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Mittelalterliches Kosovo (Königreich Serbien)

Erstellt von Der_Buchhalter, 09.10.2008, 23:56 Uhr · 32 Antworten · 18.437 Aufrufe

  1. #1

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    Idee Mittelalterliches Kosovo (Königreich Serbien)

    Viele wissen gar nicht wieso Serbien so an das Kosovo hängt, die Albaner schon aber die anderen?

    Kosovo war im Mittelalter nicht nur geografisches sondern auch wirtschaftliches und religiöses Herz des Königreich Serbien und nahe zu nur von Serben bewohnt. Hauptstadt war Prizren bis 1345, Pec Hauptsitz der serbisch-orthodoxen Kirche. Die Kosovo Amselfeldschlacht 1389 nahe Pristina ist zwar sehr wichtig wegen den zehntausenden Serben die gefallen sind aber das ist nicht der wahre Grund weswegen wir so dran hängen.

    Die heufichsten Städtenamen im Kosovo so wie ethliche Kirchen & Klöster basieren auf auf das serbische Mittelalter. Auch der serbische Name (Kosovo i Metohija) basiert auf die Amselfeldschlacht 1389.

    (Serbisch-)Orthodoxe Klöster und Kirchen in Kosovo und Metohija (Heute)







    Ich denke auf Grund dieser Tatsachen darf Kosovo i Metohija nie aufgegeben werden, die anderen müssen das verstehen.

    Hier seht die Provinz Kosovo und die Grenzen Serbiens bei der Unabhängigkeit von Byzanz (1196) unter Car Dusan (1355) und bei der letzten entscheidenden Kosovo Schlacht (1389)




    Das Patriarchenkloster in Peć (Bis 1766 Hauptsitz der serbisch-orthodoxen Kirche)

    Patriarchenkloster Peć

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    Koordinaten: 42° 39′ 40″ N, 20° 15′ 56″ O
    Patriarchenkloster Peć* UNESCO-Welterbe Staatsgebiet Serbien (Kosovo) Typ Kultur Kriterien ii,iii,iv Referenz-Nr. 724 RegionEuropa Geschichte der Einschreibung Einschreibung 2006 (Sitzung 30) * Der Name ist auf der Welterbe-Liste aufgeführt.
    Die Region ist von der UNESCO klassifiziert.
    Das Patriarchenkloster in Peć (albanisch: Patrikana e Pejës, serbisch: Pećka Patrijaršija) ist ein serbisch-orthodoxes Kloster im Kosovo.

    Lage [Bearbeiten]

    Das Kloster liegt etwa einen Kilometer westlich der Stadt am Ausgang der Pecka Bistrica (albanisch: Lumbardh i Pejës, serbisch: Pećka Bistrica) aus der Rugovo-Schlucht.

    Geschichte [Bearbeiten]

    Die Ursprünge des Gebäudes gehen auf einen ersten byzantinischen Bau (vermutlich 11. Jahrhundert) zurück, dessen Teile in der Apostelkirche integriert sind. Der Kern des alten Klosters – die drei miteinander verbundenen Kirchen – hat die Zeit sehr gut überstanden. Der älteste Teil, die Apostelkirche, wurde möglicherweise vom ersten serbischen Erzbischof Sava begonnen. 1323–1324 wurde im Norden die Kirche St. Demetrius angebaut, um 1330 im Süden die Jungfrauenkirche mit der Nikolauskapelle.
    Die im Raška-Stil erbauten Kirchen umfassen beeindruckende Fresken, anhand derer sich die Entwicklung der serbischen Malerei vom 13. bis zum 16. Jahrhundert verfolgen lässt. Hinzu kommen ein Ikonen-Schatz mit Exemplaren aus dem 14. bis 19. Jahrhundert und viele illustrierte Handschriften in altkirchenslawischer Sprache.
    Mit seinen Kunstschätzen, Gräbern und Schreinen gilt das Patriarchenkloster als Schatzkammer serbischer Geschichte und heiligster Ort der serbisch-orthodoxen Kirche. Im Juli 2006 wurde es in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, gemeinsam mit dem Kloster Gračanica und der Kirche der Jungfrau von Ljeviša. Zum Welterbe gehört auch das Kloster Dečani. Gleichzeitig wurden es wegen der rechtlich unklaren Situation des Kosovo und der schwierigen Sicherheitslage auf der Roten Liste des gefährdeten







