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Luftangriffe auf Dresden 1945 - Eure Meinung

Erstellt von Esseker, 10.12.2012, 20:32 Uhr · 160 Antworten · 6.236 Aufrufe

  1. #141
    Theodisk
    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen


    Ja ne, Oh_Mann ist meine rechte Seite, die ich hier auslebe, aber ja, fands auch komisch, wo er mein Ava und meinen Benutzertitel hatte bei meiner Sperrung. Btw. war Oh_Mann schon vor meiner Sperrung wieder da wo es u.a. auch Diskussionen gab (Stichwort: "Holocaust")
    Die rechte Rechte Seite oder die linke Rechte Seite?

  2. #142
    Esseker
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Die rechte Rechte Seite oder die linke Rechte Seite?
    findest du mich rechts?

  3. #143

    Registriert seit
    20.09.2012
    Beiträge
    470
    Yeay
    Wie gut, dass ich Flugangst HABE Außerdem setze ich mich nicht rein, Alissa schubst mich aus dem Flieger! Hahahahaha Man soll sein Glück nicht herausfordern

    Zitat Zitat von Grahic Beitrag anzeigen
    Meine Frau im Heli



    ALLISSA, AYLINA, BABSI, SNEKI und moonchild duerfen mitfliegen naechstes Jahr
    Pozdrav iz SARAJEVO


    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von moonchild Beitrag anzeigen
    Und ich halte sie fest
    Wusst ich´s doch, sie will mich umbringen hahahaha Da sie mir vom Gewicht her bestimmt haushoch überlegen ist, schubst sie mich einfach raus wie ein Sumoringer ein anorexisches Model..hahahahahahaha

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von moonchild Beitrag anzeigen
    Die zwei müssen einfach mal zusammen einen Kaffee trinken oder so. Die wissen das noch nicht, aber sie wären sicher die besten Freundinnen!

    Das glaube ich kaum! Aber da ich intelligent und offen und nicht nachtragend bin, würde ich mir das antun, es ist nur so: Menschen wie Alissa können´s nicht gut sein lassen, die giften rum bis sie sterben, denen würd ein Zacken aus der nicht vorhandenen Krone fallen. Drama, baby, Drama! Das Drama muss lebbbben!!! Hahahaha...amüsant.

    Grahic danke für die schönen Fotos!

  4. #144
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.293
    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Ja genau. Es wäre ein leichtes dutzende Gegenbeispiele aufzuzählen in denen sogar quantitativ viel mehr auf zivile Opfer "geschissen" wurde. Siehe Stalingrad. Mit solch einer Gegenbuchhaltung wäre allerdings überhaupt nichts geklärt.

    Verabschiedet euch vom Mythos des "sauberen Krieges". Im Krieg sterben zivile Opfer. Diese Behauptung ist weder zynisch noch herzlos sondern erkennt nur die Geschichte an.

    Und dennoch ist es ein Unterschied ob zivile Opfer aus ideologischen Gründen sterben ("Untermenschen", "Lebensraum im Osten", "Endlösung der Judenfrage") oder um einen bestialischen Vernichtungskrieg und Völkermord ein für alle mal zu beenden. Bedauerlich für die tatsächlich unschuldigen Opfer - im Gesamtzusammenhang der Ereignisse von 1939-1945 ist es dennoch absurd zu versuchen die Deutschen als die eigentlichen Opfer des 2. Weltkriegs zu etablieren.
    Ich kann nicht leugnen, dass bei solchen Themen schon auch manchmal die Angst vor gewissem Geschichtsrevisionismus kommt. Ohne den Wahn, der 1933 seinen Anfang nahm und für den niemand anders kann als die Deutschen selbst hätte es auch die deutschen Opfer nicht gegeben. Das stimmt schon. Aber in Nürnberg wurden auch die führenden Köpfe und Verantwortlichen dafür verurteilt. Für Kriegsverbrechen an Deutschen niemand. Und noch dazu wurde es unter verschiedenen Voraussetzungen aber letztlich doch sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik lange genug fast tabuisiert. Die Einzigen, die das Thema zu lange bedienten, waren altgestrigen und neonazistischen Kreisen zuzuorden. Das kann und darf es doch auch irgendwo nicht sein.
    Ich kann auch einfach als Frau einer vergewaltigten älteren Dame etwa aus Berlin nicht sagen, die damals an Selbstmord dachte und ein Leben lang unter den Folgen litt, dass sie sich ja nun nicht wundern muss, dass ihr Leid nichts zählt, weil halt im falschen Volk, was die falsche Führung dann wenigstens geduldet hat usw.. Oder einer Frau, die in Dresden ihr nicht mal einjähriges Baby hat begraben müssen.

