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Massaker der Türkei in Smyrni/Izmir

Erstellt von Sonne-2012, 15.09.2013, 21:28 Uhr · 1.381 Antworten · 59.023 Aufrufe

  1. #291
    Avatar von Achillis TH

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    Das Beste was es gibt keine Moschee in Athen Basta.

  2. #292
    Avatar von Afro

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    Zitat Zitat von BERDAN Beitrag anzeigen
    Der Athener Komödieantenstadl bei der Arbeit.Na Sonne und Co. wieder schön am Verfaelschen und Aufstacheln?
    Nein , wir sind gerade dabei die Wahrheit Preis zu geben.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Achillis TH Beitrag anzeigen
    Das Beste was es gibt keine Moschee in Athen Basta.
    Jawohl, keine neue Mosche

    - - - Aktualisiert - - -

    Bischof Seraphim protestiert gegen den Bau einer Moschee in Athen

    EuropeNews • 5 April 2013



    Der Bischof von Piräus, Seraphim, protestiert gegen die Pläne der griechischen Regierung die erste offizielle Moschee des Landes zu bauen. Jetzt hat er sich an den Staatsrat gewandt, um dort eine Entscheidung herbeizuführen. Er sagte, er wolle nicht, dass die Muslime in Griechenland einen Ort der Anbetung im Land bekommen.
    Seraphim hatte bereits im Jahr 2006 ein Gesetz, das den Bau von Moscheen erlauben sollte, als ein ''schändliches und erniedrigendes Sakrileg'' bezeichnet. Er verteidigte seine Aktion als Gesuch ''die religiösen Rechte der griechischen Christen zu schützen'':
    Ein Philosophie Professor der Universität Athen, zwei Ärzte des Athener Marine Hospitals und eine Kulturvereinigung aus Votanikos, wo die Moschee gebaut werden soll, unterstützen das Anliegen des Bischofs, sowie fünf weitere Anwohner.
    Bis jetzt müssen die Muslime in Griechenland in behelfsmäßigen Moscheen beten, beispielsweise in Ladenlokalen oder Garagen. Sie erhoffen sich vom Staat, dass eine neue staatlich anerkannte Moschee diesen Missstand beendet.


  3. #293
    Avatar von DZEKO

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    Promoschee.

  4. #294

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    Hey Sonne !

    Hier hast du noch mehr Informationen für einen neuen, deiner beliebten Völkermord Threads. Alles historische Tatsachen wie du so gerne sagst

    "Die Zahl der muslimischen Flüchtlinge nach dem ersten Balkankrieg (1912) wird auf 400.000 geschätzt. Die meisten davon waren schon aus anderen Regionen vertrieben worden.[21] Nach dem zweiten Balkankrieg (1913) kamen allein in Saloniki rund 135.000 Flüchtlinge an. Über eine Million Flüchtlinge ließen auf der Flucht ihr Leben, sie waren ermordet worden oder an Hunger und Epidemien gestorben.[22]"

    "Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts wanderten Hunderttausende von Muslimen vom Balkan in andere Gebiete, zumeist ins Osmanenreich bzw. in die Republik Türkei, ab. Der Exodus erfolgte in verschiedenen Formen: gewaltsame Vertreibung, Flucht, per Vertrag geregelte Auswanderung und Bevölkerungsaustausch mit Christen, mehr oder weniger "freiwillige" Migration. Er geschah im Kontext von Nationalismus und Kriegen zwischen dem Osmanischen Reich und den sich neu formierenden Staaten im 19. und 20. Jahrhundert. Vorstellungen von nationaler Homogenität in den Balkanstaaten, die häufig kriegerisch durchgesetzt wurden, führten dazu, dass die Muslime zu unerwünschten oder feindselig betrachteten Minderheiten wurden, deren sich die nationalistischen Regime zu entledigen trachteten. Für das Osmanenreich und die Türkei hatte die Einwanderung weitreichende soziale und politische Folgen."

