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Neugriechische Dialekte vs die standardgriechische Sprache

Erstellt von Heraclius, 26.01.2014, 18:01 Uhr · 279 Antworten · 18.914 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Allih der Große

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Emperor Beitrag anzeigen
    Morgenröthe
    Zur Zeit ist mehr RECHTS in Griechenland zu spüren als in Albanien.

    Die Kultur wurde nicht innerhalb von 200 Jahren, nach und nach übernommen, das wäre doch nicht möglich.
    Wahrscheinlicher ist es, dass die griechen was übernommen haben, oder sich vermischt hat.
    Hatte mal ne Griechische Doku über Albanien und Griechenland, diese wurde mir dann übersetzt, und es hat mich überrascht.
    Ihr seid wie Kain und Abel, Blutsbrüder aber Todfeinde.
    Traurig, man

    - - - Aktualisiert - - -

    PS: Damit will ich nicht Griechenland bloßstellen, Rechtsextremismus ist ein Globales Problem, welches bekämmpft werden MUSS!
    Jeder Mensch hat das Recht zu Leben!!!

    Rechtsextremismus gibt es nicht mehr als vorher. Die Rechtsextremisten werden, von immer verzweifelter (und wuetender) werdenden ehemals Rechtskonservativen, nur mehr gewaehlt als vorher.
    Die Ansichten in der Bevoelkerung sind immernoch gleich. Allerdings outen sich jetzt einige Kryptorassisten leichter als frueher...
    Eine Zeit lang duerfte die "Goldenen Eier", sogar mit Regierungssegen machen was die wollen (die Polizei hat nur zugesehen).
    Da man in "ND" jetzt (Wahl und so) aber die Stimmen wieder zurueck will, versucht der Staat nun die goldenen Eier(XA) zu zerschlagen...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Emperor Beitrag anzeigen
    Die Kultur wurde nicht innerhalb von 200 Jahren, nach und nach übernommen, das wäre doch nicht möglich.
    Wahrscheinlicher ist es, dass die griechen was übernommen haben, oder sich vermischt hat.

    Die Griechen waren deutlich in der Ueberzahl, und es war 1800schlagmichtot gerade Rueckbesinnung aufs National-Griechische.
    Eher unwahrscheinlich, dass die sich aufs Alt-Illyrische rueckbesonnen haben/es wieder aufleben liessen (So war das gemeint/darauf war es bezogen).

    Kulturell (Sitten Gebraeuche (...)) wird es entlang der Grenzregion schon lange vorher eine (vollstaendige) beidseitige Vermischung gegeben haben (muessen).
    Sie sind ja nun schon ewig Nachbarn...

    "Die Kultur wurde nicht innerhalb von 200 Jahren, nach und nach übernommen, das wäre doch nicht möglich."
    Fuer Sprache, Selbstverstaendniss und Denkweise sind 200 Jahre voellig ausreichend.
    Schau dir mal die in zweiter Generation hier geborenen "Auslaender" an...
    Und dann rechne noch mal 4 - 6 Generationen druff.

  2. #122
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Emperor Beitrag anzeigen
    Morgenröthe
    Zur Zeit ist mehr RECHTS in Griechenland zu spüren als in Albanien.

    Die Kultur wurde nicht innerhalb von 200 Jahren, nach und nach übernommen, das wäre doch nicht möglich.
    Wahrscheinlicher ist es, dass die griechen was übernommen haben, oder sich vermischt hat.
    Hatte mal ne Griechische Doku über Albanien und Griechenland, diese wurde mir dann übersetzt, und es hat mich überrascht.
    Ihr seid wie Kain und Abel, Blutsbrüder aber Todfeinde.
    Traurig, man

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    PS: Damit will ich nicht Griechenland bloßstellen, Rechtsextremismus ist ein Globales Problem, welches bekämmpft werden MUSS!
    Jeder Mensch hat das Recht zu Leben!!!
    Darf ich fragen worauf du im Endeffekt hinaus willst?
    Es gibt hier sehr viele threads über Arvaniten wie wäre es wen du dich dort erst mal einliest? Arvaniten waren und sind eine Sprachliche Minderheit in Griechenland und nein ihre sprache ist kein Griechischer Dialekt sondern ein Albanischer. Und nein sie sind nicht erst seid 200 Jahren unter Griechischen Einfluss sondern seid über 600 bzw. 700 Jahren. Ungefähr das selbe wie die Arberesh in Süditalien nur das die Arvaniten sich heute als teil der Griechischen Nation sehen. Hier eine ethnografische Karte Griechenlands wo ungefähr 1910 das Griechische Sprachgebiet war und wo das Arvanitische (in der Umgebung um Attika und in NordEpirus)

  3. #123
    Avatar von Heraclius

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    13.284
    Zitat Zitat von Emperor Beitrag anzeigen
    Also waren albaner an der Unabhängikeit Griechenlands beteiligt?
    (Bevor ich zum hundertsten mal gefragt werde, nein, bin kein Grieche, kein Albaner)
    Warum hasst sich dann ein Volk welches sich so nah ist?

