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Kroaten im 30 jährigem Krieg

Erstellt von Perun, 08.11.2010, 14:38 Uhr · 14 Antworten · 2.885 Aufrufe

  1. #1

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    12.04.2007
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    Kroaten im 30 jährigem Krieg

    Kroaten im 30 jährigem Krieg

    Kroatien gehörte seit 1527 zu Habsburg und zählte zu den treusten Dienern des Kaiserreichs. Feldherr Wallenstein erkannte im 30jährigen Krieg schon bald, dass diese fremdländisch wirkenden Soldaten universell einsetzbar waren. Angst und Schrecken verbreiten, plündern, nieder brennen, Lösegeld erpressen und morden war bei ihnen an der Tagesordnung. Wallenstein war sich ihrer Ergebenheit sicher und sah über viele Gräueltaten hinweg.
    Für kriegserprobte Feldherren der damaligen Zeit, war die "leichte Kavallerie der Kroaten" nur Mittel zum Zweck, um den Gegner durch Attacken zu provozieren und ihn bei seiner eventuellen Flucht nach einer verlorenen Schlacht zu dezimieren und dessen Bagagewagen zu erbeuten.
    Schlachtentscheidend war dieser Truppenteil sehr selten. Umso verwunderlicher ist es, wie sich der Name „Kroaten“ noch Jahrhunderte nach dem 30. Jährigen Krieg als Synonym des Schreckens und der Grausamkeit im Gedächtnis eines Volkes festgesetzt hat.
    Es gibt keine Region Deutschlands, in der nicht die Erinnerung an begangene Grausamkeiten der Kroatenregimenter Isolanis und Corpes wach gehalten wurde. In geschichtlichen Standardwerken, historischen Romanen, Stadtchroniken und Heimatfesten mit Bezug auf Ereignisse des 30jährigen Krieges taucht immer wieder ein Name auf: Isolani, Corpes und von Werth mit ihren Kroaten. Die Chroniken sind voll mit Berichten hier nur ein kleiner Auszug:
    19. Mai 1631 Magdeburg; Durch den Häuserkampf der Zivilisten verbittert, stürmten die kaiserlichen Soldaten die Häuser und machten Bewohner nieder. Als besonders brutal fielen Kroaten auf, so Tilly in seinen hinterlassenen Berichten über die Kämpfe.
    In Wallensteins Auftrag begibt sich Isolani nach Kroatien und wirbt dort 8.000 Kroaten an.
    Im Juni 1632 stehen sich Wallenstein und Gustav Adolf bei Nürnberg gegenüber. In den Tagen dieser Schlacht wird Isolani mit seinen kroatischen Reitern zur Feindaufklärung eingesetzt. Von der Gegenseite wird der schwedische Obrist Taupadell mit einem Regiment Dragoner ebenfalls zur Aufklärung kommandiert. Taupadell gerät in eine Falle: seine Dragoner werden von Isolanis Kroaten niedergemacht und er selber gefangengenommen.
    16. November 1632 bei Lützen kam es dann zur Entscheidungsschlacht zwischen beiden Heeren, in deren Verlauf Gustav Adolf tödlich verwundet wurde. In der Schlacht selbst kommandierte Isolani 28 Schwadronen Kroaten, mit denen er auf dem linken Flügel über den Wassergraben setzte und im Rücken der Feinde die schwedischen Bagage- und Munitionswagen angriff. Die Verwirrung in der schwedischen Nachhut war groß, und erst der Gegenangriff dreier schwedischer Reiterregimenter konnte die Kroaten zurückschlagen.
    Die Schweden sahen die Kroaten erst nach der Schlacht wieder, als Wallensteins Truppen schon auf dem Rückzug über Leipzig nach Böhmen waren. Isolanis Reiter kamen noch einmal kurz das Schlachtfeld zurück um die Gefallenen auszurauben und die zurückgelassenen Geschütze aus dem Sumpf zu bergen, welche sie dann mit sich führten.
    9.6.1633 Steinseifersdorf. 1000 Kroaten sollen mit Spürhunden unsere Wälder und Berge durchsucht haben, um die geflüchteten Bewohner mit ihrem geretteten Vieh aufzuspüren, auszuplündern und niederzumetzeln.
    Am Schreckenstag 16. Oktober 1634 wurde die Stadt Themar von Kroaten fast völlig zerstört. Es steht beschrieben, daß von 300 Häusern nur noch 69 übrig blieben, von 280 Familien 54 überlebten.
    Stadt Pleystein/Opf.:
    1634
    fielen die Truppen des Kroatenoberst Marco Corpes in die Stadt ein, plünderten sie und verbrannten 48 Häuser, auch das Rathaus und das Amtshaus.
    Im September 1634 kam es bei Nördlingen zu der Schlacht zwischen den vereinten katholischen und den vereinten schwedischen Heeren. Die Schlacht endete mit einer totalen Niederlage der Schweden.
    Isolanis Kroaten kämpften in dieser Schlacht auf der Seite der Spanier gegen Truppenteile Bernhards und Horns. Es ist typisch für seine Taktik und die seiner Truppe, dass seine Reiter nach der Schlacht in der Gegend von Neresheim fliehende schwedische Truppenteile angriffen und dabei das reiche Gepäck Bernhards erbeuteten. Die Beute wurde durch grausame Plünderungen der nunmehr wehrlosen Städte Höchstedt, Themar und der Wetterau vergrößert.
    13. Mai 1637. Der schlimmste Tag für Heringen und Widdershausen.
    Kaiserliche Truppen, vorwiegend Kroaten unter Führung von Corbes und Isolani brannten das Dorf nieder, nachdem sie Eschwege und andere Orte ebenfalls eingeäschert hatten. Das Jahr 1637 ging als „Kroatenjahr“ in die Geschichte Hessens ein. Die Kirchenbücher von Dankmarshausen berichten vom Schreckensmai 1637: Statt durchschnittl. 5 Beerdigungen, 253 Beerdigungen durchgeführt. „Andreß Möller, der Hirt, von Kroaten mit dem Säbel umgebracht, den die Wölfe gefressen, biß uff ein Bein. Sie haben ihm zuvor einen schwedischen Trunk geben...“. Trotz großer Hitze lagen die Leichen, von Würmern bedeckt, vor der Kirchtüre, weil die Kroaten die Beerdigung verhinderten. Selbst in der Natur stellten sich längst überholte Zustände wieder her, die Wölfe kamen wieder. Welch Sinnbild! Die Kroaten trugen in ihren Fahnen ebenfalls den Wolf, da dieser für die Eigenschaften der Kroaten stand. (im Rudel jagen, hetzen und unbarmherzig zuschlagen).
    1637.Plünderung von Lübz durch Kroaten; während des Dreißigjährigen Krieges war Lübz fünf Wochen unbewohnt
    Zehn Jahre vor Ende des 30-jährigen Krieges, 1638, plünderten 2000 Kroaten drei Tage lang das Dorf Mainhardt und trieben über 500 Stück Vieh weg.

