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Da li je Miloš Obilić Srbin ili Albanac?

Erstellt von B0šNjAk, 14.12.2009, 01:33 Uhr · 446 Antworten · 38.690 Aufrufe

  1. #321
    ardi-
    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    Balsici alb balsha....die regierten halb Albanien und Teile Serbiens und jetzzt komm mir nicht, das wärem Albaner, die haben einen Stammbaum, den kannste dir angucken.

    nochmal bitte, und mit quelle

  2. #322
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    nun dein stamm ist ein eingewanderter stamm, ursprünglich ist er glaub ich garnicht aus montenegro

    der ist aus CG in die Hercegovina...

  3. #323
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    nochmal bitte, und mit quelle

    gib bei wiki balsici ein und dann unten steht balsici auf kyrillisch klick drauf und dann links unten auf deutsch...

  4. #324

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    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    Balsici alb balsha....die regierten halb Albanien und Teile Serbiens und jetzzt komm mir nicht, das wärem Albaner, die haben einen Stammbaum, den kannste dir angucken.

    Die Ballsha-Fürsten stammen aus einem albanischen Adelsgeschlecht welcher in Nordalbanien(Dukagjin) regierten.
    [IMG]file:///C:/DOKUME%7E1/shala/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png[/IMG]Welche Bedeutung hat den Ballsha im serbischen?
    Kennst du irgendeinen Serben der mit Nachnamen Ballsha heisst?

    Vielleicht ist dir bekannt dass in der Albanischen Liga von 1444 Gjergj Ballsha aus Shkodra Mitglied war.

  5. #325

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    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    gib bei wiki balsici ein und dann unten steht balsici auf kyrillisch klick drauf und dann links unten auf deutsch...
    Auf Wikipedia kann doch jeder serbischer Nazi rein schrieben.

  6. #326

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    Selbst der Slawe Kostic sieht ein dass Millosh Kopili Albaner war.
    Hier ist der zugehörige Artikel:

    60. Dragutin, Kostic, "Milos Kopilic — Kobilic — Obilic," Revue Internationale des etudes balkaniques, 1935, I, pp. 232-254. According to Kostic, the absence of the hero’s name from Serbian docments may be attributed to the chroniclers’ habit of mentioning merely names of well-known nobles. Evidently, Milos did not come from a prominent family.

    The Balkan word Kopil (non-Slavic) is considered by F. Miklosic (Etym Worterb. d. Slav. Spr.) and by Skok (Juznoslav Fil XII p. 142) as being of Albanian origin. In Albanian it also has the meaning of smart, skilled. Kostic has indicated two localities by that name.

    Surprisingly, Kostic attributes also to the first name of the hero an Illyro-Albanian ongin. Duje Rendic-Miosevic has shown clear evidence that some old Croatian names have an Illyrian origin: e.g. Licca, Pleto (Illyr. = Liccavus, Pletor), among many others (see D. Rendk-Miocevic, "Prilog proucavanju nase ranosredovjecne onomastike," Starohrvatska pros vj eta, ser. III, 1949, 1, pp.9-21). Considering that the Illyrians inhabited the Dalmatian coast before the coming of the Slavs, this fact might seem perfectly normal—the very name of Dalmatia is of Illyrian origin. But to attribute to Milos, which has eventually become so popular a name among the Slavs seems curious. Yet Kostic remarks that the name does not appear in Serbian documents before the 13th century and even then is not used by people of high rank. Kostic argues that Milos may be the Slavized form of the Albanian mir and osh. Kostic links the suffix osh (and ush) to Albanian. He points out that it is added to adjectives; thus bardb-bardbosh; kuq-kuqalosh; vogel-voglush, voglosh. The suffix is also used with names; thus Belush, Tanush, Mirush, etc.

    Obilic’s hypersensitiveness to suspicions expressed by others as to his word of honor (besa), also reveals, in Kostic’s opinion, his Albanian origin. Finally, Kosticc refers to Elezovic who has pointed out the cult professed by the Albanians for Obilic.

    According to Prof. S. Skendi (Balkan Cultural Studies, East European Monographs, Boulder, dif. Columbia Univ., 1980, p. 147, no. 13), M. Budimir has expressed a similar opinion in "Digenis und Marko Kraljevic," Extrait des Actes de 4e Congres international des etudes byzantines (Bul. de l’irist. archeol. bulgare, tome 10, 1936, Sofia, 1936, p. 17. — I have not been able to consult this study.).

