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Da li je Miloš Obilić Srbin ili Albanac?

Erstellt von B0šNjAk, 14.12.2009, 01:33 Uhr · 446 Antworten · 38.706 Aufrufe

  1. #71
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Hier geht es mehr um den Ursprung, nur weil er von Serben erzogen wurde, macht es lange noch nicht ein Serben aus ihm. Das Königsmietglied Karadjordje soll selbst albanische Vorfahren gehabt haben, das Behauptet zumindest ein Nachfahre einer anderen serbischen Königsfamilie.

    ist das aus Wikipedia?

    das zitat?

  2. #72
    Avatar von AulOn

    Registriert seit
    19.10.2008
    Beiträge
    2.789
    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    geht mir grad genauso, was ihr über Obilic schreibt...


    Noch was, Albaner und Bosniaken war die ersten, die sich unterwürfig zeigten.
    Jetzt wird es lächerlich, hör doch auf, die Albaner haben unter Scanderbeg den heftigsten widerstand geleistet, später lockte man uns mit hohen Führungspositionen.

  3. #73
    Avatar von AulOn

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.789
    Zitat Zitat von AlbNYC Beitrag anzeigen
    ist das aus Wikipedia?

    das zitat?
    Nö, hier die Quelle

    Gjergj Kastrioti, genannt Skanderbeg










    Albanischer Nationalheld
    &
    Athleta Christi



    (*um 1405 †17.01.1468 in Lezhë)

    Büste Skanderbeg
    (Foto: 2007 © by timediver®)




    Chronik
    Um 1405

    Gjergi Kastrioti wird als Sohn des Fürsten Gjon Kastrioti und dessen Ehefrau Vojsava (einer Prinzessin der Tribalda Familie, aus dem heutigen Mazedonien, bzw. aus der adligen Muzaka Familie) als vierter Sohn in Sinë, im District Dibër (Rrethi i Dibrës), im damaligen Arbëria geboren.

    1407

    Gjon Kastrioti beginnt seinen Krieg gegen die Osmanen.

    1415

    Als Zeichen seiner Unterwerfung muss Gjon Kastrioti Tribut zahlen und alle vier Söhne als Geisel an den osmanischen Hof in Edirne schicken.
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    1420

    Die Herrschaft Gjon Kastrioti reicht von Prizren im Norden bis Lezhë im Süden.
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    1423

    Gjergj wird nach einer Niederlage seines Vaters mit seinen drei Brüdern zum zweiten Mal als Geisel an den Hof des Sultans nach Adrianopel geschickt, wo er als Angehöriger des Pagenkorps zum Islam konvertiert, und den türkischen Namen Iskender annimmt.
    Gjergi wird islamisch erzogen und tritt in das osmanische Heer ein. Als Iskander (Alexander) erreicht er infolge seiner militärischen Erfolge den Generalsrang und bekommt für seine Verdienste vom Sultan den Titel Bey (Beg) verliehen.
    Als Skanderbeg (albanisch: Skënderbeu) befehligt 5.000 osmanische Reiter und nimmt bereits geheime Kontakte zu den Städten Ragusa (Dubrovnik), Venedig, König László V. von Ungarn, and Alfons I von Neapel auf...
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    1437

    Gjon Kastrioti stirbt.

    1438

    Skanderbeg Museum Krujë
    (Foto: 2007 © by timediver®)



    Kastrioti wird von Sultan Murad II. als Beg und Wali von Misia, Skuria und Jonina in seine Heimat Albanien, nach Kruje entsandt.
    Er nimmt mit Venedig, Ragusa (Dubrovnik) und Ungarn Beziehungen auf.


    Nationalmuseum Tirana
    (Foto: 2007 © by timediver®)



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    1440

    Murad II. beordert Skanderbeg nach Dibra.

    1443


    Im November nutzt Skanderbeg die Niederlage der Osmanen gegen die Ungarn unter Johannes Hunyadi (Iancu Hunedora) bei Niš, um mit 300 albanischen Landsleuten von der osmanischen Armee zu desertieren und mit ihnen nach Nordalbanien zu fliehen.
    Nach einem langen Marsch kann er am 27. November die Festung Krujë gewinnen, schwört dem Sultan und dem Propheten ab und erklärt er sich zum Rächer seiner Familie und des Landes. Seine rote Standarte mit dem doppelköpfigen Adler soll er der Überlieferung mit den pathetischen WortenIch habe Euch nicht die Freiheit gebracht, sondern hier bei Euch gefunden gehisst haben.