    "Das Ausmaß des muslimischen Exodus aus dem Balkangebiet lässt sich wie folgt bilanzieren: Die Entstehung der ersten beiden Nationalstaaten Griechenland und Serbien 1830/1831 ging mit systematischen Vertreibungen der Muslime einher. Im Verlauf des griechischen Unabhängigkeitskampfes (1821–1829) wurden rund 25.000 Muslime getötet.[1] Die osmanische Armee hatte zuvor auf der Ägäis-Insel Chios einen Teil der christlichen Bevölkerung massakriert und Tausende ins Exil getrieben .[2] Auf dem Balkan setzte im 19. Jahrhundert eine Gewalt ein, die sich immer weiter aufschaukelte und Gegengewalt produzierte, die teilweise mit neuen Motiven arbeitete wie etwa dem Kampf für die "nationale Sache" und als Vergeltung für das vorausgegangene "Leiden der Nation". So hatten die Osmanen die anti-türkischen Aufstände in der Herzegowina, Bosnien und Bulgarien (1874 bis 1876), in denen Tausende von Muslimen umgekommen waren, blutig unterdrückt. Die liberale und christliche Weltöffentlichkeit stellte sich dabei fast einmütig hinter die bulgarischen Aufständischen und nahm die muslimischen Opfer kaum zur Kenntnis.[3] Eine Entwicklung, die sich exemplarisch in dem berühmten Pamphlet des britischen Oppositionsführers William E. Gladstone (1809–1898) Bulgarian Horrors and the Question of the East4 niederschlug.[5] Die Gunst der anti-türkischen Stimmung nutzend hatte die zarische Regierung 1877/1878 einen Vorstoß ins Osmanische Reich gewagt. In diesem Krieg töteten russische und bulgarische Soldaten und Freischärlerbanden 200.000 bis 300.000 Muslime, über eine Million Menschen wurden heimatlos.[6] Nach Ende des Krieges wurden rund eine halbe Million muslimische Flüchtlinge aus dem russischen Kaukasus und den unter russischem Schutz stehenden Gebieten südlich der Donau auf dem Boden des Osmanischen Reiches angesiedelt.[7]"

    " Im Lauf der 1890er Jahren verließen rund 100.000 Bulgarisch sprechende Menschen das osmanisch gebliebene Makedonien in Richtung Bulgarien. Umgekehrt wurden im Lauf der bulgarischen Unabhängigkeitsbewegung (1876–1878) rund eine halbe Million Muslime aus Bulgarien vertrieben oder ergriffen die Flucht, um Racheaktionen zu entgehen oder um nicht von Ungläubigen regiert zu werden.10 Aus Bosnien-Herzegowina wanderten nach der Herrschaftsübernahme durch Österreich-Ungarn (1878) rund 130.000 Muslime, darunter vor allem Neusiedler, die noch nicht lange in der Region ansässig waren, und osmanische Amtsträger, ab, griechisch-orthodoxe Bauern zogen sich ebenfalls aus Bosnien zurück.11 Auch in Regionen ohne größere muslimische Gemeinden, wie etwa in Serbien und Montenegro, wurde die völlige Auswanderung der Muslime angestrebt. Einer Studie zufolge erprobte das Fürstentum Serbien sogar schon früh das Instrumentarium der vertraglich abgesicherten Vertreibung, indem es zwischen 1830 und 1878 in seinen Verträgen mit anderen Staaten die "völlige Auswanderung der Muslime" anstrebte. Bis zur Erreichung der völligen Souveränität regelte das serbische Ansiedlungsrecht, dass Muslime sich nicht in ländlichen Gebieten, sondern nur in Städten, vorzugsweise Garnisonstädten, niederlassen durften. Nach schrittweiser Erreichung der vollständigen Souveränität (1862, 1867) flohen die verbliebenen Muslime nun auch aus den Städten.12 So war Serbien zur Zeit der Orientalischen Krise (1875 bis 1878) "fast völlig" von Muslimen "gesäubert".13"

  5. #295
    Avatar von Afro

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    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
    Hey Sonne !

    Hier hast du noch mehr Informationen für einen neuen, deiner beliebten Völkermord Threads. Alles historische Tatsachen wie du so gerne sagst

    "Die Zahl der muslimischen Flüchtlinge nach dem ersten Balkankrieg (1912) wird auf 400.000 geschätzt. Die meisten davon waren schon aus anderen Regionen vertrieben worden.[21] Nach dem zweiten Balkankrieg (1913) kamen allein in Saloniki rund 135.000 Flüchtlinge an. Über eine Million Flüchtlinge ließen auf der Flucht ihr Leben, sie waren ermordet worden oder an Hunger und Epidemien gestorben.[22]"

    "Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts wanderten Hunderttausende von Muslimen vom Balkan in andere Gebiete, zumeist ins Osmanenreich bzw. in die Republik Türkei, ab. Der Exodus erfolgte in verschiedenen Formen: gewaltsame Vertreibung, Flucht, per Vertrag geregelte Auswanderung und Bevölkerungsaustausch mit Christen, mehr oder weniger "freiwillige" Migration. Er geschah im Kontext von Nationalismus und Kriegen zwischen dem Osmanischen Reich und den sich neu formierenden Staaten im 19. und 20. Jahrhundert. Vorstellungen von nationaler Homogenität in den Balkanstaaten, die häufig kriegerisch durchgesetzt wurden, führten dazu, dass die Muslime zu unerwünschten oder feindselig betrachteten Minderheiten wurden, deren sich die nationalistischen Regime zu entledigen trachteten. Für das Osmanenreich und die Türkei hatte die Einwanderung weitreichende soziale und politische Folgen."