  7. #327

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    Die Albaner und die Schlacht auf dem Amselfeld

    Prof. Stefanq Pollo Direktor des Institutes für Geschichte
    Albanien heute, 3/89


    Die Schlacht auf dem Amselfeld des Jahres 1389 zwischen der Koalition der Balkanländer Und den osmanischen Besatzern gehört zu den grossen Ereignissen der Vergangenheit, die im Leben der Völker unserer Halbinsel eine Wende markierten. Wir gedenken dieser Schlacht nicht einfach als eines historischen Ereignisses. Die osmanischen Armen errangen dabei zwar den Sieg, und bahnten dadurch den Weg zur Besetzung des ganzen Balkans, wir aber gedenken ihr als einer Schlacht, bei der die Balkanvölker dafür kämpften, ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu verteidigen, wobei sie unzählige Opfer brachten, als einer Schlacht, die die Balkanvölker zu einer einzigen Front gegen die fremden Eindringlinge vereinigte. Diese Schlacht wurde im Gedächtnis der Generationen, in ihren Liedern und Sagen verankert und verewigt.

    Die Albaner zeichneten sich in dem heroischen Widerstand gegen die osmanischen Eindringlinge Ende des 14. Jahrhunderts durch Tapferkeit und ihren freiheitsliebenden Geist sowie durch ihre Bereitschaft aus, mit den Nachbarn gegen den gemeinsamen Feind zusammenzuarbeiten.
    Bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts konsolidierte sich in Albanien die Tendenz, einen zentralisierten Staat aufzubauen, der in den 70er und 80er Jahren unter der Führung von Gjergj Balsha II. den grössten Teil der albanischen Gebiete erfasste, und sich zeitwilig bis nach Prizren und zum Amselfeld erstreckte. Diesen Prozess unterbrach jedoch der osmanische Sturm. Damit begann für die Albaner die lange Periode der Kämpfe für die Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit, welche mehr als 100 Jahre andauerte. Der Überfall der Sultanarmeen gefährdete nicht nur die Albaner, sondern alle Balkanvölker. Und bereits am Anfang ergab sich die Notwendigkeit der Vereinigung der Kräfte, um die Agression zurückschlagen zu können. Die Albaner vereinigten sich mit ihren Nachbarn bei der Schlacht von Marica im Jahr 1371. Ihr folgten andere Schlachten der Albaner mit den osmanischen Türken. Die Niederlagen bekräfgten die Notwendigkeit der Vereinigung. Der erste Sieg der albanischen Verbände von Gjergj Balsha II., die sich mit den serbischen und bosnischen Kräften vereinigt hatten, wurde im Jahr 1387 bei Ploshnik errungen. Diese Siege konsolidierten die Balkankoalition und die Überzeugung, die osmanische Agression durch eine entscheidende Schlacht ihrer vereinigten Kräfte zurückschlagen zu können. Und diese Schlacht fand am 28. Juni 1389 auf dem Amselfeld statt. Die Hauptkräfte, die an dieser Schlacht teilnahmen, waren die des serbischen Fürstentums von Morava mit König Lasar, die des albanischen Fürstentumes von Gjergj Balsha II., "von Jorgji, des Herren des albanischen Shkodra", wie ihn die osmanischen Geschichtsschreiber nannten, ferner die des serbischen Fürstentums von Wuk Brankowitsch, der die albanischen Gebiete von Kosovo besass, und die des Fürstentums von Bosnien unter dem Herren Twartko. Historischen Angaben zufolge nahmen an dieser Schlacht auch die Streitkräfte zweier albanischer Feudalherren teil, nämlich die von Dhimiter Jonima, dessen Besitze zwischen Lezha und Rreshen lagen, und die von Todor Muzaka II., des Herren von Berat und Herrscher der Myzeqe. "Die albanischen Herren", heisst es in der Chronik von Muzaka, "zogen ins Feld vereinigt als Verbündete eines gemeinsamen Krieges". Darüber hinaus, heisst es in den historischen Quellen, gab es auch bulgarische und aromunische Kräfte.

    Die regulären albanischen Verbände bezogen Stellung an der rechten Frontflanke, wo sich, nicht zu
    fällig, auch die Streitkräfte von Wuk Brankowitsch aufstellten, zu denen auch die KosovoAlbaner gehörten.
    Der Kampf auf dem Amselfeld war sehr hart, mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Dort starb auch Sultan Murat I., getötet von dem Albaner Milosh Kopiliqi, ebenso wurde der Fürst Lazar, der die Balkankoalition leitete, von den Türken gefangengenommen und aus Rache hingerichtet.
    Konstantin Jirecek zufolge "konnten nur wenige von den albanischen Feudalherren, die an der Schlacht teilnahmen, ihr Vaterland wiedersehen" .