    Skanderbeg Museum Krujë (Foto: 2007 © by timediver®)
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    1444


    Skanderbeg baut Festungen und führt mit 20.000 Kämpern einen Guerillakrieg, bei dem er die gebirgige Landschaft Albaniens zu seinem Vorteil strategisch zu nutzen weiss.
    Er ruft alle albanischen Clanchefs in der zu Venedig gehörenden Stadt Alassio (heute: Lezhë) zusammen. Nach der Beilegung aller Zwistigkeiten, einigt man sich, als "Liga von Lezhë" vereint gegen die Osmanen zu kämpfen. Unter dem Oberbefehl Skanderbegs verfolgen die albanischen Truppen die Osmanen bis in die östlichen Regionen Albaniens um Dibër und den Ohridsee.
    In den Folgejahren bleibt Skanderbeg an der Spitze der Truppen, die zusammen kaum mehr als 10.000 Mann zählten. Venedig, Neapel und der Papst, der Skanderbeg später den Titel Athleta Christi verleiht, ünterstützen die Albaner mit Geld, Waffenlieferungen und gelegentlich auch mit Truppen.
    Mit diesem Bündniss führt Skanderbeg 18 Jahre erfolgreich Krieg gegen die Osmanen, denen es dadurch nicht gelang, sich dauerhaft in Mittel- und Nordalbanien festzusetzen. Bei Torviol vernichtete das albanische Heer unter Skanderbegs Führung im Juni erstmals ein osmanischen Heer.
    Skanderbeg Museum Krujë (Foto: 2007 © by timediver®)
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    1447

    Um den Besitz von Danja (Dagno) kommt es zum Krieg mit Venedig.

    1448

    Im Juli besiegt Skanderbeg das venezianische Söldnerheer bei Drin, dem er jedoch im Oktober angesichts der osmanischen Bedrohung Danja überlassen muss.
    Am 14. August schlägt Skanderbeg ein Heer der Osmanen nördlich von Dibra, bei Oranik. Die Osmanen scheitern an dem uneinnehmbaren Kruja und an Skanderbegs Guerillataktik, die die Versorgung des osmanischen Heeres massiv beeinträchtig und das osmanische Heer schließlich Ende Oktober zum Abzug zwingt.
    Obwohl vielfach angenommen wird, dass Skanderbeg auch an der 2. Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje/Kosova/ Második rigómezei csata) zwischen dem 17.- 20 Oktober auf Seiten der von Johannes Hunyadi geführten Koalition gegen Sultan Murad II. teilgenommen hat, ist er niemals auf dem Schlachtfeld erschienen.
    Skanderbeg und seine Truppen waren auf dem Weg, um die ungarische Armee Hunyadis zu unterstützen, als ihnen vom serbischen Thronprätendenten Đurađ Branković der Durchzug verwehrt wurde, weil dieser Skanderbeg Unterstützung gegen die Venezianer und nicht gegen die Osmanen zugesagt hatte. Währernd der Schlacht schickte Mehmed II. Truppen mit dem Auftrag nach Albanien, Skanderbegs Armee zu binden. Obwohl Hunyadi diesmal geschlagen wurde, konnte sich Ungarn zu Lebzeiten seines Reichsverwesers und Heerführers erfolgreich gegen die Osmanen zur Wehr setzten.
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    1450


    Im Mai zieht Murad II. persönlich mit einem 150.000-Mann- Heer nach Albanien und beginnt mit der Belagerung Krujës, die Tausende von Opfern auf beiden Seiten fordern wird.
    Trotz ihrer zahlen- und waffenmäßigen Überlegenheit gelingt es des osmanischen Truppen jedoch nicht "Die Festung" (so auch der Titel des gleichnamiger Romans des albanische Schriftstellers Ismael Kandaré) einzunehmen, so dass sie wegen des Wintereinbruches den Rückzug nach Osten antreten müssen.
    timediver®'s Roman-Lesetipp
    Skanderbeg lässt eine Garnison von 1.500 Männern, unter dem Kommandio seines Leutnants Vrana Konti (Kont Urani) in der Festung Krujë zurück, um das Osmanischen Heerlager mit vornehmlich nächtlichen Attacken zu zermürben und den Nachschub des Sultans zu stören.
    Bis September sank im osmanische Lager die Moral nachhaltig und eine Seuche breitete sich aus. Murad II musste erkennen, dass die Festung Krujë wohl nicht durch Waffengewalt erobert werden konnte und hob die Belagerung auf, um sich auf den Heimweg nach Edirne zu machen.
    Im daraufolgenden Winter stirbt Sultan Murad II. in Edirne. Sein Nachfolger als Sultan wird sein Sohn Mehmed II.
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    1451