    "Das Ausmaß des muslimischen Exodus aus dem Balkangebiet lässt sich wie folgt bilanzieren: Die Entstehung der ersten beiden Nationalstaaten Griechenland und Serbien 1830/1831 ging mit systematischen Vertreibungen der Muslime einher. Im Verlauf des griechischen Unabhängigkeitskampfes (1821–1829) wurden rund 25.000 Muslime getötet.[1] Die osmanische Armee hatte zuvor auf der Ägäis-Insel Chios einen Teil der christlichen Bevölkerung massakriert und Tausende ins Exil getrieben .[2] Auf dem Balkan setzte im 19. Jahrhundert eine Gewalt ein, die sich immer weiter aufschaukelte und Gegengewalt produzierte, die teilweise mit neuen Motiven arbeitete wie etwa dem Kampf für die "nationale Sache" und als Vergeltung für das vorausgegangene "Leiden der Nation". So hatten die Osmanen die anti-türkischen Aufstände in der Herzegowina, Bosnien und Bulgarien (1874 bis 1876), in denen Tausende von Muslimen umgekommen waren, blutig unterdrückt. Die liberale und christliche Weltöffentlichkeit stellte sich dabei fast einmütig hinter die bulgarischen Aufständischen und nahm die muslimischen Opfer kaum zur Kenntnis.[3] Eine Entwicklung, die sich exemplarisch in dem berühmten Pamphlet des britischen Oppositionsführers William E. Gladstone (1809–1898) Bulgarian Horrors and the Question of the East4 niederschlug.[5] Die Gunst der anti-türkischen Stimmung nutzend hatte die zarische Regierung 1877/1878 einen Vorstoß ins Osmanische Reich gewagt. In diesem Krieg töteten russische und bulgarische Soldaten und Freischärlerbanden 200.000 bis 300.000 Muslime, über eine Million Menschen wurden heimatlos.[6] Nach Ende des Krieges wurden rund eine halbe Million muslimische Flüchtlinge aus dem russischen Kaukasus und den unter russischem Schutz stehenden Gebieten südlich der Donau auf dem Boden des Osmanischen Reiches angesiedelt.[7]"

    " Im Lauf der 1890er Jahren verließen rund 100.000 Bulgarisch sprechende Menschen das osmanisch gebliebene Makedonien in Richtung Bulgarien. Umgekehrt wurden im Lauf der bulgarischen Unabhängigkeitsbewegung (1876–1878) rund eine halbe Million Muslime aus Bulgarien vertrieben oder ergriffen die Flucht, um Racheaktionen zu entgehen oder um nicht von Ungläubigen regiert zu werden.10 Aus Bosnien-Herzegowina wanderten nach der Herrschaftsübernahme durch Österreich-Ungarn (1878) rund 130.000 Muslime, darunter vor allem Neusiedler, die noch nicht lange in der Region ansässig waren, und osmanische Amtsträger, ab, griechisch-orthodoxe Bauern zogen sich ebenfalls aus Bosnien zurück.11 Auch in Regionen ohne größere muslimische Gemeinden, wie etwa in Serbien und Montenegro, wurde die völlige Auswanderung der Muslime angestrebt. Einer Studie zufolge erprobte das Fürstentum Serbien sogar schon früh das Instrumentarium der vertraglich abgesicherten Vertreibung, indem es zwischen 1830 und 1878 in seinen Verträgen mit anderen Staaten die "völlige Auswanderung der Muslime" anstrebte. Bis zur Erreichung der völligen Souveränität regelte das serbische Ansiedlungsrecht, dass Muslime sich nicht in ländlichen Gebieten, sondern nur in Städten, vorzugsweise Garnisonstädten, niederlassen durften. Nach schrittweiser Erreichung der vollständigen Souveränität (1862, 1867) flohen die verbliebenen Muslime nun auch aus den Städten.12 So war Serbien zur Zeit der Orientalischen Krise (1875 bis 1878) "fast völlig" von Muslimen "gesäubert".13"
    Sehr gut gefälscht ,
    wie heißt der Fälscher?