    Unangetastete Wandmalereien im Klosterinnern aus dem 13/14 Jahrhudnert









  2. #2

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    Die Schlacht auf dem Amselfeld (serb. Boj na Kosovu) fand am 15. Juni 1389 in der Gegend der heutigen Stadt Priština statt. Die Serben, unterstützt von einer kleinen Armee von Bosniern, die von König Tvrtko I. entsandt worden waren, unterstanden dem Fürsten Lazar Hrebeljanović aus Kruševac. Die Osmanen wurden von Murad I. angeführt. Dieser wurde während der Schlacht vom serbischen Edelmann und Ritter Miloš Obilić getötet, nachdem Obilić verletzt in das osmanische Lager eingedrungen war und dem Sultan vorgetäuscht hatte, zum Islam konvertieren zu wollen. Fürst Lazar wurde von den Osmanen gefangen genommen und hingerichtet. Als Erinnerung an den Tag dieser Schlacht dient der Vidovdan, welcher am 15. Juni (=28. Juni laut gregorianischem Kalender) in Serbien gefeiert wird.

    Datum 15. Juni 1389 (julianischer Kalender) Ort bei Priština Ausgang Sieg der Osmanen. Beide Seiten verloren ihren Staatsführer. Konfliktparteien Serben, Bosnier[1] Osmanisches Reich Befehlshaber Fürst Lazar Hrebeljanović † Sultan Murad I. † Truppenstärke 15.000-25.000 30.000-40.000 Verluste unbekannt unbekannt
    Kosovka Devojka (Kosovo Mädchen), nach der Schlacht versorgte sie serbische Überlebende (Zeichnung ist aus dem 18 Jahrhundert)






  3. #3

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    Miloš Obilić

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    Miloš Obilić bei der Schlacht am Amselfeld (Boj na Kosovu)


    Miloš Obilić (serbisch Милош Обилић) (* um 1350 in Dvoriste in Pocerina (Serbien) geboren; † 28. Juni 1389 bei der Schlacht auf dem Amselfeld) war ein serbischer Adliger, der in die Geschichte Serbiens als Nationalheld eingegangen ist.
    In der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovska bitka) am St. Veitstag - na Vidov dan -, dem 28. Juni 1389, in der sich Serben mit Verbündeten den Türken gegenüber standen, soll er den türkischen Sultan Murad I. getötet haben. Neben Serbien wird er aber auch von Montenegro, Republika Srpska, Mazedonien, Teilen von Rumänien und Bulgarien als Heros gefeiert. Die Erinnerung an ihn, seinen Mut und seine aufopfernde Tat für sein Volk und die Verbündeten ist immer noch tief im serbischen Bewusstsein und in der serbischen Geschichte verankert; er steht als Symbol für die Bewegung gegen die Tyrannei, die Tapferkeit und für das Heldentum.





  4. #4

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    türkischer sibirer,
    gefällt dir mein land?
    warum streichelst du nicht deine mumu und fährst schlitten?
    Es tut dir weh nichts im Kosovo zu haben aber wieso musst du mich jetzt angreifen?

  5. #5
    Avatar von KraljEvo

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    türkischer sibirer,
    gefällt dir mein land?
    warum streichelst du nicht deine mumu und fährst schlitten?
    Dein Land ?!
    Zitat Zitat von J. J. Rousseau
    Ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen und die Erde niemandem gehört.
    Denk darüber nach.. und schreibe wenigstens "unser Land" !

    Desweiteren war das äusserst primitiv und hast sicher nicht einmal eine Zeile gelesen. Vielleicht weil du so beschränkt bist, dass du gar keine fremden Meinungen akzeptieren kannst.

  6. #6

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    Kloster Gračanica (Erbaut: 1320 /14 Jahrhundert)


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    Gracanica* UNESCO-Welterbe Staatsgebiet Serbien (Kosovo) Typ Kultur Kriterien ii,iii,iv Referenz-Nr. 724 Region† Europa Geschichte der Einschreibung Einschreibung 2006 (Sitzung 30) * Der Name ist auf der Welterbe-Liste aufgeführt.
    † Die Region ist von der UNESCO klassifiziert.