    Kloster Ardenica
    (Foto: 2007 © by timediver®)



    Um die anderen albanischen Aristokraten auf seine Seite zu ziehen, heiratet Skanderbeg Marina Donika, die Tochter des Fürsten Gjergj Arianit Komneni von Vlora und Kanina, im Kloster Ardenica und arrangiert die Heirat seiner Schwester & Mitkämpferin Mamica mit Karl Musachi Thopia.
    Am 26.3. schliesst Skanderbeg. einen Bündnisvertrag mit Alfons V. von Neapel in Gaeta und wird aus militärstrategischem Kalkül dessen Vasall.


    Skanderbeg Museum Krujë
    (Foto: 2007 © by timediver®)



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    1453

    Nach dem Fall Konstantinopels reist Skanderbeg am 29. Mai persönlich nach Neapel und erbittet Hilfstruppen und Artillerie. Albanien erhält eine kurze Verschnaufpause, während sich Mehmed II. anschickt, die restlichen byzantinischen Gebiete zu erobern. Für die Chriten des Balkans bricht damit ein neues Zeitalter an.

    1455

    Die Belagerung von Berat bedeutet das erste Kräftemessen zwischen Skanderbeg und dem neuen Sultan Mehmed II. und endet in einer verheerenden Niederlage Skanderbegs. Nachdem Skanderbeg Monate lang die Burg von Berat belagert hatte und der demoralisierte osmanische Kommandeur bereit zur Kapitulation war, zog Skanderbeg mit einem Teil seiner Truppe ab.
    Er ließ einen seiner Generäle mit der Hälfte seiner Kavalerie auf der Bank des Flusses Osam zurück, um die Belagerung zum Abschluss zu bringen. Dieser Fehler sollte ihn teuer zu stehen kommen, denn die Osmanen nutzten diesen Vorteil für einen Angriff. Sie schickten starke Kavallerieeinheiten vom Kosovo Polje als Entsatz nach Berat.
    Die Albaner fühlten sich sicher und konnten jedoch überrumpelt werden, als sie von den Osmanen am Ufer des Oram überrascht wurden. 5.000 Albanische Reiter werden massakriert. Als Skanderbeg das Schlachtfeld erreicht, ist alles vorbei und die osmanische Reiterei hat sich bereits Richtung Anatolien abgesetzt.
    Ein Grund für die Niederlage von Skanderbegs Armee war der Verrat seines Neffen Hamza Kastrioti, einem Offizier der Kavalerie, der mit anderen Albanern zu den Osmanen überlief und diesen wichtige Informationen über den Aufenthalt und die Organisation der albanischen Truppen gab.
    Hamza Kastrioti wird später von Skanderbeg persönlich auf dem Schlachtfeld gefangen genommen und in der Festung Krujë eingekerkert.
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    1456

    Skanderbegs Sohn Gjon wird geboren.

    1457

    Eine osmanische Armee von 80.000 Männern fällt mit der Hoffnung ein, den Widerstand der Albaner brechen zu können. Die Armme wird von Isa Beg Evrenoz, einem der wenigen Kommandeure, die Skanderbeg in einer Schlacht besiegt haben und dem Verräter Hamza Kastrioti, angeführt.
    Nachdem die Invasoren, die ihr Lager auf dem Ujebardha-Feld ("Weisswasser"), auf halben Wege zwischen Lezhëand Krujë errichtet haben, erheblichen Schaden anrichten konnten, kann sie Skanderbeg nach mehreren Monaten im September bei Albulen in der Nähe von Kruja entscheidend schlagen.

