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Neugriechische Dialekte vs die standardgriechische Sprache

Erstellt von Heraclius, 26.01.2014, 18:01 Uhr · 279 Antworten · 18.904 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Das meine ich ja, wie kann man das rekonstruieren? Man hat ja nur Geschriebenes, keinerlei Angaben šber Aussprache, "Y" vor Tausend Jahren sah aus wie "Y" vor 2 Tausend Jahren



    Zum Teil erschließt man es aus Umschriften in anderen gut belegten antiken Sprachen, was die wären bei uns in Europa das Griechische und das Lateinische. Das lateinische 'C' z.B. wurde zur Zeit von Caesar ausnahmslos hart, wie 'K', gesprochen, und nicht wie 'Z'. Aus der Umschrift von lateinischen Namen wie Cicero ins Griechische, als Κικέρων, erschließt man das, weil das 'K' im Griechischen ausnahmslos hart gesprochen wurde. Umgekehrt erschließt man vieles aus der altgriechischen Sprache aus Umschriften ins Lateinischen. Wie das im Detail aussieht kann ich auch nicht sagen, ich bin ja kein Linguist.

    Heraclius

  2. #32
    Avatar von TuAF

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    Zitat Zitat von Almila Beitrag anzeigen
    habe paar Wörter verstanden (z.B. uyu yavrum, yavrum kücük büyür...., elma verir...)
    das hoert sich nach einem turkischen kinderschlaflied an wer turkisch kann versteht den anfang vom lied.

    nenni nenni ist turkische babysprache fur schlafen, dann singt sie uyumurlar yavrum kucuk buyurmuler elma verir (schlafen sie,meine suesse/kind ist klein und werden sie wachsen? gebe ihnen ein apfel)

    da sind mehr turkische woerte drin als griechische ein schones lied aus anatolien

  3. #33
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    das hoert sich nach einem turkischen kinderschlaflied an wer turkisch kann versteht den anfang vom lied.

    nenni nenni ist turkische babysprache fur schlafen, dann singt sie uyumurlar yavrum kucuk buyurmuler elma verir (schlafen sie,meine suesse/kind ist klein und werden sie wachsen? gebe ihnen ein apfel)

    da sind mehr turkische woerte drin als griechische ein schones lied aus anatolien



    Characteristics

    The Greek element in Cappadocian is to a large extent Byzantine, e.g. θír or tír "door" from (Ancient and) Byzantine Greek θύρα (Modern Greek θύρα), píka or épka "I did" from Byzantine Greek έποικα (Modern Greek έκανα). Other, pre-Byzantine, archaisms are the use of the possessive pronouns mó(n), só(n) etc. from Ancient Greek εμός, σός etc. and the formation of the imperfect by means of the suffix -išk- from the Ancient Greek (Ionic) iterative suffix -(e)sk-. Turkish influence appears at every level. The Cappadocian sound system includes the Turkish vowels ı, ö, ü, and the Turkish consonants b, d, g, š, ž, tš, dž (although some of these are also found in Greek words as a result of palatalization).

    Turkish vowel harmony is found in forms such as düšündǘzu "I think", aor. 3sg düšǘntsü < düšǘntsi (Malakopi), from Turkish düşünmek, patišáxıs < patišáxis "king" (Delmeso), from Turkish padişah. Cappadocian noun morphology is characterized by the emergence of a generalized agglutinative declension and the progressive loss of grammatical gender distinctions, e.g. to néka "the (neuter) woman (feminine)", genitive néka-ju, plural nékes, genitive nékez-ju (Ulağaç). Another Turkish feature is the morphological marking of definiteness in the accusative case, e.g. líkos "wolf (nominative / unmarked indefinite accusative)" vs. líko "wolf (marked definite accusative)".

    Agglutinative forms are also found in the verb system such as the pluperfect írta ton "I had come" (lit. "I came I was") (Delmeso) on the model of Turkish geldi idi (geldiydi). Although Cappadocian word order is essentially governed by discourse considerations such as topic and focus, there is a tendency towards the Turkish subject–object–verb word order with its typological correlates (suffixation and pre-nominal grammatical modifiers).

    The commonality among all Greek Cappadocian dialects is that they evolved from Byzantine Greek under the influence of Turkish. On the other hand, those dialects evolved in isolated villages. This has resulted in a variety of Greek Cappadocian dialects.

