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Makedonen in Pakistan ?

Erstellt von Sazan, 06.08.2013, 20:13 Uhr · 131 Antworten · 5.853 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von ZX 7R

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    Ich warte auf den Kommentar zu dem Thema von Nightrider 007.

  2. #102
    Avatar von Achillis TH

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Ich warte auf den Kommentar zu dem Thema von Nightrider 007.

    HAHAHAHAA der Typ ist immer für ein Lacher gut.

  3. #103
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von Muro Beitrag anzeigen
    Die Vereinnahmung der Mongolen hat in der Türkei eine lebende Tradition, besonders unter Nationalisten wird versucht Dschingis Khan zum Türken zu erklären. Bei Tamerlan sieht die Sache schon entschieden anders aus.


    »Timur, genannt Timur lenk, 'der Hinkende', ein Wort, aus dem wir Tamerlan gemacht haben, wurde am 8. April 1336 in Transoxanien in Kesch, dem heutigen Char-i Sebz (Die Grüne Stadt) südlich von Samarkand geboren. Die timuridischen Geschichtsschreiber haben versucht, ihn zu einem Nachkommen eines Gefährten Dschingis Khans, ja zu einem Mitglied der Dschingiskhaniden-Familie selbst zu machen. In Wirklichkeit war er keineswegs ein Mongole, sondern ein Türke. Er entstammte einer adligen Familie Transoxaniens, die zum Klan Barlas gehörte…«(Grousset, René: Die Steppenvölker. Attila – Dschingis Khan – Tamerlan, München 1970, S. 558)

    »Timur, einer der größten und verheerendsten Eroberer der Geschichte, dessen Persönlichkeit Christopher Marlowe in seinem Werk 'Tamburlaine the Great' (1587-1588) dem Europa des 16.Jahrhunderts zutreffend vor Augen gestellt hat, wurde 1336 in der Nähe von Schachrisjabs geboren. Sein Vater Taraghai war ein türkischer Emir vom Clan der Barlas…« (Hajianpur, Mahin: Das Timuridenreich und die Eroberung von Mawarannahr, in: Zentralasien [=Fischer Weltgeschichte, Band 16], hg. von Dr. Gavin Hambly, 9. Auflage. 2002, Originalausgabe: Frankfurt am Main 1966, S. 162)

    »Dass diese Türken mitunter als Mongolen erscheinen, geht zurück auf Timur, der entgegen weitverbreiteter Meinung kein Mongole, sondern ein Türke war, und sich und seinen Nachkommen lediglich aus Prestigegründen einen mongolischen Stammbaum zugelegt hatte. Soweit also spätere persisch- türkischsprachige Quellen des Nahen und Mittleren Ostens über das 14. Jh. hinausgehend von Mongolen berichten, sind damit nicht die eigentlich Mongolen in der Mongolei angesprochen, sondern Türken, die aufgrund eines angenommenen mongolischen Stammbaums in Mittelasien 'mongolische' Geschichte machten. «(Weiers, Michael (Hg.), in: Die Mongolen. Beiträge zu ihrer Geschichte und Kultur, Darmstadt 1986, S. 26f)
    »Der Ulus Tschagatai bot wohl dem eigenartigsten Nachfolgestaatswesen die Legitimation: Noch unter der nominellen Herrschaft von Tschagatai-Chanen brach ca. 1370 der Abenteuer Timur, Angehöriger eines turkisierten Mongolenstammes in Transoxanien namens Barlas, auf…
    « (Fragner, Bert: Der Eroberer Timur und seine Erben, in: Zentralasien. 13. bis 20. Jahrhundert. Geschichte und Gesellschaft, Wien 2006, S. 115)
    Vielen dank.

    Nun was sagt man jedoch zum Barlas-Clan und die türkisierung? Es ist doch jedoch bekannt,dass Timurs Mutter eine Mongolin gewesen ist oder etwa nicht?

