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Massaker der Türkei in Smyrni/Izmir

Erstellt von Sonne-2012, 15.09.2013, 21:28 Uhr · 1.381 Antworten · 59.073 Aufrufe

  1. #921
    Avatar von Allih der Große

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    4.728
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Ja, klar. Erdogan polarisiert eben stark und jeder hat so seine Meinung. Ich will das auch nicht weiter strapazieren.

    Was Obst und Gemüse betrifft, so ist das heute schon von allerfeinster Qualität, was man von den türkischen Händlern hier bei uns bekommt. Wenn auch nicht billig. Aber Qualität sollte auch nicht verschleudert werden. wie Du auch sagst - die klimatischen Bedingungen sind hervorragend, genauso wie die Bodenbeschaffenheit. Vielerorts sind die Böden in der Türkei noch ausgeruht und nicht überdüngt wie in Frankreich, Spanien, Norditalien, besonders aber Deutschland und Niederlande. Gerade bei den deutschen Lebensmitteln zahlt man jetzt schon einen sehr hohen Preis für "Billig!, Billig!". Ich kaufe schon lange ganz bewusst keine deutschen Nahrungsmittel mehr. Völlig wertloses und geschmackloses Zeug! so billig kann es gar nicht sein, dass es zum wegwerfen nicht doch zu teuer ist.

    Aber wie lautet eigentlich der Threadtitel? gehört eigentlich alles nicht hierher.
    Ich bezog mich auf Oel, Wein, Fertigprodukte aus Gemuese, Fleisch, und/oder Fisch (...).
    Nicht weiterverarbeitetes Obst/Gemuese ist ganz nett, bringt aber erstmal nicht so wahnsinnig viel ein.
    Es kann nicht angehen, dass Norditalien (!!) trotz Berge, kalter Winter und ordentlich Niederschlag standardmaessig hochwertiges Olivenoel hierher exportiert und die sehr viel suedlicher gelegene Tuerkei zu 30%-40% noch Tresteroel und mittelmaessige Tafelweine anbietet.
    Auch dass viele Fertigprodukte qualitativ zwischen Mittelmass und den unteren Kategorien vor sich hinduempeln leuchtet nicht ein...
    Wenn die Landwirtschaft etwas einbringen soll (was ja durchaus geht, wie einige mittel-und westeuropaeische Laender zeigen) muss sie hochwertiger und teurer ( und die Werbung besser) werden.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Ich könnte ihn mir echt als ein Sektenführer vorstellen. Wer weiß, vielleicht ist er auch einer.

    So nebenbei, habt ihr euch im Thread verlaufen?
    Natuerlich fuehre ich Sekt...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Da erzählte Freund Amphion aber was ganz anderes. Und wie hat man das gamcht? Mit handauflegen und frommen Sprüchen? nWie würdest du heute reagieren, wenn ein Prediger daherkäme und dich auffordern würde vom Glauben abzufallen und an ALIH den GROßEN zu glauben?
    Ein bisschen mehr steckt schon hinterm Christentum... Hoffnung auf die Wiederkehr von den Toten, neuer Suehne Begriff, ein Gott ohne schlechte menschliche Angewohnheiten, Leidenschaften und Fehler, der alle Menschen gleich (nachsichtig) behandelt...
    Das waren so Dinge, die einigen Hellenen an ihrer eigenen Goetterwelt vermisst haben koennten.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Da erzählte Freund Amphion aber was ganz anderes. Und wie hat man das gamcht? Mit handauflegen und frommen Sprüchen? nWie würdest du heute reagieren, wenn ein Prediger daherkäme und dich auffordern würde vom Glauben abzufallen und an ALIH den GROßEN zu glauben?
    Mit Geduld, Zeit und einem Gotteskonzept, dass den Hellenen mehr lag, als die stark vermenschlichten alten Goetter.

  2. #922
    Jezersko
    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Siehst doch, wie wir am Thema vorbeidriften. Das meinte ich.
    Siehe #909!