    Der Sieg der Osmanen bei der Schlacht auf dem Amselfeld war von katastrophalen Folgen für den Balkan. Mit dem unaufhaltsamen Vorstoss der feindlichen Armeen wurde auch der Unabhängigkeit der feudalen Staaten der Halbinsel ein Ende gesetzt, die nun zu Vasallen des osmanischen Reiches wurden.
    Die Schlacht auf dem Amselfeld bleibt aber trotzdem ein glänzendes Kapitel in der mittelalterlichen Balkangeschichte. Sie ist ein Beweis für den freiheitsliebenden Geist der Volksmassen der Halbinsel, die schon früher Beweise für ihre Entschlossenheit geliefert hatten, die Aggression zurückzuschlagen und die Unabhängigkeit ihrer Länder zu verteidigen. Dieser kämpferische Geist blieb auch nach der Niederlage unbesiegbar erhalten. Das ruhmreichste Beispiel dafür lieferten die Albaner, die mit ihrem Aufstand der 30er Jahre des 15. Jahrhunderts (Gjon Kastrioti, Gjergj Arianiti, Bep Zenebishi, Nikolle Dukagjini u.a.m) und insbesondere mit dem grossen 25jährigen antiosmanischen Kampf unter der Führung des Nationalhelden Gjergj Kastrioti Skanderbeg (14441468) ihren flammenden Patriotismus ihre grenzenlose Liebe zur Freiheit und Unabhängigkeit des Vaterlandes und die Bereitschaft zeigt, alles in ihren Namen zu opfern.

    Die Schlacht auf dem Amselfeld blieb ebenso wie die früheren Schlachten von Marica und Ploschnik ein glänzendes Beispiel der Balkanzusammenarbeit in der Geschichte. Vor der gemeinsamen Gefahr gaben die Balkanfürsten, unterstützt von den Volksmassen, ihre Streitigkeiten, Feudalambitionen und ihre partikularistischen Interessen auf, um ihre Kräfte gegen die fremden Eindringlinge zu vereinigen. Wenn die Geschichte, wie man sagt, eine Lehrerin des Lebens ist, ist das die wichtigste Lehre, die aus diesen Ereignissen gezogen werden muss, und gleichzeitig einer der positivisten Aspekte. Genau das meinte Marx, als er schrieb, dass die Osmanen bei der Schlacht auf dem Amselfeld die vereinigten Streitkräfte der Serben, Albaner, Bosnier, Bulgaren und Aromunen schlugen. Diese Schlachten erweisen der Geschichte der Völker der Balkanhalbinsel Ehre. Die Zusammenarbeit der Völker des Balkans sollte auch während der osmanischen Besetzung zum Ausdruck kommen. Ein beeindruckendes Beispiel in dieser Hinsicht ist die Teilnahme von Freiwilligen aus den Balkanländern an den serbischen, griechischen und rumänischen Befreiungsrevolutionen Anfang des 19. Jahrhunderts sowie die Ideen der demokratischen Revolutionen dieser Länder hinsichtlich der Balkansolidarität, im Kampf für die Vertreibung des Osmanischen Reiches der Sultane von der Halbinsel. Doch die serbische, griechische und später auch die bulgarische Monarchie, verfolgten, nachdem sie ihre Macht konsolidiert hatten, eine expansionistische Politik auf Kosten der anderen, und vor allem der Albaner, um grosse Staaten innerhalb der Grenzen ihrer mittelalterlichen Reiche, im Interesse ihrer eigenen Bourgeoisie, wiederzugründen. Diese Politik unterminierte nicht nur die Balkansolidarität, sondern wurde auch zum Hauptgrund der Spaltung und der Kämpfe, die den Balkanvölkern und vor allem dem albanischen Volk unschätzbaren Schaden zufügten. Das albanische Volk, das einen wertvollen Beitrag zum Befreiunsgprozess des Balkans geleistet hatte, erkämpfte seine Freiheit nicht nur als letztes, sondern wurde durch den Beschluss der imperialistischen Mächte bodenmässig sehr stark verstümmeltelt.