    Aussenansicht der Klosterkirche



    Jüngste Gericht, Narthex


    Gračanica (serbisch Манастир Грачаница) ist ein der Entschlafung Mutter Gottes gewidmetes serbisch-orthodoxes Kloster im Kosovo. Aufgrund seiner einzigartigen Architektur und der Lage auf dem Amselfeld ist es eines der bekanntesten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche. Die Klosterkirche liegt im gleichnamigen Dorf bei Lipljan (dem antiken Ulpiana), rund 10 km südöstlich Priština.
    Die Kreuzkuppelkirche mit 5 Kuppeln ist das herausragendste sakrale Bauwerk der Palaiologischen Renaissance und eines der bekanntesten Bauwerke der byzantinischen Kunst überhaupt. Das Bauwerk im Stil der Mazedonischen Schule, übertrifft seine angenommenen Vorbilder (insbesondere die Kirche der Heiligen Apostel in Thessaloniki) in der Feinheit seiner Ausführung, der formalen Integration seiner Bauteile und der resultierenden verstärkten Akzentuierung der Vertikalen. Die im höfischen Stil ausgeführten Fresken im Inneren sind die bedeutendsten der ersten Hälfte des 14 Jh. in Serbien.
    [h2]Inhaltsverzeichnis[/h2]
    [Verbergen]



    Geschichte [Bearbeiten]

    Nach der Vermählung der byzantinischen Prinzessin und Tochter Kaisers Andronikos II. Simonida mit dem serbischen König Stefan Uroš II. Milutin 1299 beginnt dieser durch die Verbindung zum byzantinischen Kaiserhaus seine weiteren Ambitionen durch eine großzügige Patronage an Stiftungen und Kunstschenkungen zu unterstreichen und offen mit seinem Stiefvater dem Kaiser von Byzanz, zu konkurrieren. Neben Bogorodica Ljeviška entsteht so das künstlerisch ambitionierteste Bauwerk der Periode auf der Balkanhalbinsel, die Klosterkirche von Gračanica. 1311 fertiggestellt, übertrifft der Bauplan und die formale Integration der einzelnen Teile die zeitgleichen Vorbilder in Thessaloniki, insbesondere das 1311–1314 errichtete Kloster der Heiligen Apostel (Hagia Apostoloi). Die Kirche steht auf dem Platz einer im 13. Jahrhundert der Heiligen Jungfrau geweihten Kirche, die wiederum auf den Fundamenten einer aus dem 6. Jahrhundert stammenden Basilika errichtet war. Ursprünglich war die Kirche ohne Exonarthex, dieser wurde erst im späten 14. Jahrhundert zugefügt und aufgrund von Beschädigungen während der ersten türkischen Invasionen von 1379–1383 1383 ganz neu gebaut.
    Unter der türkischen Herrschaft ist Gračanica ein bedeutendes Kulturzentrum. Zur Zeit des Metropoliten Nikanor (1528-1555) werden mehrere Ikonen für den Altar gemalt. Durch Installation einer Buchpresse werden zahlreiche Bücher im Kloster gedruckt. Die Königliche Pforte wird 1564 vom Metropoliten Dionisije in Auftrag gegeben, dessen Tod in einem Fresko im Narthex dargestellt ist. Unter Patriarch Makarije Sokolović erfolgt eine generelle Renovierung der Kirche. Alle Öffnungen des Exonarthex werden dabei zugemauert und diese mit Fresken ausgeschmückt. Das Bleidach wird unter Patriarch Pajsije angebracht und 1620 wird das große Kreuz der Ikonostase aufgesetzt. Das Kloster erleidet Ende des 17 Jh. neue Zerstörungen. Die Türken entfernen das Bleikreuz der Kirche, alle Bodenbeläge und entwenden die Objekte der Schatzkammer.

    Architektur [Bearbeiten]

    Das Kloster Gračanica ist ein Hauptwerk palaiologischer Fünfkuppelkirchen. Es übertrifft die byzantinischen Originale in der Komplexität seiner architektonischen Ausführung, die durch die überraschende Dynamik vertikaler Bewegungen, die von Halbbögen und Spitzbögen über schmale, langgezogene Tamboure bis in die hohen, abgestuften Kuppeln, eine nervöse Spannung erzeugt. Als Kreuzkuppelkirche folgt das Schema grundsätzlich der byzantinischen Tradition, ist aber als Spätwerk der palaiologischen Renaissance an neuen architektonischen Lösungen interessiert.