  6. #296

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    Zitat Zitat von afroditi Beitrag anzeigen
    Sehr gut gefälscht ,
    wie heißt der Fälscher?
    Suche es dir selber raus :

    Anhang

    Literatur

    Adanır, Fikret: Bevölkerungsverschiebungen, Siedlungspolitik und ethnisch-kulturelle Homogenisierung: Nationsbildung auf dem Balkan und in Kleinasien, 1878–1923, in: Sylvia Hahn u.a. (Hg.): Ausweisung, Abschiebung, Vertreibung in Europa: 16.–20. Jahrhundert, Innsbruck u.a. 2006, S. 172–192.
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    Anderson, Matthew S.: The Eastern Question, 1774–1923: A Study in International Relations, London 1968.
    Argentis, Philip: Chius Vincta or the Occupation of Chios by the Turks 1566 and Their Administration of the Island 1566–1912, Cambridge 1941.
    Ders.: The Massacres of Chios Described in Contemporary Diplomatic Records, Oxford 1932.
    Batowski, Henry: Die territorialen Bestimmungen von San Stefano und Berlin, in: Ralph Melville u.a. (Hg.): Der Berliner Kongress von 1878: Die Politik der Großmächte und die Probleme der Modernisierung in Südosteuropa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Wiesbaden 1982, S. 51–62.
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    Dimitrov, Teodor: Der griechisch-bulgarische und griechisch-türkische Bevölkerungsaustausch in den zwanziger Jahren, in: Umberto Corsini u.a. (Hg.): Die Minderheiten zwischen den beiden Weltkriegen, Berlin 1997, S. 175–196.
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    Dündar, Fuat: Modern Türkiye´nin Etnik Şifresi: İttihat ve Terakki´nin Etnisite Mühendisliği 1913–1918 [Die Chiffre der modernen Türkei: Die Politik des ethno-engineering der Partei für Einheit und Fortschritt 1913–1918], 3. Aufl., Istanbul 2008.
    Duncan, Perry: The Politics of Terror: The Macedonian Liberation Movement: 1893–1903, Durham u.a. 1989.
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    Gingeras, Ryan: Sorrowful Shores: Violence, Ethnicity, and the End of the Ottoman Empire: 1912–1923, New York 2009.
    Gjuzelev, Bojan: Die Minderheiten in Bulgarien unter Berücksichtigung der letzten Volkszählung vom Dezember 1992, in: Südost-Europa 43 (1994), S. 361–373.
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    Hatschikjan, Magarditsch / Troebst, Stefan (Hg.): Südosteuropa: Ein Handbuch: Gesellschaft – Politik – Wirtschaft – Kultur, München 1999.
    Hemberger, Andreas: Illustrierte Geschichte des Balkankrieges 1912/13, Wien u.a. 1914, vol. 1.
    Hirschon, Renée (Hg.): Crossing the Aegean: An Appraisal of the 1923 Compulsory Population Exchange between Greece and Turkey, New York 2004.
    Höpken, Wolfgang: Flucht vor dem Kreuz? Muslimische Emigration aus Südosteuropa nach dem Ende der osmanischen Herrschaft: 19./20. Jahrhundert, in: Comparativ 6 (1996), S. 1–24.
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    Ders.: Türken und Pomaken in Bulgarien, in: Südosteuropa-Mitteilungen 32 (1992), S. 141–151.
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    Steinke, Klaus / Voss, Christian (Hg.): The Pomaks in Greece and Bulgaria: A Model Case for Borderland Minorities in the Balkans, München 2006.
    Sundhaussen, Holm: Art. "Südosteuropa", in: Klaus J. Bade u.a. (Hg.): Enzyklopädie: Migration in Europa vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Paderborn u.a. 2007, S. 288–313.
    Ders.: Bevölkerungsverschiebungen in Südosteuropa seit der Nationalstaatswerdung (19./20. Jahrhundert), in: Comparativ 6 (1996), S. 25–40.
    Ders.: Wir haben nur Missverständnisse geklärt: Die Krisenregion Balkan, in: Bernhard Chiari u.a. (Hg.): Am Rande Europas? Der Balkan: Raum und Bevölkerung als Wirkungsfelder militärischer Gewalt, München 2009, S. 27–47.
    Ders.: Nation und Nationalstaat auf dem Balkan, in: Jürgen Elvert (Hg.): Der Balkan, Stuttgart 1997, S. 77–91.
    Toumarkine, Alexandre: Les Migrations des Musulmans Balkaniques en Anatolie: 1876–1913, Istanbul 1995.
    Toynbee, Arnold J.: The Western Question in Greece and Turkey, London 1922.
    Toynbee, Arnold J. / Bryce, James: The Murderous Tyranny of the Turks, New York u.a. 1917.
    Troebst, Stefan: Politische Entwicklung in der Neuzeit, in: Magarditsch Hatschikjan u.a. (Hg.): Südosteuropa: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur, München 1999, S. 73–102.
    Trubeta, Sevasti: Die Konstituierung von Minderheiten und die Ethnisierung sozialer und politischer Konflikte: Eine Untersuchung am Beispiel der im griechischen Thrakien ansässigen muslimischen Minderheit, Frankfurt am Main 1999.
    Dies.: "Minorisation" and "Ethnicisation" in Greek Society: Comparative Perspectives on Muslim Migrants and the Muslim Minority, in: Jahrbücher für Kultur und Geschichte Südosteuropas 5 (2003), S. 95–112.
    Watson, Seton: Disraeli, Gladstone and the Eastern Question: A Study in Diplomacy and Party Politics, London 1935.
    Williams, Bryan G.: The Crimean Tatars: The Diaspora Experience and the Forging of a Nation, Leiden u.a. 2001.
    Wurfbain, Andre: L´échange gréco-bulgare des minorités ethniques, Lausanne 1930.
    Yıldırım, Onur: Diplomacy and Displacement: Reconsidering the Turco-Greek Exchange of Populations: 1922–1934, New York 2006.
    Zayas, Alfred De: A Historical Survey of 20th Century Expulsions, in: Anna C. Bramwell (Hg.): Refugees in the Age of Total War, London 1988, S. 15–37.
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  7. #297
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
    Hey Sonne !

