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Lord Byron über Albanien 1809

Erstellt von Albanesi, 23.10.2004, 11:38 Uhr · 9 Antworten · 1.057 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    14.07.2004
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    Lord Byron über Albanien 1809

    1788 George Gordon Byron wird am 22. Januar im London geboren. Seine Eltern sind John Byron (1756 - 91) und Catherine Gordon Byron (1765 - 1811)
    1789 Umzug mit Catherine nach Aberdeen.
    1791 August: John Byron stirbt
    1794 - 98 Byron ist Schüler an der Aberdeen Grammar School.
    1798 Als Byrons Großonkel stirbt wird er zum sechsten Lord Byron. Im selben Jahr verlässt er Schottland und geht nach Nottinghamshire.
    1799 - 1801 Schüler an Dr. Glennie's School in Dulwich.
    1801 - 5 Schüler bei Harrow.
    1803 Byron verliebt sich im Sommer in Mary Chaworth. (ja der Sommer...)
    1805 Byron beginnt seine Studien im Trinity College, Cambridge. Er schließt Freundschaft mit John Cam Hobhouse und John Edleston. (1808 erreicht er den Abschluss MA)
    1809 Im House of Lords.
    1809 - 11 Gemeinsam mit Hobhouse unternimmt Byron etliche Reisen: Portugal, Spanien, Gibraltar, Malta (hier hat er eine kurze aber intensive Affäre mit Constance Spencer Smith), Griechenland, Albanien und Türkei. Hobhouse kehrt bereits 1810 nach England zurück.
    1811 August: Tod von Byrons Mutter Catherine Gordon Byron.
    November: Byron wird Thomas Moore vorgestellt.

    1812 September: Byron beginnt seine Arbeit an "The Giaour" (1813 erstmals veröffentlicht).
    Oktober: Verlobung mit Annabella Milbanke gelöst (vermutlich war Lady Melbourne dafür verantwortlich...)

    Dezember: Byron beginnt eine Affäre mit Lady Oxford.

    1813 Ab dem Sommer pflegt Byron eine sexuelle Beziehung zu seiner Halbschwester Augusta Leigh.
    1814 April: Geburt von Elizabeth Medora Leigh (vermutlich Byrons Tochter).
    1815 Januar: Byron heiratet Annabella Milbanke.
    Mai: Byron wird Mitglied des Management Sub-Committee des Dury Lane Theaters.

    Dezember: Geburt von Byrons Tochter Augusta Ada.

    1816 Januar: Byrons Frau verlässt London mit der gemeinsamen Tochter. Er sieht die Beiden nie wieder (Scheidung im April).
    Mai: Reise durch die Schweiz und Deutschland.

    Juni: Byron lässt sich in der Villa Diodati beim Fluß Geneva nieder. Percy Bysshe Shelley, Mary Godwin und Claire Clairmont wohnen direkt nebenan.

    Oktober/November: Reise durch Nord-Italien (Venedig-Besuch).

    November: Affäre mit Marianna Segati (bis März 1818).

    1817 Januar: Geburt von Byrons Tochter Allegra - dieses Mal ist Claire Clairmont die Mutter ;o)
    August: Affäre mit Margarita Cogni.

    1818 Shelley besucht Byron in Venedig.
    1819 April: Byron verliebt sich in Teresa Guiccioli.
    Juni - September: Byron reist mit Teresa und ihrem Mann nach Ravenna und Bologna.

    Dezember: Byron lässt sich in Ravenna nieder.

    1820 Juli: Teresa trennt sich von ihrem Mann.
    1821 August: Shelley besucht Byron in Ravenna.
    1822 März: Byron, Shelley, Trelawny und andere sind in einen Streit mit Sergeant-Major Masi (Masi wird verwundet und Byrons Diener Tita Falcieri wird unter Arrest gestellt und bestraft).
    April: Tod von Allegra.

    Juli: Shelley und Edward Williams ertrinken.

    1823 Juli: Reise nach Griechenland und dortiger Aufenthalt.
    Dezember: Loukas Khalandritsanos wird Byrons Edelknabe und Objekt seiner unerwiderten Liebe.

    1824 April: Byron bekommt Fieber an dessen Folgen er (in Verbindung mit dem medizinischen Aderlass) er am 19. stirbt
    Juli: Beisetzung in Hucknall Torkard.