    Architektonische Bedeutung [Bearbeiten]

    Von Kritikern als Übertreibung der byzantinischen Tradition gewertet, kann die Klosterkirche von Gračanica doch als gelungenes Modell einer neuen architektonischen Idee angesehen werden. Die überragende künstlerische Komposition Gračanicas macht dieses Kloster zugleich zum Hauptwerk des Serbisch-byzantinischen Stils. Es hat erst wieder im 20. Jahrhundert Nachahmungen gefunden (z.B. Kirche des Hl. Marko in Belgrad). Die Kirche ist in Form eines doppelt eingeschriebenen Kreuzes erbaut. Das Innere ergibt so eine vertikale Silhouette und erhebt die zentrale Kuppel in Stufen über den Baukörper. Die Kuppel ruht auf vier Säulen. Zwischen den Räumen der eingeschriebenn Kreuze sitzen vier kleinere Kuppeln, die den Baukörper zusätzlich akzentuieren. Die Dreiseitige Apsis mit der größeren Mittelapsis kennzeichnen den Altarraum. Zwischen Naos und Narthex liegen Säulen, die das höhere Katholikon abheben. Die Kirche ist in wechselnden Schichten von Ziegeln und Mörtel erbaut. Der Exonarthex vom Ende des 14 Jh. hatte doppelte Arkanden, die später zugemauert wurden.

    Fresken [Bearbeiten]

    Die hohe Qualität der von den griechischen Freskenmalern Michael Astrapas und Eustychios ausgeführten Fresken im Inneren unterstreicht den künstlerischen Wert des Klosters, das wohl als Hauptwerk der Palaiologischen Renaissance insgesamt gelten kann. Unter den Fresken ragen insbesondere das Stifterporträt sowie ihm gegenüber das Bild der Prinzessin Simonida heraus. In der Kirche sind drei Malschichten vorhanden. Die ältesten stammen aus der Bauphase der Kirch und befinden sich im Naos, die späteren Fresken finden sich im Narthex. Die Fresken sind zwischen 1321-1322 entstanden und gut erhalten. Die Kompositionen des Naos zeigen Szenen aus dem Leben Jesu und dn Kirchenkalender.
    Die Hauptfresken in Gračanica zeigen das Liturgische Jahr, die Passion Christi und die Wunder Christi. Im Narthex sind die Porträts des Gründers Stefan Uroš II. Milutin und Königin Simonidas, sowie von Königin Hélène d’Anjou (die Königsmutter) dargestellt als Nonnen und King Milutin als Mönch. Von besonderer Bedeutung ist di Darstellung der Geealogie der Nemanjiden, die erste Überhaupt (weitere sind in Visoki Decani sowie im Patriachenkloster Pec). Eine weitere bekannte Darstellung im Narthex ist die großformatige Darstellung des Jüngsten Gerichts. Die Darstellung aus dem Leben des Hl. Nikolaus von Myra sind im nördlichen Pareklesion während die Wände im südlichen Szenen aus dem alten Testament und das Leben von Christus und Marija zeigen.

    Weltkulturerbe [Bearbeiten]

    Als Symbol des Serbentums im Kosovo kommt Gračanica eine bedeutende Rolle des kulturellen Selbstverständnisses zu. Gegründet wurde Gračanica von König Stefan Uroš II. Milutin. Im Juli 2006 wurde es in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, gemeinsam mit dem Patriarchenkloster von Peč und der Kirche der Jungfrau von Ljeviša. Zur Welterbestätte gehört auch das Kloster Dečani. Gleichzeitig wurden es wegen der rechtlich unklaren Situation und der schwierigen Sicherheitslage auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes eingetragen.












  7. #7

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    :!:

    Die Länder besonders aber die orthodoxen Länder (FYRO Mazedonien, Bulgarien, Montenegro) sollten sich zutiefst schämen das sie diese NATO Republik anerkannt haben die alten orthodoxen Boden okkupiert hat.

  8. #8

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    Bogorodica Ljeviška in Prizren (Erbaut: 1307 / 14 Jahrhundert)


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    Bogorodica Ljeviška* UNESCO-Welterbe Staatsgebiet Serbien (Kosovo) Typ Kultur Kriterien ii,iii,iv Referenz-Nr. 724 Region† Europa Geschichte der Einschreibung Einschreibung 2006 (Sitzung 30) * Der Name ist auf der Welterbe-Liste aufgeführt.
    † Die Region ist von der UNESCO klassifiziert.