  2. #2
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Ich wußte das Kroaten auf Seiten der Liga im 30 Jährigen Krieg mitgekämpft haben, konnte aber bisher nicht solche detaillierten Ausführungen dazu finden, kannst Du mir eine Quelle hierzu geben ? Danke im vorraus

  3. #3

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Ich wußte das Kroaten auf Seiten der Liga im 30 Jährigen Krieg mitgekämpft haben, konnte aber bisher nicht solche detaillierten Ausführungen dazu finden, kannst Du mir eine Quelle hierzu geben ? Danke im vorraus
    Einfach Kroaten im Dreißigjährigen Krieg googeln.

  4. #4
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Feldherr Wallenstein erkannte im 30jährigen Krieg schon bald, dass diese fremdländisch wirkenden Soldaten universell einsetzbar waren. Angst und Schrecken verbreiten, plündern, nieder brennen, Lösegeld erpressen und morden war bei ihnen an der Tagesordnung. Wallenstein war sich ihrer Ergebenheit sicher und sah über viele Gräueltaten hinweg.
    jaja, die Kroaten, gottesfürchtig und können kein Wässerchen trüben ...

    Einfach Kroaten im Dreißigjährigen Krieg googeln.
    na für den geposteten Text wirds ja ne direkte Quelle geben ...

  5. #5

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    jaja, die Kroaten, gottesfürchtig und können kein Wässerchen trüben ...


    na für den geposteten Text wirds ja ne direkte Quelle geben ...

    Altdorfer_Kroaten

    Hier Bitte.

