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"Nova Serbia" und "Slavo-Serbia"

Erstellt von Vasile, 11.11.2006, 23:16 Uhr · 62 Antworten · 5.538 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Man beachte die Namen der Städte.

    Das sind die Namen der Ortschaften aus denen die Serben gekommen sind. Im Westen ist "Nadlak" zu lesen - die Satdt liegt heute in Rumänien und heißt "Nădlac" und dessen Bewohner waren früher mehrheitlich Serben, die danach in der heutigen Ukraine ausgewandert sind und sie wurden durch Slowaken ersetzt. Wenn sie in ihrem Ort geblieben wären, dann wären sie auch heute noch Serben.

  2. #52
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Das sind die Namen der Ortschaften aus denen die Serben gekommen sind. Im Westen ist "Nadlak" zu lesen - die Satdt liegt heute in Rumänien und heißt "Nădlac" und dessen Bewohner waren früher mehrheitlich Serben, die danach in der heutigen Ukraine ausgewandert sind und sie wurden durch Slowaken ersetzt. Wenn sie in ihrem Ort geblieben wären, dann wären sie auch heute noch Serben.
    Habe jetzt auch was davon gelesen:
    1880 wohnten in Nădlac 10.646 Personen, davon 5.598 Slowaken, 3.293 Rumänen, 820 Ungarn, 214 Serben, 137 Deutsche und 25 Ukrainer. Bereits 1920 erreichte die Bevölkerungszahl mit 13.988 ihren Höhepunkt und ist seitdem tendenziell rückläufig. Bei der Volkszählung 2002 wurden in Nădlac 8.144 Einwohner registriert, darunter 3.844 Slowaken, 3.696 Rumänen, 264 Ungarn, 218 Roma, 47 Ukrainer, 30 Deutsche, 15 Serben und 12 Tschechen.

    Ist ja im Dreieck Rumänien-Serbien-Ungarn diese Ortschaft.


    Natürlich wären sie heute Serben, aber in der Ukraine wurden die allermeisten Serben, da sie von Russisch bzw. ukrainischsprachigen umgeben waren und selber eine slawische Sprache sprachen schnell ukrainisiert.

  3. #53
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Habe jetzt auch was davon gelesen:
    1880 wohnten in Nădlac 10.646 Personen, davon 5.598 Slowaken, 3.293 Rumänen, 820 Ungarn, 214 Serben, 137 Deutsche und 25 Ukrainer. Bereits 1920 erreichte die Bevölkerungszahl mit 13.988 ihren Höhepunkt und ist seitdem tendenziell rückläufig. Bei der Volkszählung 2002 wurden in Nădlac 8.144 Einwohner registriert, darunter 3.844 Slowaken, 3.696 Rumänen, 264 Ungarn, 218 Roma, 47 Ukrainer, 30 Deutsche, 15 Serben und 12 Tschechen.

    Ist ja im Dreieck Rumänien-Serbien-Ungarn diese Ortschaft.


    Natürlich wären sie heute Serben, aber in der Ukraine wurden die allermeisten Serben, da sie von Russisch bzw. ukrainischsprachigen umgeben waren und selber eine slawische Sprache sprachen schnell ukrainisiert.
    Vor 1750 bildeten die Serben die absolte Mehrheit in Nadlak. Die Siedlung gehörte seit 1474 der serbischen Familie Jaksič.
    Die meisten der Serben die noch 1880 in Nadlak gelebt haben sind nach dem Ersten Weltkrieg in dem serbischen Banat ausgewandert, ebenso wie viele Rumänen aus dem Serbischen Banat in dem rumänischen Banat ausgewandert sind. Auch während der Ceausescu-Ära sind noch viele Serben nach Jugoslawien ausgewandert.
    Denoch, die wenigen Serben die noch heute in Nadlak leben sind immer noch gut organisiert, und du wirst es kaum glauben, aber es besteht sogar heute noch ihre serbisch-orthodoxe Kirche:
    Institu?iile minorit??ilor na?ionale ? cadastru online - Parohia Ortodox? Sârb? N?dlac

  4. #54
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Natürlich wären sie heute Serben, aber in der Ukraine wurden die allermeisten Serben, da sie von Russisch bzw. ukrainischsprachigen umgeben waren und selber eine slawische Sprache sprachen schnell ukrainisiert.
    Ja aber wieso leben in der Ukraine noch heute 205.000 Bulgaren? Die sind ja auch slawisch und orthodox.

  5. #55
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Man beachte die Namen der Städte.

    Chongrad = Csongrad (heute in Ungarn)
    Chonad = heute in Rumänien (Cenad) und Ungarn (Csanad)

    Auch zwei ehemalige Serbische Siedlungen in der Pannonischen Ebene mit einem ähnlichen Schicksal wie bei Nadlak.

  6. #56
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Ja aber wieso leben in der Ukraine noch heute 205.000 Bulgaren? Die sind ja auch slawisch und orthodox.
    Klar, aber die sind ja grösstenteils südlich von Moldawien (Budschak), warscheinlich weil diese Region allgemein Multiethnischer ist, als die zwei serbischen Kolonien im innereren des Landes, bzw. östlicher.


  7. #57
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Klar, aber die sind ja grösstenteils südlich von Moldawien (Budschak), warscheinlich weil diese Region allgemein Multiethnischer ist, als die zwei serbischen Kolonien im innereren des Landes, bzw. östlicher.

    Mehrere Zehntausende Bulgaren leben aber auch nördlich des Asow-Meeres und in der Krim (Taurida-Bulgaren). Volkszählung 2001 Ukraine:

    Zaporizhia Oblast: 27.800
    Krim: 1.900
    Donetsk: 4.800
    Nikolajew: 5.600
    Odessa (ohne Budschak!!): 21.000

    Sogar im Süden von Transnistrien leben Bulgaren:
    http://ceumonitor.group.googlepages....icity-full.jpg
    Und die leben meistens nicht in kompakten Siedlungen.

  8. #58
    Avatar von Vasile

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    Und auch wichtig zu erwähnen: in Slawo-Serbia lebten fast keine Ukrainer, sondern meistens Rumänen. Man kann also nicht einfach sagen dass sie von den "umgebenden Ukrainer" assimiliert wurden.

  9. #59
    phαηtom
    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    dort entstand das volk der serben.
    sie wurden von ihren brüdern, den ukrainern-vertrieben, weil sie nur ärger machten.

    so waren die serben gezwungen nach süden, in das schöne land der illyrer-heute>albaner einzudringen.

    sie wußten von ihrer ankunft, dass die albaner sehr gastfreundlich sind und die heimatlosen serben nie abweisen würden. eben die christliche güte.
    mit der zeit vermehrten sich die barbarischen serben so sehr, dass sie ihre gastgeber vertrieben.

    die verlassenen städte und gotteshäuser besetzen sie und deklarierten diese als ihr jahrtausendes eigentum, natürlich auch selbst gebaut.

    im jahre 2006 sind sich alle serben sicher, dass sie das älteste volk des balkans sind, die albaner eigentlich eindringlinge sind und alle slawen von den serben abstammen.

    tja,...
    jessas maria und josef

  10. #60
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Und auch wichtig zu erwähnen: in Slawo-Serbia lebten fast keine Ukrainer, sondern meistens Rumänen. Man kann also nicht einfach sagen dass sie von den "umgebenden Ukrainer" assimiliert wurden.
    Wundert mich eigentlich, da das ganz im Osten der Ukraine in der Oblast Luhansk ist.

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