    Stifterporträt Stefan Milutins


    Bogorodica Ljeviška (serbisch Богородица Љевишка/Bogorodica Ljeviška) ist die serbisch-orthodoxe Stadtkathedrale von Prizren (Kosovo).
    Im frühen 13. Jahrhundert von König Stefan Uroš II. Milutin gegründet, ist sie die älteste Fünfkuppelkirche der serbischen Kunst. Während der osmanischen Herrschaft wurde sie in eine Moschee umgewidmet. Die stark beschädigten Fresken sind in den 1950er Jahren entdeckt worden. Der Qualität der Ausführung durch die griechischen Malern Michael Astrapes und Eustychios und der baulichen Bedeutung der Kathedrale ist es zu verdanken, dass sie seit 2006 als Teil des kulturellen Welterbes in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen ist. Gleichzeitig wurde die Stadtkathedrale von Prizren wegen der rechtlich unklaren Situation des Kosovo und der schwierigen Sicherheitslage auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt.



    Fresken [Bearbeiten]

    Die durch die Umwandlung in eine Moschee beschädigten Fresken gehören zu den besten Werken der Freskomalerei des 14. Jahrhunderts. Teile der Fresken wurden zudem durch die Unruhen vom März 2004 beim Versuch die Kirche anzuzünden beschädigt, ein 50 m² großes Fresko ist durch die Hitze zerborsten. Auch ist die Reinigung der durch den entstandenen Rauch geschwärzten Fresken notwendig.

















  9. #9

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    Kloster Visoki Dečani (Erbaut: 1328 / 14 Jahrhundert)


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    Visoki Dečani* UNESCO-Welterbe

    Staatsgebiet Serbien (Kosovo) Typ Kultur Kriterien ii, iii, iv Referenz-Nr. 724 Region† Europa Geschichte der Einschreibung Einschreibung 2006 (Sitzung 30) * Der Name ist auf der Welterbe-Liste aufgeführt.
    † Die Region ist von der UNESCO klassifiziert.

    Visoki Decani



    Grab von Stefan Dečanski



    Stammbaum der Nemanjiden, ca. 1335



    Die Ikonen der Ikonostase stammen aus der Zeit von Zar Dušan



    Kreuztragung Christi


    42.54700220.2662357Koordinaten: 42° 32′ 49″ N, 20° 15′ 58″ O Das Kloster Visoki Dečani (kurz Dečani) ist ein mittelalterliches serbisch-orthodoxes Kloster im Kosovo. Angelehnt an den Stil der apulischen Gotik gehört es zu den Spätwerken der Raška-Schule. Es ist Grablage von König Stefan Uroš III. Dečanski und bedeutendes Wallfahrtszentrum. Der Sarg des Königs ist im Hauptschiff vor der Ikonostase. Die Christus Pantokrator geweihte Kirche birgt das einzige aus dem Mittelalter vollständig erhaltene Freskenensemble der Byzantinischen Kunst. Die Kirche wurde in den letzten Lebensjahren von Stephan Dečanski begonnen und von seinem Sohn und gleichzeitigem Mörder Stephan Dušan fertiggestellt.
    [h2]Inhaltsverzeichnis[/h2]
    [Verbergen]



    Lage [Bearbeiten]

    Das Kloster liegt oberhalb des Ortes Dečani, 17 km südlich von Peć am Ausgang des Decanski potok im westlichen Prokletije in der Metohija.

    Geschichte [Bearbeiten]

