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Kosovo 1989 - 1999: Schattenstaat als Antwort auf "Apartheids-Politik"

Erstellt von Kesaj, 08.01.2019, 16:09 Uhr · 203 Antworten · 5.708 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
    20.11.2018
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    Zitat Zitat von Lorik Beitrag anzeigen
    Inschallah
    .

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Vor dem Jugoslawien Krieg gab es keine einzige Familie in Kosova. Alle Serben sind nach 1992 als Flüchtlinge in den Kosovo gekommen.

    Milosevic hat so viele Serben deportiert und auch Russen aus Russland importiert aber sie waren trotzdem noch eine Minderheit also musste ein blutiger Konflikt her damit er die Albaner vertreiben kann.

    Das hat im Jahre 1950-1980 in Süd- Serbien und Zentral Serbien funktioniert wo hunderttausende Albaner vertrieben wurden aber nicht mehr im Jahr 1992.

    Ironie an der Sache, immer mehr Albaner kaufen sich das Land in Zentral Serbien das ihnen mal gehört hat wieder zurück und siedeln sich dort an. Die Serben ziehen alle in die Hauptstadt Belgrad und überlassen den Süden den Albanern.

    Wer weiss in 50 bis 80 Jahren ist vielleicht Serbien ein Albanischer Staat

    Haha Rassistenfotzen. Sogar ihr Albaner könnt vllt dran denken, dass russland vorher nicht nur euch in den arsch fickt. Außerdem geht ihr der ganzen Welt inkl. USA m Arsch vorbei. Ihr wart vllt die einzigen, die dumm genug waren, damit sie euch als ihre marioneten benutzen, wie bumspuppen. Nato deepthroatet euch und ihr seit stolz drauf. USA pisst euch auf die Köpfe und ihr Trottel macht ein Regentanz.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Yassir Beitrag anzeigen
    Deki du verdammter Arschkriecher und Verräter!


    Hier Deki versuch es mal damit! Lies genau! Und dann antworte!


    Kosovo und Kosova

    Gedanken eines ehemaligen Balkan-Korrespondenten

    Von David Binder, New York

    Wenn es um Kosovo (Serbisch) und Kosova (Albanisch) geht, gibt es einen Punkt, dem jeder zustimmen sollte: Es ist entsetzlich schwierig, vielleicht sogar unmöglich, unbefangen zu sein. Das gilt für die Hauptparteien, Serben und Albaner, es gilt aber auch für die internationalen Akteure, die sich angemaßt haben, über das Schicksal dieses unglückseligen Landstrichs zu bestimmen. Sie scheinen erheblich voreingenommen zu sein – zu Gunsten der albanischen Seite.

    Mehr als vier Jahrzehnte lang habe ich Serben und Albaner beobachtet, wie sie einander in und über Kosovo malträtiert haben. Jetzt, da Verhandlungen über den künftigen Status des Gebiets stattfinden, bin ich immer noch unschlüssig, wem Kosovo zuzusprechen wäre.

    Kosovo geht auch die Deutschen an, nicht nur als Mit-Europäer, sondern auch der Geschichte wegen: Deutschland hat in beiden Weltkriegen die Albaner bevorzugt und die Serben als Erzfeinde bekämpft. Kaiser Wilhelm stimmte seinem Kampfverbündeten Kaiser Franz Josef bei, dessen Schlachtruf »Serbien muss sterbien!« war. 1941 befahl Hitler, Belgrad zu zerbomben. Drei Jahre später ließ er die SS-Division Skanderbeg gründen, die in seinem Vasallenstaat (Groß-)Albanien gegen serbische Partisanen kämpfte. Seither haben wir die Bekanntschaft moderner deutscher Serbenfresser gemacht, von rechts wie von links: Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher, Joschka Fischer, Rudolf Scharping, Christian Schwarz-Schilling und die FAZ-Redaktion.

    Serben, so wie ich sie kennen gelernt habe, würden Kosovo besingen, Eide auf Kosovo schwören und versprechen, fast alles für Kosovo zu tun – außer dorthin zu gehen (oder Albanisch zu lernen).

