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Kriegervölker

Erstellt von Fuat, 08.03.2011, 23:29 Uhr · 143 Antworten · 24.292 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Veles

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    Sogar bei den Spartanern war nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Soldaten. Das Ding mit den Kriegervölkern ist eigentlich aus Mythen entstanden. Die "Wikinger" waren auch grösstenteils Händler, Bauern und Handwerker aber man hat das Bild der damaligen Hit&Run Eliteeinheiten im Kopf...

  2. #72
    Avatar von Paokaras

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    02.09.2010
    Beiträge
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    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    Sogar bei den Spartanern war nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Soldaten. Das Ding mit den Kriegervölkern ist eigentlich aus Mythen entstanden. Die "Wikinger" waren auch grösstenteils Händler, Bauern und Handwerker aber man hat das Bild der damaligen Hit&Run Eliteeinheiten im Kopf...


    Jeder Maennliche Spartaner musste in die Agoge,ansonsten verlor er seine Staatsbuergerschaft.
    Die Agoge war die Militaerische ausbildung von jedem Buerger ab dem 7 Lebensjahr.

    Bis zum 30 lebenjahr waren die Spartaner keine Vollbuerger!!!!
    Erst danach konnten sie Politiker,haendler usw werden ,oder weiter beim Militaer bleiben.
    (Nach 23 Jahren Militaerischer Ausbildung!!!!)

    Man muss natuerlich sagen,das die Spartaner die ganze drecksarbeit(Felder,Bau usw) von Sklaven machen liessen (Heloten).

  3. #73
    Wildfox
    Die Melungeons meinen sie wären Türken, bei den DNA Test ist auch i-was erschienen dass sie ähnlichkeiten, aber sicher ist man sich nicht...

  4. #74
    Theodisk
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Die Wikinger/Normannen sind waren neben Plünderern und Eroberern auch bedeutende Staatengründer:
    Schwedische Normannen (Waräger) drangen nach dem Osten vor und gründeten unter Rurik 862 n. Ch. das Fürstentum Nowgorod und damit das russische Reich (Kiewer Rus). Vor 900 besiedelten norwegische Normannen Island, um 950 Grönland, entdeckten von dort unter Leif Erikson Amrika.
    Skandinavische Normannen gründeten im 10.Jh das Herzogtum der Normandie (Frankreich), nahmen dort die französiche Sprache an und eroberten unter William the Conqueror (Wilhelm der Eroberer) England.

    (Dort bildeten sie die Oberschicht über den Angelsachsen.
    Richard Löwenherz entstammt z.b. der normannischen Oberschicht.
    Bis in die Zeit des 100 Jährigen Krieges war französisch in England Kanzleisprache.)

    Frz. Normannen kamen Anfang des 11.Jh. nach Unteritalien, Ropert Guiscard gründete 1057 das Herzogtum Apulien und schuf nach dramatischen Kämpfen gegen die Sarazenen mit seiner Sippe (Trancred) das Königreich Sizilien (1130).
    (An diesem Hof verband sich übrigens arab. Kultur und Wissenschaft mit normannischem Lebenstil. Gab vor kurzem auch mal eine interessante Doku auf Phoenix dazu).
    Ich Bezog mich ausschließlich auf die heutige Situation, also auf eine "nachhaltige Eroberung". Mir sind die Waräger übrigens durchaus bekannt. Es gibt kein Land außerhalb Skandinaviens, Grönlands und Islands in dem noch eine nordische (skandinavische) Sprache gesprochen wird.

  5. #75
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Ich Bezog mich ausschließlich auf die heutige Situation, also auf eine "nachhaltige Eroberung". Mir sind die Waräger übrigens durchaus bekannt. Es gibt kein Land außerhalb Skandinaviens, Grönlands und Islands in dem noch eine nordische (skandinavische) Sprache gesprochen wird.
    Sprachlich haben die Nordmänner sich keine nachhaltigen Kulturexport betrieben, da hast du recht, sie haben ja teilweise die Sprachen anderer übernommen.

    Ich erwähnte die Staatsgründungen um auf das beduntende und "nachhaltige Erbe" der Wikinger/Normannen hinzuweisen.

  6. #76
    Avatar von TuAF

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Die Mongolen selbst sind keine Turkstämme. Das gehört in den Bereich der Panturkistischen Märchen die heute noch in Bozkurt-Kreisen sehr verbreitet sind.