    Dieses Kloster ist das größte Gebäude des mittelalterlichen Serbien und wurde in den Jahren 1328–1335 vom Kotoraner Franziskanermönch Fra Vita als Grablage für Stefan Uroš III. Dečanski errichtet. Die Kirche ist eine fünfschiffige Basilika mit einem dreischiffigen Exonarthex. Die hohen Säulen und das in Serbien nur in Dečani verwendete Kreuzgewölbe und die gotischen Fenster verraten einen starken westlichen Einfluß. Am Haupteingang der Kirche sowie im Narthex-Portal und den Säulenkapitellen befinden sich hervorragende Arbeiten der Steinmetzkunst. Darunter die sitzende Figur des Christus Pantokrator, Löwenköpfe der Kapitelle und Löwenskulpturen am Narthex-Portal. Die Fresken, zwischen 1335 und 1350 vollendet, gehören zu den bedeutendsten Beispielen der Palaiologischen Renaissance. Die Bildfülle und behandelten theologischen Szenen bestechen durch die figurenreiche und farblich akzentuierte Darstellung. Bedeutend sind unter anderem die Herrscherporträts sowie der Stammbaum der Nemanjic-Dynastie. Durch die Heiligsprechung von Stefan Uroš III. Dečanski und die dort zur Zeit von Stefan Lazarevic im frühen 15. Jahrhundert vom bedeutenden bulgarischen Schriftsteller Grigorij Camblak (1402–1409 Iguman des Klosters) verfassten Hagiographie des Königs Stefan Dečanski, erlangte es schnell große Bedeutung als Wallfahrtsort.
    Die künstlerische Bedeutung des Klosters ist die komplette Ausgestaltung der Kirche mit Fresken. Aufgrund dieser Bedeutung wurde dem König Stefan Uroš III. Dečanski im Nachhinein der Namenszusatz „Dečanski“ gegeben. Heute ist das Kloster das Zentrum des Kultes um den Heiligen Stefan Uroš III. Dečanski. Sein Sohn König Stefan Uroš IV. Dušan (regierte 1336–1356) hat das Kloster im Namen seines Vaters fertiggestellt.
    Die Kirche ist vollständig mit Fresken ausgeschmückt. Sie sind das besterhaltene Ensemble der Freskomalerei des Balkans im Mittelalter. Die Schatzkammer birgt wertvolle Ikonen des 14.–16. Jahrhunderts und Werke kirchlichen Kunsthandwerks. Das Grab des Heiligen Stefan Uroš III. Dečanski ist eine wichtige orthodoxe Kultstätte. Der Sarkophag aus geschnitztem Holz steht auf einem Marmorsockel, den Pilger auf dem Boden kriechend umrunden.
    Die Fresken im Inneren der Kirche (1335–1350) knüpfen an byzantinische Vorbilder an (siehe: Serbisch-byzantinischer Stil). Der schmiedeeisene Leuchter (Choros) ist ein Hauptwerk der Metallverarbeitung der mittelalterlichen Kunst. Links neben der Ikonostase befindet sich der Holz-Sarkophag von Stefan Uroš III. Dečanski.

    Weltkulturerbe [Bearbeiten]

    2004 wurde das Kloster von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Gleichzeitig wurden es wegen der rechtlich unklaren Situation des Kosovo und der schwierigen Sicherheitslage auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes eingetragen.


    Die fünfschiffige Kirche ist aus hellgrauen Marmor erbaut




    Löwenskulptur am Portal zwischen Narthex und Naos




    Ikonostase aus der Mitte des 14. Jahrhunderts
















  10. #10

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    Sveti Sava (heiligster Serbe und Gründer der serbisch-orthodoxen Kirche Erbaute das Kloster Hilandar (Berg Athos). Gründete einige Kloster im KOSMET


    Sava von Serbien

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    Der Heilige Sava um 1228, Kloster Mileševa



    Ausschnittsvergrößerung


    Der Heilige Sava von Serbien (deutsch auch Sawa geschrieben; * 1175 in Ras; † 14. Januar 1236 in Weliko Tarnowo) ist ein Heiliger der christlichen Orthodoxie, war ein bedeutender serbischer Aufklärer, orthodoxer Erzbischof und Verfasser des ersten serbischen Gesetzbuches. Sein Gedenktag ist der 14. Januar nach dem Julianischen Kalender oder der 27. Januar nach dem Gregorianischen Kalender.
    [h2]Inhaltsverzeichnis[/h2]
    [Verbergen]



    Leben [Bearbeiten]

