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Nazifreund und Verräterschwein Draza Mihailovic

Erstellt von Cobra, 09.07.2017, 09:47 Uhr · 503 Antworten · 16.708 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    08.06.2009
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    66.436

    Nazifreund und Verräterschwein Draza Mihailovic

    Die Tschetniks des Draza Mihailovic

    Oberst Draza Mihailovic, befehligte beim Überfall auf Jugoslawien als Stabschef eine motorisierte Division in Ostbosnien. Nach der Kapitulation Jugoslawiens am 17. April 1941, schlug er sich mit einem Teil seiner Truppe in einem mehrwöchigen Marsch in Richtung Serbien durch. Mitte Mai 1941, erreichte er sein künftiges Hauptquartier mit 7 Offizieren und 27 Soldaten in der Ravna Gora. Mihailovic sah sich als Vertreter der „Jugoslawischen Exilregierung“ und propagierte die passive Sammlung „patriotischer Kräfte“.

    Es steht unzweifelhaft fest, dass die Mihailovic Tschetniks bis September 1941 nicht gegen die deutschen Okkupanten gekämpft haben. Wohingegen die kommunistischen Partisanen, allein im August 1941, 242 Attentate verübten und dabei 22 Wehrmachtssoldaten töteten. Die Mihailovic Tschetniks warteten ab und gaben sich als Widerstandskämpfer aus. Dies bestätigen Berichte der deutschen „Abwehr“ vom Oktober 1941.

    Draza Mihailovic stand vollständig auf dem Boden der alten Tschetnik Ideologie. Er wollte ein großserbisches Reich errichten, welches neben „Zentralserbien“ auch Bosnien, Dalmatien, Herzegowina, Montenegro, die Batschka, den Banat, den Sandzak, etwa die Hälfte Kroatiens, Kosovo und einige rumänische und bulgarische Grenzgebiete umfassen sollte. Mit den übriggebliebenen Rest Jugoslawiens, wollten die Tschetniks eine Konföderation unter ihrer Führung eingehen. In den Einheiten des Oberst Mihailovic waren nur Serben organisiert. Diese nationalistische „Widerstandskonzeption“, mußte Mihailovic in scharfen Gegensatz zu den kommunistischen Partisanen unter der Führung des Kroaten Tito bringen. Die kommunistischen Partisanen wollten einen auf Gesamtjugoslawien bezogenen Widerstand, der keine Nation privilegiert oder diskriminiert. Zudem errichteten die Partisanen in den befreiten Gebieten nationale Befreiungsräte. Auch dies stand im Gegensatz zu Mihailovic, der die alten Strukturen und sozialen Verhältnisse garantiert wissen wollte. Im September 1941 hatten die Partisanen in Serbien eine Massenbasis und ihre militärischen Formationen fügten den deutschen Besatzern empfindliche Schlappen zu. Die abwartende Position von Draza Mihalovic war nicht mehr haltbar. Einige seiner Unterführer rebellierten gegen seine Passivität. Deshalb sah sich Mihailovic gezwungen, mit Tito eine oberflächliche Abmachung zu treffen. Ab Ende September kam es zu partiellen gemeinsamen bewaffneten Aktionen der Partisanen mit den „Draza- Tschetniks“ gegen die deutschen Besatzer und ihre offenen Kollaborateure. Die Hauptlast des Kampfes trugen allerdings die Partisanen.

    Während des Septembers und Oktobers, fügte der serbische Widerstand der Wehrmacht und den Polizei Bataillone schwere Niederlagen zu. Der massivste militärische Kampf fand im Oktober 1939 um Kraljevo statt. Die Wehrmacht rächte sich für die Widerstandsaktionen, indem sie ein Massaker unter den Einwohnern von Kraljevo durchführte. Dem Massaker vielen zwischen 4.000 und 5.000 Menschen zum Opfer.