    Lass uns den Thread einfach umbenennen. Das ursprüngliche Thema taugte ohnehin nichts!

  3. #923
    Avatar von Nikos

    Registriert seit
    25.03.2013
    Beiträge
    7.407
    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Ein bisschen mehr steckt schon hinterm Christentum... Hoffnung auf die Wiederkehr von den Toten, neuer Suehne Begriff, ein Gott ohne schlechte menschliche Angewohnheiten, Leidenschaften und Fehler, der alle Menschen gleich (nachsichtig) behandelt...
    Das waren so Dinge, die einigen Hellenen an ihrer eigenen Goetterwelt vermisst haben koennten.

    Mit Geduld, Zeit und einem Gotteskonzept, dass den Hellenen mehr lag, als die stark vermenschlichten alten Goetter.
    Du hast dich echt damit beschäftigt. Es stimmt, dass die alten Götter der Griechen mit ihren menschlichen Eigenschaften als nichts besonderes mehr angesehen worden sind.
    Man brauchte ein Ideal auf das man aufblicken konnte und keine "Gruppe" auf dem Olymp welche das leben auf der Erde wiederspiegelt.

    Man brauchte etwas, was dir sagt, dass etwas falsch ist und nicht, dass etwas in Ordnung sei, weil es auch die Götter machen.

  4. #924
    Jezersko
    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich auf Oel, Wein, Fertigprodukte aus Gemuese, Fleisch, und/oder Fisch (...).
    Nicht weiterverarbeitetes Obst/Gemuese ist ganz nett, bringt aber erstmal nicht so wahnsinnig viel ein.
    Es kann nicht angehen, dass Norditalien (!!) trotz Berge, kalter Winter und ordentlich Niederschlag standardmaessig hochwertiges Olivenoel hierher exportiert und die sehr viel suedlicher gelegene Tuerkei zu 30%-40% noch Tresteroel und mittelmaessige Tafelweine anbietet.
    Auch dass viele Fertigprodukte qualitativ zwischen Mittelmass und den unteren Kategorien vor sich hinduempeln leuchtet nicht ein...
    Wenn die Landwirtschaft etwas einbringen soll (was ja durchaus geht, wie einige mittel-und westeuropaeische Laender zeigen) muss sie hochwertiger und teurer ( und die Werbung besser) werden.
    ...
    .
    Also mit dem italienischen Olivenöl ist das so eine Sache Ich will es anhand eines Beispieles anhand dem sehr bekannten Südtiroler Rotwein "Kalterersee" erklären. Weltweit wird ungefähr die dreifache Menge dieses Weines verkauft, als auf den Anbauflächen der Region wachsen kann. Alles klar?

    Von den Bergen, kalten Wintern und hohen Niederschlägen darf man sich nicht täuschen lassen. Genau diese drei Faktoren sind es nämlich, die im Zusammenhang mit der Position auf der Sonnenseite der Alpen hervorragende Bedingungen für Obst und Gemüsekulturen darstellen. Die steilen Berge der Dolomiten speichern die Wärme bis in den November hinein. Aufgrund des Fehlens der Ostwinde sind die Winter bei weitem nicht so kalt als etwa in Ungarn, Rumänien oder Bulgarien. Zu guter letzt wäscht der viele Niederschlag Mineralien aus dem Gestein der Dolomiten. Diese tragen einen wichtigen Teil für die Fruchtbarkeit der Po-ebene bei.