    Ich weiß es nicht. Vielleicht war damals nicht die Zeit reif, dies juristisch zu verurteilen. Aber mit dem Abstand, wie wir ihn heute dazu haben, sollte es vielleicht in irgendeiner Form möglich sein.

  5. #145
    Avatar von Allissa

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    Beiträge
    44.232
    Zitat Zitat von Sneki_Jugoschwabo Beitrag anzeigen
    Yeay
    Wie gut, dass ich Flugangst HABE Außerdem setze ich mich nicht rein, Alissa schubst mich aus dem Flieger! Hahahahaha Man soll sein Glück nicht herausfordern


    Wusst ich´s doch, sie will mich umbringen hahahaha Da sie mir vom Gewicht her bestimmt haushoch überlegen ist, schubst sie mich einfach raus wie ein Sumoringer ein anorexisches Model..hahahahahahaha

    Das glaube ich kaum! Aber da ich intelligent und offen und nicht nachtragend bin, würde ich mir das antun, es ist nur so: Menschen wie Alissa können´s nicht gut sein lassen, die giften rum bis sie sterben, denen würd ein Zacken aus der nicht vorhandenen Krone fallen. Drama, baby, Drama! Das Drama muss lebbbben!!! Hahahaha...amüsant.

    Grahic danke für die schönen Fotos!
    du würdest erstmal dem piloten erklären worauf er achten muss , weil du bist ja blogschreiberin und so intelligent und im prinzip fast selber pilotin , bis er dich hier aussetzt...... hahahahahahha hoohohohohohoho....



  6. #146
    Grahic
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht leugnen, dass bei solchen Themen schon auch manchmal die Angst vor gewissem Geschichtsrevisionismus kommt. Ohne den Wahn, der 1933 seinen Anfang nahm und für den niemand anders kann als die Deutschen selbst hätte es auch die deutschen Opfer nicht gegeben. Das stimmt schon. Aber in Nürnberg wurden auch die führenden Köpfe und Verantwortlichen dafür verurteilt. Für Kriegsverbrechen an Deutschen niemand. Und noch dazu wurde es unter verschiedenen Voraussetzungen aber letztlich doch sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik lange genug fast tabuisiert. Die Einzigen, die das Thema zu lange bedienten, waren altgestrigen und neonazistischen Kreisen zuzuorden. Das kann und darf es doch auch irgendwo nicht sein.
    Ich kann auch einfach als Frau einer vergewaltigten älteren Dame etwa aus Berlin nicht sagen, die damals an Selbstmord dachte und ein Leben lang unter den Folgen litt, dass sie sich ja nun nicht wundern muss, dass ihr Leid nichts zählt, weil halt im falschen Volk, was die falsche Führung dann wenigstens geduldet hat usw.. Oder einer Frau, die in Dresden ihr nicht mal einjähriges Baby hat begraben müssen.

    Ich weiß es nicht. Vielleicht war damals nicht die Zeit reif, dies juristisch zu verurteilen. Aber mit dem Abstand, wie wir ihn heute dazu haben, sollte es vielleicht in irgendeiner Form möglich sein.
    Hi Lilith, ich mag Deine Beitraege
    Die Gruende, welche zum II.W fuehretn sind vielfaeltig; auch un gerade die wirtschaftliche Depression der 20er Jahre, in denen Die Regierungen in DEUI wechselten wie die Unterwaesche. Hinzukamen Repressaliene aus dem WW I. die alleinige Schuld wurde dem DEU Reich angelastet, was falsch und inkorrekt war, da den I.W viele Obrige verschiedener Staaten wollten! Es gab keum noch jemanden mit Kriegserfahrungen, der letzte war ja 1870/71 ... Die mannigfachen wirtschaftlichen Probleme bis hin zu Hungertoten taten Ihr uebriges ...
    Bie mir muszt Du keine Sorgen haben ueber Verdrehung von Tatsachen, bestimmt net!! In 2012 musz es jedoch gestattet sein die Geschichte von allen Seiten zu beleuchten, ein Beispiel fuer das die UDSSR seinerzeit die BRD verantwortlich machte: KATYN, die von Stalin angeordnete system. Ermordung POL Eliten (4,500 und mehr) wurde uns zugeordnet. Man weisz heute offiziell das zumindest hierfuer wir net verantwortlich waren.
    Uebrigens, der Freund meiner Tochter heiszt Dimitri, rate mal was er fuern Landsmann ist??