    1460

    Skanderbeg schließt mit Mehmed II. einen Waffenstillstand
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    1461

    Skanderbeg schließt am 22. Juni einen dreijährigen Waffenstillstand mit Sultan Mehmet II.
    In der Folgezeit kommt es jedoch zu weiteren Scharmützeln. Skanderbeg unterstützt König Ferdinand von Neapel gegen den rebellierenden Fürsten von Tarent, Giovanni Antonio Orsini, in Süditalien mit ca. 2500 Mann.
    Für seine Hilfe wird Skanderbeg zum Herzog von San Pietro im Königreich Neapel ernannt und kehrt in seine Heimat zurück. Im Vertrauen auf einen geplanten Kreuzzug kündigt Skanderbeg auf Veranlassung des Papstes den Waffenstillstand mit Mehmed II.

    1463

    Im April wird in Skopje ein weiterer Waffenstillstand geschlossen. Skanderbeg reist nach Italien, um Geld und Truppen von seinem Lehnsherrn König Alfons I. von Neapel zu erbitten. Dieser gewährt ihm nicht nur eine Pension, er schenkt ihm außerdem größerer Ländereien in Süditalien.

    1464

    Skanderbeg steht nach dem Tode Pius´ II. am 15.August den osmanischen Einfällen wieder allein gegenüber. Skanderbeg besiegt den albanischen Renegaden Ballaban Badera, der von etlichen albanischen Kommandeuren, u. a. Moisi Arianit Golemi, einem Befehlshaber der Kavallerie, unterstützt wurde.
    Der Quartiermeister von Skanderbegs Armee, Vladan Giurica, der Muzaka of Angelina, ein anderer Neffe Skanderbegs, sowie 18 andere Adlige und Hauptmänner werden von Ballaban Badera gefangen genommen, sofort nach Istanbul geschickt und dort 15 Tage lang gefoltert. Skanderbeg’s Versuche seine Leute durch einen Gefangenaustausch auszulösen schlagen fehl.

    1465

    Balaban Pascha schlägt zurück.
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    1466


    Sultan Mehmed II. kehrt mit einem Heer von 150.000 Mann zurück, um Krujë erneut zu belagern, wie sein Vater 16 Jahre zuvor. Die Stadt wird von 4.400 Mann unter dem Kommando von Prinz Tanush Topia verteidigt.
    Nach einigen Monaten muss auch Mehmet II. erkenne, dass Krujë nicht eingenommen werden kann. Schmachvoll kehrt er nach Istanbul zurück, jedoch unter Zurücklassung einer Armee von 40,000 Mann unter dem Kommando von Ballaban Pasha, der die Belagerung fortsetzen und die Burg El-basan bauen soll.
    Durrës wird das nächste Ziel des Sultans, als starke Basis gegenüber der italienischen Küste.
    Auch die zweite Belagerung von Krujë konnte von Skanderbeg gesprengt werden. Ballaban Pasha fand den Tod durch eine Schusswaffe.
    Im Dezember besucht Skanderbeg Papst Paul II. in Rom.
    Skanderbeg Museum Krujë (Foto: 2007 © by timediver®)

    1467

    Skanderbeg sucht im Januar König Ferdinand in Neapel auf und bittet diesen vergeblich um Militärhilfe. Mehmed II. übernimmt im Juli persönlich den Oberbefehl und belagert Kruja zum dritten Mal. Nach siegreichem Kampf bei Buzurschek belagerte Mehmed II. wiederum Kruja.
    Diesmal wird eine noch größere Streitmacht aufgeboten. Während ein Kontingent die Stadt belagert, strömen weitere osmanische Armeen von Bosnien, Serbien, Mazedonien und Epirus mit dem Ziel herbei, das ganze Land einzuschliessen, um Skanderbegs Nachschubwege abzuschnüren und seine Bewegungen einzuschränken. Während des Kampfes erkrankt Skanderbeg in der von Venedig kontrollierten Stadt Lezhë an Malaria.
    Unter dem Befehl von of Leke Dukagjini werden die Osmanen bei Shkodër geschlagen.
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    1468

    Am 17. Januar stirbt Skanderbeg in Lezhë und wird in der Kathedrale St. Nikolas begraben.
    Seine Gebeine sollen später angeblich von den Osmanen geraubt worden sein. Mit dem Tod Georg Kastriotas, der während seines Lebens mehrmals prakmatisch Religion und Bekenntnis gewechselt hatte,erlischt der albanische Widerstand gegen die Osmanen. Skanderbegs 12jähriger Sohn Gjon ist zu jung, um die Nachfolge des Vaters anzutreten und siedelt deshalb mit seiner Mutter und vielen seiner Landsleute ins Königreich Sizilien über, wo sie sich in Kolonien in Apulien, Kampanien, Kalabrien, den Abruzzen und auf der Insel Sizilien niederlassen. Als Arberer gelingt es ihnen bis heute ihre Kultur, Sitten, Gebräuche und Sprachen zu bewahren.

