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Minderheiten in Griechenland

Erstellt von Guerrier, 13.11.2014, 17:16 Uhr · 1.129 Antworten · 51.920 Aufrufe

  1. #491
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Xhabuka Beitrag anzeigen
    Keiner in einem forum hat was davon wenn er hier kommentiert, meistens ist das ziel den anderen zu ärgern.
    wie wahr diese geschichten sind kann keiner wissen, aber das es solche albaner gibt wissen wir auch selber, bestreiten wir auch nicht.

    Ich kenne sogar Ami Griechen aus meiner Ecke, wenn die nach GR kommen, dass die richtig einen auf American machen und teilweise sogar ihre Wurzeln leugnen. Indemsinne will ich dir zeigen, dass es mir eigentlich nicht ums ärgern geht. Sowieso, wieso sollte ich gerade Albaner ärgern wollen?

  2. #492
    Avatar von Lazarat

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Ich kenne sogar Ami Griechen aus meiner Ecke, wenn die nach GR kommen, dass die richtig einen auf American machen und teilweise sogar ihre Wurzeln leugnen. Indemsinne will ich dir zeigen, dass es mir eigentlich nicht ums ärgern geht. Sowieso, wieso sollte ich gerade Albaner ärgern wollen?
    War nicht auf dich bezogen sondern allgemein. Die meisten kommentieren doch nur um zu trollen, ärgern oder halt provozieren. Keiner hat was davon aber das forum lebt dadurch.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Aligatori Beitrag anzeigen
    Das wollte ich vorhin auch schreiben war aber dann zu faul weiter zu tippen
    Mir ist das sehr oft aufgefallen wie viel patriotischer viele aus Albanien geworden sind. Seit die Tifoza und die albanischen Fußballer aus KS/MKD die albanische NM stark gemacht haben singen viele auf einmal Xhamadani, sind stolz auf ihr Land und machen den Adler. In Albanien wussten früher viele nicht einmal was das Adler-Handzeichen überhaupt bedeutet.

    Aber auch unsere Musikindustrie die entwickelter ist als die in Albanien hat auch einen großen Einfluss, alle Sänger aus AL wollen aufeinmal nach Kosovo/Mazedonien und dort singen oder mit den Produzenten zusammenarbeiten, singen immer mehr Lieder auf unserem Dialekt (z.b. Enca - a po tpelqen oder Eni Koci & Gold AG - me mu) und nehmen immer mehr Lieder auf in denen sie Kosovo und Albanien als ein Land besingen. Auf ArkivaShqip wird jede Woche so ein Video hochgeladen inzwischen nervt das aber total
    Musikindustrie ist bei uns besser keine frage, aber das auch vorallem wegen den diaspora-albanern und nicht direkt denen aus ks oder mk. Ist ja bei albanien nicht anders, siehe noizy der auch in england lebt. es sind eher wir aus der diaspora die das alles soweit gebracht haben und das es unterschiede gibt von region zu region ist auch nichts neues, se edhe ka ona jon ka pas boll tradhtar bile hala sot ka do qe e shkyn shkinishten tash perqato mu nda sna vyn neve shqiptarve se boll popull i vogel jena, me bo mu nda hala ma tvogel jena, kujt i han kari per neve.

  3. #493
    Avatar von Aligatori

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    Zitat Zitat von Xhabuka Beitrag anzeigen
    War nicht auf dich bezogen sondern allgemein. Die meisten kommentieren doch nur um zu trollen, ärgern oder halt provozieren. Keiner hat was davon aber das forum lebt dadurch.

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    Musikindustrie ist bei uns besser keine frage, aber das auch vorallem wegen den diaspora-albanern und nicht direkt denen aus ks oder mk. Ist ja bei albanien nicht anders, siehe noizy der auch in england lebt. es sind eher wir aus der diaspora die das alles soweit gebracht haben und das es unterschiede gibt von region zu region ist auch nichts neues, se edhe ka ona jon ka pas boll tradhtar bile hala sot ka do qe e shkyn shkinishten tash perqato mu nda sna vyn neve shqiptarve se boll popull i vogel jena, me bo mu nda hala ma tvogel jena, kujt i han kari per neve.
    Du hast recht unsere Diaspora hat natürlich viel dazu beigetragen aber Albanien z.B. hat eine viel größere Diaspora als KS und MK zusammen alleine in Italien leben 800.000 AL-Albaner in Griechenland leben ca. 600.000 AL-Albaner nur juckt diesen Menschen die dort ausgewandert sind ihre eigene Musik wenig bis garnicht sodass Sänger wie Gena, Enca, Seldi oder Sinan Hoxha in DE,CH, AUS auftreten müssen.