    Dennoch trieb Mihailovic ein mieses Doppelspiel. Während ein Teil seiner Formationen mit den Partisanen kämpfte, unterhielt Mihalovic Beziehungen zu General Nedic. Er wurde sogar von Nedic mit Geld und Waffen versorgt. Gleichzeitig versuchte Mihalovic, mit dem Schlächter General Böhme in Verbindung zu treten. Böhme lehnte jedoch das Bündnisangebot von Mihailovic ab ( siehe OKW Südost Lageberichte September- Oktober 1941).

    Am 2.11.1941 führten Verbände von Mihailovic einen hinterhältigen bewaffneten Angriff gegen die Partisanenhochburg Uzice durch. Der Angriff konnte zurückgeschlagen werden und Mihailovic entging nur knapp einem vollständigen militärischen Desaster. Über den Verrat von Draza Mihailovic schrieb der Stab der Volksbefreiungs- Partisanenabteilung für den Kreis Cacak am 3. November 1941: „Die Fünfte Kolonne ist wiederum auferstanden. Die deutschen Agenten, Draza Mihailovic, Oberstleutnant Pavlovic, Dragisa Vasic, sind in letzter Stunde Hitler, Nedic und Ljotic zu Hilfe geeilt." Mihailovics Angriff auf das Hauptquartier der Partisanen in Uzice, bedeutete den endgültigen Abbruch der kurzfristigen Kooperation zwischen Partisanen und Tschetniks. Im Oktober 1941 kontrollierten die Partisanen und Tschetniks etwa 4.500 Quadratmeilen in Serbien, also mehr als ein Sechstel Serbiens. Durch den Verrat von Mihalovic, wurde der Widerstand zugunsten der deutschen Faschisten entscheidend geschwächt. In welch prekärer Situation sich die deutschen Besatzer im September und Oktober befanden, belegen auch die blutigen Massaker, die auf Befehl von General Böhme an serbischen Zivilisten durchgeführt wurden. Doch ab November 1941 gab es keine Kooperation mehr zwischen Partisanen und Tschetniks. Böhme verstand die Situation zu nutzen und drängte die Partisanen in die Defensive. Am 20. November 1941 einigten sich auf englischen Druck hin, Tito und Mihailovic darauf, ihre Feindseligkeiten einzustellen. In Erwartung eines deutschen Angriffes auf den Hauptstützpunkt der Partisanen in Uzice, forderte Tito den Cetnik Führer am 28. November noch einmal zu einer gemeinsamen bewaffneten Aktion auf. Mihalovic antwortete zynisch, „ich denke nicht daran, ich warte bessere Bedingungen für den Kampf ab“. Zur selben Zeit hatten schon einige Kommandanten der Tschetniks ihre Truppen, etwa 2.000 Mann, mit Zustimmung von Mihailovic dem Befehl von Nedic unterstellt. Diese Truppen kämpften wenige Tage später auf der Seite der Deutschen gegen die Partisanen. Ende November gelang es General Böhme, verstärkt durch eine deutsche Division und begünstigt durch die Haltung von Mihailovic, den militärischen Widerstand der Partisanen zu brechen. Die Partisanen flüchteten im Dezember 1941 über den einzigen noch offenen Rückzugsweg, in das von Italien besetzte Montenegro (Offiziell gehörte Montenegro zu Kroatien). Mit dem Rückzug aus Serbien nach Montenegro und später nach Bosnien, war die Partisanenarmee für Jahre aus Serbien vertrieben. Erst im Sommer 1944 gelang es ihnen wieder, in Serbien Fuß zu fassen und gemeinsam mit der Roten Armee im Herbst/Winter 1944, Serbien zu befreien.