    Die Schlacht auf dem Amselfeld hat als ein historiographischer Fakt die Aufmerksamkeit der Historiker verschiedener Länder innerhalb und ausserhalb unserer Halbinsel auf sich gezogen. Unglücklicherweise fanden aber die expansionistischen Tendenzen, Albanien zu zerstückeln und die albanische Nation von der politischen Balkankarte auszuradieren, ihren Ausdruck auch in der Geschichtsschreibung, in der Publizistik und in der ganzen nationalistischen Propaganda, in denen das albanische Volk als ein Volk ohne Geschichte und Kultur dargestellt wurde, dass es daher nicht verdiente, seinen eigenen Staat zu haben, In diesem Geist sind die historischen Ereignisse des Balkans behandelt worden. Diese niederträchtige Tradition ist heute von der grossserbischen Geschichtsschreibung auch da wiederbelebt worden, wo es um die Schlacht auf dem Amselfeld im Jahvin 1389 geht. Die Idee, die die nationalistische serbische Geschichtsschreibung wie ein schwarzer Faden durchzieht, ist die Leugnung der Teilnahme der Albaner an dieser Schlacht, und insbesondere die Leugnung der Beteiligung der Kosovoalbaner, aus dem einfachen Grund, so die serbische Geschichtsschreibung, weil Kosovo im 14. Jahrhundert "echter serbischer Boden" ohne Albaner gewesen sei, den aber dann die Albaner Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts mit der Hilfe der osmanische 'Feudalherren als Besatzer besiedelt hätten,

    Daher ist die Schlacht auf dem Amselfeld für sie nicht eine Schlacht der Balkanvölker, wie sie eine Reihe hervorragender Historiker bezeichnet haben, also eine Schlacht, bei der die Albaner eine wichtige Rolle gespielt haben, sondern eine Schlacht der serbischbosnischen Kräfte. Und diese Auffassung vertreten sie heute noch hartnäckig, da wichtige, vor allem osmanische Quellen ans Tageslicht gekommen sind, die ganz deutlich und unbestreitbar die Präsenz der albanischen Kräfte in dieser Schlacht hervorheben, und sie als die wichtigsten nach den serbischen und bosnischen bezeichnen. Was die grossserbischen Geschichtsschreiber am meisten beunruhigt ist die Präsenz und die Beteiligung der Kosovoalbaner an der Schlacht, die ihre so weit hinausposaunte These über Kosovo als "die Wiege, das Herz und den Geist Serbiens" wiederlegt. Eine Reihe von historischen, hauptsachlich osmanischen Angaben beweist, dass die Albaner von Kosovo zwar nicht, wie die der anderen Gebiete, ihre eigene staatliche Formation hatten, weil sie sich unter der Herrschaft des Fürstentumes von Wuk Brankowitsch befanden, in Kosovo aber bereits im 14. Jahrhundert als eine vorherrschende Bevölkerung präsent waren, die in ihren eigen Gebieten, Städten, Dörfern' als eine sesshafte und Hirtenbevölkarung, als Handwerker, Händler, Kleriker usw. lebten.

    Auffallend ist die Tatsache, dass das Epos der KosovoAlbaner über diese Schlacht, zwar in den Jahrhunderten zerstückelt und verändert, doch unsere Tage erreicht hat, und auf dem ganzen Territorium des Gebietes verbreitet ist. Im Gegensatz zu dem epischen serbischen Lied, das hauptsächlich dem Fürsten Lasar und den grossen serbischen Adligen gewidmet ist, stellte das albanische Epos in den Mittelpunkt der Erzählung den wahren Helden dieser Schlacht, den Landmann Milosch Kopiliq, der sich opferte und dabei den Sultan tötete. Es erzählt von Wanderungen der albanischen Bevölkerung nach der Schlacht, und, was wichtiger ist, es wird darin die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sie eines Tages, wenn "der Türke besiegt ist", wieder in ihre Heime zurückkehren würden. Die Namen der albanischen Kämpfer der Schlacht auf dem Amselfeld wie Milosch, Musa Arbanasi, Ivan Kosantschitsch tauchen auch in dem slawischen Epos auf.

