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| Geschichte und Kultur Geschichte und Kultur der Balkanländer |
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Gast
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Kriegsverbrechen der NATO an Serbien die bis dato nur UCK Terroristen in den Arsch getretten haben. |
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Arschloch
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Die NATO hat alles richtig gemacht!
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"Das Geld hat immer Recht" Zitat von Mr.Crabs. ![]()
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könnte man nicht dieses thema mit den anderen verschmelzen ? dieses thema wurde schon mehrmals eröffnet.
naja, zum video , wenn man ein albaner 200 euro in die hand drückt sagt er das was die pisser von der doku hören wollen , 200 euro sind nicht wenig in kosovo. ach ja, deswegen wurde serbien bombardiert. Keine Erkenntnisse über inszeniertes Massaker in Racak /Verteidigung/Antwort Berlin: (hib/VOM) Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass es sich bei dem Massaker in Racak (Kosovo) am 15. Januar 1999 um ein durch die Kosovo-Befreiungsarmee UCK inszeniertes und provoziertes Ereignis handelt. Dies betont sie in ihrer Antwort (14/5905) auf eine Kleine Anfrage der F.D.P.-Fraktion (14/5514). Nach einer "Säuberungsaktion" serbischer Sicherheitskräfte hätten OSZE-Angehörige am 16. Januar 1999 in Racak 45 Kosovo-Albaner in Zivilkleidung erschossen aufgefunden. Die von einem forensischen Obduktionsteam festgestellten gerichtsmedizinischen Fakten hätten die Augenzeugenberichte der OSZE untermauert. Alle Opfer seien ungefähr zum selben Zeitpunkt erschossen worden, Manipulationen an den Leichen seien nicht feststellbar gewesen. Nichts habe darauf hin gedeutet, dass es sich nicht um unbewaffnete Zivilisten gehandelt habe, so die Regierung. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] und hier noch weitere massaker der serbischen terroreinheiten Suva Reka survivor testifies THE HAGUE -- One of the three survivors from the massacre in a Suva Reka café testified at the trial of the six former Serbian officials. On 26 March 1999, more than 40 members of the Berisha family were killed there. Only two women and a child survived the massacre in Suva Reka on 26 March 1999. One of them, Shyhrete Berisha, testified today at the trial of the six former Serbian officials charged with crimes in Kosovo. The prosecution tendered into evidence a chart depicting the family tree of the witness, on which the names of 44 members of the Berisha family who had been killed were marked. Among them were fourteen children, three babies and fourteen women, including one who was nine months pregnant. The house of the Berisha family was surrounded by armed and uniformed men who had run out of the nearby police station. It was on 26 march 1999. Six men were killed right there in the courtyard. Nexhat, the witness's husband, was among them. A police officer she knew as Miskovic ordered Nexhat to raise his hands and immediately shot him to death. The other family members tried to flee, but they were stopped in front of a café near their house. The police forced some forty members of the Berisha family into the café. The witness, her two daughters – 16-year-old Majlinda and 14-year-old Herolinda, her two sons – 11-year-old Altin and Radon, a baby not yet two – were among them. The police then opened fire from automatic rifles and threw two hand grenades into the café. The witness estimates the shooting lasted 20 to 30 minutes. The witness was wounded in her abdomen, shoulder, leg and back. She played dead, because the police fired at everyone that moved, as she recounted. Her son Altin was alive too, but the police noticed that and killed him before throwing his body together with the others into a truck. Two other survivors were in the truck. All three of them jumped off somewhere on the Suva Reka-Prizren road. Local Albanians took them into the woods. A month later, they fled to Albania. Since Berisha identified the killers as police officers, only the defense counsel of the police general Sreten Lukic cross-examined her. The defense counsel put it to her that the massacre in Suva Reka was in fact an act of revenge on the part of Milorad Miško Nisavić, wrongly identified by the witness as Misković. The reason for the revenge was because the OSCE mission had moved their office from his hotel to the ground floor of the Berisha family home, and he could no longer collect rent. The witness replied she was unaware of any conflict between the Berisha family and "the man Misković", advising the defense counsel not to question her about the motives for the crime, but the perpetrators. Hotel owner Miško Nisavić was an agent of the Serbian State Security Service for the Prizren area. He has been indicted for the crime in Suva Reka together with seven other high-ranking police officers before the War Crimes Chamber in Belgrade. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] schon armseelig wie ihr serben hier auf unschuldig tut, das nützt euch aber nichts weil die welt weiss was ihr in kosovo, bosnien und in kroatien getan habt. serbien hatte es verdient bombardiert zu werden. |
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Arschloch
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So wurden die Verbrechen von Miliosevic endlich beendet!!