    Sein weltlicher Name war Rastko (Nemanjić). Er wurde um 1175 in Ras, der damaligen Hauptstadt Rasziens nahe dem heutigen Novi Pazar geboren. Er war der jüngste Sohn des serbischen Groߞupan Stefan Nemanja und seiner Frau Ana. Sein ältester Bruder Vukan war Župan von Montenegro und Dalmatien, sein zweiter Bruder Stefan serbischer Groߞupan und ab 1217 serbischer König. Rastko selbst wurde mit 15 Jahren Župan von Zahumlje oder Hum, der heutigen Westherzegowina.
    Ob über das Vorgehen gegen die Bogomilen entsetzt oder aus anderen Gründen, jedenfalls flüchtete der damals 16-jährige und tiefgläubige Rastko nach Athos, der heutigen Mönchsrepublik in Griechenland. Auf seiner Flucht wurde Rastko von zwei russischen Mönchen unterstützt, die durch Serbien reisten. Er trat in das Kloster Aghios Panteleimon ein und wurde Mönch mit dem Namen Sava.
    Das erregte in Athos Verwunderung und zugleich Bewunderung für den ehemals römisch-katholischen Fürstensohn, dem schon die Herzegowina zur Herrschaft anvertraut worden war. Sava war nicht nur zutiefst gläubig, er genoss auch eine gute Bildung, und bald wurde Sava einer der führenden Persönlichkeiten der Athos-Bruderschaft. Das Kloster Vatopedi, das damals bedeutendste Athos-Kloster, wählte ihn trotz seiner Jugend zum Abt.
    In Serbien begann sein Vater Stefan Nemanja immer mehr an der römisch-katholischen Glaubenslehre zu zweifeln. Er war ein tief gläubiger Mensch, was auch seine Schriften und Botschaften zeigen. Vielleicht auch als Sühne für seine früheren Taten entsagte Stefan Nemanja 1196 dem Fürstenthron und folgte seinem Sohn Rastko-Sava auf den Athos. Nun waren Vater und Sohn, Fürst und Fürstensohn, Mönche im Kloster Vatopedi. Stefan Nemanja verstarb 1200 als Mönch Symeon auf dem Athos. Aus seinem Grab wächst eine Traubenrebe, die im Glauben vieler orthodoxer Christen Wunder bewirken kann: Wer im tiefen Glauben und von den Trauben dieser Rebe kostet, dem soll bei Kinderlosigkeit geholfen werden können. Das Athos-Kloster Hilandar, von Sava und Symeon 1198 erneuert, bewahrt mehrere Tausend Dankbriefe, wo das Wunder von Symeon dem Mönch (Simeon Mirotočivi) geholfen haben soll.
    Auf dem serbischen Fürstenthron wurde von Stefan Nemanja sein zweiter Sohn Stefan Nemanjić eingesetzt, der spätere serbische König Stefan der Erstgekrönte. Nemanjas Erstgeborener Vukan, der die Nachfolge seines Vaters hätte antreten sollen, bekam Montenegro und Teile Dalmatiens. Es war im frühen Serbien nicht üblich, dass der zweite Sohn die Nachfolge antrat, und nachdem Stefan Nemanja verstorben war, lehnte sich Vukan mit Unterstützung vieler serbischer Stammesältester gegen seinen Bruder Stefan auf.
    Vukan wurde auch vom Königreich Ungarn und der Römischen Kirche unterstützt, während Stefan mehr Sympathien für die Ostkirche zeigte. Stefan wurde vertrieben, kam aber mit bulgarischer Hilfe wieder auf den Thron zurück. Da Stefan Nemanja seinerzeit den bulgarischen Aufstand gegen Byzanz unterstützt hatte, herrschte damals eine tiefe Freundschaft zwischen Serbien und Bulgarien. Die Bulgaren gehörten der Ostkirche an und waren zugleich mit Ungarn befeindet, insofern war es für sie ganz natürlich, dass sie Stefan Hilfe gewährten. Vukan musste sein Vatererbe in Montenegro zurücklassen, bereitete aber erneut einen Aufstand. Das bewirkte, dass Sava um 1208 von Athos nach Serbien zurückkehrte, begleitet mit den Gebeinen Stefan Nemanja-Symeons.
    Sava beschwor vor den Gebeinen des verstorbenen Vaters seine Brüder zur Versöhnung und schaffte tatsächlich, dass Frieden einkehrte in das von Bruderkriegen ausgeblutete Serbien. Die nächsten Jahre blieb Sava in Serbien und half bei der Überwindung der Wunden des Bürgerkriegs. Diese Jahren gelten als die bedeutendsten in seinem Wirken. 1217 kehrte Sava wieder nach Athos zurück.
    Die Römische Kirche begann ihre Position in Serbien zu festigen, weswegen orthodoxe Serben auf den Athos kamen und dieses Sava und den anderen Mönchen mitteilten. Das beunruhigte die Athos-Mönche. Die Athos-Mönche saßen Rat und beauftragten Sava, den ökumenischen Patriarchen der Ostkirche um eine eigenständige Kirchenorganisation für Serbien zu bitten. Eine Delegation Athos-Mönche mit Sava unter ihnen reiste 1219 nach Nicäa, wohin der damalige ökumenische Patriarch Manuel I. nach der Eroberung von Konstantinopel ausgewandert war. Patriarch Manuel stimmte dem Vorhaben der Athos-Mönche zu, eine eigene Kirchenorganisation für Serbien ins Leben zu rufen, nur bedurfte es dafür eines Kandidaten. Die Athos-Mönche hatten ihre Wahl schnell getroffen: Sava wurde zum Erzbischof für Serbien und der Küstenländer gewählt und schließlich von Patriarch Manuel geweiht.
    1220 folgte die zweite Rückkehr des Sava nach Serbien, diesmal als Erzbischof von Serbien, begleitet von den fähigsten Athos-Mönchen. Dem konnte sich selbst König Stefan nicht widersetzen, oder er wollte es gar nicht. Zu Pfingsten 1221 wurde eine Volksversammlung berufen und Sava als Erzbischof bestätigt. Sava krönte danach seinen Bruder ein zweites Mal zum König, diesmal nach orthodoxem Ritus.
    Damit wurde die Serbisch-Orthodoxe Kirche ins Leben gerufen. Im Grunde entstand die Serbisch-Orthodoxe Kirche auf dem Athos, unter den Athos-Mönchen, weswegen orthodoxe Serben heute noch sehr eng verbunden sind mit der Mönchsrepublik.
    Nach der zweiten Wallfahrt zu den heiligen Stätten und zum Herrengrab in Jerusalem besuchte Sava den bulgarischen Kaiser Iwan Asen II. an dessen Hof in Weliko Tarnowo. Er half dabei den orthodoxen Bulgaren, ihr Patriarchat zu erneuern. Man sieht, dass der Heilige Sava wie ein richtiger Apostel Christi auch die geistliche Betreuung anderer Völker und Kirchen übernommen hat und nicht nur die Betreuung der Serbischen Kirche und des serbischen Volkes. Deshalb verehren ihn Recht alle orthodoxen Christen als apostelgleichen Lehrer, Erleuchter und Aufklärer.
    Sava verstarb in Weliko Tarnowo am 14. Januar (einige meinen am 12. oder 13. Januar) 1236 und wurde in der dortigen Zarenkiche „Heilige Vierzig Märtyrer“ beigesetzt. Savas Nachfolger als Erzbischof von Serbien, Arsenije von Syrmien, hat gemeinsam mit dem serbischen König Vladislav die sterblichen Überreste von Sava als Reliquien aus Bulgarien nach Serbien gebracht, trotz anfänglichem Widerstand der bulgarischen Kaiser, und sie im Kloster Mileševa bestattet. Die Osmanen verbrannten seinen Leichnam bei Belgrad 1594, als Strafmaßnahme auf den serbischen Aufstand von 1593.