  4. #494
    Avatar von Poliorketes

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    Brief von Mazhar Dino (selbsternannter Präsident der albanischen Minderheit von "Tschamuria" (Thesprotia)) an den deutschen SS General Lanz.





    "Herrn Kommandierenden General Lanz

    Im Namen der Bevölkerung von Tschamuriens entbiete ich ihnen zum Jahreswechsel die besten Glückwünsche und bitte sie über die Tschamurienischen Kämpfer wie über ihre eigenen Truppen zu verfügen.

    Der Präsident des albanischen Rates von Tschamuria gez. Mazhar Dino"
    Ganzer Brief und die herzliche Antwort von Lanz kommt in der doku hier bei 2:05 vor.

  5. #495
    Avatar von Golemi

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Brief von Mazhar Dino (selbsternannter Präsident der albanischen Minderheit von "Tschamuria" (Thesprotia)) an den deutschen SS General Lanz.





    Ganzer Brief und die herzliche Antwort von Lanz kommt in der doku hier bei 2:05 vor.
    Was möchtest du uns damit eigentlich sagen?

    - - - Aktualisiert - - -

    Albanien und Griechenland streiten ums Ionische Meer



    Der griechische Außenminister Evangelos Venizelos drohte mit dem Veto Athens gegen einen EU-Beitritt Albaniens (Foto: dpa)






