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Die Nachfolger und Erben von byzantinischen Reiches

Erstellt von Albanesi, 17.10.2007, 21:42 Uhr · 69 Antworten · 3.941 Aufrufe

  1. #31

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    jaa dagegen sagen wir doch nichts...ich selber glaube auch nicht alles was die kirche mir weiß machen will bzw die religion,wie z.B adam und eva......aber du kennst denn balkanmensch nicht.....er ist eine sehr nette person und so wenn es aber um die orthodoxie geht ist er manchmal echt ätzend.....für ihn sind wir keine griechen sondern kakodoxe bzw halbe juden.......manchmal kommt er echt so rüber als wäre er in einer sekte und versucht uns seine meinung aufzudrücken.......wenn du dir seine beiträge ansiehst wirste merken das 80 % aller seine beiträge gegen christen bzw orthodoxe sind.....aber an sich ist er schon eine sehr nette person wenn es net um dieses thema geht wie gesagt

    erwünscht ist lediglich, daß das christliche als solches verstanden wird,
    und das hellenische als solches.

    Wenn es erst soweit sein sollte, und wir dürften nicht mehr allzuweit entfernt sein, dann erst wird es im Volk brodeln,
    und dann hat die Kirche sich den Fragen gegenübergestellt zu sehen.

    Im übrigen hat die orthodoxe Kirche bereits 1996 eine panorthodoxe Synedrie zusammengerufen, um die Frage zu behandeln, wie sie dem neu aufkommenden Hellenismus am besten von der Taktik her begegnen sollte und könne, sie weiß um die Gefahr, die ihr droht in Hellas.

    Nochmal: das war 1996 - schon damals erkannte sie die Schärfe bestimmter Inhalte

  2. #32
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Freund Herceg, ich bin Hellene, ich bin Heide.
    [...]
    Die Kirche und das Hellenische sind zwei völlig verschiedene Inhalte.

    Das erinnert mich irgendwie an den Sprachgebrauch bzgl des Wortes "Hellene" in den ersten 2 Jahrhunderten nach Christus. Damals bedeutete das Wort tatsächlich "Heide", im Neuen Testament zumindest. Erst in späteren Versionen wurde das Wort "Hellene" durch "Heide" ersetzt. Deswegen übrigens haben wir auch diese Eigenbezeichnung (zugunsten von "Romios") während unserer Christianisierung aufgegeben und erst im 19. Jahrhundert endgültig offiziell wieder aufgegriffen.

    Evangelium nach Markus 7:26. Eine Frau bittet Jesus um die Heilung ihrer Tochter.

    Im altgr. Original heißt es:
    "ἡ δὲ γυνὴ ἦν ῾Ελληνίς, Συροφοινίκισσα τῷ γένει· καὶ ἠρώτα αὐτὸν ἵνα τὸ δαιμόνιον ἐκβάλῃ ἐκ τῆς θυγατρὸς αὐτῆς"



    Übersetzung in der King-James-Bibel:
    "The woman was a Greek, a Syrophenician by nation; and she besought him that he would cast forth the devil out of her daughter. "


    Heutige deutschsprachige Übersetzung:
    "Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben."


    In der Bibel also ist unsere heutige Nationalbezeichnung paradoxerweise tatsächlich ein Synonym für "Heide". Natürlich wird das Wort nicht mehr so benutzt (ich benutze es auch nicht so), aber es schadet nicht, das zu wissen. Das sagt auch viel aus über die Beziehung der frühen Kirche zu den Griechen.

  3. #33
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Das erinnert mich irgendwie an den Sprachgebrauch bzgl des Wortes "Hellene" in den ersten 2 Jahrhunderten nach Christus. Damals bedeutete das Wort tatsächlich "Heide", im Neuen Testament zumindest. Erst in späteren Versionen wurde das Wort "Hellene" durch "Heide" ersetzt. Deswegen übrigens haben wir auch diese Eigenbezeichnung (zugunsten von "Romios") während unserer Christianisierung aufgegeben und erst im 19. Jahrhundert endgültig offiziell wieder aufgegriffen.

    Evangelium nach Markus 7:26. Eine Frau bittet Jesus um die Heilung ihrer Tochter.

