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Kroatien: Ilyrische Hafenstadt gefunden

Erstellt von Pray4Hope, 08.12.2008, 23:28 Uhr · 238 Antworten · 9.762 Aufrufe

  1. #81
    Kimmerian Viking
    Zitat Zitat von PEJANI Beitrag anzeigen
    Nööö, mach Freundschaft und stell ein Bild rein. Ach ja, wie sehe ich denn aus? Wie ein Türke?

    hihihihihih

  2. #82
    Pejani1
    :eek:
    Zitat Zitat von herakles Beitrag anzeigen
    hihihihihih


    De Siech het si echt nüm alli! Spinnt total, echt...

  3. #83
    Kimmerian Viking
    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    Ethnonyme [Bearbeiten]

    Für die Albaner haben sich historisch bedingt eine Reihe unterschiedlicher Selbst- und Fremdbezeichnungen herausgebildet. Manche dieser Namen stehen für das gesamte Volk, andere nur für Teile der Ethnie. Die Bedeutung mancher Namen hat sich im Laufe der Zeit auch verändert.
    Der Name Albaner (lat. Albani, griech. Αλβανοί) war schon in der Antike gebräuchlich. Sie bezeichnete einen illyrischen Stamm, dessen Wohnsitze irgendwo nordöstlich von Dyrrachion lagen.
    Die heutige Bezeichnung 'Albaner' geht vom italienischen Albanesi aus, die sich bald in fast alle anderen europäischen Sprachen verbreitete. Dem im Deutschen heute veralteten Terminus Albanesen merkt man die italienische Herkunft noch an.
    Mit Albanern nichts zu tun haben wohl die Albani genannten Bewohner des kaukasischen Albanien; ebensowenig die Einwohner von Alba Longa bei Rom.
    Die Selbstbezeichnung der Albaner ist seit der Neuzeit Shqiptarët. Diese ist etymologisch von shqipon 'klar und deutlich sprechen' herzuleiten. Wie in vielen anderen Beispielen, z.B. dem Namen der Slawen wird damit eine Grenze zwischen den Sprechern der eigenen Sprache und den übrigen Menschen gezogen. Falsch ist dagegen die volksetymologische Ableitung von alb. shqipe (Adler), die durch die Metapher "Adlersöhne" bekannt ist und Assoziationen mit Skanderbegs Adler auf der albanischen Fahne weckt. Wie im Deutschen wird die Bezeichnung Skipetaren auch in anderen Sprachen als Synonym für die Albaner übernommen. Allerdings hat im Südslawischen Šiptari im Gegensatz zu Albanci eine negative Konnotation.

    Arbëresh (toskisch) oder Arbën (gegisch) waren im Mittelalter die Selbstbezeichnungen der Albaner, die während der Türkenzeit ungebräuchlich wurden. Heute werden nur mehr die Albaner in Süditalien, deren Vorfahren im 15. und 16. Jahrhundert eingewandert sind, Arbëresh genannt. Arbën ist heute in Albanien ein gebräuchlicher Vorname und als Ortsname lebt das alte Ethnonym als Arbanasi fort.

    Albanischer Volkstanz


    Arvaniten (griech. Αρβανίτες) nannten die Griechen schon in byzantinischer Zeit Angehörige des albanischen Volkes. Die griechische Form des Ethnonyms ist die genaue Entsprechung des albanischen Arbën. Als Αρβανίταί tauchten die Albaner erstmals in schriftlichen Quellen auf.[1] Heute werden nur noch die Nachfahren, der im Mittelalter nach Griechenland eingewanderten Albaner als Arvaniten bezeichnet.
    Das türkische Arnavutlar ist von Arbën bzw. Αρβανίταί abgeleitet. Im 18. Jahrhundert wurde das türkische Ethnonym auch von europäischen Autoren übernommen. So entstand die deutsche Bildung Arnauten als ein weiteres Synonym für Albaner. Im Westen wurde der Begriff häufig exklusiv für die muslimischen Albaner verwendet.
    Seit dem 15. Jahrhundert kam im Westen für die Albaner der lateinische Name Epirotes (dt. Epiroten) auf. Wie in der Renaissance üblich suchte man nach einer antiken Parallele, und in den Albanern sah man die Nachfahren jener Völker, die in der antiken Landschaft Epirus gelebt hatten. Die Albaner wurden im westlichen Europa überhaupt erst an der Wende zur Neuzeit bekannt. Dies hing einerseits mit Skanderbeg dem Epirotarum princeps[2] zusammen, der durch seinen Abwehrkampf gegen die Türken gesamteuropäische Popularität erlangte, andererseits aber mit der Auswanderung zahlreicher Albaner nach Italien, die auf diese Weise ins Blickfeld der westlichen Völker gerieten.
    Als Gegen bzw. Tosken werden jeweils die Sprecher eines der beiden albanischen Hauptdialekte bezeichnet.
    Çamen (alb. Çamët, griech. Τσάμηδες) heißen jene Albaner die in Epirus südlich der Stadt Konispol leben bzw. gelebt haben. Die meisten Çamen sind während der Osmanenherrschaft zum Islam konvertiert. Aus ihren Siedlungsgebieten in Griechenland wurden sie zwischen 1914 und 1945 fast alle vertrieben.
    Die Begriffe Kosovo-Albaner oder Kosovaren (alb. Kosovarët) entstanden im Laufe des 20. Jahrhunderts aus politischen Gründen. Sie dienen zur Abgrenzung von jenen Albanern, die zur Staatsnation der Republik Albanien gehören. Für die in Mazedonien und Montenegro lebenden Albaner gibt es keine eigenen Bezeichnungen.