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- Beides Blödsinn. Es ist zu viel passiert und der Nationalstolz ist zu gross, als das man dan Leuten ein paar Scheine in die Hand drüken kann, damit sie der Welt Mist erzählen. |
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Jeder Nato-Soldat im Kosovo wird dir bestätigen, dass die Albaner keinen Schheiss besser sind als die Serben! |
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da srebrenica als völkermord anerkannt wurde und all die tausenden toten wollte man serbien als staat du penner nicht einfach machen lassen.... da der staat serbien in bezug auf die vertreibung der albaner pläne von 1937 ausgegraben hatte..... Die Pläne dafür sind sehr alt. Milosevic erfand sie nicht, sondern setzt sie lediglich in die Tat um. Le Monde hat ein Dokument von 1937 ausgegraben, das sich wie eine frühe Gebrauchsanweisung für die gegenwärtige Politik Serbiens gegenüber den Kosovo-Albanern liest (s. Kasten). Es stammt von Vaso Cubrilovic, der 1914 von den Österreichern wegen Beteiligung an dem Attentat in Sarajewo zu vierzehn Jahren Gefängnis verurteilt worden war und nach seiner Befreiung bei Kriegsende zum Philosophieprofessor an der Belgrader Universität avancierte. Da eine langsame serbische Kolonisation des Kosovo nichts gebracht habe, bleibe nur die gewaltsame Vertreibung der Albaner. Das war kein Augenblickseinfall. 1944 wandte sich derselbe Verfasser erneut mit einem Memorandum an Tito und legte ihm nahe: "Es ist nicht so sehr ihre Zahl, die unsere Minoritäten gefährlich macht, als vielmehr deren geographische Stellung und deren Verbindungen zu den Völkern, zu denen sie gehören und die unsere Nachbarn sind. Allein die ethnische Reinheit kann den Frieden und den Fortschritt in einem demokratischen und föderalen Jugoslawien sichern" (Le Monde, 22.4.99). Natürlich war Vaso Cubrilovic auch ehrenwertes Mitglied jener serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste, die diese Konstante serbischer Politik Ende der achtziger Jahre wieder offiziös gemacht hat und zum Stichwortgeber Milovics wurde. Man muß wissen, was mit Frieden und Fortschritt gemeint ist, wenn in der serbischen Propaganda von ihnen die Rede ist. Dies nur als kleiner Hinweis für jene, die in den Vertreibungen eine Reaktion auf die NATO-Intervention sehen wollen (vgl. auch den Artikel von Dunja Melcic in diesem Heft). Es handelt sich bei ihnen um ein langgehegtes Projekt. In diesen Wochen wird es als "Operation Hufeisen" nicht auf dem Papier, sondern in der Realität ausgeführt (etwa taz, 20.4.). Wieder einmal hat Milosevic die Verlängerung der Verhandlungsfrist von Rambouillet nur genutzt, um die letzten Vorbereitungen für seine Aggression zu treffen. In der Asymmetrie der bisherigen Kriegshandlungen wird die Differenz der Kriegsgegner sichtbar. Milosevic und seine Helfer hatten schon zu Beginn der jugoslawischen Krise ein klares politisches, territorial aber unbestimmtes Ziel vor Augen: Serbien - und damit sich als serbischen Machthabern - soviel wie möglich von Jugoslawien als Erbmasse zu sichern. Zu diesem Zweck brachen sie die jugoslawische Verfassung und verleibten sich die autonomen Provinzen Kosovo und Vojvodina ein und sicherten sich deren Stimmenanteile im jugoslawischen Staatsrat. Dieser Verfassungsbruch war die Kriegserklärung an die anderen Republiken Jugoslawiens. Und seither führen Milosevic und Serbien diesen Krieg mit großer Konsequenz. Es ist ein Erbfolgekrieg um die Hinterlassenschaft Titos. Gegenüber der Republik Slowenien scheiterte er sofort. Das war eingerechnet und leitete in den Aufmarsch in Kroatien über. Auch in Kroatien scheiterte die Aggression letztlich. Gegenüber Bosnien-Herzegowina scheiterte Milosevic zwar auch, konnte aber mit der Republik Srpska im Dayton-Abkommen einen wichtigen Teilerfolg erzielen, der auf der weiteren Entwicklung der Region als Hypothek lastet. Hat Milosevic inzwischen das Ziel der maximalen Erbfolge aufgegeben? Manche Beobachter