    Selbst in den ruhigen Perioden der letzten 100 Jahre wanderten Serben in Kosovo eher aus als ein (400 000 verließen die Region zwischen 1945 und 1990). Ausnahmen bildeten einige Massenbesiedlungen, die von Belgrad aus organisiert wurden. Natürlich gab es auch Massenvertreibungen, betrieben durch Albaner unter ausländischer Schirmherrschaft. Wobei ich weder den freiwilligen Emigranten noch den braven Seelen zu nahe treten will, die dem Trend widerstanden.

    Der große Zustrom von Albanern begann an der Wende des 17. zum 18. Jahrhundert, als Zehntausende Serben nordwärts flohen. Die Einwanderung landhungriger Albaner hat eigentlich bis zum heutigen Tag nicht nachgelassen. Nicht zu vergessen: Nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierten Tausende von Kosovo-Albanern auf der Suche nach Arbeit und besserem Leben nach Nordeuropa, Nordamerika und sogar nach Australien.

    Wenn alte Geschichte als Kriterium für Zugehörigkeit diente, wäre Serbien klar im Vorteil. Kosovo war unwiderlegbar die Wiege der serbischen Nation und der auserkorene Boden des ersten serbischen Staates. Eine Fülle von Denkmälern, manche älter als 800 Jahre, zeugen davon, wie auch der Name Kosovo selbst, der aus dem Serbischen stammt und von der Amsel abgeleitet ist. Vergleichbare albanische Spuren gibt es nicht. Doch wenn die moderne Geschichte das Kriterium wäre, würde sich die Waage zu den Albanern neigen, zumindest aus Gründen der Demografie.

    Ein Ausflug in die Statistik über die Jahrhunderte: Ein türkischer Steuerzensus im Jahre 1455 zeigte die Serben weit überlegen, Albaner machten weniger als ein Prozent der Bevölkerung Kosovos aus. Noch 1871 stellten die Serben nach einer österreichischen Militärerhebung 64 Prozent der Bevölkerung. 1948 aber repräsentierten die Albaner bereits 68 Prozent und expandierten weiter. Heute machen sie 90 Prozent der Bevölkerung von rund 2 Millionen aus. Der Großteil des Bodens ist in albanischen Händen, häufig besetzt nach der Flucht der serbischen Eigentümer. Die Albaner und ihre internationalen Unterstützer argumentieren gemäß dem alten englischen Sprichwort: »Der Besitz bestimmt neun Zehntel des Rechts.« Ein amerikanisches Rechtslexikon stellt allerdings fest, dass dieses Sprichwort »ein Gesetz der Gewalt und nicht des Rechts ist«.

    Schon vor dem Ersten Weltkrieg erkannten die Großmächte Serbiens Souveränität über Kosovo an. Völkerbund und Vereinte Nationen bestätigten sie, als Serbien Teil Jugoslawiens war. So akzeptierten auch die NATO und die EU diese Souveränität. Schieben die Großmächte unserer Tage das einfach so beiseite? Betrachtet man die Leichtigkeit, mit der die Vereinigten Staaten samt ihrer Verbündeten im Falle des früheren Jugoslawiens legale Bedenken weggewischt haben, ist das durchaus vorstellbar.

    Trotz der triumphalen Töne der jetzigen Führer in Pristina wirkt Kosovo wie am Rande des Untergangs – ohne Zugang zur Küste, mit maroder Infrastruktur und hoffnungslos veralteten Fabriken. Die Arbeitslosenrate wird auf 60 Prozent geschätzt. Rechnungen werden großteils von ausländischen Regierungen und durch Überweisungen von Albanern im Ausland bezahlt.

    Schwerer als diese Defizite wirkt meiner Meinung nach, dass es trotz leidenschaftlicher Behauptung einer nationaler Identität in Albanien keine Tradition der Staatsbildung gibt. Die einzige staatliche Form, die mehr als ein Dutzend Jahre überdauerte, war die Volksrepublik Albanien unter Enver Hoxha, einem eifrigen Stalin-Schüler. Noch unlängst machten sich viele Albaner keine Gedanken über die grundlegende Bedeutung einer Staatsverfassung. 1997 kommentierte Pavil Qesku, ein albanischer Diplomat, die offensichtliche Abneigung gegenüber dem grundlegenden Konzept der Staatlichkeit: »Solange der Staat und ausländische Invasoren als eins angesehen werden, ist der Staat in den Augen des albanischen Urtyps, in einfachen Worten, die Quelle allen Übels.«