    Siedlungsgebiet [Bearbeiten]

    Und was ist mit Shqipetar= Illyrer? Diese Verbindung erklären bitte( mit seriösen Quellen).MFG

  4. #84
    Pejani1
    Zitat Zitat von herakles Beitrag anzeigen
    Und was ist mit Shqipetar= Illyrer? Diese Verbindung erklären bitte( mit seriösen Quellen).MFG
    Das Wort hat glaube ich nix mehr mit den Illyrern zu tun. Es wurde erst im Osmanen-Reich gebräuchlich. Shqipoj = deutlich (reden). Shqip = Unsere Sprache

  5. #85
    Kimmerian Viking
    Zitat Zitat von PEJANI Beitrag anzeigen
    :eek:



    De Siech het si echt nüm alli! Spinnt total, echt...
    Jo voll er lebt innere eigene Welt du weisch jo wanni denk ör sind Nochfahre vo da Illyrer aber sicher nöt jeda so wie er das seid, es isch nu an klinne Teil wie bi üs und dan anderne au...aber da weisch du jo...viellicht kasch en du ufkläre i mag nüme bi zmüedMFG

  6. #86
    Kimmerian Viking
    Zitat Zitat von PEJANI Beitrag anzeigen
    Das Wort hat glaube ich nix mehr mit den Illyrern zu tun. Es wurde erst im Osmanen-Reich gebräuchlich. Shqipoj = deutlich (reden). Shqip = Unsere Sprache
    interessant.... könnte eine gute erklärung sein..es interessiert mich echt aber haben wir Quellen? Vielleicht Türkisch? Wo sind hier unsere Türken?MFG

  7. #87
    Pejani1
    Zitat Zitat von herakles Beitrag anzeigen
    Jo voll er lebt innere eigene Welt du weisch jo wanni denk ör sind Nochfahre vo da Illyrer aber sicher nöt jeda so wie er das seid, es isch nu an klinne Teil wie bi üs und dan anderne au...aber da weisch du jo...viellicht kasch en du ufkläre i mag nüme bi zmüedMFG
    Ja scho, aber rein historisch betrachtet sin mir scho d Nachfahre... De spinnt aber mit sim absolute Illyrismus ^^... Ja das mach ich, i due no gern strittä!

  8. #88
    Kimmerian Viking
    heisst Shqipoj "deutlich" auf albanisch?

  9. #89

    Registriert seit
    13.11.2008
    Beiträge
    2.317
    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    Ethnonyme [Bearbeiten]

    Für die Albaner haben sich historisch bedingt eine Reihe unterschiedlicher Selbst- und Fremdbezeichnungen herausgebildet. Manche dieser Namen stehen für das gesamte Volk, andere nur für Teile der Ethnie. Die Bedeutung mancher Namen hat sich im Laufe der Zeit auch verändert.
    Der Name Albaner (lat. Albani, griech. Αλβανοί) war schon in der Antike gebräuchlich. Sie bezeichnete einen illyrischen Stamm, dessen Wohnsitze irgendwo nordöstlich von Dyrrachion lagen.
    Die heutige Bezeichnung 'Albaner' geht vom italienischen Albanesi aus, die sich bald in fast alle anderen europäischen Sprachen verbreitete. Dem im Deutschen heute veralteten Terminus Albanesen merkt man die italienische Herkunft noch an.
    Mit Albanern nichts zu tun haben wohl die Albani genannten Bewohner des kaukasischen Albanien; ebensowenig die Einwohner von Alba Longa bei Rom.
    Die Selbstbezeichnung der Albaner ist seit der Neuzeit Shqiptarët. Diese ist etymologisch von shqipon 'klar und deutlich sprechen' herzuleiten. Wie in vielen anderen Beispielen, z.B. dem Namen der Slawen wird damit eine Grenze zwischen den Sprechern der eigenen Sprache und den übrigen Menschen gezogen. Falsch ist dagegen die volksetymologische Ableitung von alb. shqipe (Adler), die durch die Metapher "Adlersöhne" bekannt ist und Assoziationen mit Skanderbegs Adler auf der albanischen Fahne weckt. Wie im Deutschen wird die Bezeichnung Skipetaren auch in anderen Sprachen als Synonym für die Albaner übernommen. Allerdings hat im Südslawischen Šiptari im Gegensatz zu Albanci eine negative Konnotation.