    Es bleibt festzuhalten: Den Hitlerfaschisten gelang es erst im Winter 1941, mittels Terror und Mord Serbien zu „befrieden“. Es wurden unsägliche Grausamkeiten an serbischen Partisanen und Zivilisten verübt. Nach Estland war Serbien das zweite Gebiet, aus dem an das RSHA gemeldet werden konnte „Serbien ist judenfrei“. In Serbien lagen alle Maßnahmen im vollständigen Verantwortungsbereich der Wehrmacht. Es gab keine formale Aufteilung der Arbeitsbereiche zwischen SS, SD und Wehrmacht. Alles lief über den Tisch der deutschen Generäle. Da die Wehrmacht 1941 in Rußland stark gefordert war, setzte die Naziführung genau wie in Kroatien, auf kollaborationsbereite örtliche Bewegungen und Strukturen. Dabei wurde die Naziführung fündig.

    Die weitere Entwicklung von Mihailovic

    Nach der Niederlage der Partisanen, beschloß Mihailovic in Übereinstimmung mit der Nedic Regierung, die Tschetnik Abteilungen in Serbien zu legalisieren . Er stellte seine Einheiten komplett der Nedic Bande zur Verfügung. Von nun ab wurden die Tschetniks von der Regierung Nedic, offiziell mit Geld, Nahrung und Kleidung unterstützt. Gleichzeitig versuchte Mihailovic der britischen Regierung über seine Kanäle zu suggerieren, „er wäre der einzige Widerstandsführer in Serbien“. Von den deutschen Behörden erwartete Mihailovic geduldet zu werden, wegen seiner „Verdienste“ im Kampf gegen die Partisanen. Diese Rechnung von Mihailovic ging nicht auf. Die deutschen Faschisten liebten zwar den Verrat, aber nicht den Verräter. Am 6. Dezember 1941, griffen deutsche Soldaten das Hauptquartier von Mihailovic an. Mit einer kleinen Anzahl von Getreuen, zog er sich ebenso wie einige Tage vorher die Partisanen, nach Montenegro zurück. Die Komödie erreichte ihren Höhepunkt, als König Peter am 7. Dezember 1941 in London, Mihailovic zum Brigade General und Führer der „Jugoslawischen Heimatarme“ ernannte. Das Ganze war ein schlechter Hintertreppenwitz, denn Mihailovic hatte zu diesem Zeitpunkt keinerlei militärische Bedeutung. Erst im Sommer 1942 gewann Mihailovic in Montenegro und Herzegowina wieder Einfluß auf einige Tschetnik Gruppierungen. Dieser Einfluß kam umgehend den Faschisten zugute. Mihailovic verweigerte weiterhin Aktionen und Sabotageakte gegen die Deutschen und kollaborierte mit den Italienern bis zu deren Kapitulation im Herbst 1943. Nach Matl wurden von den Italienern etwa 19.000 Tschetniks mit Waffen beliefert.

    Ab dem Jahr 1944 kollaborierten Teile der Mihailovic Tschetniks offen mit den deutschen Besatzern und der Ustascha in Serbien und Kroatien. In Bosnien, der Hauptbasis der Partisanenarmee, kämpften kroatische Ustaschi und serbische Tschetniks mit den deutschen Truppen in vielen koordinierten Aktionen gegen die multinationale Partisanenarme von Marschall Tito. Die Situation war für Mihailovic zu Beginn des Jahres 1945 aussichtslos. Die britische Regierung und König Peter, hatten ihn wegen seiner zwielichtigen Rolle und seiner Kollaboration fallen lassen. Anfang April 1945 unterbreitete der deutsche General Löhr, Mihailovic das Angebot mit ihm über die österreichische Grenze zu gehen und sich den Briten zu stellen. Mihailovic lehnte das Angebot ab und entschloß sich mit etwa 12.000 Mann, den Durchbruch nach Serbien zu wagen, um die antifaschistische Regierung zu stürzen. Das Ganze war ein sinnloses Unterfangen, am 12. Mai 1945 wurden die Tschetnik Gruppen von der jugoslawischen Armee gestellt. Rund 9000 Tschetniks wurden in der Schlacht bei Kalinovic getötet. Mihailovic selbst konnte ein letztes mal flüchten. Erst im März 1946, wurde Mihailovic im serbisch bosnischen Grenzgebiet festgenommen. Mihailovic wurde im Juli 1946 von einem jugoslawischen Gericht zum Tode verurteilt und wenig später hingerichtet.