    Die Griechen und die Albaner sind die ältesten Nationen in Europa. Doch in der modernen Geschichte weisen diese beiden Länder mehr Probleme als gutnachbarliche Beziehungen auf – und die beiden begründen den einzigartigen Fall eines seit sieben Jahrzehnten andauernden „Kriegszustands“ zwischen zwei Nato-Mitgliedern.
    Das erste Problem ist historischer Natur. Die Griechen und die Albaner kämpften zu Beginn des 19. Jahrhunderts gemeinsam für die Unabhängigkeit Griechenlands vom Osmanischen Reich, doch das ungelöste Problem über die albanische Region Cameria belastet weiterhin ihre zwischenstaatlichen Beziehungen.
    Sieben Jahrzehnte später führt diese ungelöste Frage dazu, dass die griechische Grenzpolizei Albanern die Einreise verweigert, wenn diese in der Region Cameria geboren wurden. Diese Region wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die griechischen Behörden ethnisch gesäubert. Sie vertrieben die Mehrheit der albanischen Cam-Bevölkerung und beriefen sich dabei auf das griechische Kriegsrecht über Albanien. Der Geist dieses formalen Gesetzes, das in Kraft blieb, hat die bilateralen Beziehungen bis heute beeinflusst. Im Oktober 2014 thematisierte Griechenland das Problem der albanischen Schulbücher bei der Europäischen Union, indem es behauptete, der historische Inhalt über die Cameria sei ein Problem. Es sagte, „ein Land mit solchen Schulbüchern kann nicht EU-Mitglied werden“. Albanien hat den Antrag gestellt, der EU beizutreten.
    Es gibt drei weitere Hauptprobleme, die die albanisch-griechischen Beziehungen beeinträchtigen – die Seegrenze im Ionischen Meer, die albanische Kommunal-/Territorial-Reform und die politische Einmischung durch die Spitze der orthodoxen Kirche Albaniens.
    Die wichtigste bilaterale Frage ist der Grenzverlauf im Ionischen Meer. Im Jahr 2009 wurde das Grenzabkommen über das Ionische Meer von den beiden jeweiligen Außenministern unterzeichnet – und 225 Quadratkilometer an albanischen Hoheitsgewässern südlich des wichtigsten albanischen Tourismus-Zentrums Saranda und nördlich der griechischen Insel Korfu wurden zum Streitfall zwischen Albanien und Griechenland. Griechenland kartographierte die albanischen Hoheitsgewässer als zwei der insgesamt 20 griechischen Energiezonen. Die albanischen Hoheitsgewässer bergen vier Milliarden Barrel Öl und 1,5 Milliarden Kubikmeter an Gasreserven. Diese könnten in den kommenden 20 Jahren Gewinne im Umfang von 20 Milliarden Euro bescheren.
    Das Verfassungsgericht Albaniens stoppte im Januar 2010 die Ratifizierung des Abkommens über die Seegrenzen. Das Gericht wies es mit der Begründung zurück, dass es „die territoriale Integrität Albaniens“ verletze. Im Juni bat die albanische Regierung die Generalstaatsanwaltschaft, eine strafrechtliche Untersuchung gegen die an der Unterzeichnung des Vertrags Beteiligten zu initiieren.
    Schließlich bat der albanische Außenminister Ditmir Bushati im August 2014 den Staatsanwalt, eine Untersuchung gegen hochrangige Beamte aus dem Außenministerium und aus den Justiz- und Verteidigungsministerien, die an den Verhandlungen und an der Unterzeichnung des Grenzabkommens beteiligt waren, zu eröffnen. Die griechische Reaktion bestand darin, zu erklären, dass Albanien nicht in der Lage wäre, die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu beginnen, ohne zuvor das Grenzabkommen zu ratifizieren. Auf der EU-Ratstagung im Juni 2014 wurde Albanien der Kandidatenstatus gewährt, doch der griechische Außenminister Evangelos Venizelos sagte: „Der Kandidatenstatus und die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen sind nicht das Gleiche. Der Verhandlungsprozess kann erst beginnen, wenn das Grenzabkommen über das Ionische Meer umgesetzt wird.“
    Das nächste heiße Thema zwischen den beiden Nachbarn ist die lokale Organisationsreform in Albanien, die im August 2014 ein Gesetz über die territoriale Organisation anwandte und so die Anzahl der Gemeinden auf 61 reduzierte. Griechenland reagierte darauf, weil es glaubt, dass die Reorganisation einige bestehende griechische Minderheiten-Gemeinden mit anderen vermischt und damit „die Minderheitenrechte der Griechen verletzt“.
    Das dritte Problem zwischen den Nachbarn könnte als eines beschrieben werden, das aus der griechischen Haltung gegenüber den Albanern resultiert. Griechische Soldaten haben in den vergangenen drei Jahren nach der Erniedrigung albanischer Einwanderer in Griechenland oft ihre anti-albanischen Ansichten zum Ausdruck gebracht. Die albanischen Medien thematisierten im August die rassistischen Beleidigungen und die griechischen Armee-Trainingslieder, die Albaner verunglimpfen.
    In Albanien kochten die anti-griechischen Gefühle hoch, es kam zu Protesten vor der griechischen Botschaft in Tirana und griechische Flaggen wurden angezündet. Die Albaner sorgen sich besonders um eine politische Einmischung durch den Chef der albanischen orthodoxen Kirche, Bischof Anastas Janullatos. Er ist ein griechischer Staatsbürger, die diese wichtige religiöse Position nach einer Vereinbarung zwischen den albanischen und griechischen Außenministern im Juni 1991 übernommen hatte – als „vorübergehender Leiter der albanischen orthodoxen Kirche“. Dies war nur sechs Monate nach dem Ende der kommunistischen Diktatur in Albanien, wo die Religion durch die kommunistische Verfassung verboten worden war.
    Doch dieses temporäre Amt wird nun seit mehr als zwei Jahrzehnten besetzt und die Albaner haben mehrere Vorwürfe gegen den Erzbischof aufgrund von „anti-albanischen“ Praktiken erhoben. Die Entrüstung der Albaner kochte im August 2014 hoch, als Erzbischof Janullatos eine Zeremonie zum 300. Jahrestag der Geburt des griechischen Heiligen Cosmas abhielt. Der „Koordinierungsausschuss zur Verteidigung der albanischen National-Fragen“, zu dem 26 albanische Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) gehören, protestierte gegen die politische Einmischung des Erzbischofs und erinnerte daran, dass St. Cosmas einen anti-albanischen Hintergrund habe.

