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Nazi-Nachnamen heute

Erstellt von Zurich, 21.09.2009, 20:57 Uhr · 41 Antworten · 6.895 Aufrufe

  1. #31
    Gott

  2. #32

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    2.588

  3. #33
    Avatar von snarfkafak

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    Hitlers Erben

    Hitlers Erben: ?Führer?-Stammbaum ohne Äste - Ausland - FOCUS Online


    „Führer“-Stammbaum ohne Äste
    Vor 61 Jahren, am 30. April 1945, beging Adolf Hitler Selbstmord. Die letzten Nachfahren aus der männlichen Linie wollen dafür sorgen, dass sein Erbgut für immer ausstirbt.



    Jürgen Schönstein
    In diesem Haus in Patchogue leben zwei der Hitler-Nachfahren
    In East Patchogue auf Long Island ist Amerika so kleinstädtisch-idyllisch, wie es eine gute Autostunde von der Megametropole New York entfernt nur sein kann: Kinder spielen Basketball auf der Straße, Männer waschen ihre Autos, Hunde toben sich auf den gepflegten Rasengrundstücken aus. Am Eingang des winzigen Häuschens im Blockhütten-Stil, das noch etwas kleiner scheint als die sowieso schon kleinen Einfamilienhäuser ringsum, weht stolz das Sternenbanner; kein Wunder, schließlich sind Brian und Louis Stuart-Houston, seine beiden Bewohner, stramme Republikaner und Patrioten.

    „Pakt“ zwischen den Brüdern

    Doch sie sind auch die letzten Nachkommen aus der männlichen Linie jenes Mannes, der so ziemlich für alles steht, wogegen Amerika kämpft: Adolf Hitler (ihr Großvater war Alois Hitler Jr., der Halbbruder des „Führers“). Und wenn es nach ihnen geht, dann soll diese genetische Linie endlich aussterben: keiner der Brüder – der dritte und älteste Bruder Alexander lebt etwa 40 Kilometer entfernt, in einem anderen New Yorker Vorort namens Northport; ein vierter Bruder, Howard, war im September 1989 bei einem Autounfall ums Leben gekommen – will heiraten und Kinder haben. Der britische Journalist David Gardner, der vor fünf Jahren ein Buch über die Familie schrieb („The Last of the Hitlers“), spricht sogar von einem ausdrücklichen „Pakt“ zwischen den Brüdern.

    „Little Willie“ verliert Anonymität

    Noch weist nichts darauf hin, dass die Nachbarn an der South William Street auch nur eine Ahnung vom Stammbaum der beiden Brüder haben könnten. Wie lange sie diese relative Anonymität jedoch noch genießen werden, ist fraglich: Ein Theaterstück namens „Little Willie", das auf der Lebensgeschichte ihres Vaters William Patrick Hitler beruht und das zurzeit auf der Avantgarde-Bühne des New Yorker Ohio-Theaters zu sehen ist, hat bereits zweimal die Reporter der „New York Times“ zu Besuchen animiert.

    Eine Geschichte, die in der vergangenen Woche erschien, zeigte sogar das Geburtshaus der Brüder, das einige Straßenblocks entfernt an der Silver Street liegt, im Bild. Wie lange kann es da noch dauern, bis sich in einem 12.000-Einwohner-Ort herum gesprochen hat, wer da wohnt? (Anmerkung der Redaktion: Aus diesem Grund hat sich auch FOCUS Online entschlossen, den heutigen Namen der Familie nicht weiter geheim zu halten.)

    Tatsächlich hatte William Patrick Hitler erst mal das genaue Gegenteil von Anonymität im Sinn, als er im März 1930 in Begleitung seiner Mutter Brigid in den USA eintraf: Der Zeitungsmagnat William Randolph Hearst hatte den Führer-Neffen für eine anti-nationalsozialistische Vortragsreihe in die USA eingeladen.

    Wiedersehen in Nürnberg

    William war am 12. März 1911 in Liverpool zur Welt gekommen; seine Mutter Brigid Elisabeth Dowling, eine Irin aus Dublin, hatte Alois Hitler jr. (den sieben Jahre älteren Halbbruder von Adolf Hitler) neun Monate zuvor in London geheiratet, nachdem sie ihn, kaum 18 Jahre alt, in Dublin kennen gelernt hatte und dann mit ihm durchgebrannt war.