    Lord Byron über Albanien!
    Die Überaschung des 21-Jährigen Engländers über Albanien, die Briefe und seine Intimen Aufzeichnungen über seine Bewunderung für Ali Pashe Tepelena und wie und wieso er nach Albanien kam, seine Abenteuer und Überraschungen die er mit den Albanern erlebte.


    Der Dame Katarina Gordon Bayron
    Preveze, 12 November 1809

    Meine Geliebte Mutter, seit einiger Zeit befinde ich mich in der Türkei(Osmanisches Reich): diese Stadt befindet sich an der Küste doch ich weit in das Fürstentum Albanien gereist um den Pascha zu besuchen……… Sein Name ist Ali und man hält ihn für einen Mann mit Aussergewöhnlichen Fähigkeiten. Er ist der Herrscher über das ganze alte Illyrien, von Epir und einigen Teilen Makedoniens. Sein Sohn, Veli Pasha, Regiert Morea(Peloponnes) und hat großen Einfluss auf Ägypten. Mit einem Wort er ist einer der Mächtigsten des Osmanischen Reiches.

    Als ich in Janinna ankam, seiner Hauptstadt, nach einer dreitägigen Reise durch die Berge, zu einem Malerisch schönen Ort, erfuhr ich das Ali Pasha mit seiner Armee in Illyrien war, wo er Ibrahim Pasha in der Burg von Berat belagerte. Man hatte ihm gesagt das ein Engländer aus hohem Hause in seinem Fürstentumverweilte, hatte er seinem Komandanten in Janina befohlen mich zu empfangen und mit allem Guten gratis zu bedienen. Man erlaubte mir nur den Bediensteten Trinkgeld zu geben, sonst hat man mir nicht erlaubt etwas zu Zahlen. Auf den Pferden des Vezirs sitzend, ging ich Spazieren und sah seine Schlösser und die seiner Enkel, es sind Großartiege Schlösser und Villen…. Danach ging über Berge und mitten durch Zica, ein Ort mit einem Orthdoxen Kloster, wo ich übernachtete, der schönste Ort den ich je gesehen habe( außer Cintra in Portugal). Am Neunten Tag kam ich in Tepelena an. …….

    Ich werde nie den Wunderbaren Anblick, beim Eingang in Tepela, vergessen als die Sonne unterging. ……… DIE ALBANER MIT IHREN TRACHTEN;(MIT DIE SCHÖNSTEN AUF DER WELT)………..
    Am nächsten Tag brachten sie mich zu Ali Pasha, Ich war in voller Stabsuniform gekleidet, mit einem großen Schwert u.va. Der Vezir empfang mich in einem großen Marmorsaal, eine Brunnen qulillte das Wasser inmitten des Raumes, das Zimmer war rundum mit roten Sitzkissen bedeckt. Er empfang mich im stehen, als Zeichen seiner Hochachtung für mich und nahm mich zu seiner Rechten Seite, Ich habe einen Griechischen übersetzer zu Verständigung, doch der Arzt von Ali, Femlario, der Latein kann, dient mir zu diesem Zweck. ………..Er sagte das solange ich in Albanien verweile er ich Ihn als seinen Vater ansehen kann und er mich als Sohn. mich seinen Sohn.

    Und in wirklichkeit behandelte er mich wie ein Baby………………………..

    Sein Alter ist 60 Jahre, sehr Lebhaft und nicht sehr groß, doch er hat ein schönes Gesicht, blaue Augen und einen weißen Bart, sehr Gastfreundlich und läuft mit einem Umhang durch die Gegend……….Er ist sehr Tapfer und so ein guter General das sie ihn den Mohamedanischen Bonaparte nennen. Napoleon wollte ihn zweimal zum König von Epir machen doch ihm gefällt es mehr mit den Engländern zu bleiben und er hasst Franzosen, wie er mir selbst sagte. Sie schätzen Ihn so sehr das sowohl Franzosen als auch Engländern ihn auf ihre Seite ziehen wollen, da die Albaner die BESTEN KÄMPFER des Sultans sind und weil Ali nur zum Schein von der Pforte abhängig ist. Napoleon schickte ihm eine Tabakdose mit seinem Bild drauf, er sagte das die Dose schön war, doch sein Fratze hätte er ihm nicht schicken brauchen da ihm die Sehnsucht nicht so sehr quälte nicht für das Bild und auch nicht für das Original.