    Man könnte meinen, dass die Kosovo-Albaner die Fähigkeiten zu Leitung eines eigenen Staates von den 10 000 Ausländern gelernt haben, die seit 1999 für die Vereinten Nationen arbeiten. Aber es stellt sich heraus, dass die UN-Mission und ihre europäischen und amerikanischen Beigaben den Albanern nicht vertrauen oder zutrauen, irgendetwas zu entscheiden oder umzusetzen.

    Was die Wahrscheinlichkeit der Anerkennung einer staatlichen Autorität durch die Kosovo-Albaner angeht, beobachtete der frühere Kosovo-Ombudsmann Marek Antoni Nowicki: »Die Gesellschaft wird von einem engmaschigen Netz großer albanischer Familien dominiert, die die Region auf klanhafte Weise regieren... In diesem Teil der Welt ist Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz nie geschätzt worden und wird verachtet.«

    Was ist also der wirkliche Grund dafür, Kosovo der albanischen Mehrheit zu überlassen? Ein Spitzenbeamter der Bush-Regierung verriet kürzlich vertraulich, es werde so kommen, »weil die Albaner bereit sind, dafür zu kämpfen und zu sterben«. In sechs Jahren NATO-Besatzung gab es dagegen keinerlei Zeichen dafür, dass die Serben für Kosovo zu kämpfen geschweige denn zu sterben bereit wären.

    Aber wenn die Gefahr kosovo-albanischer Gewalt wirklich das Motiv für die internationale Gemeinschaft ist, sich dem Verlangen nach Unabhängigkeit zu beugen, wäre das wie 1938, als Frankreich und England Hitler das Sudetenland zugestanden, weil er drohte, in die Tschechoslowakei einzumarschieren. Obwohl es lächerlich wäre, die Kosovo-Freischärler mit der Wehrmacht zu vergleichen. Den Gewaltdrohungen nachzugeben, ob taktisch oder offen, bedeutet für mich eine Einladung zu mehr Gewalt – früher oder später.

    Erinnern wir uns an Josip Broz Tito, der Kosovo 1974 weitreichende Autonomie gewährte, genauso wie er den Kosovo-Albanern sechs Jahre zuvor die Nutzung ihrer albanischen Flagge erlaubt hatte. Manche demonstrierten damals schon gewaltsam für eine »Republik Kosovo«. Doch viele Albaner, mit denen ich sprach, waren recht zufrieden mit dem damaligen Grad der Autonomie. Selbstverständlich gab es damals keine internationalen Kräfte in der Region, sondern nur serbische Polizei.

    Meine Vorstellung für Kosovo und Kosova wäre, es weder den Serben noch den Albanern zu übergeben, sondern beiden. Man gebe den Albanern einen hohen Grad an Autonomie, wahre jedoch die Souveränität Serbiens und garantiere eine angemessene internationale Aufsicht mit dem Mandat, Albaner und Serben voreinander zu schützten – in Dörfern und Regierungsgebäuden. Beide Seiten müssten dann beauftragt werden, eine gemeinsame Zukunft auf dem Balkan aufzubauen.

    *David Binder (75), USA-Journalist, berichtete für die »New York Times« viele Jahre lang vom Balkan wie auch aus Bonn und Berlin.

    Aus: Neues Deutschland, 22. März 2006
    junge, tito hat es richtig gemacht. den aggressivsten Abschaum, ein paar recht mehr und gut

  2. #22
    Avatar von BlackJack

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    heroji


  3. #23
    Avatar von Doganori

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    Zitat Zitat von WilliamCabalero Beitrag anzeigen
    Lustig, wie schlecht die spielen und man sieht voll das es Fake ist
    Der Einzige der hier schlecht spielt ist deine dämliche Cetnikfresse du Analphabet.