    PS: bin auch kein Kurde
    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Darf ich fragen worauf du im Endeffekt hinaus willst?
    Es gibt hier sehr viele threads über Arvaniten wie wäre es wen du dich dort erst mal einliest? Arvaniten waren und sind eine Sprachliche Minderheit in Griechenland und nein ihre sprache ist kein Griechischer Dialekt sondern ein Albanischer. Und nein sie sind nicht erst seid 200 Jahren unter Griechischen Einfluss sondern seid über 600 bzw. 700 Jahren. Ungefähr das selbe wie die Arberesh in Süditalien nur das die Arvaniten sich heute als teil der Griechischen Nation sehen. Hier eine ethnografische Karte Griechenlands wo ungefähr 1910 das Griechische Sprachgebiet war und wo das Arvanitische (in der Umgebung um Attika und in NordEpirus)


    Die Arberesh in Süditalien haben ihr albanisches ethnisches Bewusstsein zumindest teilweise noch bis heute bewahren können. Wie es bei den Arvaniten ausschaut kann ich freilich nicht sagen. Dass die Arvaniten ethnisch albanische Wurzeln haben ist aber in meinen Augen nicht wegzudiskutieren. Man sollte sich einfach langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass die modernen Nationalitäten bzw. Nationalstaaten nicht gottgegeben sind, sondern im Laufe des 19. und Anfang 20. Jh. quasi "erschaffen" wurden. Dies auf Kosten von vielen größeren und kleineren regionalen ethnischen und sprachlichen Minderheiten in ganz Europa. Diesen wurde im Zuge einer "Sprach- und Kulturpolitik der Gleichschaltung" ihre eigene Sprache geraubt, und eine neue Sprache und Identität aufoktroyiert. Und Palaiologos, die Beeinflussung in Gebieten wo mehrere Sprachen koexistieren verläuft über die Jahrhunderte stets gegenseitig. Dank der Jahrtausende langen koexistenz von griechischer und romanischer Bevölkerung in Unteritalien zum Beispiel, haben die romanischen Dialekte Siziliens, Kalabriens, Lukaniens und Apuliens im Grunde die griechische Syntax übernommen, abgesehen von vielen hundert griechischen Lehnwörtern. Ein Beispiel unter Vielen wäre: "bógghiu cu mángiu", wie griechisch "θέλω να φάω", und nicht wie "Toskanisch" (bzw. Standard-Italienisch "voglio mangiare". Diese wechselseitige sprachliche Beeinflussung hast du sicherlich auch in Gebieten wo Griechen und Türken zusammenlebten, oder Griechen und Albaner, Griechen und Slawen, Griechen und Araber, und so weiter.

    Heraclius

  4. #124
    Avatar von Poliorketes

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    6.377
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Die Arberesh in Süditalien haben ihr albanisches ethnisches Bewusstsein zumindest teilweise noch bis heute bewahren können.
    Ich weiß deswegen hab ich auch das geschrieben: "Ungefähr das selbe wie die Arberesh in Süditalien nur das die Arvaniten sich heute als teil der Griechischen Nation sehen."

    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Wie es bei den Arvaniten ausschaut, kann ich freilich nicht sagen.
    Die sehen sich heute als teil der Griechischen Nation.

    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Dass die Arvaniten ethnisch albanische Wurzeln haben, ist aber in meinen Augen nicht wegzudiskutieren.
    In meinen auch nicht deswegen schrieb ich auch: "und nein ihre sprache ist kein Griechischer Dialekt sondern ein Albanischer."

    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Man sollte sich einfach langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass die modernen Nationalitäten bzw. Nationalstaaten nicht gottgegeben sind, sondern im Laufe des 19. und Anfang 20. Jh. quasi "erschaffen" wurden.
    Richtig.