    Aber eins ist klar: Oliven gibt es nördlich des Appenin-Bogens nicht. Nicht einmal auf dessen Nordhang. Also wenn Dir jemand Südtiroler Olivenöl verkaufen will, dann kannst Du es auch gleich mit chinesischen Yuan bezahlen

    Zudem ist Olivenöl erstens eine Geschmacksfrage und zweitens kommt es auf den Verwendungszweck an. Das wertvolle, kaltgepresste Öl z.B. darf nicht über 180° erhitzt werden, besser gar nicht, sondern kalt verwendet werden. Öl aus der Toskana schmeckt eher grasig und etwas bitterer. Je weiter nach Süden, desto intensiver wird der Geschmack nach reifen Oliven. Für meinen Geschmack kommt aber das beste Olivenöl aus Griechenland.
    Wobei es wie fast bei allen Dingen eine Faustregel gibt: Je kleiner der Herstellungsbetrieb, desto besser und naturbelassener die Produkte.

    Ja. Auf Dauer kann man nur mit Qualität bestehen. Industrielle Agrarproduktion zerstört Resourcen, vergeudet Energie, vergiftet Wasser und den Geschmack der Konsumenten. Siehe Nestle und Danone...

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Du hast dich echt damit beschäftigt. Es stimmt, dass die alten Götter der Griechen mit ihren menschlichen Eigenschaften als nichts besonderes mehr angesehen worden sind.
    Man brauchte ein Ideal auf das man aufblicken konnte und keine "Gruppe" auf dem Olymp welche das leben auf der Erde wiederspiegelt.

    Man brauchte etwas, was dir sagt, dass etwas falsch ist und nicht, dass etwas in Ordnung sei, weil es auch die Götter machen.
    Komm schon. Gib Allih ein Danke!

  5. #925

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    2.206
    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    70 Mille Einwohner mit (noch) Junger Bevoelkerung...

    Bei Erdogan bin ich anderer Meinung... Er macht auf mich zwar den Eindruck eines Idioten, scheint aber sehr viel demokratischer/liberaler als seine Vorgaenger zu sein.
    Ich habe den Eindruck, dass eher Davutoglu und Konsorten die Strippen ziehen.

    Ansonsten stimme ich zu. Die Militaerausgaben sind zugunsten von Bildung und (vor allem) Forschung zurueckzufahren. Die Infrastruktur (sowohl Strassen als auch anderes) muessen ausgebaut werden (wird wohl irgendwann auch geschehen) und der Tourismussektor sollte hochwertiger (und teurer) werden - (hierfuer hat die Tuerkei eigentlich Potential...).
    Aehnliches gilt fuer die Landwrírtschaft - es ist die reinste Verschwendung, wenn die Tuerkei die Qualitaet der Produkte nicht deutlich anhebt. Die klimatischen Bedingungen sind hierfuer gegeben (und besser als in Italien, Frankreich oder Spanien).

    Du irrst dich, Davutoğlu hat keinen Einfluss auf Erdoğan. Beide, Erdoğan und Davutoğlu glorifizieren die Osmanische Zeit, alles was osmanisch ist muss gefördert werden. Die Geschichte der jungen Republik Türkei soll vernachlaessigt werden, die Errungengenschaften der modernen Türkei sollen in den Hintergrund geschoben werden. Beide vertreten gemeinsame Interessen, beide gehen den gleichen Weg, darum laesst Erdoğan dem Aussenminister etwas Frei(Spiel)raum.

  6. #926
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Siehe #909!

    Lass uns den Thread einfach umbenennen. Das ursprüngliche Thema taugte ohnehin nichts!
    Unverschämt von dir, hör bitte auf zu spamen.

    Das ist ein Geschichtsthread, wenn es dich nicht interessiert dann bleib weg.

  7. #927
    Avatar von Toruko-jin

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    Top 1: PRODUZIERENDE Industrie. Nur diese schafft tatsächlich Werte! Weltweit agierende Konzerne haben sich nicht ohne Grund die Türkei als einen ihrer Produktionsstandorte ausgewählt. Ohne produzierende Betriebe läuft dauerhaft gar nichts. dort gibt es die Arbeitsplätze, mit denen die Leute das Geld verdienen, mit welchem sie die...
    Das ist richtig. Wenn man keinen Mehrwert generiert, ist auf Dauer kein nachhaltiges Wirtschaften möglich. Vor allem müssen Humankapital, Ressourcen und tiefergehende Infrastruktur vorhanden sein.

