Gegründet wurde das Kloster von dem Metropolit Vasilije Jovanovic, der vermutlich am 28. Dezember 1610 geboren wurde. Er zog nach Ostrog nachdem die Türken das Kloster Tvrdos bei Trebinje (Bosnien) zerstört hatten und er auch in Niksic seines Lebens nicht sicher war. Zusammen mit 30 anderen Mönchen, so die Geschichtsschreibung, beschloss er das Kloster in zwei Höhlen hoch am Berg Ostrog zu bauen, damit sie für die Türken uneinnehmbar werde.

Historie und Legende
Tief in den Bergen Montenegros, 30 km nordöstlich von Podgorica, befindet sich wunderbar, malerisch in 900 Metern Höhe gelegen, das 1665 erbaute Bergkloster Ostrog. Es wurde über dem Fluß Zeta in den Fels gebaut. Die Anfahrt zum Kloster ist bereits ein Erlebnis für sich, denn die 8 km lange Straße ist eng und gewunden. Kaum zwei Fahrzeuge kommen aneinander vorbei. In alten Zeiten gebot die Demut, dass man den steinigen Weg barfuss zurücklegt. Heute führt die serpentinenreiche Strasse bis zu einem großen Parkplatz direkt am Kloster..

Ostrog ist eines der wichtigsten Zentren der serbisch-orthodoxen Kirche in Montenegro. Die Gebeine des heiligen Vasilieje Ostroski, eines großen Dichters und Philosophen, liegen hier in einer kleinen Höhle und ziehen viele Gläubige an.



Vom Abt des Klosters wird man in die kleine Höhle geführt, in dem die Überreste vom *Heiligen Vasilije liegen. Die Überreste sind mumifiziert und, trotz nicht gerade üppiger Beleuchtung, in allen Details gut zu erkennen.

* siehe Beitrag Heiliger Vasilije