    Zitat Zitat von WilliamCabalero Beitrag anzeigen
    Bundeskanzler Schröder erklärt im Fernsehen: "Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen." 78 Tage führte die NATO dann Krieg gegen Jugoslawien - nicht nur mit Bomben. NATO-Sprecher Shea bringt es im Film auf den Punkt. "Dieser Krieg war auch ein Kampf um die Bilder."
    Nur aus einem Grund durften deutsche Soldaten am Krieg teilnehmen und der hiess: Abwendung einer humanitären Katastrophe. Doch war dieses Szenario - vor dem Bombardement der NATO - im Kosovo anzutreffen? Gab es die ethnischen Säuberungen wirklich schon vor dem Krieg? Heute sagt Norma Brown, enge Mitarbeiterin von OSZE-Chef William Walker: "Die humanitäre Katastrophe im Kosovo gab es erst durch die NATO-Luftangriffe. Dass diese die Katastrophe auslösen würde, wussten alle bei der NATO, der OSZE und bei unserer Beobachter-Gruppe." Der Krieg im Kosovo - geführt im Namen der Menschlichkeit - begann mit einer Lüge.
    Drei Jahre nach dem Krieg ist die Öffentlichkeit um einiges klüger. Den story-Autoren Angerer und Werth ist es gelungen, hochrangige Militärs bei Bundeswehr und NATO zu befragen, die an den Kriegsvorbereitungen unmittelbar beteiligt waren. Sie sprachen mit Beratern der US-Regierung, dem damaligen NATO-Sprecher Jamie Shea und mit Verteidigungsminister Rudolf Scharping. Vor allem aber unternahmen sie aufwendige Recherchen vor Ort im Kosovo. Herausgekommen ist: ein Lehrstück in Sachen Kriegspropaganda - made in Germany.
    "Im Kampf um die öffentliche Meinung spielte Scharping eine entscheidende Rolle" bescheinigt NATO-Sprecher Shea dem deutschen Minister. Und in der Tat: Zahlreiche neue Zeugenaussagen und bislang unveröffentlichte geheime Lageberichte aus Scharpings Behörde machen wichtige "Beweisstücke" zur Farce.
    Es begann mit einer Lüge - so das Fazit der WDR-Dokumentation über den ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945.

    https://youtu.be/ZtkQYRlXMNU

    - - - Aktualisiert - - -
    Wie ihr Cetniks euch immer auf diesen Lügenfilm berufen tut. Was soll dieser Film bezeugen? Hast du jemals Rezensionen und Kritiken zum Film durchgelesen? Dieser Film ist eine totale Manipulation welcher nicht auf Fakten sondern Lügen deiner serbischen Propaganda basiert. Wenn selbst die Autoren Jahre später sich vom Film distanzieren, solltest du Analphabet es endlich mal begreifen.

    Hier die zwei wichtigsten Medien in der Deutschen-Journalistenwelt:

    Zitat Zitat von https://www.tagesspiegel.de/medien/wdr-kosovo-film-mit-der-kerzenmethode/207664.html
    Es kommt nicht oft vor, dass eine vornehme Zeitung wie die "FAZ" sich in Kollegenschelte übt. Schon gar nicht ein Korrespondent wie der mehrfach ausgezeichnete Osteuropa-Experte Matthias Rüb.
    Inzwischen geriet das Fernsehteam selbst unter Verdacht, gefälscht und manipuliert zu haben, und bei der ARD wie dem WDR gibt es hinter verschlossenen Türen heftige Diskussionen. Die Krise um den Krisenfilm wurde nicht gerade entschärft, als dieser bei den letzten Anhängern von Slobodan Milosevic Begeisterung hervorrief.
    .....
    Auslassen, wegschneiden ist eine Manipulation, der man im wahrsten Wortsinn nichts ansieht. Für ein wenig informiertes oder naives Publikum schien "Es begann mit einer Lüge" tatsächlich Ungeheuerlichkeiten zu belegen, Manipulationen und Übertreibungen.
    ....
    Tatsache ist: Zigtausende von Dachstühlen waren verkohlt. Doch die ARD-Zuschauer bekamen die verbrannten Dörfer nicht zu sehen. Es entstand der Eindruck, Scharping habe mit Worten aus intakten Häusern eine Potemkinsche Kriegskulisse gebaut. Diverse "Kerzenmethoden" haben die Autoren Werth und Angerer selber und ohne Erfolg ausprobiert.
    ....
    Ohne die Hintergründe, den historischen Rahmen oder die komplexe internationale Rechtssituation zu erklären, stürzten sie sich in ihr Projekt, das sie "nur von dem Tag an interessierte, als der Krieg begann", wie Werth dem Tagesspiegel sagte.