  6. #6

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    jaja, die Kroaten, gottesfürchtig und können kein Wässerchen trüben ...


    na für den geposteten Text wirds ja ne direkte Quelle geben ...
    Ach der Balkan wie er immer war.
    Man sah immer nur sich als Opfer.

  7. #7

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    Wenn ihr unter DAS KROATENJAHR GOOGELT,findet ihr Interessantes wie das hier.


    800 Jahre Röhrenfurth (1982)
    Geschichte und Geschichten eines Dorfes
    Aktualisierte Ausgabe

    Der 30jährige Krieg
    Erste Plünderungen in 1623, das Kroatenjahr 1637, Zerstörungen in Röhrenfurth


    So hatte auch unser Dörfchen Röhrenfurth, klein, unbedeutend und weit ab von den großen Geschehnissen jener Tage, doch einen turbulenten Zeitabschnitt erlebt. Die Reformation hatte mit ihren Änderungen einen tiefen Einschnitt in das gesamte Leben gebracht, auch das der ländlichen Bevölkerung. Aber auch die folgenden Jahrzehnte konnten nicht verhindern, daß die wehrfähigen Männer unseres Dorfes als Kriegsvolk des Landesherrn in immer neuen Fehden Haus, Hof und Familie verlassen mußten. Wasserkatastrophen und vor allem die Pest waren über unser Dorf gekommen, und Mißernten hatten Hunger und Elend über unser Dorf gebracht. Das neue Jahrhundert versprach mit der Eröffnung der Fuldaschiffahrt von Kassel nach Hersfeld im Jahre 1601 durch Landgraf Moritz zunächst auch für Röhrenfurth einen bescheidenen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Warentransport wurde erleichtert, die Holzflößerei erhielt Auftrieb, die Bauern mit Pferdegespannen konnten zusätzlich mit dem "Treideln" (Ziehen) der Frachtschiffe Geld verdienen. Das Flußbett und die Ufer mußten in Ordnung gehalten und die Treidelpfade ausgebessert werden. All das bedeutete Arbeit und damit Verdienst, den man vorher nicht gehabt hatte. Voll Zuversicht ob dieser wirtschaftlichen Besserung blickte man in die Zukunft.

    (Mit freundlicher Genehmigung der Sparkasse des Schwalm-Eder-Kreises Melsungen)


    Doch dann kam das Jahr 1618 und zerstörte alle Hoffnungen. Leid und Not in bisher unbekanntem Maße brach auch über Röhrenfurth herein. Alle kriegstüchtigen Männer wurden erfaßt und etwa ein Fünftel davon zu den landgräflichen Truppen eingezogen. Der Landgraf war zunächst neutral geblieben, schlug sich dann aber auf die Seite der "Reformierten" und hatte bald danach im Jahre 1623 die "Kaiserlichen" unter Tilly im Lande. Und bereits ein Jahr später raubten und plünderten die Soldaten in Melsungen und seiner Umgebung, wobei auch Röhrenfurth nicht verschont blieb.
    Kriegssteuern wurden zusätzlich erhoben und Naturalien - Nahrung und Trinken für die Soldaten, Heu und Hafer für die Pferde — in kaum aufzubringenden Mengen von den Bauern verlangt. Das Amt Melsungen mußte 1623 unter anderem 226 Viertel Hafer (rd. 540 Hektoliter) "uffs Kriegsvolck" geben, das war die Ernte von mindestens 350 Acker Land. Auch wurde "viel Frucht durch's Lippensche Kriegsvolck (eine damalige Bezeichnung für Soldateska) und Heiden verderbet". Die Landsknechte trieben ihre Pferde auf die bestellten Äcker, wo sie das junge Getreide abfraßen, sie weideten auf den Wiesen, und die Nahrung für die Menschen und das Futter für das Vieh wurden immer weniger. Im Jahre 1634 herrschte grausame Hungersnot; die Fulda führte Hochwasser und verdarb die Wiesen und Felder an ihren Ufern. Das schlimmste Jahr in unserer Gegend begann jedoch am Gründonnerstag des Jahres 1637, das "Kroatenjahr", ein furchtbares Leidensjahr für die Bewohner unserer Heimat. Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Brandschatzung und Verwüstung waren an der Tagesordnung. Die Menschen flohen in die Wälder und hausten dort monatelang unter primitivsten Verhältnissen und mußten sich zusätzlich noch einer einzusetzenden Wolfsplage erwehren.
    Das Jahr 1638 bot, nach dem Abzug der Kroaten, ein grausames Bild; Ruinen, verbrannte Höfe, zerstörte Ackergeräte, unbestellte Äcker waren vielerorts das einzige, was den zurückkehrenden Bewohnern geblieben war. Noch weitere 10 Jahre litt die Bevölkerung unter den Schrecken des Krieges. Mal drangsalierten die Soldaten "Seiner Kaiserlichen Majestät", mal die "Böhmischen", mal die "Schweden" die Menschen. Aber auch die Fürsten untereinander befehdeten sich mit ihren Söldnertruppen. So versuchte der Landgraf von Hessen-Darmstadt noch im Jahre 1647 mit 20.000 Mann Hessen-Kassel zu besetzen. Wieder flohen die Menschen in die Wälder, wieder wurde gebrandschatzt und das wenige, was noch geblieben war, geraubt. Endlich, am 29. März 1648, überbrachte der schwedische Friedensgesandte in Melsungen die kaum glaubbare Botschaft. Der Krieg war zu Ende. Doch noch jahrelang plünderte umherschweifende Soldateska. Und der Hunger war ein alltäglicher Gast. In Röhrenfurth waren von den 33 vor Kriegsbeginn vorhandenen Häusern 10 zerstört und nicht wieder aufgebaut.
    Der Krieg und die Pest hatten innerhalb von 50 Jahren fast die Hälfte der Dorfbewohner dahingerafft. Tiefe Mutlosigkeit hatte die Menschen befallen, und es dauerte Jahrzehnte, bis sich Dörfer und Städte von diesem Aderlaß erholt hatten.