  6. #496
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Golemi Beitrag anzeigen
    Was möchtest du uns damit eigentlich sagen?

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    Albanien und Griechenland streiten ums Ionische Meer



    Der griechische Außenminister Evangelos Venizelos drohte mit dem Veto Athens gegen einen EU-Beitritt Albaniens (Foto: dpa)






    Die Griechen und die Albaner sind die ältesten Nationen in Europa. Doch in der modernen Geschichte weisen diese beiden Länder mehr Probleme als gutnachbarliche Beziehungen auf – und die beiden begründen den einzigartigen Fall eines seit sieben Jahrzehnten andauernden „Kriegszustands“ zwischen zwei Nato-Mitgliedern.
    Das erste Problem ist historischer Natur. Die Griechen und die Albaner kämpften zu Beginn des 19. Jahrhunderts gemeinsam für die Unabhängigkeit Griechenlands vom Osmanischen Reich, doch das ungelöste Problem über die albanische Region Cameria belastet weiterhin ihre zwischenstaatlichen Beziehungen.
    Sieben Jahrzehnte später führt diese ungelöste Frage dazu, dass die griechische Grenzpolizei Albanern die Einreise verweigert, wenn diese in der Region Cameria geboren wurden. Diese Region wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die griechischen Behörden ethnisch gesäubert. Sie vertrieben die Mehrheit der albanischen Cam-Bevölkerung und beriefen sich dabei auf das griechische Kriegsrecht über Albanien. Der Geist dieses formalen Gesetzes, das in Kraft blieb, hat die bilateralen Beziehungen bis heute beeinflusst. Im Oktober 2014 thematisierte Griechenland das Problem der albanischen Schulbücher bei der Europäischen Union, indem es behauptete, der historische Inhalt über die Cameria sei ein Problem. Es sagte, „ein Land mit solchen Schulbüchern kann nicht EU-Mitglied werden“. Albanien hat den Antrag gestellt, der EU beizutreten.
    Es gibt drei weitere Hauptprobleme, die die albanisch-griechischen Beziehungen beeinträchtigen – die Seegrenze im Ionischen Meer, die albanische Kommunal-/Territorial-Reform und die politische Einmischung durch die Spitze der orthodoxen Kirche Albaniens.
    Die wichtigste bilaterale Frage ist der Grenzverlauf im Ionischen Meer. Im Jahr 2009 wurde das Grenzabkommen über das Ionische Meer von den beiden jeweiligen Außenministern unterzeichnet – und 225 Quadratkilometer an albanischen Hoheitsgewässern südlich des wichtigsten albanischen Tourismus-Zentrums Saranda und nördlich der griechischen Insel Korfu wurden zum Streitfall zwischen Albanien und Griechenland. Griechenland kartographierte die albanischen Hoheitsgewässer als zwei der insgesamt 20 griechischen Energiezonen. Die albanischen Hoheitsgewässer bergen vier Milliarden Barrel Öl und 1,5 Milliarden Kubikmeter an Gasreserven. Diese könnten in den kommenden 20 Jahren Gewinne im Umfang von 20 Milliarden Euro bescheren.
    Das Verfassungsgericht Albaniens stoppte im Januar 2010 die Ratifizierung des Abkommens über die Seegrenzen. Das Gericht wies es mit der Begründung zurück, dass es „die territoriale Integrität Albaniens“ verletze. Im Juni bat die albanische Regierung die Generalstaatsanwaltschaft, eine strafrechtliche Untersuchung gegen die an der Unterzeichnung des Vertrags Beteiligten zu initiieren.