  2. #2
    Gast829627
    thread schliessen und in die tonne verschieben .....gibt schon zahlreiche threads über general draza und die cetniks ...dieser thread wird eh nur dazu führen das man provoziert beleidigt und dann nach vw heult als kroate.....

    - - - Aktualisiert - - -

    ps der artikel ist von max brym liest euch ma seinen müll durch den er über den balkan verzapft

  3. #3
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    thread schliessen und in die tonne verschieben .....gibt schon zahlreiche threads über general draza und die cetniks ...dieser thread wird eh nur dazu führen das man provoziert beleidigt und dann nach vw heult als kroate.....

    - - - Aktualisiert - - -

    ps der artikel ist von max brym liest euch ma seinen müll durch den er über den balkan verzapft
    das Kapitel sollte wie du sagst, geschlossen werden. Wir wissen eh alle was die Filsläuse waren




  4. #4

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Während ein Teil seiner Formationen mit den Partisanen kämpfte, unterhielt Mihalovic Beziehungen zu General Nedic. Er wurde sogar von Nedic mit Geld und Waffen versorgt.

  5. #5
    Gast829627
    Zitat Zitat von Vujadin Beitrag anzeigen

    wo er recht hat hat er recht.....ohne nedic wären paar hundert tausend serben mehr massakriert worden und serbien hätten bulgaren ungarn kroaten und andere faschisten mit den deutschen zsm noch blutiger zerfleischt.....aber er war trotzdem ein kollaborteure nur einer der es tat um das morden zu stoppen......

  6. #6
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    wo er recht hat hat er recht.....ohne nedic wären paar hundert tausend serben mehr massakriert worden und serbien hätten bulgaren ungarn kroaten und andere faschisten mit den deutschen zsm noch blutiger zerfleischt.....aber er war trotzdem ein kollaborteure nur einer der es tat um das morden zu stoppen......


    Is klar..das die Muslime in Ost Bosnien 1942 massakriert wurden, war nur ein serbisches Rettungsprogramm

  7. #7

    Registriert seit
    06.07.2017
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    1.018
    Das Video sollte eigentlich bei 0:47 starten.

  8. #8
    Gast829627
    Zitat Zitat von Vujadin Beitrag anzeigen
    Das Video sollte eigentlich bei 0:47 starten.


    natürlich immer schön rauspicken was passt so kennen wir es von den moralisten hier .....

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Is klar..das die Muslime in Ost Bosnien 1942 massakriert wurden, war nur ein serbisches Rettungsprogramm


    bei den cetniks gabs muslimische vojvode also erzähl deinen scheizz jemand anderen ......es war krieg und rachefeldzüge gab es auf allen seiten aber keine hat systematisch auf brutalste art und weise ein genozide verübt wie die ustasas.....

  9. #9
    Avatar von Josip Frank

    Registriert seit
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    11.372
    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    natürlich immer schön rauspicken was passt so kennen wir es von den moralisten hier .....

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    bei den cetniks gabs muslimische vojvode also erzähl deinen scheizz jemand anderen ......es war krieg und rachefeldzüge gab es auf allen seiten aber keine hat systematisch auf brutalste art und weise ein genozide verübt wie die ustasas.....
    ich bin echt froh, dass die Cetnici human getötet haben


  10. #10

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    08.06.2009
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    66.436


    Serbian Chetnik Commander Pavle Djurisic reporting to the Chetnik General Draza Mihailovich on the extermination of over 9,200 Bosniak Muslims (including women and children) on February 13, 1943.


    Der vergessene Völkermord....

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