    Laut Brigids Tagebuch – das in der New Yorker Public Library aufbewahrt wird – hatte Adolf seinem Bruder (ein mehrfach vorbestrafter Trinker, der sich in Liverpool ohne rechten Erfolg als Restaurateur und Hotelier versuchte) im November 1912 einen unangemeldeten Besuch abgestattet. Ein halbes Jahr lang schlief der spätere „Führer“ auf der Couch der britischen Hitlers; in jener Zeit will ihm Brigid auch beim Rasieren den breiten Schnauzbart zu dem typischen Stummelbärtchen zurückgestutzt haben.

    Es sollte 18 Jahre dauern, bis William seinen „Onkel Adolf“ wieder sah; Alois Jr. hatte Brigid und seinen Sohn kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges sitzen gelassen und war nach Hamburg gezogen (wo er erneut heiratete und später auch wegen Bigamie vor Gericht stand). 1930 traf William, der seinen Vater in Deutschland aufgesucht hatte, in Berlin auch seinen inzwischen zum Nazi-Parteichef aufgestiegenen Onkel. Ein erfreuliches Treffen kann es nicht gewesen sein: Angeblich soll Hitler sich beschwert haben, dass sein Neffe – den er hinterher als „widerlich“ bezeichnete – aus der wachsenden Popularität des Familiennamens Nutzen ziehen wolle. Doch als die Nazis im Januar 1933 an die Macht kamen, packte William Patrick seine Koffer und zog nach Deutschland, wo ihm sein Onkel einen Job bei einer Bank beschafft hatte.

    „Erfreut Sie zu sehen, Hitler, mein Name ist Hess“

    Ob William Patrick nun ein Glücksritter war, der aus dem Namen seines Onkels Kapital schlagen wollte (wie einige Quellen behaupten), oder ob er selbst tatsächlich von den politischen Verhältnissen in Deutschland angeekelt war: In jedem Fall zog er es Ende 1938 vor, Deutschland zu verlassen. Doch auch in seiner Heimat England hatte er wenig zu erwarten – der Name Hitler war in England ebenso unbeliebt wie heute etwa der Name bin Laden in den USA.

    Ein Artikel mit dem Titel „Warum ich meinen Onkel hasse", den er für das US-Magazin „Look“ schrieb, eröffnete ihm schließlich eine neue Zukunft: William Randolph Hearst lud ihn ein, seine Erfahrungen mit Deutschland und dem „Führer“ auf einer Vortragsreise durch die USA und Kanada zu schildern. Inzwischen begann in Europa der Krieg, und William Patrick schien die neu gefundene Popularität zu genießen – er blieb mit seiner Mutter Brigid im Land.

    Im März 1942 wandte er sich sogar direkt an den US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt, mit der Bitte, als Ausländer in der US-Armee dienen und gegen Deutschland kämpfen zu dürfen. Zwei Jahre (und mehrere geheimdienstliche Untersuchungen) später wurde ihm schließlich die Erlaubnis gegeben, in die US-Marine einzutreten. Folgende unfreiwillig-komische Anekdote wird dabei berichtet: Als sich William Patrick beim Erfassungsamt meldete, wurde er mit den Worten begrüßt, „Sehr erfreut sie zu sehen, Hitler, mein Name ist Hess“ (der Name des Beamten war allerdings nicht Rudolf Hess, sondern Gale K. Hess.)

    Ein neues Leben unter neuem Namen

    Nach seiner Entlassung aus dem Militär im Frühjahr 1946 beschließt William, die amerikanische Staatsbürgerschaft anzunehmen; in den Papieren, die im Oktober eingereicht werden, hat er seinen Nachnamen bereits zu „Hiller“ abgeändert. Doch Amerikaner wird er schließlich unter einem völlig anderen Namen: Er nennt sich und seine Familie (1947 heiratet er Phyllis, eine aus Deutschland stammende Freundin, der erste Sohn Alexander wird im August 1949 geboren) fortan Stuart-Houston. Eine bizarre Namenswahl für jemanden, der sich als Nazigegner präsentiert hatte: Houston Stewart Chamberlain war ein britisch-deutscher Antisemit; der Schwiegersohn Richard Wagners gilt als Vordenker der nationalsozialistischen Rassenideologie.