    Schließlich bat der albanische Außenminister Ditmir Bushati im August 2014 den Staatsanwalt, eine Untersuchung gegen hochrangige Beamte aus dem Außenministerium und aus den Justiz- und Verteidigungsministerien, die an den Verhandlungen und an der Unterzeichnung des Grenzabkommens beteiligt waren, zu eröffnen. Die griechische Reaktion bestand darin, zu erklären, dass Albanien nicht in der Lage wäre, die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu beginnen, ohne zuvor das Grenzabkommen zu ratifizieren. Auf der EU-Ratstagung im Juni 2014 wurde Albanien der Kandidatenstatus gewährt, doch der griechische Außenminister Evangelos Venizelos sagte: „Der Kandidatenstatus und die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen sind nicht das Gleiche. Der Verhandlungsprozess kann erst beginnen, wenn das Grenzabkommen über das Ionische Meer umgesetzt wird.“
    Das nächste heiße Thema zwischen den beiden Nachbarn ist die lokale Organisationsreform in Albanien, die im August 2014 ein Gesetz über die territoriale Organisation anwandte und so die Anzahl der Gemeinden auf 61 reduzierte. Griechenland reagierte darauf, weil es glaubt, dass die Reorganisation einige bestehende griechische Minderheiten-Gemeinden mit anderen vermischt und damit „die Minderheitenrechte der Griechen verletzt“.
    Das dritte Problem zwischen den Nachbarn könnte als eines beschrieben werden, das aus der griechischen Haltung gegenüber den Albanern resultiert. Griechische Soldaten haben in den vergangenen drei Jahren nach der Erniedrigung albanischer Einwanderer in Griechenland oft ihre anti-albanischen Ansichten zum Ausdruck gebracht. Die albanischen Medien thematisierten im August die rassistischen Beleidigungen und die griechischen Armee-Trainingslieder, die Albaner verunglimpfen.
    In Albanien kochten die anti-griechischen Gefühle hoch, es kam zu Protesten vor der griechischen Botschaft in Tirana und griechische Flaggen wurden angezündet. Die Albaner sorgen sich besonders um eine politische Einmischung durch den Chef der albanischen orthodoxen Kirche, Bischof Anastas Janullatos. Er ist ein griechischer Staatsbürger, die diese wichtige religiöse Position nach einer Vereinbarung zwischen den albanischen und griechischen Außenministern im Juni 1991 übernommen hatte – als „vorübergehender Leiter der albanischen orthodoxen Kirche“. Dies war nur sechs Monate nach dem Ende der kommunistischen Diktatur in Albanien, wo die Religion durch die kommunistische Verfassung verboten worden war.
    Doch dieses temporäre Amt wird nun seit mehr als zwei Jahrzehnten besetzt und die Albaner haben mehrere Vorwürfe gegen den Erzbischof aufgrund von „anti-albanischen“ Praktiken erhoben. Die Entrüstung der Albaner kochte im August 2014 hoch, als Erzbischof Janullatos eine Zeremonie zum 300. Jahrestag der Geburt des griechischen Heiligen Cosmas abhielt. Der „Koordinierungsausschuss zur Verteidigung der albanischen National-Fragen“, zu dem 26 albanische Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) gehören, protestierte gegen die politische Einmischung des Erzbischofs und erinnerte daran, dass St. Cosmas einen anti-albanischen Hintergrund habe.
    PROFESSOR DR BLERIM REKA
    Professor Dr. Blerim Reka ist Prorektor für Forschung und internationale Beziehungen an der Südosteuropa-Universität in Mazedonien. Er war früher als Botschafter der Republik Mazedonien bei ...

