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Kryptochristen im Kosovo (Gjilan)

Erstellt von Aurel Mbreti, 30.03.2015, 09:12 Uhr · 91 Antworten · 4.884 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Fonzie Beitrag anzeigen
    Prozentuell sind mehr Griechen zum Islam konvertiert als die Albaner selber. Nur nennen sich diese Griechen heute "Türken" hehe
    Kann sein keine ahnung (und prozentuell sicher weißt du es bestimmt auch nicht) die verlockung war bestimmt groß zum islam zu konvertieren um der kopfsteuer zu endegehen. Aber prozentuell seid ihr doch heute über 80% muslime (wenn wir Kosovo und Fyrom mitrechnen) (und die albaner nicht einbezogen die sich heute ebenfalls türken nennnen)

  2. #12
    Avatar von Rockabilly

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    Vergiss nicht dass bei den heutigen Griechen ein sehr grosser Teil albanische/arvanitische Wurzeln hat. Wenn Albaner konvertierten, blieben sie auch meistens im nationalen Sinne Albaner. Nur ein kleiner Teil von ihnen sah sich gleich als Türken an. Bei den Griechen war es dann schnell der Fall, dass die Konvertierten mit wenigen Generationen zu Türken assimilierten.

  3. #13
    Avatar von Paranga

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    Zitat Zitat von Fonzie Beitrag anzeigen
    Vergiss nicht dass bei den heutigen Griechen ein sehr grosser Teil albanische/arvanitische Wurzeln hat.
    Gibt es für dich überhaupt Griechen die "griechische" wurzeln haben?

  4. #14
    Avatar von Cypriot

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    Zitat Zitat von Fonzie Beitrag anzeigen
    Vergiss nicht dass bei den heutigen Griechen ein sehr grosser Teil albanische/arvanitische Wurzeln hat. Wenn Albaner konvertierten, blieben sie auch meistens im nationalen Sinne Albaner. Nur ein kleiner Teil von ihnen sah sich gleich als Türken an. Bei den Griechen war es dann schnell der Fall, dass die Konvertierten mit wenigen Generationen zu Türken assimilierten.

  5. #15
    Avatar von Aurel Mbreti

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    72
    Genau eben auch um Kumanova hern sollte es diese Krypto-Katholiken geben! Das Problem diese Phänomens ist doch, dass es eben die angehörigen selbst nicht einmal wissen, doch wenn man bedenkt, dass einige in Kumanova zumindest die ältere generation richtig drauf beharrt jeden tag in die Moschee zu gehen während andere Familien undzwar auch die über 60 jährigen nur an den Feiertagen den 20m weg zur Moschee gehen. Die Vorfahren meiner Mutter waren aus einem Dorf wo es eben diese Kryptochristen gab und mein Vater ebenfalls aus einem Dorf mit Kryptochristen und beide haben mir damals gesagt dass ihr eigentlichen Vorfahren aus Nordalbanien sind, was diese Theth.. etc Theorie bekräftigen würde.

    - - - Aktualisiert - - -

    Lebensäußerungen der „doppelgläubigen“
    Im Dorf Lubishte bei Viti wirkte vor dem Zweiten Weltkrieg ein islamischer Geist- licher. Als er einmal mit einem Sohn in Letnica war, ertönte irgendwo „Regina coeli laetare. Alleluja! Alleluja!“ Der isla- mische Geistliche sang gleich mit. Die Frage des Sohns, woher er den Hymnus kenne, beantwortete der Vater auswei- chend. Die Mutter erklärte das dem Kna- ben später: Die ganze Familie sei getauft, aber man dürfe das nicht sagen, weil der Vater in Lubishte islamischer Geistlicher sei. Irgendwann hat der Sohn dann seine (krypto-)christliche Abkunft nicht mehr verheimlicht – und sich offen als Christ bekannt.
    In Letnica und Stublla gibt es drei Tauf- bücher für die „Laramanen“: „Libro dei Battezzati della Parrocchia di Zernagora dell` Anno d`84-due (per 1842-64)”, „Li- ber baptizatorum occultorum I. (1906-
    1915)|”, und „Matricularum baptizato- rum cryptoca-tholicorum”|. In diesen Büchern sind mehr als 3000 Laramane als getauft eingetragen. Die letzte sol- che Taufe datiert aus dem Jahre 1979.
    Diese Taufbücher mussten bis vor kur- zem streng geheimgehalten werden, um niemanden zu gefährden. Die getauften Laramenen oder ihre Eltern hatten zwar auf die Taufe gedrängt, doch sollte sie geheim bleiben. Es gibt noch heute viele Familien und Einzelpersonen, die Lara- mane sind. Besonderes bekannt dafür ist die Region Karadak, und zwar die Gei- menden Viti und Gjilan. Auch Zhegra ist dafür bekannt. Die Laramane feiern die großen christlichen Feste des Jahreskrei- ses auf besondere Weise – noch heute; den Kindern wird offenbar nichts erklärt; nur die Erwachsene wissen Bescheid. Es gab in Selishte bei Zhegra junge Män- ner, die katholische Priester werden wollten. Als sie sich dazu entschlossen hatten, konnten sie nicht mehr in ihre Heimatorte zurückkehren – die Muslime hätten katholische Priester nicht gedul- det. Bekannt war z.B. Pater Viktor Pashk ((bekannt bei den Lasaristen in Frankrn meich als P. Viktor Paskes 1878-1961), ein Priester, der als Laraman mit dem Namen Shahin Ferizi geboren worden war. Er hatte in Frankreich studiert und in Istanbul, Paris, Akbes, Damaskus und Beirut als Priester gewirkt, wo er 1961 verstorben ist. Die französische Regie- rung ehrte ihn 1953 mit dem Orden „Pal- mes d`officier d`Academie”, weil er sich um die französische Kultur in Beirut ver- dient gemacht hat.
    Aus Selishte stammten der Priester Ah- met Fazlija und noch weitere katholische Geistliche. Anfang des 20. Jahrhunderts besuchten Priester mit Laramanen-Hin- tergrund regelmäßig die Ortschaften Ta- linovci, Jerliu, Muhovci, Koshare in der Gegend von Ferizaj. Allerdings musste sich ein Priester, wenn er solche Besu- che machte, als Jäger verkleiden (Ge- wehr und Rucksack, auf den zuweilen ein toter Vogel gebunden war, bildeten die unabdingbaren Utensilien): Niemand durfte merken, dass ein Priester Familien im Ort besucht.
    Kryptochristen in heutiger zeit Krypto-Christen haben eine wichtige Ver- mittlerrolle zwischen Islam und Christen- tum. Für sie selbst ist es oft schwer zu entscheiden, auf welcher Seite sie stehen – besonders für diejenigen, die in Misch- ehen leben oder in Mischehen geboren wurden. Krypto-Christen sind prädesti- niert dazu, in der Ökumene und im inter- religiösen Dialog Hilfestellung leisten, da ihnen eine positive Haltung beiden Reli- gionen gegenüber eingeboren ist.