    Hier hast du noch mehr Informationen für einen neuen, deiner beliebten Völkermord Threads. Alles historische Tatsachen wie du so gerne sagst

    "Die Zahl der muslimischen Flüchtlinge nach dem ersten Balkankrieg (1912) wird auf 400.000 geschätzt. Die meisten davon waren schon aus anderen Regionen vertrieben worden.[21] Nach dem zweiten Balkankrieg (1913) kamen allein in Saloniki rund 135.000 Flüchtlinge an. Über eine Million Flüchtlinge ließen auf der Flucht ihr Leben, sie waren ermordet worden oder an Hunger und Epidemien gestorben.[22]"

    "Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts wanderten Hunderttausende von Muslimen vom Balkan in andere Gebiete, zumeist ins Osmanenreich bzw. in die Republik Türkei, ab. Der Exodus erfolgte in verschiedenen Formen: gewaltsame Vertreibung, Flucht, per Vertrag geregelte Auswanderung und Bevölkerungsaustausch mit Christen, mehr oder weniger "freiwillige" Migration. Er geschah im Kontext von Nationalismus und Kriegen zwischen dem Osmanischen Reich und den sich neu formierenden Staaten im 19. und 20. Jahrhundert. Vorstellungen von nationaler Homogenität in den Balkanstaaten, die häufig kriegerisch durchgesetzt wurden, führten dazu, dass die Muslime zu unerwünschten oder feindselig betrachteten Minderheiten wurden, deren sich die nationalistischen Regime zu entledigen trachteten. Für das Osmanenreich und die Türkei hatte die Einwanderung weitreichende soziale und politische Folgen."