    Im altgr. Original heißt es:
    "ἡ δὲ γυνὴ ἦν ῾Ελληνίς, Συροφοινίκισσα τῷ γένει· καὶ ἠρώτα αὐτὸν ἵνα τὸ δαιμόνιον ἐκβάλῃ ἐκ τῆς θυγατρὸς αὐτῆς"



    Übersetzung in der King-James-Bibel:
    "The woman was a Greek, a Syrophenician by nation; and she besought him that he would cast forth the devil out of her daughter. "


    Heutige deutschsprachige Übersetzung:
    "Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben."


    In der Bibel also ist unsere heutige Nationalbezeichnung paradoxerweise tatsächlich ein Synonym für "Heide". Natürlich wird das Wort nicht mehr so benutzt (ich benutze es auch nicht so), aber es schadet nicht, das zu wissen. Das sagt auch viel aus über die Beziehung der frühen Kirche zu den Griechen.
    jaa das stimmt auch alles....aber überleg es war das MITTELALTER der mensch hat damals alles zu engstirnig gesehn.....so wie das verhältniss heute ist zwischen hellenismus und orthodoxie in unserem land finde ich perfekt.....50-50

  4. #34

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    jaa das stimmt auch alles....aber überleg es war das MITTELALTER der mensch hat damals alles zu engstirnig gesehn.....so wie das verhältniss heute ist zwischen hellenismus und orthodoxie in unserem land finde ich perfekt.....50-50

    du willst einer Organisation, die zu 90% griechische Inhalte übernommen und diese nach ihrer Vorstellung verfälscht hatte, eine Quote von 50 geben?

    Nur ein Witz kann das sein.

    Hier ein Beispiel, was ich mehrmals einbrachte, damit man die Gefährlichkeit des christlichen Denkens begreift:

    hellenisch:
    ekklesia: demokratischer Versammlungsort, Gesetze werden beschlossen

    christlich orthodox:
    ekklesia: dumm im Hause des Gottes Jahova sitzen und die Märchen des jahovitischen Priesters anhören, dabei halb schlafen, während andere vorne einen mit ihren Gesängen müde machen.

    Fazit:
    Vernichtung der Demokratie


    Ist das alles zu schwer zu verstehen, UND das ist nur ein Beispiel.

    Erst muß das griechische Element wieder erkennbar sein, dann reden wir weiter.

  5. #35

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Das erinnert mich irgendwie an den Sprachgebrauch bzgl des Wortes "Hellene" in den ersten 2 Jahrhunderten nach Christus. Damals bedeutete das Wort tatsächlich "Heide", im Neuen Testament zumindest. Erst in späteren Versionen wurde das Wort "Hellene" durch "Heide" ersetzt. Deswegen übrigens haben wir auch diese Eigenbezeichnung (zugunsten von "Romios") während unserer Christianisierung aufgegeben und erst im 19. Jahrhundert endgültig offiziell wieder aufgegriffen.

    Evangelium nach Markus 7:26. Eine Frau bittet Jesus um die Heilung ihrer Tochter.

    Im altgr. Original heißt es:
    "ἡ δὲ γυνὴ ἦν ῾Ελληνίς, Συροφοινίκισσα τῷ γένει· καὶ ἠρώτα αὐτὸν ἵνα τὸ δαιμόνιον ἐκβάλῃ ἐκ τῆς θυγατρὸς αὐτῆς"



    Übersetzung in der King-James-Bibel:
    "The woman was a Greek, a Syrophenician by nation; and she besought him that he would cast forth the devil out of her daughter. "


    Heutige deutschsprachige Übersetzung:
    "Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben."


    In der Bibel also ist unsere heutige Nationalbezeichnung paradoxerweise tatsächlich ein Synonym für "Heide". Natürlich wird das Wort nicht mehr so benutzt (ich benutze es auch nicht so), aber es schadet nicht, das zu wissen.
    Das sagt auch viel aus über die Beziehung der frühen Kirche zu den Griechen.

    Und genau das werden und wollen wir nie vergessen, NIE.

  6. #36
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    du willst einer Organisation, die zu 90% griechische Inhalte übernommen und diese nach ihrer Vorstellung verfälscht hatte, eine Quote von 50 geben?

    Nur ein Witz kann das sein.

    Hier ein Beispiel, was ich mehrmals einbrachte, damit man die Gefährlichkeit des christlichen Denkens begreift:

    hellenisch:
    ekklesia: demokratischer Versammlungsort, Gesetze werden beschlossen

    christlich orthodox:
    ekklesia: dumm im Hause des Gottes Jahova sitzen und die Märchen des jahovitischen Priesters anhören, dabei halb schlafen, während andere vorne einen mit ihren Gesängen müde machen.