    Text vom Direktor des albanischen Instituts: Albert Ramaj.

  6. #16
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Fonzie Beitrag anzeigen
    Vergiss nicht dass bei den heutigen Griechen ein sehr grosser Teil albanische/arvanitische Wurzeln hat.
    Was hat den das jetzt mit der diskussion von uns zu tun? (Passt übriegens auch nicht zu deiner behauptung das sich albaner nicht assimiliert haben jetzt mal davon abgesehen ob muslimische oder christliche albaner) Arvaniten sind eine minderheit in griechenland (und keine mehrheit) und sehen sich im nationalen sinne als griechen. Ich könnte ja auch in den raum werfen vergiss nicht das ein sehr großer teil der albaner Vlachische wurzel hat oder eben Slawische wurzeln usw. Oder denkst du ihr seid irgendwie rein albanisch?

    Zitat Zitat von Fonzie Beitrag anzeigen
    Wenn Albaner konvertierten, blieben sie auch meistens im nationalen Sinne Albaner. Nur ein kleiner Teil von ihnen sah sich gleich als Türken an. Bei den Griechen war es dann schnell der Fall, dass die Konvertierten mit wenigen Generationen zu Türken assimilierten.
    Das denke ich nicht ich glaube eher das ihr euch eben zu 80 bis 90% für den islam entschieden habt (im christlichen mittelalter würde man sagen die seele für brot und wasser verkauft) wegen der kopfsteuer usw. und die millionen albaner in der türkei die sich eben als türken sehen nicht mal mit einberechnet.

  7. #17
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Fonzie Beitrag anzeigen
    Nur nennen sich diese Griechen heute "Türken" hehe
    Die wollen wir nicht mehr haben.

  8. #18
    Avatar von Lazarat

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    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Als ich mal hier geschrieben habe das es um Kumanova Albanisch Christliche Dörfer gibt wollte das keiner glauben ... Kojnare ist auch nicht das einzige Dorf in Kumanova.

    Es handelt sich glaube ich von den Fiset Theth, Nikaj und Lekaj.
    Konjare ist zwischen shkup und kumanova (gehören tuts aber zu shkup) und dort gibts keine christlichen albaner, falls du das dorf deswegen erwähnt hast.

  9. #19
    Avatar von Cypriot

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Was hat den das jetzt mit der diskussion von uns zu tun? (Passt übriegens auch nicht zu deiner behauptung das sich albaner nicht assimiliert haben jetzt mal davon abgesehen ob muslimische oder christliche albaner) Arvaniten sind eine minderheit in griechenland (und keine mehrheit) und sehen sich im nationalen sinne als griechen. Ich könnte ja auch in den raum werfen vergiss nicht das ein sehr großer teil der albaner Vlachische wurzel hat oder eben Slawische wurzeln usw. Oder denkst du ihr seid irgendwie rein albanisch?



    Das denke ich nicht ich glaube eher das ihr euch eben zu 80 bis 90% für den islam entschieden habt (im christlichen mittelalter würde man sagen die seele für brot und wasser verkauft) wegen der kopfsteuer usw. und die millionen albaner in der türkei die sich eben als türken sehen nicht mal mit einberechnet.
    Die "Millionen Albaner in der Türkei" ? Ihre Zahl liegt bei ca einer Millionen und davon sind zu 90 % assimiliert.

  10. #20
    Avatar von Albokings24

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    Zitat Zitat von TurkishCypriot Beitrag anzeigen
    Die "Millionen Albaner in der Türkei" ? Ihre Zahl liegt bei ca einer Millionen und davon sind zu 90 % assimiliert.
    Ich glaube du hast hohes Fieber ... 250`000 bis 350`000 Albaner wurden damals in die Türkei deportiert. Momantan wächst die 3 oder 4 Generation heran.

    Falls du rechnen kannst dann Rechne mal !!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Carlito Beitrag anzeigen
    Konjare ist zwischen shkup und kumanova (gehören tuts aber zu shkup) und dort gibts keine christlichen albaner, falls du das dorf deswegen erwähnt hast.
    http://makedonija.name/municipalitie.../gorno-konjare

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