meinten im letzten Jahr, mit den Auseinandersetzungen im Kosovo komme der Krieg jetzt dorthin zurück, wo er angefangen habe und auch enden werde. Tatsächlich aber hat Milosevic im Kosovo die zweite Runde des großserbischen Erbfolgekrieges eröffnet. Mit den Vertreibungen zielt er systematisch auf die Grundlagen eines nationalen Befreiungskrieges. Das Wasser wird abgelassen, bevor die UCK schwimmen lernen kann. Zugleich destabilisiert er mit den Vertreibungen die Nachbarstaaten und versucht, die Logistik der NATO-Staaten zu überanspruchen und die EU über die Vertriebenenproblematik zu spalten. Die erste Runde von Milosevics großserbischer Kriegsführung bestand in einem Angriff auf die jugoslawische Verfassung und ihre Republiken. Die zweite Runde eröffnete er mit einem Angriff auf die gesamte Staatenordnung des Balkan. Chaos schaffen und im Chaos als starke Macht verbleiben und dann abgreifen, ist die Grundstrategie von Milosevic, auf die die Staatenwelt keine Antwort fand, auch nicht mit dem Dayton-Abkommen. Es ist klar, daß es nicht halten wird, wenn Milosevic im Kosovo durchkommt. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] _________________ Balduin Winter Lächeln im Käfig Start Service Recherche VERTREIBUNGSPOLITIKDas System Milosÿevic´ schreibt das radikalste Kapitel in der Vernichtung albanischer Kultur Die Gewalt der serbischen Regierung gegenüber kosovarischen Schriftstellern und Intellektuellen, Wissenschaftlern und Verfechtern der Menschenrechte, die gefühllose Hinrichtung ihrer bekanntesten Persönlichkeiten ruft mir sofort das schauerliche Schauspiel in Erinnerung, wie der nigerianische Schriftsteller und Aktivist Ken Saro-Wiwa mit acht Gefährten zum Galgen ging. Wie hier einzelne Stimmen zum Schweigen gebracht wurden, routiniert zwischengelagert als Rohstoff für spätere Beseitigung - das ist nur Symbol eines viel allgemeineren Projekts der Verstümmelung, ja Zernichtung von Kultur und Erbe, von Identität und Kreativität, deren engagierteste Exponenten solche Stimmen sind.« (Wole Soyinka, taz, 21. 4. 99) Viel mediales Wortgeklingel um Jugoslawien. Dabei scheint sich eine Konstante in all diesen Debatten um die dortigen Kriege durchzuziehen: die unglaublich geringen Kenntnisse um diese Region vor der Haustür. Und das Desinteresse. Wo blieb der Aufschrei der Empörung, wo blieben Protestmaßnahmen gegen die verfassungswidrige Beseitigung der Autonomie durch die Belgrader Führung vor zehn Jahren, gegen die Schließung von Schulen, Verlagen und Rundfunksendern, gegen die Massenentlassungen albanisch sprechender Angestellter aus Verwaltung, Exekutive und Krankenhäusern? Wo blieb die Anklage gegen das Apartheidsregime, das die Kosovo-Albaner zu Menschen zweiter Klasse degradierte? Schon damals wurde ein Zerstörungswerk begonnen, das auf die Wurzeln der Kultur, der Bildung, des Zusammenlebens eines ganzen Volkes abzielte. Aber die Reaktionen hierzulande waren bescheiden. So ein rückständiges, strategisch völlig unwichtiges Bergland gab keinen Grund zur Aufregung. Und in der Linken konnte man durchaus auch Stimmen hören, die die Kriegshetze des Systems Milosÿevic´ umdichtete zum Verteidigungskampf eines sozialistischen Landes. Über die nationalistische Mobilisierung im alten Jugoslawien, vorwiegend in Serbien, ist hinlänglich geschrieben worden. Es sei hier bloß auf einige Leute als Multiplikatoren des großserbischen Nationalismus verwiesen: auf Dobrica Cosic´, den »Vater der Nation« und Hauptverfasser des berüchtigten Memorandums der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste, auf den ehemaligen Reformmarxisten Mihajlo Markovic´, auf Matija Beckovic´, ebenfalls Akademiemitglied (»Kosovo ist das kostbarste serbische Wort ...