    Er rief einen Albanischen Soldaten damit er mich begleitete und er sagte ihm das er mich um jeden Preis verteidigen solle, Er hieß Vasil und wie alle Albaner war er Tapfer, volkommen Ehrenhaft und Treu. Doch sie sind schrecklich, doch niemals Treulos. VIELLEICHT SIND SIE VON IHREN MERKMALEN DIE SCHÖNSTE RASSE DER WELT UND IHRE FRAUEN sind DURCHWEG HÜBSCH. …………………………………………

    Während meiner Reisen habe ich gelernt wie ein Philosoph zu denken. Ich mag die Albaner sehr, es sind nicht alle Moslems, einige Stämme sind Christlich. Doch die Religion ändert nicht Ihr Verhalten und Ihre Gebräuche. Sie bilden die besten Truppen der Osmanischen Armee. Ich übernachtete drei Nächte in einer Baracke und ich habe noch nie Soldaten gesehen die so Vorurteilslos mit der Religion umgehehen wie die Albaner, da ich auch schon in den Garnisonen von Gibraltar und Malta war und viele Spanische, Französische, Sizilianische und Englische Soldaten gesehen habe.

    Es ist kaum eine Woche her das mich ein Albanischer Dorfältester(Jedes Dorf hat seine Dorfältesten), nachdem er uns aus den Flammen des Türkischen Schiffes rettete, uns ernährte und in seinem Haus unterbrachte, mich und die die mich begleiteten……………………….. Auf keinen Fall wollte er meine Entlohnung dafür annehmen, er bat mich nur um eine Schrift das er mich gut empfangen hatte und als ich Ihn bat einige Geldstücke anzunehmen, antwortete er: „Ich will das du mich magst und nicht bezahlst“ Das waren seine Worte. Es ist wunderlich wie wenig das Geld in diesem Land zählt. Als ich in Janina war ließen sie mich nichts bezahlen. Auch wenn ich immer 16 Pferde hatte und 6-7 Begleiter.
    Als ich auf Malta war gab mir der Gouvernator ein Haus auf Miete und nur einen Diener.

    In seinen Aufzeichnungen bei „Child Harrold“ erwähnt er unter anderem seine Freundschaft mit Dervish Tahiri, den Albaner der ihm Treu blieb bis sie sich trennten.

    Es gibt kein anderes Volk, dessen Nachbarn es so sehr fürchten oder hassen wie das Volk der Albaner. Die Greichen halte sie nicht für Christen die Türken nicht für Moslems. Und in Wirklichkeit sind sie eine Mischung von beidem, oder besser sie sind nicht das eine und nicht das andere. Sie Jagen gern-alle sind sie bewaffnet. So viel ich mit meinen Augen gesehen habe kann ich nicht nur gut über sie reden. Ich hatte zu meinen Diensten zwei paar Augen, einen Christen und einen Moslem, in Istanbul und in vielen anderen Gegenden der Türkei die ich aufsuchte und selten kann mann solche in Gefahr treue Menschen und die unermüdlich in Ihren Diensten sind finden. Der Christ hieß Vasil, der Moslem Dervish Tahiri, er konnte sehr schön die Tänze seines Landes tanzen, von denen man sagt, das sie überbleibsel der alten Pirika sind. Wie es sei, ist das ein Männerreigen und verlangt enorme Körperliche Fähigkeiten, es ist unterscheidet sich völlig vom Stupiden Grichischen Romeikja, mit den blödsinnigen Wendungen und Drehungen der Griechen.


    Wild sind Albaniens Söhne,
    doch entbehrt nicht jede Tugend das Rauh Geschlecht
    Wer dauert aus wie Sie im Kriegsgefecht?
    Wann hats dem Feind den Rücken je gekehrt?
    Fest wie Ihre Burgen stehen sie in der ungewissen Zeit der Not.
    Ihre Zorn ist tödlich, ihre Freundschaft echt
    Wenn sie für Ehr und Treu,
    gehen in den Tod
    Auf ihres Herrn Gebot.

    Panorama, 15.04.2004

  2. #2
    Avatar von lupo-de-mare

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    Toller Thread, wer sich für Geschichte interessiert.