    Werke [Bearbeiten]

    Savas bedeutendste Gründungen waren das Athos-Kloster Hilandar (gemeinsam mit seinem Vater Stefan Nemanja), das Kloster Žiča in Serbien (bis 1253 Sitz des orthodoxen Erzbischofs), das Erzengel-Kloster bei Jerusalem (heute nicht mehr existierend), sowie ein Hospital für orthodoxe Pilger in Akkon (auch nicht mehr existierend).
    Seine bedeutendsten geschriebenen Werke waren die Viten für seinen verstorbenen Vater Stefan Nemanja, das Typikon, die Klosterregeln für das Athos-Kloster Hilandar, und 1217 das Nomokanon, das erste geschriebene serbische bürgerliche Gesetzbuch.

    Trivia [Bearbeiten]

    Der osmanische Großwesir Sinan Pascha, der über die Serben verärgert war, weil sie sich zum Aufstand gegen die Türken erhoben haben, befahl, dass die sterblichen Überreste des Heiligen Sava aus dem Kloster Mileševa nach Belgrad gebracht und auf dem Berg Vračar verbrannt werden. Auf dem Vračar wurde ursprünglich eine dem Heiligen Sava geweihte kleine Kirche errichtet. An dieser Stelle wird seit 1935 die Kathedrale Hl. Sava erbaut.



    Hram Sv.Save (Kirche wurde zuehren von Sava erbaut genau auf dem Berg (Vračar in Belgrad) wo die Osmanen seine Überreste verbrannt haben





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