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Kurdische Kultur Thread

Erstellt von Dr. Gonzo, 29.08.2014, 15:38 Uhr · 527 Antworten · 21.275 Aufrufe

  1. #261
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von JazzMaTazz Beitrag anzeigen
    das ist schwachsinn. da gibts genug videos wie ihr religion verhönt und apo erzählt selbst das die pkk areligiös ist. giobt genug zitate. ich kenne leute die waren in der pkk.
    wie gesagt ihr malt euch eure welt irgendwie so wie sie nicht ist, damit ihr von einem großkurdistan träumen könnt.
    1. Sind das nicht meine Videos! Daher habe ich auch niemanen verhöhnt. und 2. interessiere ich mich nicht für ein Großkurdistan. wichtig wäre aber, wie heute deutlich wird, nicht von einer machthungrigen Partei regiert zu werden. Daher will ich weder die Pkk noch die AKp an der MAcht sehen.
    Ich wäre für eine Neuordnung der Türkei bei gleichbleibenden Grenze,auf konföderierter Basis. Das kannst dir hinter deine ungewaschenen Ohren schreiben. Aber im Grunde reicht es mit, wenn die ISlamisten von der Macht wegkommen und ein wirklich laizistische Regierung die Fäden zieht. Jetzt kennst du meine Gedankenspiele.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Ja das hat etwas mit der Religion zu tun richtig erkannt.Aber du liegst falsch indem du behauptest,dass nur arabisches (arabische Kultur) erlaubt sei.Erlaubt ist im Grunde alles was nicht die Gebote bricht.Typisch Türkisch (gegorene Stutenmilch) ist somit nicht erlaubt.Aber die Kultur besteht ja nicht nur aus gegorener Stutenmilch.Ringen,Pfeil und Bodenschießen,Pferde,Buzkaschi usw. sind erlaubt.Aber so übers Feuer springen oder Tücher an Bäume binden ist nicht erlaubt.Die kurdische Kultur ist sicherlich reich genug.Da gibt es sicherlich viel was erlaubt ist.
    Ich geben feuchten Kehrricht, was mir ein bärtiger Islamist vorschreiben will. Ihr seid alles nur irgendwelche Sekten, die meinen, im Recht zu sein.

  2. #262
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von Kaveh Ahangar Beitrag anzeigen
    - - - Aktualisiert - - -



    Ich geben feuchten Kehrricht, was mir ein bärtiger Islamist vorschreiben will. Ihr seid alles nur irgendwelche Sekten, die meinen, im Recht zu sein.

    Ach Ach Gonzo jeder denkt,dass er im Recht sei.Lebt wie ihr wollt mich juckt es nicht.

  3. #263
    Avatar von christian steifen

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    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Welche Kultur frage ich mich? Ohne Scheiß aber unter kurdische Kultur denke ich immer an das hier:



    Krasse tattoos

  4. #264
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Mit offenen Karten.


  5. #265
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Aryanam Beitrag anzeigen
    Mit offenen Karten.

    Ja, schön.

    Was haben die Kurden mit dir zu tun?

  6. #266
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Persien und Israel
    Nach Gaalyahu Cornfelds "haMikra baOlam"
    1. Von den Anfängen bis zum Reich der Meder
    a) Anfänge
    Die ersten schriftlichen Berichte über die Völkerschaften des Hochlandes von Iran datieren erst aus dem 9. Jhdt. v. Chr. Aus anderen Zeugnissen geht jedoch eindeutig hervor, dass die Besiedlung des Gebietes zwischen dem Tigris und dem Tal des Indus in prähistorischer Zeit, und zwar schon im 5. und 4. Jahrtausend v. Chr. begonnen hatte. Im 2. Jahrtausend v. Chr. lebten im Hochland von Iran iranische (indo-europäische) Nomaden, und zwar handelte es sich um einen südlichen Zweig dieser Völkergruppe, die aus den Steppen südlich und östlich der Kaspischen See in das Land gekommen waren. Die Perser waren nicht das erste Volk, das im Hochland von Iran ein regelrechtes Reich (beziehungsweise eine eigene Kultur) geschaffen hatte. Vor ihnen lebten dort schon die Meder, ein Volk, das mit ihnen ethnisch und kulturell verwandt war.