  8. #8
    Gast829627
    Kroatien gehörte seit 1527 zu Habsburg und zählte zu den treusten Dienern des Kaiserreichs. Feldherr Wallenstein erkannte im 30jährigen Krieg schon bald, dass diese fremdländisch wirkenden Soldaten universell einsetzbar waren. Angst und Schrecken verbreiten, plündern, nieder brennen, Lösegeld erpressen und morden war bei ihnen an der Tagesordnung. Wallenstein war sich ihrer Ergebenheit sicher und sah über viele Gräueltaten hinweg. Für kriegserprobte Feldherren der damaligen Zeit, war die "leichte Kavallerie der Kroaten" nur Mittel zum Zweck, um den Gegner durch Attacken zu provozieren und ihn bei seiner eventuellen Flucht nach einer verlorenen Schlacht zu dezimieren und dessen Bagagewagen zu erbeuten.
    Schlachtentscheidend war dieser Truppenteil sehr selten. Umso verwunderlicher ist es, wie sich der Name „Kroaten“ noch Jahrhunderte nach dem 30. Jährigen Krieg als Synonym des Schreckens und der Grausamkeit im Gedächtnis eines Volkes festgesetzt hat.
    Es gibt keine Region Deutschlands, in der nicht die Erinnerung an begangene Grausamkeiten der Kroatenregimenter Isolanis und Corpes wach gehalten wurde. In geschichtlichen Standardwerken, historischen Romanen, Stadtchroniken und Heimatfesten mit Bezug auf Ereignisse des 30jährigen Krieges taucht immer wieder ein Name auf: Isolani, Corpes und von Werth mit ihren Kroaten. Die Chroniken sind voll mit Berichten hier nur ein kleiner Auszug:
    19. Mai 1631 Magdeburg; Durch den Häuserkampf der Zivilisten verbittert, stürmten die kaiserlichen Soldaten die Häuser und machten Bewohner nieder. Als besonders brutal fielen Kroaten auf, so Tilly in seinen hinterlassenen Berichten über die Kämpfe.
    In Wallensteins Auftrag begibt sich Isolani nach Kroatien und wirbt dort 8.000 Kroaten an.
    Im Juni 1632 stehen sich Wallenstein und Gustav Adolf bei Nürnberg gegenüber. In den Tagen dieser Schlacht wird Isolani mit seinen kroatischen Reitern zur Feindaufklärung eingesetzt. Von der Gegenseite wird der schwedische Obrist Taupadell mit einem Regiment Dragoner ebenfalls zur Aufklärung kommandiert. Taupadell gerät in eine Falle: seine Dragoner werden von Isolanis Kroaten niedergemacht und er selber gefangengenommen.
    16. November 1632 bei Lützen kam es dann zur Entscheidungsschlacht zwischen beiden Heeren, in deren Verlauf Gustav Adolf tödlich verwundet wurde. In der Schlacht selbst kommandierte Isolani 28 Schwadronen Kroaten, mit denen er auf dem linken Flügel über den Wassergraben setzte und im Rücken der Feinde die schwedischen Bagage- und Munitionswagen angriff. Die Verwirrung in der schwedischen Nachhut war groß, und erst der Gegenangriff dreier schwedischer Reiterregimenter konnte die Kroaten zurückschlagen.
    Die Schweden sahen die Kroaten erst nach der Schlacht wieder, als Wallensteins Truppen schon auf dem Rückzug über Leipzig nach Böhmen waren. Isolanis Reiter kamen noch einmal kurz das Schlachtfeld zurück um die Gefallenen auszurauben und die zurückgelassenen Geschütze aus dem Sumpf zu bergen, welche sie dann mit sich führten.