    Danke

  4. #104
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Vielen dank.

    Nun was sagt man jedoch zum Barlas-Clan und die türkisierung? Es ist doch jedoch bekannt,dass Timurs Mutter eine Mongolin gewesen ist oder etwa nicht?

    Danke
    Da ist mir wohl jemand zuvor gekommen.

    Also über die Mutter Tikina-Chatun ist nur bekannt, dass sie sehr früh starb. Es wird ohne Nachforschungen angestellt zu haben behauptet, dass sie Mongolin ist, weil sie dem Stamm der Barlas angehörte. Der Vater Cagatay war Türke und das ist definitiv so!

    Ob jetzt die Mutter Türkin oder Mongolin war, lässt sich nicht eindeutig ermitteln. Er wird aber zurecht als Türke angesehen, weil er Türke war.

    Außerdem sind Türken als Normadenvolk ethnisch durchmischt, wie solls auch anders sein? Tatsache ist, dass er türkisch gesprochen hat und sich als solcher sah.

  5. #105
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    das sind serben auf die ist sogar aleksandar veliki gestossen und hat sich mega gefreut das er auf seine landsleute trifft ...................die sind noch aus den zeiten nino belovs....



    Du meinst wohl eher das waren Frauen die hat Aleksandar Serbski aka Veliki "gestoßen" und damit ein paar seiner Landsleute gemacht, und sich mega gefreut als nach neun Monaten lauter "Serben" auf die Welt kamen.

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen



    Über den habe ich sicher auch schon 10 mal auf Youtube gelacht. Das ist irgendein 0815-muslimischer Pakistani den der EJRM-Rundfunk mit 20 USD Bestechungsgeld dazu "gekauft" hat anlässlich des Dokumentarfilms diesen Text zu rezitieren.

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Ist ja gut Türke, was hast du bis jetzt dem Thema außer Müll und provokationen beigetragen?

    Piss dich.

    Pozdrav



    Hat euch das Tito eingebleut, dass ihr Westbulgaren was mit den Indern am Hut habt?

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Warum ist es überhaupt wichtig heute, ob die Makedoner und Alexander griechisch waren?

    Also, nach meinem Wissen sollten die Makedonen ursprünglich schon ein griechischer Volksstamm sein, keine Ahnung mit welchem sie sich später vermischt haben, aber warum ist diese Frage so interessant? Macht es heute einen Unterschied? Und was heißt genau "griechisch" bzw. "hellenisch"? Das ist kein Begriff, dessen Bedeutung in der Geschichte stabil blieb.


    Über die Kalasch, finde ich irgendwie schwer zu glauben, dass sie viel mit der Armee Alexanders zu tun hatten.. Man weiß natürlich nie.



    Ganz einfach: Weil sich damit eine moderne südslawische Ethnie die sich bis Anfang 20. Jh. noch als Teil des Bulgarentums sah eine antike Geschichte bis 7'000 v.Chr. "zurecht legen" will. Und weil sie damit Gebietsansprüche rechtfertigen wollen auf Gebiete, die ihnen historisch niemals gehört haben.

    Heraclius

  6. #106
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Da ist mir wohl jemand zuvor gekommen.

    Also über die Mutter Tikina-Chatun ist nur bekannt, dass sie sehr früh starb. Es wird ohne Nachforschungen angestellt zu haben behauptet, dass sie Mongolin ist, weil sie dem Stamm der Barlas angehörte. Der Vater Cagatay war Türke und das ist definitiv so!

    Ob jetzt die Mutter Türkin oder Mongolin war, lässt sich nicht eindeutig ermitteln. Er wird aber zurecht als Türke angesehen, weil er Türke war.