    "Das Ausmaß des muslimischen Exodus aus dem Balkangebiet lässt sich wie folgt bilanzieren: Die Entstehung der ersten beiden Nationalstaaten Griechenland und Serbien 1830/1831 ging mit systematischen Vertreibungen der Muslime einher. Im Verlauf des griechischen Unabhängigkeitskampfes (1821–1829) wurden rund 25.000 Muslime getötet.[1] Die osmanische Armee hatte zuvor auf der Ägäis-Insel Chios einen Teil der christlichen Bevölkerung massakriert und Tausende ins Exil getrieben .[2] Auf dem Balkan setzte im 19. Jahrhundert eine Gewalt ein, die sich immer weiter aufschaukelte und Gegengewalt produzierte, die teilweise mit neuen Motiven arbeitete wie etwa dem Kampf für die "nationale Sache" und als Vergeltung für das vorausgegangene "Leiden der Nation". So hatten die Osmanen die anti-türkischen Aufstände in der Herzegowina, Bosnien und Bulgarien (1874 bis 1876), in denen Tausende von Muslimen umgekommen waren, blutig unterdrückt. Die liberale und christliche Weltöffentlichkeit stellte sich dabei fast einmütig hinter die bulgarischen Aufständischen und nahm die muslimischen Opfer kaum zur Kenntnis.[3] Eine Entwicklung, die sich exemplarisch in dem berühmten Pamphlet des britischen Oppositionsführers William E. Gladstone (1809–1898) Bulgarian Horrors and the Question of the East4 niederschlug.[5] Die Gunst der anti-türkischen Stimmung nutzend hatte die zarische Regierung 1877/1878 einen Vorstoß ins Osmanische Reich gewagt. In diesem Krieg töteten russische und bulgarische Soldaten und Freischärlerbanden 200.000 bis 300.000 Muslime, über eine Million Menschen wurden heimatlos.[6] Nach Ende des Krieges wurden rund eine halbe Million muslimische Flüchtlinge aus dem russischen Kaukasus und den unter russischem Schutz stehenden Gebieten südlich der Donau auf dem Boden des Osmanischen Reiches angesiedelt.[7]"

    " Im Lauf der 1890er Jahren verließen rund 100.000 Bulgarisch sprechende Menschen das osmanisch gebliebene Makedonien in Richtung Bulgarien. Umgekehrt wurden im Lauf der bulgarischen Unabhängigkeitsbewegung (1876–1878) rund eine halbe Million Muslime aus Bulgarien vertrieben oder ergriffen die Flucht, um Racheaktionen zu entgehen oder um nicht von Ungläubigen regiert zu werden.10 Aus Bosnien-Herzegowina wanderten nach der Herrschaftsübernahme durch Österreich-Ungarn (1878) rund 130.000 Muslime, darunter vor allem Neusiedler, die noch nicht lange in der Region ansässig waren, und osmanische Amtsträger, ab, griechisch-orthodoxe Bauern zogen sich ebenfalls aus Bosnien zurück.11 Auch in Regionen ohne größere muslimische Gemeinden, wie etwa in Serbien und Montenegro, wurde die völlige Auswanderung der Muslime angestrebt. Einer Studie zufolge erprobte das Fürstentum Serbien sogar schon früh das Instrumentarium der vertraglich abgesicherten Vertreibung, indem es zwischen 1830 und 1878 in seinen Verträgen mit anderen Staaten die "völlige Auswanderung der Muslime" anstrebte. Bis zur Erreichung der völligen Souveränität regelte das serbische Ansiedlungsrecht, dass Muslime sich nicht in ländlichen Gebieten, sondern nur in Städten, vorzugsweise Garnisonstädten, niederlassen durften. Nach schrittweiser Erreichung der vollständigen Souveränität (1862, 1867) flohen die verbliebenen Muslime nun auch aus den Städten.12 So war Serbien zur Zeit der Orientalischen Krise (1875 bis 1878) "fast völlig" von Muslimen "gesäubert".13"
    Dies waren noch lange keine Völkermorde, hier sind die Völkermord Kriterien: http://bifa-muenchen.de/bf2007/Voelk...Definition.pdf zu dem gibt im Balkan (anders als in der Türkei) noch Heute große Islamische Gemeinden, es gibt sogar 3 Islamische Staaten im Balkan (Albanien, Bosnien, Kosovo).

  8. #298

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    Zitat Zitat von Elma2 Beitrag anzeigen
    Dies waren noch lange keine Völkermorde, hier sind die Völkermord Kriterien: http://bifa-muenchen.de/bf2007/Voelk...Definition.pdf zu dem gibt im Balkan (anders als in der Türkei) noch Heute große Islamische Gemeinden, es gibt sogar 3 Islamische Staaten im Balkan (Albanien, Bosnien, Kosovo).
    Das war nur eine Anspielung an Sonne, da er mehrer Threads an angeblich begangenen Völkermorden seitens der Türkei eröffnet hat.

  9. #299
    Avatar von Afro

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  10. #300
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
    Suche es dir selber raus :

    Anhang

    Literatur
    Du musst deine Behauptungen mit Quellen untermauern ansonsten, du hast gelogen oder du hast keine Ahnung

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
    Das war nur eine Anspielung an Sonne, da er mehrer Threads an angeblich begangenen Völkermorden seitens der Türkei eröffnet hat.
    Die Völkermorde sind geschichtliche Tatsachen ob du es willst oder nicht.

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