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Nikola Jurisic Retter Europas

Erstellt von Torca Basce, 07.11.2012, 20:59 Uhr · 32 Antworten · 1.926 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Torca Basce

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    Nikola Jurisic Retter Europas

    Den Text habe ich selber verfasst ist bischen lang aber wars wert Brauche es eh für die Schule...
    Nikola Jurisic (geboren 1490 in Senj, gestorben 1545 in Köszeg/Güns)
    Kroatischer Adeliger aus Senj, Diplomat und Feldherr für die Hapsburger.
    Über seine Jugend ist nichts bekannt, man vermutet er wurde mit jungen Jahren nach Wien geschickt, um dort zur Schule zu gehen. In Wien hatte er ein Haus welches auch das "Kroatenhaus" genannt wurde, natürlich neben dem Hauptsitz der Familie in Senj.Die Geschichte dieses Mannes begann mit der Krönung von Ferdinand I, Kaiser des Heiligen-römischen Reiches deutscher Nation, denn der Kaiser wurde auf Jurisic aufmerksam und schickte ihn auf Sandschaften nach Konstantinopel/Istanbul. Nikola zeigte Geschick und Können in der Kunst der Diplomatie und freundete sich schnell mit dem damaligen Großwesiren, Ibrahim Pascha, an. Über die ersten militärischen Erfahrungen Jurisics gibt es wenige Überlieferungen, in manchen ist die Rede von kleineren Scharmützeln mit den gefürchteten "Rennern und Brennern", Jurisics Männer bewunderten ihn, vor allem wegen der Nähe zu seinen Soldaten und weil er immer an vorderster Reihe mit ihnen kämpfte, sie nannten ihn freundschaftlich Nikica. Eine Involvierung in größeren Schlachten gab es jedoch nicht, das sollte sich aber bald ändern. Als Jurisic mit seinen 38 Männern am 5. August an der Stadt Köszeg vorbei ritt ( Sie waren auf dem Weg nach Wien, auf Befehl von Kaiser Ferdinand ), bot sich ihm ein fürchterlicher Anblick, Bauern die von den Feldern rannten und Schutz hinter den Stadtmauern suchten, sie flüchteten vor einer osmanischen Armee die 80000 Mann zählte ( mit Tross 120000 ), sie wurden von Ibrahim Pascha angeführt, auch Suleyman war anwesend, und waren für eine weitere Belagerung Wiens ins Feld geschickt worden. Köszeg lag auf ihrem Weg und Ibrahim Pascha dachte die Stadt würde sofort kapitulieren da sie kein Besatzung hatte. Aber er wusste nicht von Jurisic welcher mit seiner nächsten Tat zeigte was sich aufopfern heißt, er ritt mit seinen Männern in die Stadt und übernahm die Verteidigung der Stadt, sofort trieb er alle kampffähigen Männer der Stadt zusammen und kaufte beim örtlichen Büchsenmacher all vorhandenes Schießpulver, am Ende zählten die Verteidiger 700 Mann. Da der Kaiser noch ahnungslos und die Armee nicht versammelt war, schickte Nikica einen Brief an den Kaiser in dem er seine Beweggründe erläuterte: „Ich habe mich getraut diese kleine und schwache Stadt vor der türkischen Macht zu verteidigen, nicht weil ich mir erhoffe, dass ich sie erretten werde, sondern, dass ich eine Zeit lang den Feind beschäftige und somit den christlichen Regierenden Zeit erbringe, um sich für die Verteidigung zu rüsten. Nur deswegen habe ich mich der größten tödlichen Gefahr und Not ausgesetzt.“. Die ersten drei Tage der Belagerung waren unerträglich, die Osmanen beschossen die Stadt unablässig. Dann am 13. August begannen die voll ausgedehnten Sturmangriffe, ganze zwölf von ihnen wehrte die Garnison ab. Am 25.August wandte sich Nikica wieder an den Kaiser :„Von unseren siebenhundert Landsmänner sind bereits die Hälfte umgekommen; von dem für 300 Forinten durch mich erworbenen Schießpulver, habe ich noch für eine Hundertschaft vorrätig. Möge die Göttliche Gnade uns behüten; sei sie meiner Seele gnädig.“ Währenddessen hatte der Kaiser schon mit der Aufstellung seiner Armee begonnen und nach diesem Brief trieb er die Rekrutierung auf Hochtouren. In Köszeg schien die Lage ausweglos und selbst die Alten Männer wurden zum Kampf berufen, der Großwesir wurde dann von Suleyman geschickt um mit seinem „Freund“ über eine Übergabe der Stadt zu diskutieren, Jurisic antwortete dreist und zynisch auch wenn er mit Ibrahim immer noch freundschaftlichen Umgang pflegte.
    Suleyman nahm die Antwort nicht gerade glücklich auf und beorderte Ibrahim seine Männer, für einen weiteren Angriff zu rüsten. Über das Ende der Belagerung sind Historiker heute noch uneinig,
    Ich liste euch die 3 auf, die am häufigsten überliefert worden sind:


