und UN-Verwaltung

    Am 10. Juni 1999 begann Milosevic schließlich mit dem Rückzug all seiner Polizei- und Armeeeinheiten aus dem Kosovo. Ihnen schlossen sich, aus Angst vor kosovo-albanischen Racheakten, Zehntausende Serben und Angehörige anderer nicht-albanischer Minderheiten – vor allem Roma – an. Viele wurden gewaltsam vertrieben. Die am 10. Juni 1999 verabschiedete UN-Resolution 1244 ermöglichte die Stationierung einer von der Nato geführten internationalen Friedenstruppe (KFOR), die zu Beginn rund 50.000 (im Jahr 2007 noch zirka 16'000) Soldaten umfasste. Zudem schaffte die UN-Resolution die Basis für die Einrichtung einer UN-Übergangsverwaltung (UNMIK).

    Hunderttausende Kosovo-Albaner kehrten innerhalb weniger Wochen in ihre Heimat zurück. Die im Kosovo verbliebenen rund 120.000 Serben, aber auch viele Roma, waren immer wieder Übergriffen ausgesetzt. Abgesehen vom serbisch dominierten Norden leben die meisten Kosovo-Serben bis heute isoliert in Enklaven. Im März 2004 kam es zu schweren antiserbischen Unruhen, bei denen mehrere Menschen getötet, rund 30 serbisch-orthodoxe Kirchen und Klöster sowie zirka 700 Häuser von Kosovo-Serben und Roma zerstört oder beschädigt wurden.

    Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo

    Im Oktober 2005 gab der UN-Sicherheitsrat grünes Licht für den Beginn von Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo. Einen Monat nach dem Tod von Ibrahim Rugova, dem ersten Präsidenten des Kosovo, begannen Ende Februar 2006 in Wien die direkten Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina über die Zukunft des Kosovo. Bis zum Abschluss der Gespräche im März 2007 konnten sich die Konfliktparteien nicht auf eine Lösung in der Statusfrage einigen. Nach der Präsentation des Plans von UN-Chefvermittler Martti Ahtisaari wird nun der UN-Sicherheitsrat über den künftigen Status des Kosovo entscheiden.

    Europäische Union als künftiger Hauptakteur

    Die UN-Übergangsverwaltung UNMIK wird seit September 2006 vom deutschen Diplomaten Joachim Rücker geleitet. Sie ist für die Verwaltung, öffentlichen Dienstleistungen und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung zuständig. Viele Kompetenzen wurden seit 2002 an die provisorischen Kosovo-Selbstverwaltungsinstitutionen (Parlament, Präsident, Ministerien) übergeben, das letzte Wort hat aber weiterhin die UNMIK. Die EU ist innerhalb der UNMIK für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich. Nach dem Plan des UN-Sondergesandten Martti Ahtisaari soll die EU in Zukunft anstelle der UN zum Hauptakteur der internationalen Staatengemeinschaft im Kosovo werden.

  4. #4

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  5. #5

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  6. #6
    Avatar von port80

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    Ich habe eine gute Quelle gefunden, die die Geschichte Kosovas sehr sachlich und neutral aufzeigt. Sie nimmt weder Partei für Serben noch für Albaner, erwähnt sowohl die Vertreibung der Albaner durch Serben, als auch die Vertreibung der Serben durch Albaner. Da hier sehr oft vor allem von Albanern und Serben über das Kosovo gestritten wird, möchte ich nun diesen Artikel hier reinstellen, nachher können wir dieses noch ergänzen, aber bitte schön sachlich bleiben....

    Ich möchte gleich anfangen, diesem Artikel noch etwas anzufügen, danach stell ich den kompletten Artikel hier rein...

    Die Geschichte wird erst ab dem Mittelalter aufgerollt und fängt somit beim serbischen Reich an. Fakt ist aber, dass die Slawen erst im 6. Jahrhundert in das heutige Balkan einzogen. Die damalige Urbevölkerung des Kosovo, die Dardaner (ein Stamm der Illyrer) machte sie sich entweder zu Untertanen oder wurden in den Bergen des heutigen Nordalbaniens vertrieben. Die Albaner sehen sich als die Nachfahren der Illyrer an, doch diese These ist sehr umstritten und nicht (nocht nicht) bewiesen, allerdings deuten unter anderem in der Sprach- und Kulturentwicklung der Albaner vieles darauf hin, dass sie die Nachfahren der Illyrer sind, doch vor allem auf serbischer Seite wird dies vehement bestritten.

    Also die These das die Albaner eigendlich keine nachkommen der Ilirer sind ist im grunde genommen schon beiessen.

    Was dabei eine grosse rolle dieses beweises spielt oder ist, ist das die Albaner keine nachkommen der Antike sind sonder zuwanderer.