«), auf den Schriftsteller Miodrag Bulatovic´, der für Milosÿevic´ Hetzartikel in der »Politika« schrieb. Erinnert sei noch an die Massenmeetings, deren Reden der ehemalige Belgrader Bürgermeister Bogdan Bogdanovic´ einer Art charakterologisch-semiologischer Studie unterzog und zu einem »Stalino-Wörterbuch« zusammenstellte - als Teil eines 60-seitigen Kritikbriefes an den »Führer«, wie Cosic Milosÿevic´ nannte. Weniger bekannt ist hier jedoch eine der Kernfragen in der großserbischen Ideologie, die vorwiegend in der politisierten Geschichtswissenschaft diskutiert wurde. Bosnische Muslime, Türken und muslimische Albaner werden dargestellt als Reste der verhaßten osmanischen Herrschaft, somit als Fremdkörper im serbischen Volk. Der serbische Historiker Dusan Batakovic´ schreibt zum Beispiel: »Jahrhundertelang führten die Albaner eine biologische Expansion im Namen der herrschenden moslemischen Kaste als vorgeschobene Schneide der ottomanischen Macht in die Tiefe des balkanischen Raumes durch.« Und: Der Sultan »gebrauchte in den europäischen Provinzen der Türkei die Albaner als stählerne Faust für das Brechen auch des kleinsten Versuches eines Aufstandes der Christen, der Serben, der Bulgaren und der Griechen.« (Aus den Protokollen der Konferenz: Die Wiederkehr der albanischen Frage - ihre Bedeutung für den Balkan und Europa. Wien, 7. - 10. Juni 1993. In: Dardania Nr. 6/1997, S. 192) Aleksandar Tisma drückte diese Phobie in einem Interview im Spiegel aus: »(...) der (serbische) Staat, das sind doch wir, und wenn er fällt, fallen wir mit und werden versklavt wie einst unter den Türken.« In dieser Debatte taucht des öfteren der Name Vaso Cubrilovic´ auf. Seine Thesen werden heute oft bagatellisiert, sind jedoch im Kontext mit den bis 1941 erfolgten Zwangsaussiedlungen von 150.000 Personen aus »türkischen Familien in Südserbien« - sprich: Albanern - zu sehen. Der Belgrader Philosophieprofessor, Diener mehrerer Herren, schlug 1937 der serbischen Königsdiktatur ein schnelles, planmäßiges, terroristisches Vorgehen zur Vertreibung der Albaner vor: »Wenn man zugibt, daß ein zunehmendes Zurückdrängen der Albaner mit unserer langsamen Kolonisation keinen Erfolg hat, bleibt nur eine einzige Methode, ihre massenhafte Verpflanzung (...). Es gibt ein Mittel, das Serbien nach 1878 sehr praktisch eingesetzt hat. Es besteht darin, die albanischen Dörfer und die albanischen Viertel der Städte anzuzünden (...).« 1944 wandte er sich mit einem Memorandum an Tito: »Allein die ethnische Reinheit kann den Frieden und den Fortschritt zu einem demokratischen und föderalen Jugoslawien sichern« (Le Monde, 22. 4. 99). Tatsächlich wurde auch im sozialistischen Jugoslawien weiter zwangsausgesiedelt; Schätzungen sprechen von rund 200.000 Personen zwischen 1950 und 1966. Cubrilovic´, der 1990 starb, war mehrfach Minister und Mitglied der Akademie. Seine Auffassungen verkörpern die durchgängige Prämisse des großserbischen Nationalismus, der auch in der KP Eingang fand: ethnische Homogenität in »historischen Grenzen« herzustellen - nicht zufällig ist »Homogenisierung«, wie Rajko Djuric´ bemerkt, eine zentrale Vokabel in Milosÿevic´s Reden. Trotz des unerklärten Krieges, trotz Zerstörung der zivilen Strukturen entwickelten die Kosovoalbaner nach 1990 ein erstaunliches Gesellschaftsprojekt im Untergrund. Über Jahre hinweg funktionierte der gewaltlose Widerstand. Es gelang sogar, eine Aktion gegen die Tradition der Blutrache erfolgreich durchzuführen, die die Versöhnung von etwa 2.000 Familien bewirkte. Zahlreiche Intellektuelle sahen darin »eine historische Kehrtwende zu den Werten der westlichen Zivilisation« (Shkelzen Maliqi). Eine weitere Großtat war die Organisierung des Schulwesens: 1995 mußten 274.280 SchülerInnen der Grund- und Hauptschuljahrgänge sowie 63.340 der Auszubildenden einen geheimen Unterricht besuchen, weil ihnen in öffentlichen Schulen der Gebrauch der Muttersprache verboten war. Einer der namhaftesten serbischen Schriftsteller, Mirko Kovac, stellte fest: »Die Albaner sind das politisch reifste Volk in Jugoslawien. Ich stimme der These des slowenischen Philosophen und Schriftstellers Slavoj Zizek zu, daß die Kosovo-Albaner ein europäisches Volk sind, das sich durch Geduld auszeichnet und politisch auf gandhihafte Methoden setzt, indem es auf Verhandlung besteht und die Gewalt zurückweist.