    Der jetzige Bildungsstand steht einer rasanten Entwicklung entgegen. Die Analphabetenrate liegt derzeit immernoch bei 15%. In Punkto Infrastruktur gibt es regionale Ungleichheiten, die angegangen werden müssen. Um Investitionen anziehen zu können, muss vor allem ein akzeptables Investitionsklima herrschen (Das wurde nach allem Anschein größtenteils sichergestellt).

    Was die Ressourcen angehen, hat die Türkei in besonders Zentralanatolien aber auch in anderen Gebieten sehr viel Potential.

    Um diesen Punkt abzuschließen, fasse ich noch einmal kurz zusammen, weshalb ich nicht so optimistisch bin wie du: das Leistungsbilanzdefizit der Türkei beträgt 10% des BIPs. Dieses Defizit wird derweilen mit Fremdkapital gedeckt. Mit anderen Worten ist man abhängig von Fremdkapital. Solange investiert wird, ist alles in bester Ordnung, andernfalls kann leicht einiges schiefgehen. Dass die Türkei gesellschaftlich und damit auch politisch ein Pulverfass ist, sollte kein Geheimnis sein. Die volkswirtschaftlichen Zahlen der letzten Jahre sollten nicht täuschen.
    Top 2: DIENSTLEISTER... angefangen vom Friseur über die Verkehrsbetriebe bis zu den Beamten bezahlen können - und damit deren Jobs absichern.
    Mit knapp 40% Schulden in Relation zu dem BIP ist der türkische Staat relativ gesund. Langfristig wird es im Dienstleistungsbereich keine Engpässe geben. Das Problem liegt eher bei den Haushalten, die teilweise massivst überschuldet sind. Bei einer Zahlungsschwäche werden viele Betriebe dicht machen müssen. Diese Gefahr ist allgegenwärtig. Die Sparquote ist im Vergleich zu anderen vergleichbaren Staaten ebenfalls überschaubar, was das Auffangen einer möglichen Krise erschwert. Iwie erinnert mich das obige an die Subprime-Krise in den USA.

    Top 3: TOURISMUS! Da gibt es ein enormes Potential aufgrund der vielfältigen Naturschönheiten, auch abseits der All-inclusive-Clubs!
    Das ist richtig. Vor einem Jahr kamen 32 Mille Touris und ließen 29 MRD $. Diese All-Inclusive-Packete drücken die Einnahmen aber nach unten. Man muss gucken, dass man etwas reichere Touristen anziehen kann. Im Moment machen die Einnahmen in der Tourismusbranche etwa 3% des BIPs aus.

    Top 4: GUT AUSGEBILDETE JUGEND! Trotz aller Erfolge, überwiegend in den Städten, gibt es da flächendeckend noch Luft nach oben.
    Ich bin mit der jetzigen Situation nicht zufrieden möchte aber nicht alles schwarzmalen. kluge Köpfe in unzureichendem Maße sind vorhanden.

