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Luftangriffe auf Dresden 1945 - Eure Meinung

Erstellt von Esseker, 10.12.2012, 20:32 Uhr · 160 Antworten · 6.257 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von Allissa

    Registriert seit
    07.08.2009
    Beiträge
    44.232
    Zitat Zitat von Grahic Beitrag anzeigen
    Es ist immer einen Versuch wert gell??
    nö.....

  2. #132
    Grahic
    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    nö.....
    Hahaha Balkansturschädel

  3. #133

    Registriert seit
    03.04.2012
    Beiträge
    2.165
    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    nö.....
    Man kann auch mal über seinen Schatten springen!

  4. #134
    Avatar von Altrumas

    Registriert seit
    15.10.2012
    Beiträge
    125
    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    ...mag schön und gut sein, trotzdem nicht angebracht wenn man auf die zivilen opfer eine "scheiss drauf" antwort gibt....zeigt nur welche fratze dahinter steckt....
    Ja genau. Es wäre ein leichtes dutzende Gegenbeispiele aufzuzählen in denen sogar quantitativ viel mehr auf zivile Opfer "geschissen" wurde. Siehe Stalingrad. Mit solch einer Gegenbuchhaltung wäre allerdings überhaupt nichts geklärt.

    Verabschiedet euch vom Mythos des "sauberen Krieges". Im Krieg sterben zivile Opfer. Diese Behauptung ist weder zynisch noch herzlos sondern erkennt nur die Geschichte an.

    Und dennoch ist es ein Unterschied ob zivile Opfer aus ideologischen Gründen sterben ("Untermenschen", "Lebensraum im Osten", "Endlösung der Judenfrage") oder um einen bestialischen Vernichtungskrieg und Völkermord ein für alle mal zu beenden. Bedauerlich für die tatsächlich unschuldigen Opfer - im Gesamtzusammenhang der Ereignisse von 1939-1945 ist es dennoch absurd zu versuchen die Deutschen als die eigentlichen Opfer des 2. Weltkriegs zu etablieren.

  5. #135
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
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    Beiträge
    12.382
    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Verabschiedet euch vom Mythos des "sauberen Krieges". Im Krieg sterben zivile Opfer. Diese Behauptung ist weder zynisch noch herzlos sondern erkennt nur die Geschichte an.
    Darum geht es doch gar nicht. Ich war schon immer der Meinung (wenn es um Dresden geht), dass dies eine Art "Demonstration ihrer Macht" gegenüber den Sowjets dienen sollte. Dresden war schon beschlossene Sache, bzw. die Abmachung wurde getroffen, dass es unter der russischen Okkupation-Zone bleiben soll - die Interessensphären wurde schon auf Jalta getroffen. Man "munkelt", dass Stalin ausser sich war, dass man Dresden vor seiner Nase so in Schutt und Asche zerbombt hat, bzw. vor allem ohne das es eine Abmachung getroffen oder ein Grund dargelegt wurde. Dresden war doch ca. 100 km von der ersten Frontlinie entfernt, die Russen waren relativ nahe an der Stadt. Selbst die Stadt an sich, hat nicht unbedingt eine Art grossen Widerstand geleistet, auch ohne die Luftangriffe. Selbst die Russen wo vor Dresden halt gemacht haben, haben nicht die Intensivität des Bombardements angewendet, um einen Sieg so rasch als möglich zu verwirklichen. Hätte man das bsp. 1944 durchgeführt, könnte man es "theoretisch" als gerechtfertigtes militärisches Ziel durchgehen lassen, aber nicht 1945. Die meisten Luftabwehr-Systeme wurden sowieso nach Norden gebracht.

  6. #136
    Avatar von Ibrišimović

    Registriert seit
    30.11.2005
    Beiträge
    3.564
    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Bevor man hier den Dresdner Opfer-Mythos beschwört sollte man sich mit den Fakten jenseits von Guido Knopp auseinandersetzten.
    Und ständig wird hier versucht diese Diskussion in die moralische Ebene zu katapultieren. Hier werden moralische Impulse aus dem historischen Kontext herauspräpariert, der Gesamtzusammenhang des 2. Weltkriegs, des NS-Staatsterrorismus und die dazugehörige Barbarei werden im Zusammenhang mit dem allierten Vorgehen gegen Dresden unter den Gesichtspunkt des "Kindermords" subsumiert, ausgeblendet und relativiert.

    Die Stadt Dresden selbst hatte eine Historikerkommission eingesetzt welche sich genauestens mit Opferzahlen etc. auseinandergesetzt hat. Den Bericht gibt es hier: http://www.dresden.de/media/pdf/pres...kommission.pdf

    Was bringt es euch Dresden als Kriegsverbrechen anzuprangern? Nur um behaupten zu können "Die anderen waren auch nicht besser!", "Nun sind wir quitt!" oder "Wir waren auch Opfer!". Die Stadt Dresden war ein Teil der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik, ein wichtiger Rüstungsstandort sowie Verkehrsknotenpunkt hinter der Ostfront und somit ein legitimes militärisches Ziel.
    Was bringt es euch deutsche Opfer zu verleugnen bzw. euch die Verbrechen schönzureden, gar zu rechtfertigen? Sind die unschuldigen Opfer der Nazis "toter" als die der Allierten? Wenn du eine verkohlte Jungen Leichen findest, schaust du dann nach und sagst "Gott sei Dank, er ist nicht beschnitten, es ist nur ein toter deutscher Junge, zum Glück kein Jude."

    Linkes Pack rechtfertigt tote Kinder und Frauen mit der bloßen Zugehörigkeit zum deutschen Volk und das ist NS-Ideologie vom allerfeinsten!

  7. #137
    Theodisk
    Ok Grahic, du hast gewonnen!