    Das Land der Meder umschloss den Nordwesten des Hochlands von Iran westlich der Kaspischen See und südlich des Zagrosgebirges (das heutige Aserbeidschan und Teile des persischen Kurdistan; s. Karte). Dies Gebiet gehörte zum Territorium eines alten westasiatischen Reiches, von dessen Geschichte aber nur sehr wenig bekannt ist. Man weiß lediglich, dass während der Regierungszeit Salmanassars III. (859-824 v. Chr.), dessen Truppen über das Land herfielen, die Meder bereits hier aufgetaucht waren. Salmanassar hatte es auf Tribut und vor allem die Vollblutpferde abgesehen, für die die Ebene nordöstlich von Assyrien berühmt war. Spätere assyrische Könige folgten Salmanassars Beispiel. Schamschi-Adad V. (824-811 v. Chr.) fegte über 1200 Städte und Ortschaften der Meder hinweg und legte dem Land schwere Tribute auf; seine Nachfolger trieben es nicht viel besser. Asarhaddon (681-669 v. Chr.) zwang seine medischen Vasallen, in einem Vertrag (s. die Keilschrifttafeln Abb. 659 aus dem Jahre 672 v. Chr.) die Thronfolge seiner Söhne in Assyrien und Babylon zu unterstützen (s. 'Assyrien und Israel 6; »Gesetze Israels 2f). Als die assyrische Großmacht in der zweiten Hälfte des 7. Jhdts. v. Chr. allmählich zerbrach, erhoben sich die Meder wider sie.
    Mit der Gründung eines unabhängigen Königreiches schüttelten sie die Oberherrschaft Assyriens endgültig ab.
    b) Das Königreich der Meder
    Es gelang den Medern, sich unter der Führung eines einzigen Herrschers zu einer Nation zusammenzuschließen. Herodot berichtet, die neue Dynastie habe sich gerühmt, von Dejokes, dem Gründer von Ekbatana (der Hauptstadt Mediens), abzustammen. Unter dem ersten König dieser Dynastie sagte sich Medien von der assyrischen Oberherrschaft los. Der nächste König, Phraortes, konnte sich die Perser, die damals südlich und östlich von Medien ansässig waren, unterwerfen. So entstand eine neue politische Kraft, die sich schließlich unter ihrem dritten König Kyaxares I. im Verein mit Babylon gegen die Assyrer wandte und im Jahre 612 v. Chr. Ninive zerstörte.
    Mit der Zerstörung ihrer Hauptstadt war jedoch nicht zugleich die assyrische Kultur untergegangen. Ihr Einfluß machte sich in Medien, Persien, Elam (s. Elam und Israel) und anderen Grenzgebieten des ehemaligen Großreiches Assyrien geltend. Assyrien hatte längst aufgehört, im Vorderen Orient politisch noch eine Rolle zu spielen, seine Kultur lebte jedoch in Ekbatana und einer Reihe anderer medischer Städte fort.
    Nach dem Fall Ninives übernahmen die Babylonier die Kontrolle über das Tiefland von Mesopotamien, während sich die Meder im Hochland nördlich von Assyrien verschanzten. Ihr Einflussbereich erstreckte sich im Westen bis nach Kappadokien in Kleinasien. Kyaxares' Königreich grenzte im Norden an Nebukadnezars Großreich Babylon (604-562 v. Chr.). Die Beziehungen zwischen beiden Mächten blieben friedlich, und als es zum Zusammenstoß zwischen den Medern und Lydiern in Kleinasien kam (590-585 v. Chr.), riefen jene die Babylonier als Mittler an. Der Halys wurde als Grenze festgelegt und der Friedensschluss durch die Heirat des Sohnes Kyaxares' mit einer Tochter des lydischen Königs besiegelt. Die Macht der Meder - oder zumindest ihr Ruf - reichte so weit, dass die exilierten Juden zuversichtlich hofften, Medien würde Babylon zerschmettern (Jes. 13,17; 21,2; Jer 51,11. 28).
    2. Das Reich der Perser
    a) Der Aufstieg Persiens
    In assyrischen Quellen aus dem 9. Jhdt. v. Chr. wird das Land Parsua erwähnt. Dieses lag offensichtlich südlich von Armenien, und obwohl manche Gelehrte glauben, es sei das Stammland der Perser gewesen, gibt es doch keinen überzeugenden Beweis für die Richtigkeit dieser Annahme. Die früheste eindeutige Erwähnung Persiens, das heißt des Landes östlich und südlich von Elam, taucht in den Annalen Assurbanipals (Mitte des 7. Jhdts. v. Chr.) auf, wo es heißt, er habe Tribut von Kurasch, dem König von Parsumasch - gemeint ist Kyros I., ein Vorfahr Kyros' II., des Großen, empfangen.
    Von ihren eigenen Problemen in Anspruch genommen und aus Furcht vor Assyrien hielten sich die Perser vom politischen Geschehen in Westasien fern, in der Mitte des 6. Jhdts. v. Chr. begannen sie jedoch eine wichtigere Rolle in der Geschichte zu spielen.
    b) Achämenidenfürsten
    Zu Beginn des 7. Jhdts. v. Chr. tauchte östlich von Elam (s. Elam und Israel) eine neue Dynastie persischer Fürsten auf, die sich nach ihrem ersten Fürsten Achaimenes benannte. Nach der späteren Überlieferung folgte auf Achaimenes dessen Sohn Teispes, der die aus Keilschriftdokumenten des 3. und 2. Jhdts. v. Chr. gut bekannte Provinz Anschan (südöstlich von Susa) eroberte. Teispes wurde vom Mederkönig Phraortes unterworfen, konnte aber später die Kontrolle über die Persien genannte Landschaft erlangen. Auf Teispes folgten Kyros I. und Kambyses I.; Persien blieb jedoch weiterhin ein Vasall Mediens.
    Die jüdische Religion - Das Buch Esther

  7. #267
    Avatar von Candaroğlu

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    Kurden werden in dem Beitrag mit keinem Wort erwähnt

  8. #268
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von Candaroğlu Beitrag anzeigen
    Kurden werden in dem Beitrag mit keinem Wort erwähnt
    Willst du es noch deutlicher?
    Iranisch 60 Sprachen, davon 16 † (150 Mio. Sprecher)


  9. #269
    Avatar von Candaroğlu

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    Dann benenn den Thread doch in Kultur der iranischen Völker um. Mit kurdischer Kulturgeschichte bekommst du keine 2 Seiten voll. Da müssen schon die Perser aushelfen.