    Das einzigste was die albaner mit den Iliriern haben ist,... das das heutige albanien zum teil auf diesem gebiet sich befindet.

    Das genau ist der grund wieso man da keine verbindung zwischen albanern und Iliriern bringen kann.
    Jeder geschichts Professor wird das bestätigen wenn man sich etwas umschaut, auch wird es so in alle Unis der Welt Unterichtet, es gibt gute geschichts forum im internet bzw. im USERNET in dem man richtig mit Leute vom fach darüber reden kann die aber auch mit Gruppen von Archäologen,geschichts und geschichtschronologie Professoren einige studien mit verschiedene andere Hoch anerkannte Unis der Welt durchgeführt haben und letzt endes eins fest steht,..und das ist dies,das die Albanern keine nachkommen der Antike sind.
    Die Ilirier wiederum waren das,somit gilt das als bewiesen.

    Mir ist auch bekannt das verschiedene zweige der Kulturpropagandas Albaniens es immer wieder versuchen da eine verbindung herzustellen.

    Zwar wollen viele albaner gerne das sein, aber es langt nicht wenn nur die albaner sagen ,"wir sind nackommen der Ilirier"
    Das muß die Welt sagen und nicht das eigene Land.
    es ist auch bekannt das in der neuordnung der welt bzw in der heutige epochen sich völker vom schweren komunismus und Isolation haben befreien können und heute nach der suche einer neue Identität sind.

    Das beste beispiel ist KASTRIOTIS bzw. SKANDENBERG,... eigendlich ist dieser mann ein feind jedes moslems, da er gegen die Ottomanen gekämpft hat und für die ausbreitung der christliche Kultur und erweiterung des OST reiches (BYZANTIUM) war.

    Heute aber verehren diesen man n sogar radikale moslems, ...
    Das ist das beste beispiel einer von Albanien eingesetzte propaganda und suche nach neuer Identität.

    Mit wenige worte "man weis nicht was man ist und würde sich gerne mit den grossen herschern Indentifizieren"
    Jahrelange unterdrückung und Isolation haben dazu gefürt das eine art MINDERWERTICHKEUTS KOMPLEX und PARADOXUM zur heutige kultur entstanden ist.

    Auch wird von den albanern heute nicht verstanden das die arvaniten keine albaner waren,ein arvanit hat nichts mit albanien zu tuen, vielmehr wohnten diese mensche nache der albanische grenzen.....

    Die albaner verwechseln "ARVANIT" mit "ALBANIT"....
    auch ein opfer der falschen kulturpropaganda......

  7. #7
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Also die These das die Albaner eigendlich keine nachkommen der Ilirer sind ist im grunde genommen schon beiessen.

    Was dabei eine grosse rolle dieses beweises spielt oder ist, ist das die Albaner keine nachkommen der Antike sind sonder zuwanderer.

    Das einzigste was die albaner mit den Iliriern haben ist,... das das heutige albanien zum teil auf diesem gebiet sich befindet.

    Das genau ist der grund wieso man da keine verbindung zwischen albanern und Iliriern bringen kann.
    Jeder geschichts Professor wird das bestätigen wenn man sich etwas umschaut, auch wird es so in alle Unis der Welt Unterichtet, es gibt gute geschichts forum im internet bzw. im USERNET in dem man richtig mit Leute vom fach darüber reden kann die aber auch mit Gruppen von Archäologen,geschichts und geschichtschronologie Professoren einige studien mit verschiedene andere Hoch anerkannte Unis der Welt durchgeführt haben und letzt endes eins fest steht,..und das ist dies,das die Albanern keine nachkommen der Antike sind.
    Die Ilirier wiederum waren das,somit gilt das als bewiesen.

    Mir ist auch bekannt das verschiedene zweige der Kulturpropagandas Albaniens es immer wieder versuchen da eine verbindung herzustellen.

    Zwar wollen viele albaner gerne das sein, aber es langt nicht wenn nur die albaner sagen ,"wir sind nackommen der Ilirier"
    Das muß die Welt sagen und nicht das eigene Land.
    es ist auch bekannt das in der neuordnung der welt bzw in der heutige epochen sich völker vom schweren komunismus und Isolation haben befreien können und heute nach der suche einer neue Identität sind.

    Das beste beispiel ist KASTRIOTIS bzw. SKANDENBERG,... eigendlich ist dieser mann ein feind jedes moslems, da er gegen die Ottomanen gekämpft hat und für die ausbreitung der christliche Kultur und erweiterung des OST reiches (BYZANTIUM) war.

    Heute aber verehren diesen man n sogar radikale moslems, ...
    Das ist das beste beispiel einer von Albanien eingesetzte propaganda und suche nach neuer Identität.