    Der 600. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld hat in Serbien den Anlass zu einer ohrenbetäubenden Kampagne der Presse und der ganzen Massenmedien gegeben, wobei die historische Realität durch das serbische Mythos über Kosovo ersetzt wird, wobei die Falken im Geist der serbischen Ausschliesslichkeit willkürlich vergewaltigt werden. Diese Kampagne hat den Segen der serbischen Kirche, die einst den König Lasar zum "Heilgen" erklärte, und zu dessen Grab man nun Pilgerfahrten organisiert. All dies und die Ultramassenkundgebungen, die geplant sind, schüren in hohem Masse den serbischen Nationalismus und den Hass gegen 'Sie Albaner, was bis zu chauvinistischem Wahnsinn reicht. Der einfache Mensch fragt nun mit Recht, warum wird ein solcher Lärm veranstaltet, wo solch grosse Feierlichkeiten nicht einmal zu anderen, noch grösseren historischen Siegen der serbischen Bevölkerung organisiert werden? Das Paradoxe daran lässt sich daraus erklären, dass die grossserbischen Kreise das bei dieser Schlacht vergösse Blut zum Hauptargument machen, um die einheimische und ausländische Öffentlichkeit von den "historischen" Rechten Serbiens in Kosovo zu überzeugen, und ihre albanienfeindliche Politik zu rechtfertigen, die zur Zeit in diesem Gebiet verfolgt wird.

    Die sorgfältige Erforschung und die genaue und objektive Interpretation der Angaben über die Schlacht auf dem Amselfeld ist eine Aufgabe der historischen Wissenschaft. Sie wird dabei helfen, nicht nur die Wahrheit aufzuzeigen, sondern auch die nötigen Lehren daraus zu ziehen und sie in den Dienst der Verständigung zwischen den Völkern und ihrer Zusammenarbeit zu stellen. Wir gedenken des 600. Jahrestages der Schlacht auf dem Amselfeld vom Jahr 1389, und ehren diejenigen, die für die Freiheit, Unabhängigkeit und Kultur ihres eigenen Landes kämpften, und wir schätzen die Botschaft der Freundschaft und Zusammenarbeit, die diese Schlacht den Generationen hinterließ.

  8. #328
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Iarti Beitrag anzeigen
    Die Ballsha-Fürsten stammen aus einem albanischen Adelsgeschlecht welcher in Nordalbanien(Dukagjin) regierten.
    [IMG]file:///C:/DOKUME%7E1/shala/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png[/IMG]Welche Bedeutung hat den Ballsha im serbischen?
    Kennst du irgendeinen Serben der mit Nachnamen Ballsha heisst?

    Vielleicht ist dir bekannt dass in der Albanischen Liga von 1444 Gjergj Ballsha aus Shkodra Mitglied war.

    Du Made, guck dir doch den Stammbaum (Orginal) an....dann sag es waren Albaner...

  9. #329
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Iarti Beitrag anzeigen
    Die Albaner und die Schlacht auf dem Amselfeld

    Prof. Stefanq Pollo Direktor des Institutes für Geschichte
    Albanien heute, 3/89


    Die Schlacht auf dem Amselfeld des Jahres 1389 zwischen der Koalition der Balkanländer Und den osmanischen Besatzern gehört zu den grossen Ereignissen der Vergangenheit, die im Leben der Völker unserer Halbinsel eine Wende markierten. Wir gedenken dieser Schlacht nicht einfach als eines historischen Ereignisses. Die osmanischen Armen errangen dabei zwar den Sieg, und bahnten dadurch den Weg zur Besetzung des ganzen Balkans, wir aber gedenken ihr als einer Schlacht, bei der die Balkanvölker dafür kämpften, ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu verteidigen, wobei sie unzählige Opfer brachten, als einer Schlacht, die die Balkanvölker zu einer einzigen Front gegen die fremden Eindringlinge vereinigte. Diese Schlacht wurde im Gedächtnis der Generationen, in ihren Liedern und Sagen verankert und verewigt.