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    was as soll der auch anderes schreiben....lol

    n Bericht von 2014......

  7. #497
    Avatar von Golemi

    Registriert seit
    28.12.2014
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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    PROFESSOR DR BLERIM REKA
    Professor Dr. Blerim Reka ist Prorektor für Forschung und internationale Beziehungen an der Südosteuropa-Universität in Mazedonien. Er war früher als Botschafter der Republik Mazedonien bei ...

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    was as soll der auch anderes schreiben....lol

    n Bericht von 2014......
    Cham Party Eyes Cabinet Post in Albania :: Balkan Insight
    News 01 Feb 16 Cham Party Eyes Cabinet Post in Albania

    The party representing postwar expellees from Greece, which now has five seats in parliament, has its eye on a post in Prime Minister Edi Rama's cabinet.

    Fatjona Mejdini
    BIRN
    Albania
    PDIU leader, Shpetim Idrizi [in front] talking with Prime Minister, Edi Rama | Photo: LSA/Malton Dibra
    The Party for Justice, Integration and Unity, PDIU, which lobbies for the rights of the Cham community in Albania - postwar expellees from Greece - is seeking a ministry in the country's government for the first time.
    Founded in 2011, since this year it has been part of the government but only with second-level representatives. Now its ambition is to join Prime Minister Edi Rama's top team with a ministerial post.
    The PDIU joined the ruling center-left coalition in mid-2015 after winning five seats in the 2013 elections and establishing itself as an important party.
    "We have asked for it [a ministry] every time we believed the cabinet needed revitalisation and changes... and our request is natural since we are now the fourth biggest party on the scene with five MPs," the leader of PDIU, Shpetim Idrizi, told Top Channel television.
    Idrizi himself is the vice speaker of parliament and the PDIU is also represented in government with the post of vice foreign minister. It also heads several important government agencies.
    Skender Minxhozi, editor-in-chief of Java News portal and a political analyst, told BIRN that the PDIU request was legitimate.
    In the past the party was kept away from senior positions in the government because of worries about Greece, he noted.
    "Governments tried carefully not to represent this party at high levels since our southern neighbour [Greece] would not be pleased," Minxhozi said.
    In May 2015, when the PDIU leader Shpetim Idrizi was appointed vice speaker of parliament, the Greek foreign ministry protested.
    “The choice of persons who are agents of irredentist views and who are linked directly with Europe’s repugnant fascist and Nazi past, to fill high positions ... does not promote friendship... and good-neighbourly relations between the countries of Southeast Europe, nor is it conducive to Albania’s European perspective,” a Greek ministry spokesperson, Konstantinos Koutras, said.
    But Minxhozi believes that having a PDIU a minister in the cabinet will be good for the government.
    "The PDIU can give the government necessary refreshment and possibly correct some of its past mistakes," he said.
    The Cham community was expelled from northern Greece after World War II and their fate has remained a hot issue ever since, partly because Greece does not recognize the community’s existence.
    The Chams are a sub-group of Albanians who originally resided in the Epirus region of northern Greece. The Greek authorities accused them of collaborating with the German occupation.
    About 250,000 Chams now live in Albania and another estimated 400,000 or so elsewhere, mostly in the US and Turkey.

    - See more at: Cham Party Eyes Cabinet Post in Albania :: Balkan Insight

  8. #498
    Avatar von Paokaras

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    ,,About 250,000 Chams now live in Albania and another estimated 400,000 or so elsewhere, mostly in the US and Turkey.,,


    Also entweder ficken die Camen wie Kanickel oder die Zahlen sind bissle übertrieben, laut Albanischen Quellen von der Zeit:


    In 1946, they formed a congress, where they adopted a memorandum accusing Greece for their persecution, and asked the international community to react in order to return to their homeland and to receive reparations. The CAFC claimed that 28,000 Chams were evicted, 2,771 killed and 5,800 houses were looted and burned

  9. #499
    Avatar von Poliorketes

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    Passt nicht wirklich zum Thema aber doch ganz interessant. Ali Pascha Tepelena schickte 1794 einen Brief an die Soulioten bzw. deren Anführer Kitsos Botsaris (der Vater des Helden der Griechischen Rev. von 1821 Markos Botsaris) und Tzavelas.

    Hier der genaue Wortlaut.
    Ali Pasha sent a letter to K. Botsari written in Greek, which was published in its entirety by W. Eton in 1799:

    My friends Captain Bozia (Botsaris) and Captain Tzavella, I , Ali Pasha, salute you … As soon as you receive my letter assemble all your warriors and come to meet me against my enemies. This is the time that I need you … Your pay shall be double that which I give to the Albanians because I know that you are braver than them. I will not go to the war before you come….” (Eton, p. 384).
    Deutsche Übersetzung.
    Ali Pascha schickte einen Brief verfasst auf griechisch nach K. Botsari, der Brief wurde vollständig veröffentlich von W. Eton 1799.