    Mit wenige worte "man weis nicht was man ist und würde sich gerne mit den grossen herschern Indentifizieren"
    Jahrelange unterdrückung und Isolation haben dazu gefürt das eine art MINDERWERTICHKEUTS KOMPLEX und PARADOXUM zur heutige kultur entstanden ist.

    Auch wird von den albanern heute nicht verstanden das die arvaniten keine albaner waren,ein arvanit hat nichts mit albanien zu tuen, vielmehr wohnten diese mensche nache der albanische grenzen.....

    Die albaner verwechseln "ARVANIT" mit "ALBANIT"....
    auch ein opfer der falschen kulturpropaganda......

    IST DAS DEINE PERSÖNLICHE MEINUNG?

    DANN KANNST DIESE KUNDTUN DEM IST NICHTS ANZUFÜRGEN....

    DAS ANDERE IST FÜR DEINE BEHAUPTUNGEN BRINGST KEINE QUELLE DIE ANNÄHREND DEINE THESEN UNTERSTÜTZEN WÜRDE!!!!

    UND VON WO SOLLEN DIE ALBANER EINGEWANDERT SEIN?

    UND DU HAST EINEN ANSCHISS DAS DIE ALBANER WIR UNS NICHT ÜBER DIE RELIGION IDENTIFIZIEREN....

    WIE ES DER SERBISCHE STAAT TUT...!!!

    TUNGIC

    I

  8. #8
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Also die These das die Albaner eigendlich keine nachkommen der Ilirer sind ist im grunde genommen schon beiessen.

    Was dabei eine grosse rolle dieses beweises spielt oder ist, ist das die Albaner keine nachkommen der Antike sind sonder zuwanderer.

    Das einzigste was die albaner mit den Iliriern haben ist,... das das heutige albanien zum teil auf diesem gebiet sich befindet.

    Das genau ist der grund wieso man da keine verbindung zwischen albanern und Iliriern bringen kann.
    Jeder geschichts Professor wird das bestätigen wenn man sich etwas umschaut, auch wird es so in alle Unis der Welt Unterichtet, es gibt gute geschichts forum im internet bzw. im USERNET in dem man richtig mit Leute vom fach darüber reden kann die aber auch mit Gruppen von Archäologen,geschichts und geschichtschronologie Professoren einige studien mit verschiedene andere Hoch anerkannte Unis der Welt durchgeführt haben und letzt endes eins fest steht,..und das ist dies,das die Albanern keine nachkommen der Antike sind.
    Die Ilirier wiederum waren das,somit gilt das als bewiesen.

    Mir ist auch bekannt das verschiedene zweige der Kulturpropagandas Albaniens es immer wieder versuchen da eine verbindung herzustellen.

    Zwar wollen viele albaner gerne das sein, aber es langt nicht wenn nur die albaner sagen ,"wir sind nackommen der Ilirier"
    Das muß die Welt sagen und nicht das eigene Land.
    es ist auch bekannt das in der neuordnung der welt bzw in der heutige epochen sich völker vom schweren komunismus und Isolation haben befreien können und heute nach der suche einer neue Identität sind.

    Das beste beispiel ist KASTRIOTIS bzw. SKANDENBERG,... eigendlich ist dieser mann ein feind jedes moslems, da er gegen die Ottomanen gekämpft hat und für die ausbreitung der christliche Kultur und erweiterung des OST reiches (BYZANTIUM) war.

    Heute aber verehren diesen man n sogar radikale moslems, ...
    Das ist das beste beispiel einer von Albanien eingesetzte propaganda und suche nach neuer Identität.

    Mit wenige worte "man weis nicht was man ist und würde sich gerne mit den grossen herschern Indentifizieren"
    Jahrelange unterdrückung und Isolation haben dazu gefürt das eine art MINDERWERTICHKEUTS KOMPLEX und PARADOXUM zur heutige kultur entstanden ist.

    Auch wird von den albanern heute nicht verstanden das die arvaniten keine albaner waren,ein arvanit hat nichts mit albanien zu tuen, vielmehr wohnten diese mensche nache der albanische grenzen.....

    Die albaner verwechseln "ARVANIT" mit "ALBANIT"....
    auch ein opfer der falschen kulturpropaganda......

    http://w3.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2004/1292/

    extra für dich du unwissender oder nie einsehender....

    und im übrigen gehts in diesem thread um die geschichte KOSOVAS....

  9. #9

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    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Also die These das die Albaner eigendlich keine nachkommen der Ilirer sind ist im grunde genommen schon beiessen.