    Liebe Gruesze aus SARAJEVO Grahic

  7. #147
    Avatar von Karoliner

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.079
    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Ja genau. Es wäre ein leichtes dutzende Gegenbeispiele aufzuzählen in denen sogar quantitativ viel mehr auf zivile Opfer "geschissen" wurde. Siehe Stalingrad. Mit solch einer Gegenbuchhaltung wäre allerdings überhaupt nichts geklärt.

    Verabschiedet euch vom Mythos des "sauberen Krieges". Im Krieg sterben zivile Opfer. Diese Behauptung ist weder zynisch noch herzlos sondern erkennt nur die Geschichte an.

    Und dennoch ist es ein Unterschied ob zivile Opfer aus ideologischen Gründen sterben ("Untermenschen", "Lebensraum im Osten", "Endlösung der Judenfrage") oder um einen bestialischen Vernichtungskrieg und Völkermord ein für alle mal zu beenden. Bedauerlich für die tatsächlich unschuldigen Opfer - im Gesamtzusammenhang der Ereignisse von 1939-1945 ist es dennoch absurd zu versuchen die Deutschen als die eigentlichen Opfer des 2. Weltkriegs zu etablieren.
    Ich rede von Kriegsverbrechen im rechtlichen Sinne. Eine Offensive zur Einnahme einer Stadt (Stalingrad) darf natürlich mit Artillerie und Luftwaffenunterstützung durchgeführt werden. Bevor du jetzt Schnappatmung kriegst, dasselbe gilt natürlich für Berlin. Dabei sterben höchstwahrscheinlich Zivilisten, aber das ist kein Kriegsverbrechen. Das im Zuge von beiden Operationen zu Kriegsverbechen gekommen ist, ist wohl ziemlich sicher, aber in beiden Fällen war die eigentliche Operation zulässig. Punkt.

    Ich weiß, das will nicht in dein Hirn, der kausale Zusammenhang zwischen der Kriegsführung in Osteuropa sowie dem Holocaust und strategischen Flächenbombardierungen ist äußerst gering. Über die Glorifizierung der Allierten muss ich nicht weiter auslassen. Kriegsziel war von Tag 1 an die bedingungslose Kapitulation. Da wollten sie wohl kaum einen Vernichtungskrieg oder den Holcaust stoppen. Soviel Logikbruch solltest nicht mal du schaffen.

    Woher du immer deine "eigentlichen" Opfer und ähnliches nimmst. In dem Thread geht es nun mal um Dresden. Hat hier irgendwer Kriegsverbechen oder Massenmorde bestritten oder relativiert? Btw, den Thread hat ein staatlich anerkannter Linker eröffnet.

    @Lilith, erklärst du mir noch den Zusammenhang von 3. Reich und dem Winterkrieg? Und nein, der Wahn fing im November 1918 an. Nach Abgabe der Geschütze und Flotte und der damit klaren Kriegsunfähigkeit des DR wurde eine Hungerblockade aufrecht erhalten bis zur Unterzeichung eines Friedensvertrages. (Da können weder die SU noch die Juden was für). Vielleicht ist dein Standpunkt auch einfach zu Russland zentriert (was kein Vorwurf ist), aber aus deutscher Sicht ist das eben nur halbe Geschichte.

    @all
    Ich weiß, eine Lebenmittelblockade mit Schiffen ist gut und eine mit Divisionen böse.

    Ich weiß alle anderen hätten es gerne so, aber 1933 ist nicht der Tag Null der Menscheitsgeschichte.

    So schönen Tag noch ... ich poste dann mal Hubschrauberbilder von 2007 und bin raus aus dem Thread.

  8. #148
    Avatar von Lilith

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    19.293
    @Karoliner:
    An der Ostfront galt nicht irgendeine Konvention oder hat sich auch nur irgendjemand um irgendwelches Recht geschert. Also ich bitte dich. In Leningrad, ebenso Stalingrad, wurden erst einmal Schulen, Kindergärten etc. angegriffen. Es ging um einen in der jüngeren Geschichte beispiellosen Eroberungs- und Vernichtungsfeldzug.
    Und wenn Unrecht an den Deutschen bei den Vertriebenen anfängt, ja dann kann man nun mal nicht die Jahre davor außer Acht lassen. Es hätte sehr wahrscheinlich auch kein Dresden und den alliierten Druck zu bedingungsloser Kapitulation gegeben, hätten die Deutschen nicht vorher ganz Europa mit Krieg überzogen.