    Die Mongolen haben zahlreiche Turkvölker unterworfen und dann zu Gefolgsleuten gemacht. Teilweise gab es auch Synkretismen, so sind die Kasachen beispielsweise sowohl Turk-, als auch Mongolstämmig.
    Interrssant ist auch der Stamm der Tataren, welcher ursprünglich ein Mongolenstamm war, mit der Zeit aber viele Turkstämme in sich aufnahm und turkisiert bzw. assimliert wurde.(Ähnlich wie einst die Proto-Bulgaren, ein Nomadenstammesverband von Turkstämmen und Resten der Hunnen , später slawisiert wurden) Heute gelten die Tataren als Turkvolk.
    Die Wahrscheinlichkeit, das Dschingis Khan ein Turkmongole war,ist garnicht mal so gering,ausserdem ist Khan ein türkischer Titel:

    »Laut letzterer Quelle wurde am 13. September Ögödei, der zweitjüngste Sohn Tschinggis Khans, zum Nachfolger seines Vaters gewählt und erhielt den türkischen Titel Khagan, den wir mit 'Großkhan' wiedergeben. «
    (Weiers, Michael: Geschichte der Mongolen, Stuttgart 2004, S. 89)
    Mongolen sind eine Union von Nomandenstämmen und der Name hatte früher mit ethnischer Zugehörigkeit nichts zu tun sondern war politischer Natur.

    Militärisch haben die Türken ein großen Anteil gehabt am Weltreich der Mongolen,die Mongolen waren schon immer ein kleines Volk,die Reiter von Dschingis Khan bestanden zu 90% aus Türken.

    Guckt euch nur mal die Nachfolgereiche von Dschingis Khan an,Im heutigen Südrussland gab es das Reich der Goldenen Horde,das bestand aussschließlich aus Türken (Tataren)

  7. #77
    Avatar von TuAF

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen

    Die Türken wurden erstmals um 400 v Chr. als ein Verband von mehreren hundert Familien erwähnt....
    Wo erwähnt in der Bildzeitung?


    Von Türken sprechen chinesische Quellen bereits im 6.Jh

  8. #78
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Wo erwähnt in der Bildzeitung?


    Von Türken sprechen chinesische Quellen bereits im 6.Jh
    Du weisst das du jetzt mit deiner Zahl 1000 Jahre später liegst als Fitnesstrainer, 400 vor Christus meint er und du 6 Jahrhundert.

  9. #79
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Wo erwähnt in der Bildzeitung?


    Von Türken sprechen chinesische Quellen bereits im 6.Jh
    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Die Wahrscheinlichkeit, das Dschingis Khan ein Turkmongole war,ist garnicht mal so gering,ausserdem ist Khan ein türkischer Titel:

    Mongolen sind eine Union von Nomandenstämmen und der Name hatte früher mit ethnischer Zugehörigkeit nichts zu tun sondern war politischer Natur.

    Militärisch haben die Türken ein großen Anteil gehabt am Weltreich der Mongolen,die Mongolen waren schon immer ein kleines Volk,die Reiter von Dschingis Khan bestanden zu 90% aus Türken.

    Guckt euch nur mal die Nachfolgereiche von Dschingis Khan an,Im heutigen Südrussland gab es das Reich der Goldenen Horde,das bestand aussschließlich aus Türken (Tataren)

    Das stimmt schon alles so wie ich es geschrieben habe ! (90% Türken )

    Schon mal was, von der Yasa, dem mongolischen Gesetzbuch gehört ?
    Geht auf Dschingis Khan zurück und ist auf mongolisch und nicht auf türkisch. Er war kein Türke.

    Und die Turkvölker die wie ich schon geschrieben habe, nachdem sie von den Mongolen (übrigens die Mong. sind durchaus eine Ethnie mit eigener Sprache und Kultur, sind sie ja heute noch ) unterworfen wurden mit den Mongolen ritten waren sowieso nicht die Türkei-Türken die auf die Oghusen zurückgehen, daher brauchst du auch gar nicht eine Geschichte verteidigen die so oder so nicht deine eigene ist.


    Die Tataren waren ursprünglich ein Mongolenstamm der im Laufe seiner Eroberungszüge verschieden Turkstämme in sich aufnahm und von diesen assimiliert wurde (vgl. Brockhaus)

    ------------------------------------------------------------------
    Diese von dir erwähnte Panturkistische Propaganda darfst du gerne glauben, wenn sie dich glücklich macht, doch entspricht sie nicht der Wahrheit.
    ---------------------------------------------------------------------



    Das die Türken im 5 Jh (nicht 4jh mein Fehler,sorry) ein Stammesverband von mehreren hundert Familien waren kannst du u.a. in diesem Buch nachlesen:

    Wolfgang Gust, Geschichte des Osmanischen Reiches ISBN 3-8289-0562-5

  10. #80
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Wir in Bosnien sind kein Kriegervolk, aber wen jemand unsere Familie und unsere Heimat bedroht dann kann der was erleben.
    du hast die fahne vergessen

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