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Malcolm X

Erstellt von Feuerengel, 25.12.2005, 16:27 Uhr · 13 Antworten · 2.339 Aufrufe

  1. #1
    Feuerengel

    Malcolm X

    Der US-Amerikaner Malcolm Little wurde weltweit bekannt als schwarzer Bürgerrechtler Malcolm X. Er wurde zum prominentesten Vertreter der Black Muslims, der Nation of Islam. Er gründete die schwarze nationalistische Vereinigung „Organization of Afro-American Unity“ (OAAU). Später, während zweier Reisen durch Afrika und Europa, stand er für eine Versöhnung aller Rassen ein...

    Biografie

    Malcolm X. wurde am 29. Mai 1925 mit bürgerlichem Namen Malcolm Little als Sohn des Baptistenpfarrers Earl Little und seiner Frau Louise in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska geboren.

    Bereits mit sechs Jahren verlor Malcolm Little seinen Vater, er wurde nach einer Drohung des Ku Klux Klans ermordet. Malcolm wuchs zunächst bei Pflegeeltern auf, dann musste er in ein Jugendheim. Im Jahr 1941 siedelte er nach Boston über und wohnte bei seiner Halbschwester.

    Er wurde Schuhputzer und führte in der Folgezeit mehrere Gelegenheitsarbeiten, darunter Eisenbahnjobs und Kellner, aus. Mit Spielen und Drogen geriet er schnell in kriminelle Kreise. Im Jahr 1946 wurde Malcolm wegen Einbruchs verhaftet und zu acht bis zehn Jahren Gefängnis und Zwangsarbeit verurteilt.

    Im Gefängnis kam er mit der Lehre Elija Muhammeds als dem Führer der Black Muslims oder auch Nation of Islams in Kontakt. Im Jahr 1949 trat er der Organisation bei, die das Ziel der Trennung und Rivalität zwischen Weißen und Schwarzen verfolgte.

    Im Gefängnis studierte er die Theorien der Black Muslims und ihre Rassentrennung. Im Jahr 1952 wurde Malcolm entlassen. Seit seiner Mitgliedschaft legte er seinen Nachnamen als Dokument der Sklaverei ab und nannte sich nur noch Malcolm X. Das X stand als Symbol für seine unbekannte Herkunft aus der afrikanischen Heimat.

    Nach seiner Entlassung ließ sich Malcolm in Detroit nieder. Noch im Jahr 1952 lernte er auch den Führer der Nation of Islam, Elija Muhammed, persönlich kennen. Malcolm wurde sein Vertrauter. Als Priester der Black Muslims hielt er sich zunächst in Philadelphia und ab dem Jahr 1954 in New York City auf.

    Malcolm versuchte neue Mitglieder zu werben und engagierte sich als Hauptpriester des Führers Muhammed für die islamische Einrichtung. Im Jahr 1960 avancierte Malcolm X zum prominentesten Mitglied der Nation of Islam. Bereits im Jahr zuvor lief ein Dokumentarfilm im amerikanischen Fernsehen über ihn. Darüber hinaus wurde er ein gefragter Redner der Black Muslims, die in nationalistischer Weise die Interessen der Schwarzen vertraten.

    Die Black Muslems waren eine Religionsgemeinschaft und hielten sich aus politischen Fragen heraus. Doch für Malcolm X rückten gerade politische Fragen und Fragen der Bürgerrechtsbewegung immer mehr in den Vordergrund. So unterstützte er gewerkschaftliche Bemühungen von Angestellten, er besuchte Streiks von Bauarbeitern oder vermittelte zwischen linken Gruppen und der Bürgerrechtsbewegung. Damit geriet er in die Linie der Kritik der Black Muslims. Mit der Kommentierung der Ermordung von Präsident John F. Kennedy vollzog sich endgültig der Bruch zwischen Malcolm und der Nation of Islam. Im Jahr 1964 trat er aus der Religionsgemeinschaft aus.

    Malcolm bekannte sich weiterhin zum schwarzen Nationalismus, aber in der Weise, dass die Schwarzen ihre eigene Angelegenheit verwalten müssten. Im Anschluss an seinen Austritt aus der Nation of Islam gründete er eine eigene Organisation, die Organization of Afro-American Unity (OAAU). Im Jahr 1964 unternahm er eine Pilgerreise nach Mekka, der heiligen Stadt des Islams. Weiterhin durchreiste er im Anschluss Europa und Afrika. Malcolm gelangte zu der Einsicht, dass es zwischen den Rassen eine Solidarität geben müsse. Er gab seine nationalistischen Vorstellungen auf, darunter vor allen Dingen die Verteufelung der Weißen. Auch änderte er seinen Namen ab in El-Hajj Malik El-Shabazz.