    Dabei geht es nicht um die juristische Einordnung der Verbrechen. Darum handelte es sich bei Dresden zweifelsohne. Und das habe ich auch geschrieben und genau so auch gemeint. Eine gewisse historische Kausalität zu vorangegangenen deutschen Verbrechen kann man jedoch schlichtweg nicht in Abrede stellen.

    Warum du hier in etlichen Posts Winterkrieg und sonst was herein bringst, erschließt sich mir nicht. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, bei einer Diskussion zu Stalin und zu den dunklen Punkten der Geschichte der SU immer wieder mit "Aber Hitler und die Deutschen..." zu kommen. Denn ob man es so meint oder nicht, das hat zumindest Tendenzen, Verbrechen und Leid relativieren und zu rechtfertigen zu suchen.

    Zum Thema selbst und der Frage des Threads sind wir uns wohl einig. Dass wir zu anderen Punkten nicht auf einen Nenner kommen werden, weißt du ebenso wie ich^^


    @Grahic:
    Vielen Dank für die Antwort und das Feedback. Werde und möchte auf jeden Fall noch darauf eingehen.

  9. #149
    Avatar von Altrumas

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    125
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht leugnen, dass bei solchen Themen schon auch manchmal die Angst vor gewissem Geschichtsrevisionismus kommt.
    Diese "Angst" ist auch vollkommen berechtigt. Dieser Thread wimmelt ja gerade so von Geschichtsrevisionismus.

    Ohne den Wahn, der 1933 seinen Anfang nahm und für den niemand anders kann als die Deutschen selbst hätte es auch die deutschen Opfer nicht gegeben. Das stimmt schon. Aber in Nürnberg wurden auch die führenden Köpfe und Verantwortlichen dafür verurteilt.
    In Nürnberg wurden hauptsächlich ranghohe Offiziere, Staatsterroristen, Unternehmer sowie sonstige "führende Köpfe" verurteilt. Die "unteren Ränge" welche bereitwillig die Befehle ausführten - ein ganzes Heer von Helfern und Helfershelfern, Soldaten, Polizisten, Wächter, Ärzte, Lehrer konnte in der späteren BRD meist Karriere machen (teils sogar hohe Posten in Wirtschaft, Politik und Justiz). Um die tatsächlich ausführenden Täter geht es mir im Moment allerdings garnicht, sondern in erster Linie um die "Dulder", "Zujubler" und "Nichtstuer" - welche sich im Nachhinein ihre eigene Opferrolle herbeihalluzinierten.

    Und noch dazu wurde es unter verschiedenen Voraussetzungen aber letztlich doch sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik lange genug fast tabuisiert. Die Einzigen, die das Thema zu lange bedienten, waren altgestrigen und neonazistischen Kreisen zuzuorden. Das kann und darf es doch auch irgendwo nicht sein.
    Dazu kamen noch die "Heimatvertriebenverbände" die immer und immer wieder ihren Revisionismus fröhnten. Dieses Thema hat Jahre nach dem 2. Weltkrieg aufgrund des einsetzenden Wohlstandes und der gewonnen WM so gut wie keine Sau interessiert. Der neue Käfer und das eigene Häuschen waren wichtiger. Die Gegenwart erschien rosig, die Vergangenheit wurde verdängt und die sog. "Entnazifizierung" war sowieso ein absoluter Witz.

    Warum kann dass nicht sein? Reicht es nicht dass Deutschland vom Wirtschaftswunder profitierte und die Bürger besser lebten als in den meisten "Siegernationen" oder Deutschland wieder als "zivilisierter Staat" in die internationale Staatengemeinschaft aufgenommen wurde? Plötzlich bricht der Ost-Block zusammen, es kommt zur Wiedervereinigung und aufgrund des einsetzenden nationalen Taumels wird das ganze wieder zum Thema gemacht.