« (Borba, 13. 3. 93, zitiert nach Kommune Nr. 7/1995). Erst das Abkommen von Dayton, aufgrund dessen sich die Kosovo-Albaner ihrem Schicksal überlassen fühlten, stärkte die Stimmen, die sich für einen bewaffneten Widerstand aussprachen. Nun aber scheint es, als wolle die jugoslawische Soldateska, Cubrilovic´s Thesen über die Vertreibung der Albaner in die Tat umsetzen. Schon vergangenes Jahr, auf dem Höhepunkt ihres Krieges gegen die UÇS, befanden sich über 200.000 Menschen auf der Flucht. Seit Beginn der NATO-Bombardements haben die Vertreibungen eine neue Qualität an Ausmaß, Systematik und Brutalität erreicht, wie der Bericht der OSZE-Kosovo Verification Mission festhält. Auf der Strecke bleibt auch eine alte Kultur, über die der österreichische Publizist Karl-Markus Gauß schreibt: »Unser Interesse am Kosovo gilt allenfalls den Opfern politischer Verbrechen, nicht den Schöpfern kultureller Werte. Wir möchten sie ja gerne retten. Aber wir wissen nichts von ihnen. Daß sie sterben, empört uns, wie sie leben, ist uns gleichgültig. Sie haben es bis zu einer Dichtung gebracht, die auf der Höhe unserer Zeit ist und albanische Traditionen mit Einflüssen der französischen, deutschen und insbesondere der serbischen Moderne verbindet. Aber das ist uns unbekannt.« (FAZ, 11. 5. 99) Es sind auch nur ganz wenige Publikationen in deutscher Sprache erschienen: zwei Gedichtbände von Ali Podrimja (Ich sattle das Roß den Tod, Das Lächeln im Käfig, beide bei Wieser, Klagenfurt, 1991 und 1993), Gedichte von Azem Shkreli (Ich weiß ein Wort aus Stein im selben Verlag, 1993), Gedichte von Martin Camaj (1991 im Marino-Verlag, München) und ein Roman von Rexhep Quosja (In solchen Augen liegt der Tod, Haymon, Innsbruck, 1995). Einige Literaturzeitschriften haben weitere DichterInnen vorgestellt, Neue Sirene in München, Literatur und Kritik in Salzburg, Neue Literatur in Frankfurt, Laufschrift in Fürth und andere - wenig für »eine der poetischsten Landschaften Europas«, wie der Übersetzer Hans-Joachim Lanksch das Kosovo bezeichnet. Fast 200 Mitglieder umfaßte einst der Schriftstellerverband der Kosovoalbaner. Viele von ihnen sind geflüchtet oder wurden vertrieben, einige wurden ermordet, einige sind vermißt. Ob es bald nur noch kosovarisches Exil geben wird? Hat schon bisher westlicher Hochmut den Kosovaren im Europa der Kultur keinen Platz eingeräumt, so scheint nun auch die Vernichtung einer ganzen Kultur keiner Debatte wert zu sein. Das Kosovo bleibt Kate Xucaros »Rezept der Welt« überlassen: »Ein Löffel Haß / drei Tropfen Rassismus / eine Karte Krieg / fünf Hunger / ein Liter Tod: / das Rezept der Welt (...)« [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
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Nordmitrovica, eine 1,5 Quadratkilometer große Region, wird von Dutzenden Mitarbeitern des serbischen Nachrichtendienstes BIA und des serbischen Innenministeriums (MUP) sowie von Kriminellengruppen, die von Belgrad unterstützt werden, kontrolliert. Die Bereitschaft lokaler Serben, mit Albanern zusammenzuarbeiten, wird durch energische Einschüchterungen und Druck sogleich blockiert", [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] ZÜRICH; In ein paar Jahren wirst du dich noch wudern! Das verspreche ich dir! |
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Gast
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Und über die anderen massaker,die waren alle nach der NATO Bombardierung wie am Datum sehen kann,wieso Bombardierte die NATO Serbien wenn es vor den Bomben keine Massaker gab? ps: und das mit den 200 Euro,mach dich nicht lächerlich,als ob die Deutschen so was nötig hätten eine Doku zu fälschen.Dort beschreiben UCKler genau was dort geschehen ist,der krieg war ja vorbei da kann man auspacken nach dem Motto und cool spielen wie man die NATO austrixte. |
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