    9.6.1633 Steinseifersdorf. 1000 Kroaten sollen mit Spürhunden unsere Wälder und Berge durchsucht haben, um die geflüchteten Bewohner mit ihrem geretteten Vieh aufzuspüren, auszuplündern und niederzumetzeln.
    Am Schreckenstag 16. Oktober 1634 wurde die Stadt Themar von Kroaten fast völlig zerstört. Es steht beschrieben, daß von 300 Häusern nur noch 69 übrig blieben, von 280 Familien 54 überlebten.
    Stadt Pleystein/Opf.:
    1634
    fielen die Truppen des Kroatenoberst Marco Corpes in die Stadt ein, plünderten sie und verbrannten 48 Häuser, auch das Rathaus und das Amtshaus.
    Im September 1634 kam es bei Nördlingen zu der Schlacht zwischen den vereinten katholischen und den vereinten schwedischen Heeren. Die Schlacht endete mit einer totalen Niederlage der Schweden.
    Isolanis Kroaten kämpften in dieser Schlacht auf der Seite der Spanier gegen Truppenteile Bernhards und Horns. Es ist typisch für seine Taktik und die seiner Truppe, dass seine Reiter nach der Schlacht in der Gegend von Neresheim fliehende schwedische Truppenteile angriffen und dabei das reiche Gepäck Bernhards erbeuteten. Die Beute wurde durch grausame Plünderungen der nunmehr wehrlosen Städte Höchstedt, Themar und der Wetterau vergrößert.
    13. Mai 1637. Der schlimmste Tag für Heringen und Widdershausen.
    Kaiserliche Truppen, vorwiegend Kroaten unter Führung von Corbes und Isolani brannten das Dorf nieder, nachdem sie Eschwege und andere Orte ebenfalls eingeäschert hatten. Das Jahr 1637 ging als „Kroatenjahr“ in die Geschichte Hessens ein. Die Kirchenbücher von Dankmarshausen berichten vom Schreckensmai 1637: Statt durchschnittl. 5 Beerdigungen, 253 Beerdigungen durchgeführt. „Andreß Möller, der Hirt, von Kroaten mit dem Säbel umgebracht, den die Wölfe gefressen, biß uff ein Bein. Sie haben ihm zuvor einen schwedischen Trunk geben...“. Trotz großer Hitze lagen die Leichen, von Würmern bedeckt, vor der Kirchtüre, weil die Kroaten die Beerdigung verhinderten. Selbst in der Natur stellten sich längst überholte Zustände wieder her, die Wölfe kamen wieder. Welch Sinnbild! Die Kroaten trugen in ihren Fahnen ebenfalls den Wolf, da dieser für die Eigenschaften der Kroaten stand. (im Rudel jagen, hetzen und unbarmherzig zuschlagen).
    1637.Plünderung von Lübz durch Kroaten; während des Dreißigjährigen Krieges war Lübz fünf Wochen unbewohnt
    Zehn Jahre vor Ende des 30-jährigen Krieges, 1638, plünderten 2000 Kroaten drei Tage lang das Dorf Mainhardt und trieben über 500 Stück Vieh weg.

  9. #9

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107
    Legija du hirnloser haufen Scheiße.
    Du hast den selben Text gepostet.

  10. #10
    Gast829627
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Legija du hirnloser haufen Scheiße.
    Du hast den selben Text gepostet.

    ja?? wo den???


    lern lesen du dämlicher eselzureiter.............

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