    Zitat Zitat von http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-18700449.html
    Schöngeredete Apartheid


    Für jemanden, der die Ereignisse in Rogovo rekonstruieren will, ist die Witwe eine wichtige Zeugin. Im Sommer vorigen Jahres, erinnert sich Nazmie Berisha, waren deutsche Journalisten im Dorf. Auch wenn es geschmerzt hätte, wäre sie keine Antwort auf alle ihre Fragen schuldig geblieben. Doch die Männer, Mitarbeiter des WDR, haben nicht nach ihr gefragt.
    Ihr Schwager hat den Journalisten zwar ein Interview gegeben. Doch das wurde nicht gesendet. Die Erinnerungen der Familie Berisha an den Krieg haben wohl nicht ins Konzept gepasst.
    ...
    Ob ein "Operationsplan Hufeisen", den der Verteidigungsminister damals als Vertreibungsstrategie der Serben gegen die Kosovo-Albaner präsentierte, diesen Namen trug, ist umstritten. Das ändert aber nichts daran, dass Milosevics Truppen die Albaner aus dem Land jagten.
    Inzwischen müssen sich die WDR-Journalisten selbst den Vorwurf gefallen lassen, dass sie bei den Recherchen im Kosovo unsauber gearbeitet haben. Denn wichtige Aussagen ihrer albanischen Interviewpartner wurden nicht verwendet oder gar nicht erst aufgenommen.
    .....
    Vergießt er Krokodilstränen? Tatsächlich zeigt der WDR Aufnahmen von albanischen Jugendlichen, die im Stadion von Pristina trainieren "wie eh und je" - so der Kommentar zur Sport-Idylle - in Wahrheit ging es um eine ethnische Säuberung, die schöngeredet wurde.
    Albanern war der Zugang zu allen Stadien verboten, denn im Kosovo herrschte ein Regime, das der WDR in Südafrika korrekt als Apartheid bezeichnet hätte. Doch diese Vokabel fällt im Film kein einziges Mal.


    Erst seit dem Einmarsch der Kfor dürfen Albaner den Rasen betreten. Auch der siebenjährige Sedat Berisha aus Rogovo spielt manchmal Fußball, doch meistens bleibt er für sich. Als sein Vater ermordet wurde, stand der damals fünfjährige Junge am Fenster neben seiner Mutter.
    Zum Guerrillero hat sein Vater nicht getaugt, weil eine Verletzung an der Schulter ihn zum Invaliden machte. Die UÇK hat er aber mit Geld unterstützt. Für serbische Freischärler war das offenbar Grund genug, ihn und acht weitere Zivilisten zu exekutieren.
    Militärgefecht oder Massaker? Die Wahrheit über Rogovo passt kaum in ein paar Sendeminuten. Als Beleg für die Filmthese, es hätte im Kosovo im Januar 1999 keine humanitäre Katastrophe gegeben, taugt sie jedenfalls nicht.

  4. #24

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    Jetzt mal weg von diesem Fake-Gesindel und zurück zum Thema.

    Weshalb ich überhaupt dieses Thema eröffnet habe: Ich denke für Albaner/albansichstämmige Diaspora Kinder ist es selbstverständlich, dass die Gastarbeiter Kosovos Geld nach Kosovo geschickt haben, um ihre Verwandten zu Unterstützen. Allerdings ist es viel mehr als das und gar nicht so selbstverständlich. Unsere Väter haben Nachtschichten geschoben, an allem gespart, um das alles leisten zu können. Es wurde die Kern-Familie in der Diaspora versorgt, dazu noch die weitere Familie im Kosovo und dazu noch 3 % an "Steuern" für die Republik Kosovo eingezahlt. Dazu kommen noch Spenden zum Beispiel an Opfer serbischer Polizeigewalt. Als wenn dass alles nicht reichen würde, haben sie noch Demonstationen überall in Europa organisiert und auch an diesen teilgenommen, Genf, Berlin, Den Haag, Brüssel und und und.