    1478

    Die vierte Belagerung von Krujë verläuft für die Osmanen erfolgreich. Demoralisiert und geschwächt aufgrund Hunger und fehlender Unterstützung während der einjährigen Belagerunsgzeit kapituliert die Festung gegenüber Mehmed II., der versprochen hatte, der Garnison einen feien Abzug zu gewähren. Als die Albaner jedoch mit ihren Familien die Festung verlassen, brechen die Osmanen ihre Zusage, töten alle Männer und versklaven Frauen und Kinder. Skanderbegs Grab und die Kirche wurden geplündert und zerstört. Die Überreste Skanderbegs wurden als Talismane mitgenommen.

    1479

    Der albanische Widerstand sollte unter der Führung von Dukagjini, ohne große Siege noch kurz andauern. Den Osmanen gelingt nach einer 15monatigen Belagerung die Eroberung der von Vendig kontrollierten Stadt Shkodër, der letzten albanischen Festung.
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    1480

    Nachdem die Osmanen die Eroberung Albaniens abgeschlossen haben, brechen sie mit eine Invasionsflotte nach Apulien auf, wo sie die Stadt Otranto erobern können.

    1501

    Nachdem albanischer Widerstand sporadisch bis 1500 andauerte, räumen die Venezianer die Stadt Durrës. Die albanische Union Skanderbegs überlebte ihren Schöpfer nicht. Ohne ihn als Anführer spalteten sich die Kräfte und wurden zerieben Es folgte ein großer Exodus der Albaner nach Süditalien, besonders in das Königreich Neapel ebenso nach Sizilien, Griechenland, Rumänien und Ägypten. Die verbliebene albanische Bevölkerung trat zum großen Teil zum Islam über. Albanien sollte bis 1912 ein Teil des Osmanischen Reiches bleiben und damit nie wieder eine ernsthafte Herausforderung für die Hohe Pforte.

    1506

    Der albanischstämmige Humanist und katholische Priester Marin Barleti (1450-1513) schreibt in Venedig mit seiner "Historia de vita et gestis Scanderbegi Epirotarum principis" die erste Skanderbeg Biographie, die in Rom gedruckt wird. Das Buch wird innerhalb kurzer Zeit mehrmals in andere Sprachen, z. B. deutsch und portugiesisch übersetzt. Bis zum heutigen Tage wird das Werk, das als albanischer Kulturschatz in der Biblioteka Kombetare in Tirana aufbewahrt wird, als Grundlage für alle Studien über Skanderbeg angesehen.
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    16. Jahrhundert

    Pierre de Ronsard (1524 – 1585) widmet Skanderbeg ein Poem.

    1718

    Am 22. Juni wird die von Antonio Vivaldi komponiert Oper "Scanderbeg" in Florenz uraufgeführt.
    François Marie Arouet (1694-1778) , genannt Voltaire sinniert darüber,dass das Byzantinische Kaiserreich nicht untergegangen wäre, wenn es einen Anführer wie Skanderbeg besessen hätte.

    19. Jahrhundert

    Der amerikanische Schriftsteller Henry Wadsfworth Longfellow (1807-1882) schreibt ein Poem über Skanderbeg.
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    1944

    In einem dunklen Kapitel der Geschichte wird der Name Skanderbegs in Verruf gebracht.
    Auf Weisung Heinrichs Himmlers wird die "21. Waffen-Gebirgs-Division" der SS aufgestellt, für die der Name Skanderbeg als zusätzliche Bezeichnung missbraucht wird. Auch Skanderbegs Helm mit dem Gamsschädel muss als Ärmelabzeichen der Uniformen herhalten. Die Angehörigen der Einheit rekrutieren sich hauptsächlich aus dem Kosovo/Kosova, das dem vor Hitlers Gnaden geschaffenen "Großalbanien" angeschlossen worden war.
    Die NS-Rassenideologie versucht, die Albaner als „Arier“ im Kampf gegen die Jugo(=süd-)slawen, vornehmlich die Serben zu instrumentalisieren, wobei sie sich Jahrhunderte alte ethnische und auch konfessionelle Gegensätze zunutze macht. So zeichnet sich die auch als "Albanische Nr. 1" genannte Einheit weniger durch die Bekämpfung der kommunistischen Partisanen Titos aus, als durch Terrorakte gegen die Zivilbevölkerung des Kosovo/Kosova und Nordmazedoniens.
    Am 28. Juli wird das Dorf Veliko zerstört und seine 380 Einwohner, darunter 120 Kinder, ermordet. Die Kommandos der Division verschleppen aus ihrem Einsatzgebiet sämtliche Juden, denen sie habhaft werden konnten zur Deportation nach Bergen Belsen, vertreiben zigtausende von Serben und begehen weitere Kriegsverbrechen.