    Die Albaner zeichneten sich in dem heroischen Widerstand gegen die osmanischen Eindringlinge Ende des 14. Jahrhunderts durch Tapferkeit und ihren freiheitsliebenden Geist sowie durch ihre Bereitschaft aus, mit den Nachbarn gegen den gemeinsamen Feind zusammenzuarbeiten.
    Bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts konsolidierte sich in Albanien die Tendenz, einen zentralisierten Staat aufzubauen, der in den 70er und 80er Jahren unter der Führung von Gjergj Balsha II. den grössten Teil der albanischen Gebiete erfasste, und sich zeitwilig bis nach Prizren und zum Amselfeld erstreckte. Diesen Prozess unterbrach jedoch der osmanische Sturm. Damit begann für die Albaner die lange Periode der Kämpfe für die Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit, welche mehr als 100 Jahre andauerte. Der Überfall der Sultanarmeen gefährdete nicht nur die Albaner, sondern alle Balkanvölker. Und bereits am Anfang ergab sich die Notwendigkeit der Vereinigung der Kräfte, um die Agression zurückschlagen zu können. Die Albaner vereinigten sich mit ihren Nachbarn bei der Schlacht von Marica im Jahr 1371. Ihr folgten andere Schlachten der Albaner mit den osmanischen Türken. Die Niederlagen bekräfgten die Notwendigkeit der Vereinigung. Der erste Sieg der albanischen Verbände von Gjergj Balsha II., die sich mit den serbischen und bosnischen Kräften vereinigt hatten, wurde im Jahr 1387 bei Ploshnik errungen. Diese Siege konsolidierten die Balkankoalition und die Überzeugung, die osmanische Agression durch eine entscheidende Schlacht ihrer vereinigten Kräfte zurückschlagen zu können. Und diese Schlacht fand am 28. Juni 1389 auf dem Amselfeld statt. Die Hauptkräfte, die an dieser Schlacht teilnahmen, waren die des serbischen Fürstentums von Morava mit König Lasar, die des albanischen Fürstentumes von Gjergj Balsha II., "von Jorgji, des Herren des albanischen Shkodra", wie ihn die osmanischen Geschichtsschreiber nannten, ferner die des serbischen Fürstentums von Wuk Brankowitsch, der die albanischen Gebiete von Kosovo besass, und die des Fürstentums von Bosnien unter dem Herren Twartko. Historischen Angaben zufolge nahmen an dieser Schlacht auch die Streitkräfte zweier albanischer Feudalherren teil, nämlich die von Dhimiter Jonima, dessen Besitze zwischen Lezha und Rreshen lagen, und die von Todor Muzaka II., des Herren von Berat und Herrscher der Myzeqe. "Die albanischen Herren", heisst es in der Chronik von Muzaka, "zogen ins Feld vereinigt als Verbündete eines gemeinsamen Krieges". Darüber hinaus, heisst es in den historischen Quellen, gab es auch bulgarische und aromunische Kräfte.

    Die regulären albanischen Verbände bezogen Stellung an der rechten Frontflanke, wo sich, nicht zu
    fällig, auch die Streitkräfte von Wuk Brankowitsch aufstellten, zu denen auch die KosovoAlbaner gehörten.
    Der Kampf auf dem Amselfeld war sehr hart, mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Dort starb auch Sultan Murat I., getötet von dem Albaner Milosh Kopiliqi, ebenso wurde der Fürst Lazar, der die Balkankoalition leitete, von den Türken gefangengenommen und aus Rache hingerichtet.
    Konstantin Jirecek zufolge "konnten nur wenige von den albanischen Feudalherren, die an der Schlacht teilnahmen, ihr Vaterland wiedersehen" .

    Der Sieg der Osmanen bei der Schlacht auf dem Amselfeld war von katastrophalen Folgen für den Balkan. Mit dem unaufhaltsamen Vorstoss der feindlichen Armeen wurde auch der Unabhängigkeit der feudalen Staaten der Halbinsel ein Ende gesetzt, die nun zu Vasallen des osmanischen Reiches wurden.
    Die Schlacht auf dem Amselfeld bleibt aber trotzdem ein glänzendes Kapitel in der mittelalterlichen Balkangeschichte. Sie ist ein Beweis für den freiheitsliebenden Geist der Volksmassen der Halbinsel, die schon früher Beweise für ihre Entschlossenheit geliefert hatten, die Aggression zurückzuschlagen und die Unabhängigkeit ihrer Länder zu verteidigen. Dieser kämpferische Geist blieb auch nach der Niederlage unbesiegbar erhalten. Das ruhmreichste Beispiel dafür lieferten die Albaner, die mit ihrem Aufstand der 30er Jahre des 15. Jahrhunderts (Gjon Kastrioti, Gjergj Arianiti, Bep Zenebishi, Nikolle Dukagjini u.a.m) und insbesondere mit dem grossen 25jährigen antiosmanischen Kampf unter der Führung des Nationalhelden Gjergj Kastrioti Skanderbeg (14441468) ihren flammenden Patriotismus ihre grenzenlose Liebe zur Freiheit und Unabhängigkeit des Vaterlandes und die Bereitschaft zeigt, alles in ihren Namen zu opfern.