    Fazit:
    Vernichtung der Demokratie


    Ist das alles zu schwer zu verstehen, UND das ist nur ein Beispiel.

    Erst muß das griechische Element wieder erkennbar sein, dann reden wir weiter.

    balkanmensch du kannst noch soviele "beweise" liefern bzw versuchen uns zu bekehren....es wird nix bringen.....kein orthodoxer hier leisst mehr deine texte durch und ich werde es in zukunft auch lassen....was bezweckst du zu erreichen das du uns das alles erzählst???unseren glauben an gott stellst du damit eh nicht in frage

    und wenn ich und die anderen griechen hier in deinen augen keine griechen sind weil wir an gott glauben bzw stolze orthodoxe sind dann sind wir es halt nicht....kann mit deiner meinung leben

  7. #37

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    balkanmensch du kannst noch soviele "beweise" liefern bzw versuchen uns zu bekehren....es wird nix bringen.....kein orthodoxer hier leisst mehr deine texte durch und ich werde es in zukunft auch lassen....was bezweckst du zu erreichen das du uns das alles erzählst???unseren glauben an gott stellst du damit eh nicht in frage

    und wenn ich und die anderen griechen hier in deinen augen keine griechen sind weil wir an gott glauben bzw stolze orthodoxe sind dann sind wir es halt nicht....kann mit deiner meinung leben

    du träumst wohl auch während des Schreibens hier.
    Ich habe mich dazu nur geäussert, weil das Thema gerade behandelt wird, und früher habe ich nur auf eure Fragen geantwortet. Sei mal ehrlich, habe ich dich irgendwie bedrängt, also richtig bedrängt, nicht das Gefühl der Bedrängung, was du hier über meine Inhalte empfindest.

    Habe ich nicht, nur das kann deine Antwort sein. Und warum nicht? Weil ich um die Komplexität des Themas kenne, ich habe sie hinter mir, bin aber auch etwas älter als du. Ich werde dich auch nicht bedrängen, keinen hier, keinen woanders. Nur sind deine Inhalte die eines störischen E...., wenn ich so flapsig sagen darf.

    Zu deinem Inhalt: Für mich nist du jemand, und auch die anderen, die nicht an Gott glauben, du glaubst an Jahova, und an ein Buch, was die Juden geschrieben haben, mehr nicht.

    Wenn dir das genügt so ist das okay.

  8. #38

    Registriert seit
    13.05.2007
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    18.328
    schon lustig wessen nachfahren die heutigen griechen alles sein wollen.

    alexander dem großen, plutarch und aristoteles, byzanz...

    ist ja fast schon so wie bei den albanern und den illyrern.

  9. #39

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    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    schon lustig wessen nachfahren die heutigen griechen alles sein wollen.

    alexander dem großen, plutarch und aristoteles, byzanz...

    ist ja fast schon so wie bei den albanern und den illyrern.

    ich frage mich immer wieder und werfe das auch in Diskussionen ein,
    welches Volk sich einst als Nachfahre der USA sehen wird.
    Das wird die Lachnummer.

  10. #40
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    du träumst wohl auch während des Schreibens hier.
    Ich habe mich dazu nur geäussert, weil das Thema gerade behandelt wird, und früher habe ich nur auf eure Fragen geantwortet. Sei mal ehrlich, habe ich dich irgendwie bedrängt, also richtig bedrängt, nicht das Gefühl der Bedrängung, was du hier über meine Inhalte empfindest.

    Habe ich nicht, nur das kann deine Antwort sein. Und warum nicht? Weil ich um die Komplexität des Themas kenne, ich habe sie hinter mir, bin aber auch etwas älter als du. Ich werde dich auch nicht bedrängen, keinen hier, keinen woanders. Nur sind deine Inhalte die eines störischen E...., wenn ich so flapsig sagen darf.

    Zu deinem Inhalt: Für mich nist du jemand, und auch die anderen, die nicht an Gott glauben, du glaubst an Jahova, und an ein Buch, was die Juden geschrieben haben, mehr nicht.

    Wenn dir das genügt so ist das okay.
    ok dann ist es halt so....wir kennen ja deine meinung zu diesem thema ,wieso schreibst du dann immernoch darüber und wieso lassen wir das thema nicht einfach sein?????immer gehts in deinen beiträgen um orthodoxe,christen usw belassen wir es einfach dabei

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