    "Meine Freunde Kapitän Bozia (Botsaris) und Kapitän Tzavelas, Ich, Ali Pascha, Grüße euch.... Sobald ihr meinen Brief erhält versammelt alle eure Krieger und kommt um mich zu treffen und gegen meine feinde zu ziehen. Dies ist die zeit in der ich euch brauche.... Euer lohn wird doppelt so hoch sein als der denn ich den Albanern gebe weil ich weiß das ihr mutiger seid als sie. Ich werde nicht in den Krieg ziehen bevor ihr kommt..." (Eton, p.384)
    https://en.wikipedia.org/wiki/Kitsos_Botsaris

  10. #500
    Eli
    Avatar von Eli

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Passt nicht wirklich zum Thema aber doch ganz interessant. Ali Pascha Tepelena schickte 1794 einen Brief an die Soulioten bzw. deren Anführer Kitsos Botsaris (der Vater des Helden der Griechischen Rev. von 1821 Markos Botsaris) und Tzavelas.

    Hier der genaue Wortlaut.


    Deutsche Übersetzung.


    https://en.wikipedia.org/wiki/Kitsos_Botsaris

    Ja da gebe ich dir recht, es passt nicht wirklich zum Thema, aber was genau willst Du uns damit sagen ?
    Das die Suliotët Griechen waren ?

    Du machst hier Çamen (Orthodoxe Çamen) so wie es dir grad gefällt zu Griechen und damit zu nicht Albanern/Çamen

    Der Name der Stadt, nach der die Soulioten benannt sind, kommt vom albanischen Wort suli, deutsch „Berggipfel“.

    Hier traten sie in den Militärdienst verschiedener Mächte (Russlands, Frankreichs, Großbritanniens), welche damals nacheinander diese Inseln besaßen. Ali Pascha, 1820 in Ioannina von den Türken unter Hurschid Pascha eingeschlossen und von den Albanern verlassen, suchte bei den Soulioten Hilfe und räumte ihnen die Festung Kiafa ein. Die Soulioten folgten seiner Einladung, gerieten aber durch den Übertritt der albanischen Anführer zu Hurschid Pascha und den unglücklichen Ausfall des im Sommer 1822 von Griechenland aus zu ihrer Unterstützung unternommenen Feldzugs in große Bedrängnis und mussten im September ihre Feste Souli den Türken überlassen. An die 3000 Soulioten wurden damals auf englischen Schiffen nach Kefalonia gebracht, während sich die übrigen in die Gebirge flüchteten. Viele von ihnen beteiligten sich tapfer am griechischen Freiheitskampf und gelangten in Griechenland später zu Ansehen und Würden, so die Botsaris und Tzavelas.
    Volkszugehörigkeit der Soulioten[Bearbeiten]

    Um die Volkszugehörigkeit der Soulioten streiten sich Griechen und Albaner, was den aktuellen Disput der Minderheitenrechte im albanischen Nordepirus(griechisch Vórios Ipiros Βόρειος Ήπειρος) und griechischen Südepirus (albanisch Çamëri/-a) widerspiegelt. Angehörige beider Völker sehen im Kampf der Soulioten gegen die Osmanen einen heldenhaften nationalen Einsatz, der zur Gründung ihres modernen Staates beigetragen habe. Ursprünglich waren die Soulioten jedoch Çamen, also ethnische Albaner.[2] Mit der Zeit ging diese Gemeinschaft in die griechische Nation über.
    Spätestens im 19. Jahrhundert waren die Soulioten weitgehend gräzisiert, jedoch blieben erhebliche Reste ihrer albanischen Umgangssprache erhalten, wovon das von Markos Botsaris verfasste griechisch-albanische Wörterbuch zeugt.[3]
    Albaner kann er damals nicht geschrieben haben, denn das Wort existierte zu der Zeit nicht! Also etwas detaillierter Bitte, oder es dann am besten lassen!