    timediver®'s Anmerkungen:

    Während die Kollaboration mit dem Nationalsozialismus und die damit verbundene Schaffung eines kurzzeitigen "Großalbaniens" seit der Zeit Enver Hoxhas von albanischer Seite her oftmals verschwiegen, relativiert, bzw. interpretiert wird, oder andere Aspekte in den Vordergrund (Rescue in Albania) gerückt werden, dient sie serbischer Propaganda zum Herstellen einer"historischen Kontinuität" zu den Ereignissen im Zusammenhang mit dem Konflikt um Kosovo-Metohija/Kosova.
    Gleiches gilt auch für die im Herbst 1942 gegründete albanische "Balli Kombëtar (Nationale Front)". So wird die "BK" zum Beispiel einerseits im " Länderinformationsblatt des United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) ", das sich einer 1989er Ausgabe der Berner Zeitung als Quelle bedient, im Kreise anderer Parteien kurz zwar als großalbanische, jedoch antikommunistische Widerstandsgruppe gegen Faschismus und Nationalsozialismus vorgestellt. Andererseits wird sie in " Wikipedia - The Free Encyclopedia", mit Berufung auf jugoslawische Quellen, als Kollaborateurin der Achsenmächste präsentiert.
    Während die französische AusgabeL’encyclopédie libre", einen kleinen Arikel über die "Partia Balli Kombëtar Shqiptar "vorweisen kann, wird diese in andersprachigen Wikipedia-Versionen, wie der italienischen " L’enciclopedia libera " zur "Elezioni legislative in Albania 2001" oder in "Die Freie Enzyklopädie "im Artikel zur albanischen Geschichte nur kurz erwähnt. Die albanische " Enciklopedia e Lirë " bietet indessen überhaupt keinen eigenständigen Artikel über die "Balli Kombëtar". (Stand: 06.05.2007)
    Nach oben...

    1953


    Der Regisseur Sergei Jutkewitsch stellt seinen 120minütigen Film "Velikiy voin Albanii Skanderbeg" mit Akahi Khorawa, Besa Imami, Adivie Alibali in den Hauptrollen als sowjetisch/albanische Coproduktion fertig.

    Der pathetische Film wird heute in einer auf 92 Minuten gekürzten Version von der Firma Icestorm vertrieben.


    2002

    Der albanischstämmigen Bevölkerung Italiens (Arbëreshë) gehören etwa 102.000 Menschen an. Ihre Kirche mit orthodoxem Ritus (Eparchia di Piana degli Albanesi ) ist mit Rom uniert, ihren Priestern ist nach einem Dekret Papst Pauls VI. die Heirat erlaubt.













    Nach oben...
    2007


    Von der Grabeskirche Skanderbegs sind heute nur noch wenige Mauerreste zu sehen.

    Die Originale des Helmes(mit Gamsschädel) und des Schwertes von Skanderbeg
    befinden sich im Kunsthistorischen Museum in Wien.

    2008


    Der Schausteller und Hochstapler Otto Witte regierte im Februar 1913 angeblich als König Otto I. fünf Tage das Land. Eine balkanische Köpenickiade, die 2008 mit dem Goldenen Lorbeer des vom Autorenkreis historischer Roman - Quo Vadis - verliehenen "Sir Walter Scott Preis" ausgezeichnet wurde.

    timediver's Roman-Lesetipp




    Skanderbeg ist der Nationalheld aller Albaner, unabhängig von deren Konfession.

    Seine Fahne mit dem Doppeladler auf roten Grund weht als eine der ältesten Nationalflaggen Europas noch heute.