    Die Schlacht auf dem Amselfeld blieb ebenso wie die früheren Schlachten von Marica und Ploschnik ein glänzendes Beispiel der Balkanzusammenarbeit in der Geschichte. Vor der gemeinsamen Gefahr gaben die Balkanfürsten, unterstützt von den Volksmassen, ihre Streitigkeiten, Feudalambitionen und ihre partikularistischen Interessen auf, um ihre Kräfte gegen die fremden Eindringlinge zu vereinigen. Wenn die Geschichte, wie man sagt, eine Lehrerin des Lebens ist, ist das die wichtigste Lehre, die aus diesen Ereignissen gezogen werden muss, und gleichzeitig einer der positivisten Aspekte. Genau das meinte Marx, als er schrieb, dass die Osmanen bei der Schlacht auf dem Amselfeld die vereinigten Streitkräfte der Serben, Albaner, Bosnier, Bulgaren und Aromunen schlugen. Diese Schlachten erweisen der Geschichte der Völker der Balkanhalbinsel Ehre. Die Zusammenarbeit der Völker des Balkans sollte auch während der osmanischen Besetzung zum Ausdruck kommen. Ein beeindruckendes Beispiel in dieser Hinsicht ist die Teilnahme von Freiwilligen aus den Balkanländern an den serbischen, griechischen und rumänischen Befreiungsrevolutionen Anfang des 19. Jahrhunderts sowie die Ideen der demokratischen Revolutionen dieser Länder hinsichtlich der Balkansolidarität, im Kampf für die Vertreibung des Osmanischen Reiches der Sultane von der Halbinsel. Doch die serbische, griechische und später auch die bulgarische Monarchie, verfolgten, nachdem sie ihre Macht konsolidiert hatten, eine expansionistische Politik auf Kosten der anderen, und vor allem der Albaner, um grosse Staaten innerhalb der Grenzen ihrer mittelalterlichen Reiche, im Interesse ihrer eigenen Bourgeoisie, wiederzugründen. Diese Politik unterminierte nicht nur die Balkansolidarität, sondern wurde auch zum Hauptgrund der Spaltung und der Kämpfe, die den Balkanvölkern und vor allem dem albanischen Volk unschätzbaren Schaden zufügten. Das albanische Volk, das einen wertvollen Beitrag zum Befreiunsgprozess des Balkans geleistet hatte, erkämpfte seine Freiheit nicht nur als letztes, sondern wurde durch den Beschluss der imperialistischen Mächte bodenmässig sehr stark verstümmeltelt.

    Die Schlacht auf dem Amselfeld hat als ein historiographischer Fakt die Aufmerksamkeit der Historiker verschiedener Länder innerhalb und ausserhalb unserer Halbinsel auf sich gezogen. Unglücklicherweise fanden aber die expansionistischen Tendenzen, Albanien zu zerstückeln und die albanische Nation von der politischen Balkankarte auszuradieren, ihren Ausdruck auch in der Geschichtsschreibung, in der Publizistik und in der ganzen nationalistischen Propaganda, in denen das albanische Volk als ein Volk ohne Geschichte und Kultur dargestellt wurde, dass es daher nicht verdiente, seinen eigenen Staat zu haben, In diesem Geist sind die historischen Ereignisse des Balkans behandelt worden. Diese niederträchtige Tradition ist heute von der grossserbischen Geschichtsschreibung auch da wiederbelebt worden, wo es um die Schlacht auf dem Amselfeld im Jahvin 1389 geht. Die Idee, die die nationalistische serbische Geschichtsschreibung wie ein schwarzer Faden durchzieht, ist die Leugnung der Teilnahme der Albaner an dieser Schlacht, und insbesondere die Leugnung der Beteiligung der Kosovoalbaner, aus dem einfachen Grund, so die serbische Geschichtsschreibung, weil Kosovo im 14. Jahrhundert "echter serbischer Boden" ohne Albaner gewesen sei, den aber dann die Albaner Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts mit der Hilfe der osmanische 'Feudalherren als Besatzer besiedelt hätten,