    Labor für Blutanalysen

    Die vier Söhne (Brian, der jüngste, kam 1965 zur Welt) wuchsen als amerikanische Kinder auf, mit einem britischen Vater, einer deutschen Mutter und einer irischen Großmutter – nichts, was in einem Vorort des großen „Schmelztiegels“ New York Verdacht erregen würde. William Patrick, den seine Freunde Paddy riefen, hatte in seinem Haus ein medizinisch-technisches Labor für Blutanalysen eingerichtet; ansonsten wuchsen Hitlers Großneffen „wie alle anderen Kinder im Viertel“ heran, wie die „New York Times“ schrieb. In den Zeitungsartikeln, ebenso wie in Gardners Buch über die „letzten Hitlers“ werden zwar Anekdoten kolportiert, wie etwa die, dass der jüngste Sohn, Brian, als Elfjähriger sein Spielzeugschiff „Bismarck“ taufte und dass seine Spielzeugsoldaten stets für Deutschland kämpften und siegten, oder dass Vater William einen deutschen Akzent hatte – doch zumindest Letzteres ist unglaubhaft, angesichts der Tatsache, dass er allein von seiner irischen Mutter in Liverpool groß gezogen wurde.

    Die letzten Erben?

    Zwar sind die amerikanischen Großneffen streng genommen nicht die letzten Verwandten Hitlers; Nachkommen aus der zweiten Ehe der Hitler-Halbschwester Angela (sie war die leibliche Schwester von Alois Jr.) leben heute noch in der Umgebung von Linz. Doch die Stuart-Houstons von Patchogue sind die einzigen, die nicht nur genetisch, sondern in der Person ihres Vaters auch eine direkte menschliche Verbindung zum schlimmsten Massenmörder der Geschichte aufweisen.

    Gibt es ihn also wirklich, den Pakt der Brüder, das Hitler-Erbgut durch Kinderlosigkeit auszurotten? Sicher ist, dass lediglich Howard eine Familie gründen wollte. Er heiratete im Alter von 29 Jahren, doch die Ehe war noch kinderlos, als er drei Jahre später, auf einer Dienstfahrt als Steuerfahnder, tödlich verunglückte. Weder Alexander, der im sozialen Dienst eines Veteranen-Krankenhauses arbeitet, noch Brian und Louis, die gemeinsam eine Landschaftsgärtnerei betreiben, sind verheiratet oder haben Kinder. Doch in seinem einzigen Gespräch mit einem Journalisten erklärte Alexander dem Buchautor Gardner: „Wir hatten nie einen Pakt oder einen Plan oder so etwas. Vielleicht meine beiden Brüder, aber ich nie.“


    Doch vermutlich wird man bald auch darauf eine Antwort wissen. Ehe Louis dem Reporter der „New York Times“ die Türe vor der Nase zu machte, verriet er ihm: „Warum sollten wir mit jemandem anderen reden, wenn wir selbst ein Buch darüber schreiben? Wir haben bereits einen Anwalt und einen Agenten.“

  4. #34

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    warten wir mal ab und schauen wir wie es mit Fm.Namen Milosevic, Mladic und Karadzick in 70 Jahren ausschauen wird.

  5. #35
    Avatar von baduglyboy

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    Zitat Zitat von Serbian Eagle Beitrag anzeigen
    oder noch schlimmer Tudjman
    igel aus welchem sibirischen gulag bist du entflohen?

  6. #36
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von baduglyboy Beitrag anzeigen
    igel aus welchem sibirischen gulag bist du entflohen?
    Seinem Aussehen nach zu urteilen kommt er eher aus der Ecke um Tschernobyl

  7. #37
    Avatar von baduglyboy

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Seinem Aussehen nach zu urteilen kommt er eher aus der Ecke um Tschernobyl

    wie er versucht so schön bööööse auszusehen

  8. #38
    GURU
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    warten wir mal ab und schauen wir wie es mit Fm.Namen Milosevic, Mladic und Karadzick in 70 Jahren ausschauen wird.
    Abgesehen davon das es hier um nazideutsche Namen geht, denke ich das die oben genannten Namen
    in 70 Jahren nur auf denn Balkan noch an die Ereignisse erinnern werden!
    Frag mal heute einen Bürger der westlichen Welt wer Draza Mihailovic oder Ante Pavelic ist.
    Die würden höhstens sagen: "wer ist denn dieser Jugo?!" Dagegen bei uns sind diese zwei Namen
    sehr bekannt, und man kennt ihre Taten und Geschichte!
    Hitler und seine Hauptschergen sind aber Weltweit bekannt, haben aber auch in ganz Europa gemordet
    und hatten auch weltweit agiert. Hingegen die obengenannten drei Namen nur in ex-YU.

  9. #39

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    Ist ganz normal....gibts in jedem Volk in Europa-...was können auch normale Menschen dafür, dass irgendwelche Psychos früher Menschen ausrotten wollten und zufällig so hiessen...?

  10. #40

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    In England und Niederösterreich leben noch paar Nachfahren von Hitler.
    Alle haben sich umbenannt und beschlossen keine Kinder zu zeugen.

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