    -1. Als die Osmanen gerade auf die Stadt zu rannten, wagte Jurisic einen Vorstoß durch das Tor.
    Die Osmanen wäre derart überrascht gewesen das sie in die Flucht geschlagen worden waren


    -2. Die Osmanen erstürmten die Mauern mit Leitern und ein heftiger Kampf brach aus, als die Lage aussichtslos schien, soll ein Reiter mit einem flammendem Schwert aufgetaucht sein, er hätte dann die Türken in die Flucht geschlagen. Die Verteidiger waren überzeugt das der hl. Martin sie gerettet hätte, während die Osmanen von einem Pakt zwischen Jurisic und dem Teufel redeten.

    -3. Das ist das Ende welches von den meisten Historikern als wahres Ende angesehen wird:
    Auch der 13. Sturmangriff wurde aufgehalten, bei den Handgemängen wurde Jurisic verletzt
    und die Garnison hatte wieder eine beträchtliche Zahl verloren. Suleyman raste vor Wut und ordnete eine weiteren Angriff an, aber die Janitscharen hatten genug und zettelten einen Aufstand an. Der Grund war höchstwahrscheinlich die Nachricht das die Kaiserliche Armee von Wien aus aufgebrochen war um die Stadt von der Belagerung zu befreien. Dann nach 25 Tagen am 30. August wurde die Belagerung aufgehoben und die Osmanen zogen sich zurück.

    Die Verluste: Jurisic hatte fast seine ganze Gefolgschaft verloren und nur ein Viertel der wehrtauglichen Männer hat überlebt.

    Die Osmanen hatten 10000- 20000 Tote zu Beklagen

    Qellen: Wikipedia, Buch: Die Belagerung der Kaiserlichen Freystadt Güns.


    Danke fürs Lesen

  2. #2
    Avatar von Serbian Eagle

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    Ohne die Serben, die euch tatkräftig geholfen haben, wärt ihr verloren Kollege

  3. #3
    Avatar von Torca Basce

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    Zitat Zitat von Serbian Eagle Beitrag anzeigen
    Ohne die Serben, die euch tatkräftig geholfen haben, wärt ihr verloren Kollege
    Ajde danke !
    Ich möchte aber das du mir es .qerklärst...Ich meine, Suleyman hat 4 Armeen durch Ungarn geführt um Wien zu belagern, 2 wurden von Kroaten aufgehalten und beim letzen Versuch ist der Sultan an einem Herzinfarkt gestorben ( siehe Belagerung von Siget/Szigethvar ). Was habt ihr getan ?
    Ich danke euch das ihr die Türken bei Kosovo aufgehalten hab, ja es war ein Unentschieden aber danach wart ihr besiegt...Das ist jetzt nicht sarkastisch gemeint, da ich mich in der serbischen Geschichte nicht gerade gut auskenne. Gab es irgendwelche Aufstände ?

  4. #4

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    Der Titel ist irgendwie kacke.

    Waren die Osmanen etwas, wovor man gerettet werden musste? Es war schließlich ein Reich wie jedes andere auch zu der Zeit. Und wie jedes damalige Reich, war es auf Expansion aus. Ich wüsste nicht, dass es sich bei dem Osmanischen Reich um eine Monstrosität gehandelt haben sollte, wovor man sich hätte retten müssen.

  5. #5
    Avatar von Torca Basce

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    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Der Titel ist irgendwie kacke.

    Waren die Osmanen etwas, wovor man gerettet werden musste? Es war schließlich ein Reich wie jedes andere auch zu der Zeit. Und wie jedes damalige Reich, war es auf Expansion aus. Ich wüsste nicht, dass es sich bei dem Osmanischen Reich um eine Monströsität gehandelt haben sollte, wovor man sich hätte retten müssen.
    Die Freiheit Österreichs war gefährdet und damit auch Europas Kultur. Ich meine schauen wir nach Konstantinopel, die byzantinische Indentität gab es nach nicht einmal 100 Jahre, nach dem Fall der Stadt, nicht mehr. Egal ob das jedes Reich getan hat am Ende war es trotzdem eine Rettung...Außerdem hatte jedes reich etwas monströses findest du nicht ?