    Bei einem Treffen der „Organisation für Afrikanische Einheit“ (OAU), dem Zusammenschluss der unabhängigen afrikanischen Staaten, war Malcolm nur als Beobachter und nicht als Delegierter zugelassen. Er nahm mehrere Gesprächsmöglichkeiten wahr und setzte sich für Fragen des Rassismus in den USA ein. Er forderte, dass sich die Vereinte Nation mit dieser Angelegenheit zu befassen habe.

    In Saudi-Arabien erreichte er die Anerkennung seiner Moschee als Teil des orthodoxen Islams. Seine Reisen führten ihn auf weitere Stationen wie Kuwait, Libanon und verschiedene afrikanische Länder. In Europa machte er in der Schweiz und in Frankreich Station. In Paris hielt er einen Vortrag. Ein Streitgespräch an der englischen Universität von Oxford wurde sogar im Fernsehen übertragen.

    Malcolm X. setzte sich mit der Nation of Islam auseinander und enthüllte öffentlich einige Unstimmigkeiten in der Organisation. Zusammen mit Alex Haley verfasste Malcolm im Jahr 1965 seine Autobiografie mit dem Titel „The Autobiography of Malcolm X.“, in der deutschen Übersetzung als „Der schwarze Tribun“.


    Am 21. Februar 1965 wurde Malcolm X während einer Rede in einer OAUU-Versammlung von mehreren Männern ermordet. Angeblich haben sie mit der Nation of Islam in Verbindung gestanden.


    www.focus.de



    Mit einem weissen Tuch umhüllt wie in der islamischen Tradition


    In einer kathol. Kirche beten Muslime und Christen für ihren ermordeten Bruder Malcolm X



    Friede seiner Seele.
    R.I.P.

  2. #2
    Er und Martin Luther King haben viel für die Rechte der Schwarzen gemacht und beide starben einen schmervollen Tod.

  3. #3
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Athleti_Christi
    Er und Martin Luther King haben viel für die Rechte der Schwarzen gemacht und beide starben einen schmervollen Tod.
    Ja, dass schlimme dabei ist das beide auch von Schwarzen umgebracht wurden. Malcolm X z.B. ermordet von bestimmten Mitglieder der Nation of Islam nur weil Malcolm die Wahrheit ans Licht gebracht hat.


  4. #4
    Avatar von Schiptar

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    14.116
    Martin Luther King wurde nicht von einem Schwarzen umgebracht, sondern - im Auftrag des CIA - vom weißen Rassisten James Earl Ray...

  5. #5
    Avatar von BalkanSurfer

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Martin Luther King wurde nicht von einem Schwarzen umgebracht, sondern - im Auftrag des CIA - vom weißen Rassisten James Earl Ray...
    hrhr fuck, ich wollt den klugscheißer spielen

  6. #6
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Schiptar
    Martin Luther King wurde nicht von einem Schwarzen umgebracht, sondern - im Auftrag des CIA - vom weißen Rassisten James Earl Ray...
    Oh, danke für die Info.
    Also hatte mein Black Muslim Bruder aus Nigeria doch die falsche Antwort auf meine Frage gegeben.

  7. #7
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Gjergj
    Also hatte mein Black Muslim Bruder aus Nigeria doch die falsche Antwort auf meine Frage gegeben.

    Wenn Du einen guten Rat von mir haben willst, Junge: Lass Dich bloß auf keine Geldgeschäfte mit diesem Bruder aus Nigeria ein, besonders nicht, wenn Du ihn dadurch kennengelernt hast, daß er Dir eine E-Mail geschickt hat, in der stand, daß er Dir gerne $24 Mio. auszahlen würde...

    Black Muslims... those fuckin' cunts...

  8. #8
    Avatar von BalkanSurfer

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    eben, scheiß auf die BM, die einzig wahren waren die black panthers

  9. #9
    Avatar von Schiptar

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    Schon mal "Seele auf Eis" gelesen, die Memoiren von Eldridge Cleaver, dem ehem. "Verteidigungsminister" der Panthers? Darin schreibt er u.a., er habe viele weiße Frauen vergewaltigt, und das seien alles emanzipatorische Akte gewesen, weil schließlich die weißen Sklavenhalter lange Zeit schwarze Frauen (oder näher an seinem eigentlichen Bewußtsein: die Frauen des schwarzen Mannes) vergewaltigt hätten.
    Tja, was für ein toller Typ...

    Von daher kann ich mit keiner Form von schwarzem Nationalismus etwas anfangen, wobei die Panthers mit ihrer pseudolinken Rhetorik und ihrem verdammt stylischen Auftreten mir natürlich immer noch weitaus sympathischer sind als diese verrückten, abergläubischen Spießer von den Black Muslims...

  10. #10
    Avatar von BalkanSurfer

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    nein nein, ich bezog mich auf die grundideologie, die mal dahintersteckte, nicht auf solche taten.
    allein schon die schwarzen handschuhe bei olympia hrhr. auf so was stehe ich

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