  4. #74
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Hier geht es mehr um den Ursprung, nur weil er von Serben erzogen wurde, macht es lange noch nicht ein Serben aus ihm. Das Königsmietglied Karadjordje soll selbst albanische Vorfahren gehabt haben, das Behauptet zumindest ein Nachfahre einer anderen serbischen Königsfamilie.

    Also, wenn du alle Wikipedia-Seiten durchzappst, steht überall (sind ca. 18), er ist Serbe, bis auf der albanischen.

    z.b paar deutsche Quellen:


    • Richard Peters: Geschichte der Türken, (Kohlhammer GmbH) Stuttgart 1966
    • Dieter Hägermann und Manfred Leier (Herausgeber): Wie es war wie es ist, Gütersloh/München 2004 (Buchnr. 004856)
    • Joseph von Hammer-Purgstall: Geschichte des Osmanischen Reiches (4 Bände), Pest 1822




    Zu Skenderbeg...da haben wir jetzt ne Pat Situation, wer hat die bessere Quelle...

  5. #75

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    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    Nehmen wir mal an, Milos Obilic war auch Albaner, warum kämpfe er für die Serben ? Was bringt euch jetzt ein Milos Obilic, der für die Serben kämpfte aber angeblich Albaner war ? Skenderbeg ist für uns auch nur iergendein Kurac, der halb Serbe war...
    meinst du der papst hat skanderbej athleti christi bezeichnet, weil er halb-serbe war...
    die kämpften als christen gegen besatzer...
    du kannst die heutige zeit nicht mit der damaligen vergleichen.
    man hat im namen seiner religion getötet, nicht im namen der nation.

  6. #76
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Jetzt wird es lächerlich, hör doch auf, die Albaner haben unter Scanderbeg den heftigsten widerstand geleistet, später lockte man uns mit hohen Führungspositionen.

    ja toll Skenderbeg und seine paar Männer haben sich wiedersetzt was kamm dannach ? muss ich dir wohl nicht erläutern....

    die christlichen Albaner können die ganze Situation ganz anders betrachten, die haben stand gehalten...

    also seid ihr alle käuflich???

  7. #77
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    meinst du der papst hat skanderbej athleti christi bezeichnet, weil er halb-serbe war...
    die kämpften als christen gegen besatzer...
    du kannst die heutige zeit nicht mit der damaligen vergleichen.
    man hat im namen seiner religion getötet, nicht im namen der nation.

    wie gesagt, lies meine letzen Posts hier, mehr hab ich nicht zu sagen.

  8. #78
    Avatar von AulOn

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    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    Also, wenn du alle Wikipedia-Seiten durchzappst, steht überall (sind ca. 18), er ist Serbe, bis auf der albanischen.

    z.b paar deutsche Quellen:


    • Richard Peters: Geschichte der Türken, (Kohlhammer GmbH) Stuttgart 1966
    • Dieter Hägermann und Manfred Leier (Herausgeber): Wie es war wie es ist, Gütersloh/München 2004 (Buchnr. 004856)
    • Joseph von Hammer-Purgstall: Geschichte des Osmanischen Reiches (4 Bände), Pest 1822




    Zu Skenderbeg...da haben wir jetzt ne Pat Situation, wer hat die bessere Quelle...
    Wer auf Wikipedia baut, baut auf Sand! Da steht jede Woche was anderes, weil die Nationalisten sich streiten. Die anderen Quellen sagen nicht viel aus, da bräuchte ich einsicht in die Bücher.

  9. #79
    Avatar von AulOn

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    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    ja toll Skenderbeg und seine paar Männer haben sich wiedersetzt was kamm dannach ? muss ich dir wohl nicht erläutern....

    die christlichen Albaner können die ganze Situation ganz anders betrachten, die haben stand gehalten...

    also seid ihr alle käuflich???
    Er hat alle seine Schlachten damals gegen eine Weltmacht gewonnen! Was danach kam? Die Osmanen machten sich den stärksten Feind zum Partner.

  10. #80
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Wer auf Wikipedia baut, baut auf Sand! Da steht jede Woche was anderes, weil die Nationalisten sich streiten. Die anderen Quellen sagen nicht viel aus, da bräuchte ich einsicht in die Bücher.

    17 zu 1, selbst auf der polnischen, ungarischen, norwegischen, lettischen Seite steht, er ist Serbe....etc etc

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