  6. #6

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    Zitat Zitat von Torcidas 1950 Beitrag anzeigen
    Die Freiheit Österreichs war gefährdet und damit auch Europas Kultur. Ich meine schauen wir nach Konstantinopel, die byzantinische Indentität gab es nach nicht einmal 100 Jahre, nach dem Fall der Stadt, nicht mehr. Egal ob das jedes Reich getan hat am Ende war es trotzdem eine Rettung...Außerdem hatte jedes reich etwas monströses findest du nicht ?
    Kultur wird völlig überbewertet. Kulturen kommen und gehen und erfinden sich ständig neu. Außerdem haben die Osmanen die Europäische Kultur sehr bereichert.

    Ansonsten mag ich Geschichte am liebsten, wenn sie neutral erzählt wird.

  7. #7
    Avatar von Torca Basce

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    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Kultur wird völlig überbewertet. Kulturen kommen und gehen und erfinden sich ständig neu. Außerdem haben die Osmanen die Europäische Kultur sehr bereichert.

    Ansonsten mag ich Geschichte am liebsten, wenn sie neutral erzählt wird.
    War das etwa nicht neutral genug ? Ja Kulturen kommen und gehen, trotzdem sind sie den Kampf wert.

  8. #8
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Torcidas 1950 Beitrag anzeigen
    Ajde danke !
    Ich würde das du mir es aber erklärst...Ich meine, Suleyman hat 4 Armeen durch Ungarn geführt um Wien zu Belagern, 2 wurden von Kroaten aufgehalten und beim letzen Versuch ist der Sultan an einem Herzinfarkt gestorben ( siehe Belagerung von Siget/Szigethvar ). Was habt ihr getan ?
    Ich danke euch das ihr die Türken bei Kosovo aufgehalten hab, ja es war ein Unentschieden aber danach wart ihr besiegt...Das ist jetzt nicht sarkastisch gemeint, da ich mich in der serbischen Geschichte nicht gerade gut auskenne. Gab es irgendwelche Aufstände
    ?
    Einige Serben werden es mir übel nehmen und vllt auch behaupten, dass ich gegen sie hetze aber es ist bewiesen, dass die serbischen Adeligen eine der ersten waren, die dem osmanischen Heer beitraten undSeite an Seite mit den Osmanen Aufstände auf dem Balkan niederschlugen. Eines davon war die Belagerung von Kruja, 1467.

    Siege of Krujë (1467) - Wikipedia, the free encyclopedia

    Mahmud Pasha - Wikipedia, the free encyclopedia

    Zitat Zitat von Torcidas 1950 Beitrag anzeigen
    Die Freiheit Österreichs war gefährdet und damit auch Europas Kultur. Ich meine schauen wir nach Konstantinopel, die byzantinische Indentität gab es nach nicht einmal 100 Jahre, nach dem Fall der Stadt, nicht mehr. Egal ob das jedes Reich getan hat am Ende war es trotzdem eine Rettung...Außerdem hatte jedes reich etwas monströses findest du nicht ?

    Das byzantische Reich hatte nie eine Idnetität, so wie es das omansiche Reich auch nicht hatte; Reiche haben nie eine Identität, da sie meistens von einer engen Gruppe von Herrschern und einer überwiegenden Mehrheitet unterdrückter Nationen besteht. Nach dem byzantischen Reich gab es jedoch die Griechen, Albaner, Bulgaren, Serben, etc. Auch nach dem osmanischen Reich war dies der Fall. Eine Identität i.S. heutiger Staaten haben Reiche nie gehabt.

  9. #9
    Avatar von Torca Basce

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Das byzantische Reich hatte nie eine Idnetität, so wie es das omansiche Reich auch nicht hatte; Reiche haben nie eine Identität, da sie meistens von einer engen Gruppe von Herrschern und einer überwiegenden Mehrheitet unterdrückter Nationen besteht. Nach dem byzantischen Reich gab es jedoch die Griechen, Albaner, Bulgaren, Serben, etc. Auch nach dem osmanischen Reich war dies der Fall. Eine Identität i.S. heutiger Staaten haben Reiche nie gehabt.
    Also ein Bestehen von 1000 Jahren nennst du keine Indentität ? Nationen haben nicht bestanden falls du das gemeint hast aber die Leute früher haben sich auch mit ihren Herrschern indentifiziert. Ihre Kultur prägt unsere Welt immernoch vorallem "eure" Stadt Istanbul.

  10. #10

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    Zitat Zitat von Serbian Eagle Beitrag anzeigen
    Ohne die Serben, die euch tatkräftig geholfen haben, wärt ihr verloren Kollege
    Ihr habt tatkräftig geholfen indem ihr schlecht für die Osmanen gekämpft habt?
    Vielen dank auch

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