    Das ist eine unglaubliche Leistung. Dieser Zusammenhalt hat Kosovo am Ende gerettet, sonst wären hunderttausende weitere Albaner aus dem Kosovo ausgewandert. Man hätte natürlich auch mit all dem Geld Waffen kaufen können, aber ich schätze das so ein, dass es keine weise Entscheidung gewesen wäre. Leider kenne ich kein gutes Buch zu dem Thema. Das finde ich sehr schade, aus meiner eigenen Erinnerung kann ich aber nur bestätigen, dass der Einsatz der albanischen Diaspora sehr hoch war. Es geht ja nicht nur um das ganze Geld, sondern auch die Organisation, dass das Geld überhaupt angekommen ist und der Lehrer, Arzt etc. im Kosovo jeden Monat sein Gehalt erhalten hat. Leider haben einzelne Individuen das Geld teilweise in die eigene Tasche gesteckt, aber ich denke der weitaus größere Teil ist tatsächlich angekommen.


    Man muss sich auch im klaren sein, dass das ganze konspirativ war, die serbische Polizei hat solche Gelder "konfisziert" wenn sie es konnte, mit anderen Worten, der serbische Dorf-Polizist hat sich ein neues Auto gekauft (Golf I damit er wie die Albaner auch ein deutsches Auto hat ).

  5. #25

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    Zitat Zitat von Kesaj Beitrag anzeigen
    Jetzt mal weg von diesem Fake-Gesindel und zurück zum Thema.

    Weshalb ich überhaupt dieses Thema eröffnet habe: Ich denke für Albaner/albansichstämmige Diaspora Kinder ist es selbstverständlich, dass die Gastarbeiter Kosovos Geld nach Kosovo geschickt haben, um ihre Verwandten zu Unterstützen. Allerdings ist es viel mehr als das und gar nicht so selbstverständlich. Unsere Väter haben Nachtschichten geschoben, an allem gespart, um das alles leisten zu können. Es wurde die Kern-Familie in der Diaspora versorgt, dazu noch die weitere Familie im Kosovo und dazu noch 3 % an "Steuern" für die Republik Kosovo eingezahlt. Dazu kommen noch Spenden zum Beispiel an Opfer serbischer Polizeigewalt. Als wenn dass alles nicht reichen würde, haben sie noch Demonstationen überall in Europa organisiert und auch an diesen teilgenommen, Genf, Berlin, Den Haag, Brüssel und und und.

    Das ist eine unglaubliche Leistung. Dieser Zusammenhalt hat Kosovo am Ende gerettet, sonst wären hunderttausende weitere Albaner aus dem Kosovo ausgewandert. Man hätte natürlich auch mit all dem Geld Waffen kaufen können, aber ich schätze das so ein, dass es keine weise Entscheidung gewesen wäre. Leider kenne ich kein gutes Buch zu dem Thema. Das finde ich sehr schade, aus meiner eigenen Erinnerung kann ich aber nur bestätigen, dass der Einsatz der albanischen Diaspora sehr hoch war. Es geht ja nicht nur um das ganze Geld, sondern auch die Organisation, dass das Geld überhaupt angekommen ist und der Lehrer, Arzt etc. im Kosovo jeden Monat sein Gehalt erhalten hat. Leider haben einzelne Individuen das Geld teilweise in die eigene Tasche gesteckt, aber ich denke der weitaus größere Teil ist tatsächlich angekommen.


    Man muss sich auch im klaren sein, dass das ganze konspirativ war, die serbische Polizei hat solche Gelder "konfisziert" wenn sie es konnte, mit anderen Worten, der serbische Dorf-Polizist hat sich ein neues Auto gekauft (Golf I damit er wie die Albaner auch ein deutsches Auto hat ).

    ja klar sieht man

  6. #26

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    Er war steht’s gegen bewaffnete Gewalt.
    Der Zug ist längst abgefahren. Selbst Rugova hat gesehen, dass man mit einem Terrorstaat nicht mehr friedlich verhandeln kann sonst wäre er ja gegen die NatoIntervention gewesen, er hat ja nicht umsonst die Usa und andere Länder für die Kosovofrage sensibilisert.Mit ihm hättet ihr ja einen guten Dialogpartner gehabt aber ihr wolltet lieber den totalen Krieg gegen die Albaner. Die Friedenspolitik hat nicht funktioniert und somit war der Krieg gegen Serbien unausweichlich und absolut richtig. Wie ich ja auch vorher geschrieben habt wenn ihr Psychopaten eure Politik bestimmen lasst werdet ihr das Volk dafür haften. Frag dich lieber warum euer Nuttenvolk nur Milosevcis und Karadzics hevorbringt und nicht wie wir eben solche Politiker wie Rugova, denen ihr jetzt hier nachzutrauern scheint?