    Daher ist die Schlacht auf dem Amselfeld für sie nicht eine Schlacht der Balkanvölker, wie sie eine Reihe hervorragender Historiker bezeichnet haben, also eine Schlacht, bei der die Albaner eine wichtige Rolle gespielt haben, sondern eine Schlacht der serbischbosnischen Kräfte. Und diese Auffassung vertreten sie heute noch hartnäckig, da wichtige, vor allem osmanische Quellen ans Tageslicht gekommen sind, die ganz deutlich und unbestreitbar die Präsenz der albanischen Kräfte in dieser Schlacht hervorheben, und sie als die wichtigsten nach den serbischen und bosnischen bezeichnen. Was die grossserbischen Geschichtsschreiber am meisten beunruhigt ist die Präsenz und die Beteiligung der Kosovoalbaner an der Schlacht, die ihre so weit hinausposaunte These über Kosovo als "die Wiege, das Herz und den Geist Serbiens" wiederlegt. Eine Reihe von historischen, hauptsachlich osmanischen Angaben beweist, dass die Albaner von Kosovo zwar nicht, wie die der anderen Gebiete, ihre eigene staatliche Formation hatten, weil sie sich unter der Herrschaft des Fürstentumes von Wuk Brankowitsch befanden, in Kosovo aber bereits im 14. Jahrhundert als eine vorherrschende Bevölkerung präsent waren, die in ihren eigen Gebieten, Städten, Dörfern' als eine sesshafte und Hirtenbevölkarung, als Handwerker, Händler, Kleriker usw. lebten.

    Auffallend ist die Tatsache, dass das Epos der KosovoAlbaner über diese Schlacht, zwar in den Jahrhunderten zerstückelt und verändert, doch unsere Tage erreicht hat, und auf dem ganzen Territorium des Gebietes verbreitet ist. Im Gegensatz zu dem epischen serbischen Lied, das hauptsächlich dem Fürsten Lasar und den grossen serbischen Adligen gewidmet ist, stellte das albanische Epos in den Mittelpunkt der Erzählung den wahren Helden dieser Schlacht, den Landmann Milosch Kopiliq, der sich opferte und dabei den Sultan tötete. Es erzählt von Wanderungen der albanischen Bevölkerung nach der Schlacht, und, was wichtiger ist, es wird darin die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sie eines Tages, wenn "der Türke besiegt ist", wieder in ihre Heime zurückkehren würden. Die Namen der albanischen Kämpfer der Schlacht auf dem Amselfeld wie Milosch, Musa Arbanasi, Ivan Kosantschitsch tauchen auch in dem slawischen Epos auf.

    Der 600. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld hat in Serbien den Anlass zu einer ohrenbetäubenden Kampagne der Presse und der ganzen Massenmedien gegeben, wobei die historische Realität durch das serbische Mythos über Kosovo ersetzt wird, wobei die Falken im Geist der serbischen Ausschliesslichkeit willkürlich vergewaltigt werden. Diese Kampagne hat den Segen der serbischen Kirche, die einst den König Lasar zum "Heilgen" erklärte, und zu dessen Grab man nun Pilgerfahrten organisiert. All dies und die Ultramassenkundgebungen, die geplant sind, schüren in hohem Masse den serbischen Nationalismus und den Hass gegen 'Sie Albaner, was bis zu chauvinistischem Wahnsinn reicht. Der einfache Mensch fragt nun mit Recht, warum wird ein solcher Lärm veranstaltet, wo solch grosse Feierlichkeiten nicht einmal zu anderen, noch grösseren historischen Siegen der serbischen Bevölkerung organisiert werden? Das Paradoxe daran lässt sich daraus erklären, dass die grossserbischen Kreise das bei dieser Schlacht vergösse Blut zum Hauptargument machen, um die einheimische und ausländische Öffentlichkeit von den "historischen" Rechten Serbiens in Kosovo zu überzeugen, und ihre albanienfeindliche Politik zu rechtfertigen, die zur Zeit in diesem Gebiet verfolgt wird.

    Die sorgfältige Erforschung und die genaue und objektive Interpretation der Angaben über die Schlacht auf dem Amselfeld ist eine Aufgabe der historischen Wissenschaft. Sie wird dabei helfen, nicht nur die Wahrheit aufzuzeigen, sondern auch die nötigen Lehren daraus zu ziehen und sie in den Dienst der Verständigung zwischen den Völkern und ihrer Zusammenarbeit zu stellen. Wir gedenken des 600. Jahrestages der Schlacht auf dem Amselfeld vom Jahr 1389, und ehren diejenigen, die für die Freiheit, Unabhängigkeit und Kultur ihres eigenen Landes kämpften, und wir schätzen die Botschaft der Freundschaft und Zusammenarbeit, die diese Schlacht den Generationen hinterließ.

    Zu dem rot markierten:

    NationMaster - Encyclopedia: Demographic history of kosovo

    les nochmal, der Text stimmt nicht.

  10. #330

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    2.501
    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    Du Made, guck dir doch den Stammbaum (Orginal) an....dann sag es waren Albaner...
    Denkst du etwa im ernst dass ich mir den Mist den ihr so verzappft angucken werde?

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