    Ich kann auch einfach als Frau einer vergewaltigten älteren Dame etwa aus Berlin nicht sagen, die damals an Selbstmord dachte und ein Leben lang unter den Folgen litt, dass sie sich ja nun nicht wundern muss, dass ihr Leid nichts zählt, weil halt im falschen Volk, was die falsche Führung dann wenigstens geduldet hat usw.. Oder einer Frau, die in Dresden ihr nicht mal einjähriges Baby hat begraben müssen.
    Individuelle Schicksale ändern nicht die Tatsachen im historischen Gesamtkontext. In jedem Krieg gab und gibt es Übergriffe auf die Zivilbevölkerung, wurden Frauen vergewaltigt usw. Hier geht es um den Gesamtkontext. Insgesamt (!) war Deutschland der Täter und eben nicht dass Opfer. Und wenn man bedenkt das die Deutschen in ihrer Gesamtheit einige Jahre nach dem Krieg in der BRD besser lebten als die meisten Bürger der "Siegernationen" aber auch die DDR-Bürger besser als die Bürger in anderen Ost-Block-Staaten, so kann ich bei bestem Willen nicht annähernd eine Relation feststellen.

    Ich weiß es nicht. Vielleicht war damals nicht die Zeit reif, dies juristisch zu verurteilen. Aber mit dem Abstand, wie wir ihn heute dazu haben, sollte es vielleicht in irgendeiner Form möglich sein.
    Wieso? Statt endlich einmal einzusehen dass passiert ist was passiert ist, für Versöhnung einzutreten und Verantwortung dafür zu tragen dass sich soetwas niemals wieder widerholt soll ein Opferkult legitimiert werden nach dem Motto: "Die anderen waren aber auch böse!".

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Karoliner Beitrag anzeigen
    Ich rede von Kriegsverbrechen im rechtlichen Sinne. Eine Offensive zur Einnahme einer Stadt (Stalingrad) darf natürlich mit Artillerie und Luftwaffenunterstützung durchgeführt werden. Bevor du jetzt Schnappatmung kriegst, dasselbe gilt natürlich für Berlin. Dabei sterben höchstwahrscheinlich Zivilisten, aber das ist kein Kriegsverbrechen. Das im Zuge von beiden Operationen zu Kriegsverbechen gekommen ist, ist wohl ziemlich sicher, aber in beiden Fällen war die eigentliche Operation zulässig. Punkt.

    Ich weiß, das will nicht in dein Hirn, der kausale Zusammenhang zwischen der Kriegsführung in Osteuropa sowie dem Holocaust und strategischen Flächenbombardierungen ist äußerst gering. Über die Glorifizierung der Allierten muss ich nicht weiter auslassen. Kriegsziel war von Tag 1 an die bedingungslose Kapitulation. Da wollten sie wohl kaum einen Vernichtungskrieg oder den Holcaust stoppen. Soviel Logikbruch solltest nicht mal du schaffen.

    Woher du immer deine "eigentlichen" Opfer und ähnliches nimmst. In dem Thread geht es nun mal um Dresden. Hat hier irgendwer Kriegsverbechen oder Massenmorde bestritten oder relativiert? Btw, den Thread hat ein staatlich anerkannter Linker eröffnet.
    Im Februar 1945 stand die bedingslose Kapitulation nicht kurz bevor, weshalb ich es für unwahrscheinlich halte dass die Bombardierung Dresdens (übrigens auch eine zulässige Operation) dieses Ziel verfolgte. Vielmehr war es so das die Sowjets zwar an der Oder standen aber etwas zögerlich reagierten u.a. weil die Deutschen immer noch mit überlegenen Kriegsschiffen die Seewege an der Ostsee kontrollierten. Desweiteren standen südöstlich und nordöstlich von Ihnen deutsche Grossverbände und es bestand Gefahr nocheinmal soviel Stoßkraft wie einige Wochen zuvor in den Ardennen zu forcieren und von beiden Seiten in den Rücken der Sowjetischen Kräfte vorstoßen zu können. Zu dieser Zeit lagen die US-Truppen an der Westfront fest. Dresden wurde (als Infrastruktur-Zentrum) hinter der aktuellen Ostfront u.a. bombardiert um den Kampfgeist der Sowjets zu "motivieren" - sowie den Krieg keinefalls unnötig zu verlängern. Dresden war kein "willkürliches Opfer" sondern strategisch bewusst angegriffen worden um die Infrastruktur zu schwächen und den Krieg möglichst schnell zugunsten der Allierten zu beenden.

    Mein von dir unterstellter "Logikbruch" besteht darin dass es einigen Usern hier garnicht in erster Linie um Dresden geht sondern um die Inszenierung der Deutschen als "Auch-Opfer" insgesamt.

  10. #150

    Registriert seit
    30.08.2011
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    8.480
    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Diese "Angst" ist auch vollkommen berechtigt. Dieser Thread wimmelt ja gerade so von Geschichtsrevisionismus.