    Arbëresh (toskisch) oder Arbën (gegisch) waren im Mittelalter die Selbstbezeichnungen der Albaner, die während der Türkenzeit ungebräuchlich wurden. Heute werden nur mehr die Albaner in Süditalien, deren Vorfahren im 15. und 16. Jahrhundert eingewandert sind, Arbëresh genannt. Arbën ist heute in Albanien ein gebräuchlicher Vorname und als Ortsname lebt das alte Ethnonym als Arbanasi fort.

    Albanischer Volkstanz


    Arvaniten (griech. Αρβανίτες) nannten die Griechen schon in byzantinischer Zeit Angehörige des albanischen Volkes. Die griechische Form des Ethnonyms ist die genaue Entsprechung des albanischen Arbën. Als Αρβανίταί tauchten die Albaner erstmals in schriftlichen Quellen auf.[1] Heute werden nur noch die Nachfahren, der im Mittelalter nach Griechenland eingewanderten Albaner als Arvaniten bezeichnet.
    Das türkische Arnavutlar ist von Arbën bzw. Αρβανίταί abgeleitet. Im 18. Jahrhundert wurde das türkische Ethnonym auch von europäischen Autoren übernommen. So entstand die deutsche Bildung Arnauten als ein weiteres Synonym für Albaner. Im Westen wurde der Begriff häufig exklusiv für die muslimischen Albaner verwendet.
    Seit dem 15. Jahrhundert kam im Westen für die Albaner der lateinische Name Epirotes (dt. Epiroten) auf. Wie in der Renaissance üblich suchte man nach einer antiken Parallele, und in den Albanern sah man die Nachfahren jener Völker, die in der antiken Landschaft Epirus gelebt hatten. Die Albaner wurden im westlichen Europa überhaupt erst an der Wende zur Neuzeit bekannt. Dies hing einerseits mit Skanderbeg dem Epirotarum princeps[2] zusammen, der durch seinen Abwehrkampf gegen die Türken gesamteuropäische Popularität erlangte, andererseits aber mit der Auswanderung zahlreicher Albaner nach Italien, die auf diese Weise ins Blickfeld der westlichen Völker gerieten.
    Als Gegen bzw. Tosken werden jeweils die Sprecher eines der beiden albanischen Hauptdialekte bezeichnet.
    Çamen (alb. Çamët, griech. Τσάμηδες) heißen jene Albaner die in Epirus südlich der Stadt Konispol leben bzw. gelebt haben. Die meisten Çamen sind während der Osmanenherrschaft zum Islam konvertiert. Aus ihren Siedlungsgebieten in Griechenland wurden sie zwischen 1914 und 1945 fast alle vertrieben.
    Die Begriffe Kosovo-Albaner oder Kosovaren (alb. Kosovarët) entstanden im Laufe des 20. Jahrhunderts aus politischen Gründen. Sie dienen zur Abgrenzung von jenen Albanern, die zur Staatsnation der Republik Albanien gehören. Für die in Mazedonien und Montenegro lebenden Albaner gibt es keine eigenen Bezeichnungen.

    Siedlungsgebiet [Bearbeiten]

    Deine quellen:

    Durrës wurde 627 v. Chr. als Epidamnos von griechischen Kolonisten aus Korinth und Korfu gegründet. Das römische Dyrrhachion war als Ausgangspunkt der Via Egnatia, die das östliche Adriaufer mit Byzantion (später Konstantinopel) verband, eine bedeutende Stadt. 312 v. Chr. wurde die griechische Kolonie von den illyrischen Taulantiern, die aus dem Hinterland kamen, erobert. Im Jahr 48 v. Chr. kam es wenig südlich von Durrës zu einer großen Schlacht zwischen Caesar und Pompeius.


    Das mein lieber macht durres griechisch nicht "Ilirisch" oder Albanisch. und wenn du auf das "eroberst" hinweisen willst dann kann mann genauso auf das errober von Byzanz hinweisen. Wie lange war die region roemisch und/oder byzantinisch. 1500 Jahre oder mehr; also was nu, roemisch, griechisch, gotisch, ilirisch oder albanisch, oder was einem gerade passt;
    Edit: Hab die osmanen vegessen. Vieleicht osmanisch; oder Turkisch;

  10. #90
    Pejani1
    Zitat Zitat von herakles Beitrag anzeigen
    interessant.... könnte eine gute erklärung sein..es interessiert mich echt aber haben wir Quellen? Vielleicht Türkisch? Wo sind hier unsere Türken?MFG

    Mom. Has irgendwo glese... Schicke ich dir de wenn ich se findä

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