    Cappadocian Greek - Wikipedia, the free encyclopedia



    Der türkische Einfluss ist unübersehbar, zum Beispiel die Umlaute, etc. Wobei dein Urteil am Schluss wohl doch zu beliebig ausfällt. Hier oben noch einen Teil des Artikels aus der englischen Wikipedia.

    Heraclius

  4. #34
    Avatar von TuAF

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Cappadocian Greek - Wikipedia, the free encyclopedia



    Der türkische Einfluss ist unübersehbar, zum Beispiel die Umlaute, etc. Wobei dein Urteil am Schluss wohl doch zu beliebig ausfällt. Hier oben noch einen Teil des Artikels aus der englischen Wikipedia.

    Heraclius
    hast du einige woerte verstanden auf griechisch? mikro ist doch gr kam vor im lied..ein schones lied ist das aufjedenfall

  5. #35
    Avatar von Maniker

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    gibts eigtl auch ein türkisches schlaflied, das mit nani, nani, luli anfängt?
    übersetzt etwa:i nani, nani, luli (name?), der oder die (Kindname) soll einschlafen, nani, nani, luli, komm, schlaf ein. der oder die (Kindsname) soll einschlafen, mit pershesh und milch.

  6. #36
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    hast du einige woerte verstanden auf griechisch? mikro ist doch gr kam vor im lied..ein schones lied ist das aufjedenfall



    Der zweite Teil des Liedes ist sicher Griechisch. Keine Ahnung ob das im Video wirklich Kappadokischer Dialekt ist. Für mich klingt es eher wie Türkisch im 1. Liedteil, und gewöhnliches Griechisch im 2. Teil. Habe noch ein interessantes und aussagekräftigeres Dokument zum kappadokischen Dialekt gefunden, und füge es hier unten an. Habe es selber aber noch nicht angeschaut, nur kurz überflogen, da ich hundemüde bin. Ist aber sicher aussagekräftiger als Wikipedia und irgendein Youtube-Video unbekannter Provenienz.


    The loss of grammatical gender in Cappadocian Greek | Petros Karatsareas - Academia.edu

    Heraclius

  7. #37
    Avatar von der skythe

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    Es gibt in diesem Lied keinen 2.Teil,das lied ist definitiv Rumca,damit mein ich die Melodie,im Text benützt Sie auch türkische Wörter,was warscheinlich zu der Zeit völlig normal war...
    Bin fast eingeschlafen,schönes Lied.........

  8. #38
    Avatar von DZEKO

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    *schnarch

  9. #39

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    9.978
    "Nani, nani mikro nani to xaidemeno" in Gr. und danach wiederholt Sie das in Tr. , deswegen verstehen das auch die Türken

    Das ist ein Lied in zwei Sprachen gesungen, allerdings habe ich mir nicht alles angehört...Zuviel Tr. an einen Tag will ich mir nicht antun

  10. #40
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Du hast sicher mehr verstanden als ich
    Naja das ist aber auch ein wenig übertrieben wenn du sagst du hast fast nichts verstanden. Also ab 1:30 im Video verstehe ich alles und das ist auch eindeutig Griechisch nur am Anfang versteht man nichts dieses Javrum kücük usw. aber dazwischen kommt auch zu Anfang Griechisch vor soweit ich das verstanden habe z.b. singt sie "ta" (die) oder auch "to" (das) vor den Türkischen Wörtern oder auch "mikro nani" (kleines nani).

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Zum Teil erschließt man es aus Umschriften in anderen gut belegten antiken Sprachen, was die wären bei uns in Europa das Griechische und das Lateinische. Das lateinische 'C' z.B. wurde zur Zeit von Caesar ausnahmslos hart, wie 'K', gesprochen, und nicht wie 'Z'. Aus der Umschrift von lateinischen Namen wie Cicero ins Griechische, als Κικέρων, erschließt man das, weil das 'K' im Griechischen ausnahmslos hart gesprochen wurde. Umgekehrt erschließt man vieles aus der altgriechischen Sprache aus Umschriften ins Lateinischen. Wie das im Detail aussieht kann ich auch nicht sagen, ich bin ja kein Linguist.

    Heraclius
    Ein anderes beispiel wäre das Griechische φ was in Lateinischen texten als "Ph" übersetzt wird z.b. Pharmako heute Farmako ausgesprochen. Ne hilfe für die Linguisten ist auch bestimmt die Polytonische rechtschreibung im Altgriechischen. http://de.wikipedia.org/wiki/Polytonische_Orthographie

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