    Gerade die extrem konservative, und in weiten Bereichen rückwärtsgewandte Politik Erdogans gefährdet durch ihre Konzentration auf Religion eine Modernisierung des ganzen Landes. Eine Türkei der zwei Geschwindigkeiten - hier prosperierende urbane Regionen, dort praktizierende, strenggläubige Moslems in den Weiten Anatoliens - stellen eine latente Gefahr der inneren Spaltung dar.
    Das was kleine Bauern seit je her wissen, ist offensichtlich (weltweit, also auch in der Türkei) in der Wirtschaft verloren gegangen: Man kann auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt. Dazu braucht es kein BWL-Studium! Dazu kommen noch die Luft-"Geschäfte" der Finanzindustrie. Derartige Blasen müssen im Keim unterbunden werden. Das Zerstörungspotential von "Bankprodukten" ist enorm! Siehe Griechenland, Zypern, oder so manchem Britischem "Steuerparadies". In Österreich hat es eine vergleichsweise kleine Bank (Hypo Alpe Adria) durch eine Pleite geschafft, ein ganzes Bundesland auf Jahrzehnte hinaus zahlungsunfähig zu machen und dazu noch das Bundesbudget auf viele Jahre in den Abgrund zu ziehen. Österreich hat heute eine höhere Steuerquote als Schweden, bei gleichzeitig ständig zurückgehendenr Sozialleistungen. Nicht zuletzt ausgelöst durch die Kärtner Bank!
    Das ist auch - wie schon erwähnt - das Problem der türkischen Wirtschaft. Wachstum ist nur aufgrund der Binnennachfrage möglich, so dass nachhaltiges Wirtschaften unmöglich erscheint. Man muss den amerikanischen Weg gehen. Wachstum auf Pump. Das wird dann solange weitergeführt, bis es richtig kracht.

    Als letzten, gleichzeitig wichtigsten Punkt sehe ich die dringend erforderlichen Rücknahmen der Militärausgaben!!! Diese laufen inzwischen völlig aus dem Ruder. Dabei wäre diese Maßnahme am aller leichtesten von Allen um zu setzen, ohne auch nur einen einzigen Arbeitslosen zu produzieren. Mit einer Politik der "gut nachbarschaftlichen Beziehungen" wäre viel erreicht. Beispielsweise wäre mit dem Verzicht eines einzigen der neu bestellen F 35 Kampfjets im Wert von je 120 Mio. € (mindestens!) könnte ein hervorragendes Schulsystem gleich mehrer Städte dauerhaft gesichert werden. Eine Lösung der Kurdenfrage würde das Ganze natürlich noch erleichtern.
    In Kleinasien kann man die Militärausgaben gänzlich zurückfahren. Man ist mit 2% des BIPs schon recht gut dabei.

  8. #928
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Du irrst dich, Davutoğlu hat keinen Einfluss auf Erdoğan. Beide, Erdoğan und Davutoğlu glorifizieren die Osmanische Zeit, alles was osmanisch ist muss gefördert werden. Die Geschichte der jungen Republik Türkei soll vernachlaessigt werden, die Errungengenschaften der modernen Türkei sollen in den Hintergrund geschoben werden. Beide vertreten gemeinsame Interessen, beide gehen den gleichen Weg, darum laesst Erdoğan dem Aussenminister etwas Frei(Spiel)raum.
    Der Punkt ist - Erdogan ist zwar entschlossen und machtbewusst, dafuer aber etwas ungeschickt und geistig monoton konvergent.
    Er macht nicht den Eindruck eines weisen Strategen oder klugen Taktikers. Bin mir nicht mal sicher, ob der immer so wirklich mitbekommt, was eigentlich gespielt wird...

  9. #929
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Unverschämt von dir, hör bitte auf zu spamen.

    Das ist ein Geschichtsthread, wenn es dich nicht interessiert dann bleib weg.
    Wenn Erwachsene sich unterhalten, hast du einfach die Fresse zu halten,kapiert?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Der Punkt ist - Erdogan ist zwar entschlossen und machtbewusst, dafuer aber etwas ungeschickt und geistig monoton konvergent.
    Er macht nicht den Eindruck eines weisen Strategen oder klugen Taktikers. Bin mir nicht mal sicher, ob der immer so wirklich mitbekommt, was eigentlich gespielt wird...
    Auf den Kopf gefallen ist er schon mal nicht.

  10. #930
    Jezersko
    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Unverschämt von dir, hör bitte auf zu spamen.

    Das ist ein Geschichtsthread, wenn es dich nicht interessiert dann bleib weg.
    Ja eben. Wir reden hier als gebildete Leute über Geschichte. Was sagst du als Außenstehender dazu?

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