    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Dies auf Kosten von vielen größeren und kleineren regionalen ethnischen und sprachlichen Minderheiten in ganz Europa. Diesen wurde im Zuge einer "Sprach- und Kulturpolitik der Gleichschaltung" ihre eigene Sprache geraubt, und eine neue Sprache und Identität aufoktroyiert.
    Richtig die Sprache der Mehrheit wurde ihnen sozusagen Aufgezwungen aber es wäre in meinen Augen heute genau so falsch um jetzt das beispiel mit den Arvaniten zu nehmen es umgekehrt zu machen und sie als Albaner im heutigen sinne mit dem heutigen Nationalbewusstsein zu bezeichnen denn das waren sie nicht, weder vor 200 Jahren noch heute sind sie es. Arvaniten haben sich schon vor 200 Jahren als Rum Rhomäer bezeichnet (auch wenn manche Albaner hier im Forum die noch nie in ihren leben mit einen Arvaniten aus Griechenland gesprochen haben das gegenteil behaupten) sie waren schon damals eine Albanisch Griechische Mischkultur die mitten in der deutlichen Mehrheit der Griechisch Sprachigen gebiete unter Griechen gelebt haben.


    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Und Palaiologos, die Beeinflussung in Gebieten wo mehrere Sprachen koexistieren verläuft über die Jahrhunderte stets gegenseitig. Dank der Jahrtausende langen koexistenz von griechischer und romanischer Bevölkerung in Unteritalien zum Beispiel, haben die romanischen Dialekte Siziliens, Kalabriens, Lukaniens und Apuliens im Grunde die griechische Syntax übernommen, abgesehen von vielen hundert griechischen Lehnwörtern. Ein Beispiel unter Vielen wäre: "bógghiu cu mángiu", wie griechisch "θέλω να φάω", und nicht wie "Toskanisch" (bzw. Standard-Italienisch "voglio mangiare". Diese wechselseitige sprachliche Beeinflussung hast du sicherlich auch in Gebieten wo Griechen und Türken zusammenlebten, oder Griechen und Albaner, Griechen und Slawen, Griechen und Araber, und so weiter.

    Heraclius

  5. #125
    Don
    Avatar von Don

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    Zitat Zitat von Emperor Beitrag anzeigen
    Morgenröthe
    Zur Zeit ist mehr RECHTS in Griechenland zu spüren als in Albanien.

    Die Kultur wurde nicht innerhalb von 200 Jahren, nach und nach übernommen, das wäre doch nicht möglich.
    Wahrscheinlicher ist es, dass die griechen was übernommen haben, oder sich vermischt hat.
    Hatte mal ne Griechische Doku über Albanien und Griechenland, diese wurde mir dann übersetzt, und es hat mich überrascht.
    Ihr seid wie Kain und Abel, Blutsbrüder aber Todfeinde.
    Traurig, man


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    PS: Damit will ich nicht Griechenland bloßstellen, Rechtsextremismus ist ein Globales Problem, welches bekämmpft werden MUSS!
    Jeder Mensch hat das Recht zu Leben!!!
    oder wie Flanders und Homer

  6. #126
    Avatar von Palikar

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Der zweite Teil des Liedes ist sicher Griechisch. Keine Ahnung ob das im Video wirklich Kappadokischer Dialekt ist. Für mich klingt es eher wie Türkisch im 1. Liedteil, und gewöhnliches Griechisch im 2. Teil. Habe noch ein interessantes und aussagekräftigeres Dokument zum kappadokischen Dialekt gefunden, und füge es hier unten an. Habe es selber aber noch nicht angeschaut, nur kurz überflogen, da ich hundemüde bin. Ist aber sicher aussagekräftiger als Wikipedia und irgendein Youtube-Video unbekannter Provenienz.


    The loss of grammatical gender in Cappadocian Greek | Petros Karatsareas - Academia.edu

    Heraclius
    Toller Link!

  7. #127
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Und Palaiologos, die Beeinflussung in Gebieten wo mehrere Sprachen koexistieren verläuft über die Jahrhunderte stets gegenseitig. Dank der Jahrtausende langen koexistenz von griechischer und romanischer Bevölkerung in Unteritalien zum Beispiel, haben die romanischen Dialekte Siziliens, Kalabriens, Lukaniens und Apuliens im Grunde die griechische Syntax übernommen, abgesehen von vielen hundert griechischen Lehnwörtern. Ein Beispiel unter Vielen wäre: "bógghiu cu mángiu", wie griechisch "θέλω να φάω", und nicht wie "Toskanisch" (bzw. Standard-Italienisch "voglio mangiare". Diese wechselseitige sprachliche Beeinflussung hast du sicherlich auch in Gebieten wo Griechen und Türken zusammenlebten, oder Griechen und Albaner, Griechen und Slawen, Griechen und Araber, und so weiter.