    Was dabei eine grosse rolle dieses beweises spielt oder ist, ist das die Albaner keine nachkommen der Antike sind sonder zuwanderer.
    Zuwanderer, von wo und wann sind sie zugewandert und wer hat das bewiesen? Hat da die serbische Propaganda ihren Bärendienst erwiesen oder hast du die Information von Glupo, wo ist der eigentlich?

    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Das einzigste was die albaner mit den Iliriern haben ist,... das das heutige albanien zum teil auf diesem gebiet sich befindet.
    Falsch! Wie schon erwähnt, gibt es viele Anzeichen, dafür dass die Albaner die Nachfolger der Illyrer sind, unter anderem haben das albanische und nichtalbanische Historiker an der Sprache erkennt, allein schon das Wort Illyrer bedeutet auf albanisch frei sein = i lirë.


    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Das genau ist der grund wieso man da keine verbindung zwischen albanern und Iliriern bringen kann.
    Jeder geschichts Professor wird das bestätigen wenn man sich etwas umschaut, auch wird es so in alle Unis der Welt Unterichtet, es gibt gute geschichts forum im internet bzw. im USERNET in dem man richtig mit Leute vom fach darüber reden kann die aber auch mit Gruppen von Archäologen,geschichts und geschichtschronologie Professoren einige studien mit verschiedene andere Hoch anerkannte Unis der Welt durchgeführt haben und letzt endes eins fest steht,..und das ist dies,das die Albanern keine nachkommen der Antike sind.
    Auch wieder falsch, der Hauptgrund, weswegen man nicht (noch nicht) die Albaner als Nachfahren der Illyrer beweisen kann, liegt daran, dass es sehr wenige Quellen über die illyrische Sprache gibt! Jedoch gibt es reihenweise Nichtalbanische Historiker, die die Albaner als Nachfahren der Illyrer akzeptieren.


    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Mir ist auch bekannt das verschiedene zweige der Kulturpropagandas Albaniens es immer wieder versuchen da eine verbindung herzustellen.
    Wahrscheinlich haben die Albaner von den Serben gelernt wie Propaganda funktioniert. Kein einziges Volk auf dem Balkan identifiziert sich mit so viel Mythen und Propaganda wie das serbische Volk und das gleiche Volk unterstellt anderen Völkern Propaganda, wie lächerlich ist das denn!

    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Zwar wollen viele albaner gerne das sein, aber es langt nicht wenn nur die albaner sagen ,"wir sind nackommen der Ilirier"
    Es haben auch Nichtalbanische Historiker Spuren erkannt, die eine Nachfolge der Albaner von den Illyrer zu lassen. So weit also deine Kenntnisse Aber lassen wirs gut sein, über Illyrer wurde hier schon genug gestritten. Wieso bist du nicht richtig auf diesen Artikel eingegangen???

    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Das beste beispiel ist KASTRIOTIS bzw. SKANDENBERG,... eigendlich ist dieser mann ein feind jedes moslems, da er gegen die Ottomanen gekämpft hat und für die ausbreitung der christliche Kultur und erweiterung des OST reiches (BYZANTIUM) war.
    Skenderbeg hat primär für die Albaner gekämpft und nicht für das Christentum! Wenn man keine Ahnung hat, muss man auch nicht drauf los schwatzen!


    Zitat Zitat von port80 Beitrag anzeigen
    Heute aber verehren diesen man n sogar radikale moslems, ...
    Das ist das beste beispiel einer von Albanien eingesetzte propaganda und suche nach neuer Identität.
    Tolle Logik! Skenderbeg wird von allen Albanern verehrt, egal ob Katholiken, Moslems oder Atheisten! Er war in 25 Schlachten erfolgreich gegen die Osmanen in den Krieg gezogen, während seine serbischen "Verbündeten" ihn im Stich liessen! Die gleichen Leute bezeichen ihn jetzt als Propaganda, obwohl ihre Geschichte im Kosovo aus Mythen besteht, aus einer verloren gegangener Schlacht! Doch die serbisch, orthodoxe Kirche und viele eurer serbischen Politiker haben es geschafft mit viel Mythen und Symbolik diese Niederlage zum "Wiege des Serbentums" zu machen!

    Und bitte gehe jetzt auf diesen Artikel ein oder lass es gut sein, hier ging es nicht primär um die Illyrer-Frage, ich habe geschrieben, dass es nicht bewiesen ist, dass die Albaner die Nachfahren der Illyrer sind, aber das vieles darauf hindeutet. Fakt ist, dass die Slawen die Ureinwohner Kosovas vertrieben haben, sie flüchteten ins sichere Gebirge des heutigen Nordalbaniens!

  10. #10
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Skenderbeg hat primär für die Albaner gekämpft und nicht für das Christentum!
    Skenderbeg hat Primaer fuer das Christentum gekaempft!

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