    Außerdem sind Türken als Normadenvolk ethnisch durchmischt, wie solls auch anders sein? Tatsache ist, dass er türkisch gesprochen hat und sich als solcher sah.
    Nun die Turkologen wissen sicherlich was sie sagen und auch wenn es nahe liegen sollte,dass Taraghai ein türke gewesen ist haben wir keine optimalen Beweise.Zumal Taraghai vielleicht assimiliert/türkisiert wurde siehe Barlas? Ich denke kaum,dass es nähere informationen über das Bewusstsein und über Taraghai selbst gibt.Die Mutter soll auch zum Clan der Barlas gehört haben sagst du und deswegen ist es naheliegend,dass auch sie türkisiert wurde.Urspung also wahrscheinlich mongolisch.

    Laut Tilman Nagel Timur der Eroberer München 1993 soll der Clan wie Üblich(Konsens) türkisiert worden sein.Sein Vater soll Tatar und seine eine Mongolin gewesen sein? Ich denke man kann es wie in Anatolien vergleichen.Viele sehen sich als Türken sind aber ethnisch gesehen wohl ein wirr warr nur,dass es hierbei eine viel längere Zeitspanne gab.

    Das ist auch interessant.

    http://books.google.de/books?id=3NZp...tation&f=false

    Danke

  7. #107
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Nun die Turkologen wissen sicherlich was sie sagen und auch wenn es nahe liegen sollte,dass Taraghai ein türke gewesen ist haben wir keine optimalen Beweise.Zumal Taraghai vielleicht assimiliert/türkisiert wurde siehe Barlas? Ich denke kaum,dass es nähere informationen über das Bewusstsein und über Taraghai selbst gibt.Die Mutter soll auch zum Clan der Barlas gehört haben sagst du und deswegen ist es naheliegend,dass auch sie türkisiert wurde.Urspung also wahrscheinlich mongolisch.

    Laut Tilman Nagel Timur der Eroberer München 1993 soll der Clan wie Üblich(Konsens) türkisiert worden sein.Sein Vater soll Tatar und seine eine Mongolin gewesen sein? Ich denke man kann es wie in Anatolien vergleichen.Viele sehen sich als Türken sind aber ethnisch gesehen wohl ein wirr warr nur,dass es hierbei eine viel längere Zeitspanne gab.

    Das ist auch interessant.

    The Mongol Empire and Its Legacy - Google Books

    Danke
    Du bist anstrengend -.-

    Aber danke für die Quelle.

  8. #108
    Avatar von Tatar

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    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Vielen dank.

    Nun was sagt man jedoch zum Barlas-Clan und die türkisierung? Es ist doch jedoch bekannt,dass Timurs Mutter eine Mongolin gewesen ist oder etwa nicht?

    Danke
    Bedenke, das Stämme gar keine biologischen Einheiten mit genetischer Gemeinsamkeit waren, sondern politische Zusammenschlüsse von Clans. Zum anderen galt unter türkischen Stämmen schon immer die Patrilinearität.

  9. #109

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Ganz einfach: Weil sich damit eine moderne südslawische Ethnie die sich bis Anfang 20. Jh. noch als Teil des Bulgarentums sah eine antike Geschichte bis 7'000 v.Chr. "zurecht legen" will. Und weil sie damit Gebietsansprüche rechtfertigen wollen auf Gebiete, die ihnen historisch niemals gehört haben.

    Heraclius
    Na ja, aber historische Gebietsansprüche sind sowieso nicht zeitgemäß, sonst müsste man die ganzen Grenzen von Anfang an neu zeichnen. Von daher ist es für die moderne Politik eigentlich auch egal, was die antiken Makedonen und Alexander waren. Das ist nur etwas von akademischer Interesse, sollte zumindest so sein.

  10. #110
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Na ja, aber historische Gebietsansprüche sind sowieso nicht zeitgemäß, sonst müsste man die ganzen Grenzen von Anfang an neu zeichnen. Von daher ist es für die moderne Politik eigentlich auch egal, was die antiken Makedonen und Alexander waren. Das ist nur etwas von akademischer Interesse, sollte zumindest so sein.

    Den Text büdde an FYROM!

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