    In Nürnberg wurden hauptsächlich ranghohe Offiziere, Staatsterroristen, Unternehmer sowie sonstige "führende Köpfe" verurteilt. Die "unteren Ränge" welche bereitwillig die Befehle ausführten - ein ganzes Heer von Helfern und Helfershelfern, Soldaten, Polizisten, Wächter, Ärzte, Lehrer konnte in der späteren BRD meist Karriere machen (teils sogar hohe Posten in Wirtschaft, Politik und Justiz). Um die tatsächlich ausführenden Täter geht es mir im Moment allerdings garnicht, sondern in erster Linie um die "Dulder", "Zujubler" und "Nichtstuer" - welche sich im Nachhinein ihre eigene Opferrolle herbeihalluzinierten.



    Dazu kamen noch die "Heimatvertriebenverbände" die immer und immer wieder ihren Revisionismus fröhnten. Dieses Thema hat Jahre nach dem 2. Weltkrieg aufgrund des einsetzenden Wohlstandes und der gewonnen WM so gut wie keine Sau interessiert. Der neue Käfer und das eigene Häuschen waren wichtiger. Die Gegenwart erschien rosig, die Vergangenheit wurde verdängt und die sog. "Entnazifizierung" war sowieso ein absoluter Witz.

    Warum kann dass nicht sein? Reicht es nicht dass Deutschland vom Wirtschaftswunder profitierte und die Bürger besser lebten als in den meisten "Siegernationen" oder Deutschland wieder als "zivilisierter Staat" in die internationale Staatengemeinschaft aufgenommen wurde? Plötzlich bricht der Ost-Block zusammen, es kommt zur Wiedervereinigung und aufgrund des einsetzenden nationalen Taumels wird das ganze wieder zum Thema gemacht.



    Individuelle Schicksale ändern nicht die Tatsachen im historischen Gesamtkontext. In jedem Krieg gab und gibt es Übergriffe auf die Zivilbevölkerung, wurden Frauen vergewaltigt usw. Hier geht es um den Gesamtkontext. Insgesamt (!) war Deutschland der Täter und eben nicht dass Opfer. Und wenn man bedenkt das die Deutschen in ihrer Gesamtheit einige Jahre nach dem Krieg in der BRD besser lebten als die meisten Bürger der "Siegernationen" aber auch die DDR-Bürger besser als die Bürger in anderen Ost-Block-Staaten, so kann ich bei bestem Willen nicht annähernd eine Relation feststellen.



    Wieso? Statt endlich einmal einzusehen dass passiert ist was passiert ist, für Versöhnung einzutreten und Verantwortung dafür zu tragen dass sich soetwas niemals wieder widerholt soll ein Opferkult legitimiert werden nach dem Motto: "Die anderen waren aber auch böse!".
    Das waren aber auch teilweise jene Generationen die mit dem Krieg als Kinder wohl nichts zu tuen hatten, Du kommst immer mit deinem Kollektivschuld denken.

    Dann sei konsequent wenn Du so sehr alles Deutsche hasst und damit immer die Nazis in Verbindung bringst, dann änder deine Staatsbürgerschaft und verlasse doch diesen Staat in dem Du lebst und von dem Du selbst profitierst.

    Du bist ein typischer Linker Wasser predigen und selbst Wein saufen.

    Hier geht es auch nicht darum, dass man die Deutschen generell als Opfer sieht im Gegenteil Du bist, der in Kindern und das Schicksal einzelner relativiert, indem er immer wieder auf die Kollektivschuld der Deutschen hinweist.

    Gerade so Leute wie Du können das immer leicht behaupten und kritisieren warum es denn kaum Widerstand gab, Du weißt nicht wie Du dich damals verhalten hättest, ja bestimmt wärst Du nach eigener Aussage ein Held gewesen und hättest im Undergrund gekämpft, nur Beweise das es auch so gewesen wäre, hast Du nicht.

    Und die Lehren die man aus dem Krieg ziehen sollte auf jeden Fall nicht, dass man Kinder die Opfer wurden, weil sie das Pech hatten zu diesem Zeitpunkt leider in diesem Land geboren worden zu sein, nicht als sollte ansieht, sondern als Kinder des Feindes auf die man keine Rücksicht nehmen kann.

    Selbst die Alliierten haben die Bombardierung kritischer gesehen als jemand wie Du und genau da zeigt sich wie menschenverachtend Ideologien sind, egal ob Faschismus oder Kommunismus.

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