    Heraclius
    Der Verlust des Infinitivs in der Süditalienischen Sprache konnte auch durch die Sarazenenherrschaft im Mittelalter entstanden sein. Das Griechische hatte zur Antike durchaus einen Infinitiv erst durch denn Hellenismus hat es diesen verloren durch denn Kontakt mit denn östlichen Sprachen, ich weiß aber nicht in wie fern schon zur Spätantike die Griechisch sprachigen Süditalienischen gebiete dadurch betroffen waren.

  8. #128
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Der Verlust des Infinitivs in der Süditalienischen Sprache konnte auch durch die Sarazenenherrschaft im Mittelalter entstanden sein. Das Griechische hatte zur Antike durchaus einen Infinitiv erst durch denn Hellenismus hat es diesen verloren durch denn Kontakt mit denn östlichen Sprachen, ich weiß aber nicht in wie fern schon zur Spätantike die Griechisch sprachigen Süditalienischen gebiete dadurch betroffen waren.



    Natürlich hatten die Muslime ebenfalls ihren Einfluss. Aber die Feststellungen bezüglich des Einflusses des Griechischen auf die sizilianischen Dialekte stammen natürlich nicht von mir, sondern von Linguisten vom Schlage eines Gerhard Rohlfs. Selbiger hat sein ganzes Leben damit verbracht die romäischen und die romanischen Dialekte Süditaliens zu studieren. Ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass bis in die Neuzeit ein überwiegender Teil der Bevölkerung Siziliens, Kalabriens, Lukaniens und des Salento (Südapuliens) aus orthodoxen Griechen bestand, welche heute aber weitgehend assimiliert sind. Diese Behauptung kann ich falls erwünscht natürlich beweisen. Aber dazu sollte man am besten einen neuen Thread eröffnen.

    Heraclius

  9. #129
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Natürlich hatten die Muslime ebenfalls ihren Einfluss. Aber die Feststellungen bezüglich des Einflusses des Griechischen auf die sizilianischen Dialekte stammen natürlich nicht von mir, sondern von Linguisten vom Schlage eines Gerhard Rohlfs. Selbiger hat sein ganzes Leben damit verbracht die romäischen und die romanischen Dialekte Süditaliens zu studieren. Ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass bis in die Neuzeit ein überwiegender Teil der Bevölkerung Siziliens, Kalabriens, Lukaniens und des Salento (Südapuliens) aus orthodoxen Griechen bestand, welche heute aber weitgehend assimiliert sind. Diese Behauptung kann ich falls erwünscht natürlich beweisen. Aber dazu sollte man am besten einen neuen Thread eröffnen.

    Heraclius
    Ja das thema wäre auch durchaus interessant. Das mit den Sarazenen sagte ich weil ich irgendwann gelesen habe das auch zwischenzeitlich zumindest ein Arabischer Dialekt in Sizilien gesprochen wurde so ähnlich wie in Malta, bin mir aber nicht sicher in wie fern das der wahrheit entspricht?

  10. #130
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Der Verlust des Infinitivs in der Süditalienischen Sprache konnte auch durch die Sarazenenherrschaft im Mittelalter entstanden sein. Das Griechische hatte zur Antike durchaus einen Infinitiv erst durch denn Hellenismus hat es diesen verloren durch denn Kontakt mit denn östlichen Sprachen, ich weiß aber nicht in wie fern schon zur Spätantike die Griechisch sprachigen Süditalienischen gebiete dadurch betroffen waren.



    Das Infinitiv ist übrigens in Resten noch erhalten, z.B. in Satzbildungen mit dem Verb "können, σώζω", "μου το σώζει πει;", kann er mir das sagen?

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Ja das thema wäre auch durchaus interessant. Das mit den Sarazenen sagte ich weil ich irgendwann gelesen habe das auch zwischenzeitlich zumindest ein Arabischer Dialekt in Sizilien gesprochen wurde so ähnlich wie in Malta, bin mir aber nicht sicher in wie fern das der wahrheit entspricht?


    Ja, das habe ich auch gelesen. Der normannische König Roger II. hatte seinerzeit abgesehen von griechischen auch viele arabische Gelehrte an seinem Hof versammelt. Im folgenden Bild ein Mosaik von Roger II. aus der Kirche La Martorana in Palermo.

    03699.jpg



    Heraclius

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