  10. #270
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Wer waren die Meder - und woher kamen sie?


    Etwa um 1000 v. Chr. drangen Meder und Perser - über das Schwarze- und Kaspische Meer kommend - in das Gebiet des heutigen Iran vor. Beide Stämme waren, so wird vermutet, ein jeweils aus der Gegend Südrusslands stammendes indoeuropäisches Nomaden- und Hirtenvolk, das aber, sozusagen als Mitbringsel und von nicht zu unterschätzender Bedeutung - unter anderem - für die Kriegsführung, das Pferd in die neue Heimat brachte.
    Erste Erwähnung
    Die erste bekannte Erwähnung der Meder und Perser, etwa um 850 v. Chr., wird dem Assyrerkönig Salmanassar III. (-> „Sulmanu-asared III.) zugeschrieben. Von den Medern selbst verfasste schriftliche Zeugnisse gibt es nicht, und archäologische Funde halten sich in überschaubarem Rahmen. Alles, was über die Meder überliefert ist, stammt im Wesentlichen aus assyrischen und griechischen Quellen (-> u.a. aus den „Historien“ Herodots; *etwa 485/°424 v. Chr.).
    Siedlungsgebiet in grobem Umriss
    Während die Perser sich westlich des nahe der türkisch-iranischen Grenze gelegenen Urmiasees niedergelassen haben sollen, siedelten die Meder aller Wahrscheinlichkeit nach südöstlich davon.
    Machtentfaltung
    Wie auch immer! Die Meder, so heißt es, gründeten - etwa um 728 v. Chr. - unter ihrem König Deioces/Dejokes das

    • erste Großreich mit der Hauptstadt Ekbatana auf heutigem iranischen Gebiet,
    • eroberten schon bald weite Teile Assyriens und Syriens,
    • unterwarfen die Perser,
    • überstanden weitestgehend unbeschadet die Herrschaft der Skythen,
    • machten 614 v. Chr. unter ihrem König Kyaxares II. sowie unter Mithilfe der Babylonier zuerst die assyrische Stadt Assur und zwei Jahre später, 612 v. Chr., die Stadt Ninive nieder und
    • wurden zweimal, mutmaßlich 661 und 585 v. Chr., Zeuge einer Sonnenfinsternis.

    Das zweite Mal, anlässlich der Belagerung der Stadt Sardes, ließ dieses Phänomen die Kontrahenten vor Schreck das Kriegsbeil begraben. Im gleichen Jahr übernahm der Sohn des wackeren Kyaxares II. - Astyages - die Herrschaft über das Reich.
    Verfall
    Astyages, inzwischen verheiratet mit Aryenis, der Tochter des Königs von Lydien, schien, so steht es in Herodots Berichten, der Mode, der Kosmetik und dem feste Feste feiern, kurz - dem Luxus zugeneigt gewesen zu sein. Eine Eigenschaft, die dem Reich nicht zwingend den Fortbestand sicherte. Und richtig - es kam, wie es kommen musste. Die Hypermacht Medien wurde von den mit ihnen verwandten Persern übernommen.
    Übernahme
    Kyros II., auch „der Große“ genannt (*etwa 585/°530 v. Chr.), eroberte um 550 v. Chr. die Hauptstadt Ekbatana, fegte den Mederkönig Astyages vom Thron und begründete damit das bis 331/330 v. Chr. andauernde altpersische Weltreich der Achämeniden - aber dazu an anderer Stelle mehr …
    PS

    • Urmiasee -> größter Binnensee des Iran,
    • Ekbatana -> heute möglicherweise: Hamadan, im Westen Irans,
    • Skythen -> indoeuropäisches Nomaden- und Reitervolk, das, etwa im 8. Jahrhundert v. Chr. aus den Steppen Eurasiens (-> u.a. Mongolei, Kasachstan, Ukraine) kommend, z. B. von Anatolien/Türkei bis in die Gegenden des heutigen Iran, Iraks vordrang,
    • Sardes -> Hauptstadt des antiken Königsreichs Lydien

    Autor: Manfred Zorn
    Wer waren die Meder - und woher kamen sie? | Navigator Allgemeinwissen

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Candaroğlu Beitrag anzeigen
    Dann benenn den Thread doch in Kultur der iranischen Völker um. Mit kurdischer Kulturgeschichte bekommst du keine 2 Seiten voll. Da müssen schon die Perser aushelfen.
    Hier geht es aber um ein spezielles iranisches Volk, welches sich heute Kurden nennt. Daher passt das schon.
    Ob 2 oder 200 Seiten, was spielt das für eine Rolle?

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