  8. #138
    Avatar von Lance Strongo

    Registriert seit
    16.07.2009
    Beiträge
    5.424
    Sinnlose Barberei der Allierten um den Volkswillen zu brechen.
    Und natürliche Antwort auf Hitlers Bombenterror über London.

  9. #139
    Avatar von Altrumas

    Registriert seit
    15.10.2012
    Beiträge
    125
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Darum geht es doch gar nicht. Ich war schon immer der Meinung (wenn es um Dresden geht), dass dies eine Art "Demonstration ihrer Macht" gegenüber den Sowjets dienen sollte. Dresden war schon beschlossene Sache, bzw. die Abmachung wurde getroffen, dass es unter der russischen Okkupation-Zone bleiben soll - die Interessensphären wurde schon auf Jalta getroffen. Man "munkelt", dass Stalin ausser sich war, dass man Dresden vor seiner Nase so in Schutt und Asche zerbombt hat, bzw. vor allem ohne das es eine Abmachung getroffen oder ein Grund dargelegt wurde. Dresden war doch ca. 100 km von der ersten Frontlinie entfernt, die Russen waren relativ nahe an der Stadt. Selbst die Stadt an sich, hat nicht unbedingt eine Art grossen Widerstand geleistet, auch ohne die Luftangriffe. Selbst die Russen wo vor Dresden halt gemacht haben, haben nicht die Intensivität des Bombardements angewendet, um einen Sieg so rasch als möglich zu verwirklichen. Hätte man das bsp. 1944 durchgeführt, könnte man es "theoretisch" als gerechtfertigtes militärisches Ziel durchgehen lassen, aber nicht 1945. Die meisten Luftabwehr-Systeme wurden sowieso nach Norden gebracht.
    Die Bombardierung von Städten war die Ursache dafür dass die Allierten diesen Krieg letztlich gewannen. Die Besonderheit bei Dresden bestand darin, dass hier vorher kaum angegriffen wurde und die Bevölkerung keine Erfahrung mit Luftangriffen hatte. Dies ist unter anderem auch ein Grund für nicht immer böswillige Ereignisse die später immer wieder instrumentalisiert wurden. Die Stadt Dresden war in der Tat ein wichtiges Zentrum der Verwaltung, des Transport- und Kommunikationswesen, neben Berlin und Leipzig die größte deutsche Stadt unmittelbar im Rücken der Ostfront, besass eigene militärische Anlagen, Kasernen und natürlich auch Truppen. Die Produktionsbetriebe waren zum Grossteil in die Struktur der Rüstungsindustrie integriert.

    Entgegen späterer Behauptungen wurde Dresden sehr wohl von Flak und Scheinwerfern geschützt, wenngleich sich die wirklich bedrohlichen Flak-Konzentrationen um Ruhland und Brüx befanden, nachdem ein Teil der Flak in den Westen abgezogen worden war.
    Die Allierten hatten schon ihre schmerzliche Erfahrung mit der deutschen Flugabwehr gemacht und ein Bombenkrieg war für Sie immer eine verlustreiche Sache.

    Deine Ausführungen diesbezüglich einer "Demonstration der Macht" gegenüber den Sowjets teile ich nicht. Es war eher so dass die Sowjetunion später im Kontext des Kalten Krieges eine Diffamierungskampagne gegen die ehem. westlichen Verbündeten startete.

    Auch die deutschtümmelnde DDR mischte bei dieser Kampagne fröhlich mit, Zitat von Otto Grothewohl: "Dieses unsinnige Verbrechen diente ebenso wie die Zerstörung von Brücken, Talsperren und anderen lebenswichtigen Einrichtungen durch die SS dem Zweck, eine Trümmerzone zu schaffen, die den siegreichen Sowjetarmeen das weitere Vordringen unmöglich machen sollte".

    Dresden war Bestandteil des 2. Weltkriegs - genauso "gut" und schlecht - wie in anderen Städten auch.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Oh_Mann Beitrag anzeigen
    Was bringt es euch deutsche Opfer zu verleugnen bzw. euch die Verbrechen schönzureden, gar zu rechtfertigen? Sind die unschuldigen Opfer der Nazis "toter" als die der Allierten? Wenn du eine verkohlte Jungen Leichen findest, schaust du dann nach und sagst "Gott sei Dank, er ist nicht beschnitten, es ist nur ein toter deutscher Junge, zum Glück kein Jude."

    Linkes Pack rechtfertigt tote Kinder und Frauen mit der bloßen Zugehörigkeit zum deutschen Volk und das ist NS-Ideologie vom allerfeinsten!
    Jaja, die Deutschen sind genauso unschuldig wie ihre Opfer, gehörten einem unterlegenen Volk an, wurden von den bösen Nazi´s (die vom Mond kamen) manipuliert und waren gutgläubig und so naiv dass sie bis zum Schluss für Ihr Vaterland kämpften.
    Dass die ach so unschuldigen Deutschen gestorben sind, weil sie Deutsche sind ist die wohl dreisteste aller Wahnvorstellungen.

  10. #140
    Esseker
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Warum habe ich das seltsame Gefühl, dass Esseker und Oh_Mann eigentlich ein und die selbe Person sind? "Check my doubles" und komischerweise tauchte Oh_Mann direkt nach Essekers temporärer Sperrung auf, sogar kurzzeitig mit dem selben Avatar wie Esseker jetzt hat. Schizophrenie muss echt übel sein.


    Ja ne, Oh_Mann ist meine rechte Seite, die ich hier auslebe, aber ja, fands auch komisch, wo er mein Ava und meinen Benutzertitel hatte bei meiner Sperrung. Btw. war Oh_Mann schon vor meiner Sperrung wieder da wo es u.a. auch Diskussionen gab (Stichwort: "Holocaust")

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