    - - - Aktualisiert - - -

    r wäre mit Sichrheit gegen Sonderrechte für Serben oder einer Ethnie im Kosovo gewesen. Schon in der Verfassung von Kaçanik von 1991 hat man das Prinzip der Gleichberechtigung aller Ethnien fest verankert und Rugova hat diesen Gedanken stets verteidigt. Er war kein sonderlich begabter Verhandlungsführer, der sich wie Thaçi dreht und windet, er hat seine Prinzipien und Ansichten geha
    Was auch völlig richtig ist. Menschen sollen gleichberechtigt sein und keine Sonderrechte beanspruchen so wie es heute der Fall ist mit der serbischen Minderheit.

  7. #27

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    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    Die Friedenspolitik hat nicht funktioniert
    Das würde ich so nicht sagen. Durch Rugova konnte der Krieg vorerst verhindert werden. Hätte der Krieg vor '95 begonnen, hätte sich keiner für die Albaner interessiert. Mal abgesehen davon, dass man gar keine Mittel dazu hatte. Außerdem war nicht klar, wie lange Milosevic sich hätte halten können. '96 sah es fast so aus, als wäre er kurz vorm Sturz.

  8. #28

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    Zitat Zitat von Kesaj Beitrag anzeigen
    Das würde ich so nicht sagen. Durch Rugova konnte der Krieg vorerst verhindert werden. Hätte der Krieg vor '95 begonnen, hätte sich keiner für die Albaner interessiert. Mal abgesehen davon, dass man gar keine Mittel dazu hatte.
    Ja er hat es lange hinausgezögert aber letzendlich wissen wir ja wie es ausgegangen ist. Der Krieg war also letzendlich unausweichlich um uns von Serbien zu befreien.

    - - - Aktualisiert - - -

    Frag dich lieber warum euer Nuttenvolk nur Milosevcis und Karadzics hevorbringt und nicht wie wir eben solche Politiker wie Rugova, denen ihr jetzt hier nachzutrauern scheint?
    Während halbwegs demokratischen Politikern wie Djindjic ein Kopfschuss verpasst wird. Die Antwort ist klar ihr wollt in Wirklichkeit keinen Frieden und das habt ihr nun davon.

  9. #29

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    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    Der Zug ist längst abgefahren. Selbst Rugova hat gesehen, dass man mit einem Terrorstaat nicht mehr friedlich verhandeln kann sonst wäre er ja gegen die NatoIntervention gewesen, er hat ja nicht umsonst die Usa und andere Länder für die Kosovofrage sensibilisert.Mit ihm hättet ihr ja einen guten Dialogpartner gehabt aber ihr wolltet lieber den totalen Krieg gegen die Albaner. Die Friedenspolitik hat nicht funktioniert und somit war der Krieg gegen Serbien unausweichlich und absolut richtig. Wie ich ja auch vorher geschrieben habt wenn ihr Psychopaten eure Politik bestimmen lasst werdet ihr das Volk dafür haften. Frag dich lieber warum euer Nuttenvolk nur Milosevcis und Karadzics hevorbringt und nicht wie wir eben solche Politiker wie Rugova, denen ihr jetzt hier nachzutrauern scheint?

    - - - Aktualisiert - - -


    Was auch völlig richtig ist. Menschen sollen gleichberechtigt sein und keine Sonderrechte beanspruchen so wie es heute der Fall ist mit der serbischen Minderheit.
    Das geht eindeutig zu weit? Schämst du dich nicht die Serben als Nuttenvolk zu bezeichnen?

  10. #30

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    Ihr Fakes seid enttarnt.

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