    Lord Byron war ebenso für Griechenland eine der wichigsten Personen.

  3. #3

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Toller Thread, wer sich für Geschichte interessiert.

    Lord Byron war ebenso für Griechenland eine der wichigsten Personen.

    Ich weiss , er war ja in den griechischen Befreiungskampf gegen die osmanischen Unterdrücker und muslimischen albaner!

    Aber auf griechischer Seite kämpften die albanischen Christen gegen die Muslime so treu waren sie gegenüber ihren Glaubensgenossen , obwohl sie eigentlich besser sie als Albaner zusammengetan häten und selber zusammen selber gegen ihre griecischen und osmanischen Unterdrücker gekämpft hätten.

    So hätten die Griechen keinen Staat gehabt , weil ja nur orthodoxe albaner gekämpft hatten und für die griechische Feiglingen ihr Kopf hingehalten hatten.

    Und jetzt behaupten diese das diese Griechen wären , was für eine Schande!

    Das ist das schlimme die verschiedenen Glauben in den albaner das hat uns geschadet und schwach gemacht.

    aber trotzdem wird der katholische , orthodoxe und islamische Gemeinden gegenseitig toleriert und gleichbehandelt in albanien.

    Das sollte ein Beispiel sein , nicht so wie bei den anderen wie . z.B in den Ländern und völker der Serben , Türken wie wildgewordene , primitive affen als Herrschervolk ansehen wie in Mittelalter und meinen die könnten alles andere als sie ausrotten und deren religiöse Gebäude zerstören.

  4. #4
    Avatar von lupo-de-mare

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    Die Albaner waren damals in den Janit Scharen eine der besten Kämpfer ebenso.

    Albaner kämpften auf beiden Seiten.

  5. #5

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    Albaner kämpften in allen Schauplätzen des Osmanischen Reiches!

    Sogar in den europäischen!

    Konstantin Arianiti z.B aus den albaischen Füstentum stammend die ja nach Itlalien ausgewandert ist war als als Diplomat und Feldheer Kaiser Maximilian von Habsburg.

    Oder die Arbereshen in Süditalien , Süditalien war ja langezeit spanisch und da sie ja die militärischen Fähigkeiten der Albaner kannten , kämpften diese in allen spanischen Schauplätzen wie z.B in Flandern.

    auch im Schlacht von Amselfeld 1389 wo ja Vuk Brankovic sich wie ein Judas gegenübergestellt, durch dessen Verrat und Feigheit zu den türken herüberlief.

    Wo dann andere bosnische , aromunische , bulgarische und besonders albanische Kräfte Gjergj Balsha , Dhimiter Jonima, Todor Muzaka und von dem Albaner Milosh Kopiliqi der ja den Sultan niedermetzelte und aus Rache hingerichtet wurde.

    Die Serben sollten sich schämen zu behaupten das diese Schlacht sie allein beanspruchen , obwohl sie wie Feiglinge sich verdrückt haben.

  6. #6
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Albaner kämpften in allen Schauplätzen des Osmanischen Reiches!

    Sogar in den europäischen!
    Die Serben sollten sich schämen zu behaupten das diese Schlacht sie allein beanspruchen , obwohl sie wie Feiglinge sich verdrückt haben.
    Mit all diesen Rassisten kann es nie einen Fortschritt geben.

    Jeder sollte kapieren, das nur mit Integration ein Volk weiter kommen kann.

  7. #7

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    Natürlich sind viele weitergekommen !
    Z.B Al Pacino , Robert de Niro , Danny de Vito alles arbereshe (italoalbaner) !

    Die Hollywoodstar geworden sind.


    Und einige ndere wie James belushi!

  8. #8

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    Lord Byron in albanischer Tracht



    Lord Byron mit Albaner in Griechenland!

  9. #9

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    9.182
    Janitschare stammten aus allen besetzen Ländern. Vor allem aber aus den Chrisltichen. Unter diesen gab es 3 Länder die besonders betroffen waren: Serbien, Gichenland und Ungarn.

  10. #10
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi


    Lord Byron in albanischer Tracht



    Lord Byron mit Albaner in Griechenland!
    Lord Byron war der Motor, des "Nation Building! vor 140 Jahren.

    Besonders in Griechenland ist er gut bekannt.

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