    Für die Albaner existieren und existierten eine Reihe unterschiedlicher Selbst- und Fremdbezeichnungen. Manche dieser Namen stehen für die gesamte Ethnie, andere nur für Teile von ihr. Die Bedeutung mancher Namen hat sich im Laufe der Zeit verändert.
    Der Name „Albaner“ (lateinisch Albani, altgriechisch Albanoi Ἀλβανόι oder Albanioi Ἀλβάνιοι) war schon in der Antike gebräuchlich. Er bezeichnete einen illyrischen Stamm, dessen Wohnsitze nordöstlich der Stadt Dyrrachium (heute Durrës) lagen, also im heutigen Albanien. Diese Bezeichnung, 'Albaner', geht vom italienischen „Albanesi“ aus, die sich bald in fast alle anderen europäischen Sprachen verbreitete. Dem im Deutschen heute veralteten Terminus „Albanesen“ merkt man die italienische Herkunft noch an.


    „Arbëresh“ (toskisch) oder „Arbër“/„Arbën“ (gegisch) waren im Mittelalter die Selbstbezeichnungen der Albaner, die während der Zeit der Osmanenungebräuchlich wurden. Heute werden nur mehr die Albaner in Süditalien, deren Vorfahren ab dem 14. Jahrhundert eingewandert sind, Arbëresh genannt. Arbër/Arbën ist bei den heutigen Albanern ein gebräuchlicher Vorname, und als Ortsname lebt das alte Ethnonym als Arbanasi fort.
    „Arvaniten“ (neugriechisch Arvanítes Αρβανίτες) war die griechische Bezeichnung für „Albaner“. Die griechische Form des Ethnonyms ist die genaue Entsprechung des albanischen Arbër. Als Arvanite (griechisch Arvanítai Ἀρβανίται) tauchten die Albaner erstmals in byzantinischen schriftlichen Quellen auf.[1] Heute werden nur noch die Nachfahren der im Mittelalter nach Griechenland eingewanderten Albaner als Arvaniten bezeichnet.
    Das türkische „Arnavutlar“ ist von Arbër bzw. Arvaníitai/Ἀρβανίται abgeleitet. Im 18. Jahrhundert wurde das türkische Ethnonym auch von europäischen Autoren übernommen. So entstand die deutsche Bildung Arnauten als ein weiteres Synonym für Albaner. Im Westen wurde der Begriff häufig exklusiv für die muslimischen Albaner verwendet.
    Seit dem 15. Jahrhundert kam im Westen für die Albaner der lateinische Name „Epirotes“ (deutsch „Epiroten“) auf. Wie in der Renaissance üblich suchte man nach einer antiken Parallele, und in den Albanern sah man die Nachfahren jener Völker, die in der antiken Landschaft Epirus gelebt hatten. Die Albaner wurden im westlichen Europa überhaupt erst im Mittelalter bekannt. Dies hing einerseits mit Skanderbeg, dem Epirotarum princeps[2], zusammen, der durch seinen Abwehrkampf gegen die Osmanen gesamteuropäische Popularität erlangte, andererseits aber mit der Auswanderung zahlreicher Albaner nach Italien, die auf diese Weise ins Blickfeld der westlichen Völker gerieten.
    Als „Gegen“ oder „Tosken“ werden jeweils die Sprecher eines der beiden albanischen Hauptdialekte bezeichnet.
    „Çamen“ (alb. Çamët, griech. Tsamides/Τσάμηδες) heißen jene Albaner, die in Epirus südlich der Stadt Konispol leben oder gelebt haben. Die meisten Çamen sind während der Osmanenherrschaft zum Islam konvertiert. Aus ihren Siedlungsgebieten in Griechenland wurden sie zwischen 1914 und 1945 fast alle zur Auswanderung genötigt oder vertrieben. Einige Hundert wurden von griechischen Militaristen auch getötet, darunter Kinder, Ältere und Frauen.
    Die Begriffe „Kosovo-Albaner“ (alb. Shqiptarët e Kosovës) oder „Kosovaren“ (alb. Kosovarët) entstanden im Laufe des 20. Jahrhunderts aus politischen Gründen. Sie dienen zur Abgrenzung von jenen Albanern, die zur Staatsnation der Republik Albanien gehören. Für die in Mazedonien und Montenegro lebenden Albaner gibt es keine eigenen Bezeichnungen, sie nennen sich selber „Shqiptarë“ („Albaner“; Mehrzahl unbestimmt).


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