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Die olympischen Spiele.

Erstellt von Opala, 06.11.2008, 20:17 Uhr · 25 Antworten · 6.023 Aufrufe

  1. #21
    Opala


    Also immer wenn ich alle Paar Monate dieses Video sehe hab ich tränen in den Augen und Gänsehaut.

    Auch interessant für Nichtgriechen es wird versucht die gesamte Hellenische Kultur in 10 Minuten zu zeigen.

  2. #22
    Opala
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    Nicht zu schnell, Opala, wir sind hier nicht beim Christentum, oder im Islam, wo du ein Buch in die Hand gedrückt bekommst, und papageienartig lernst zu gehorchen.

    Hier gibt es sowas nicht, wird es nie geben. Wir unterwerfen uns keinem Gott, Verehrung ist ewas völlig anderes. Nur langsam, und lesen, die Natur kennenlernen, die physikalischen Gesetze, die menschlichen Aspekte erfassen, etc. Und die Zusammenhänge verstehen.

    Als Christ machst du dir die Welt zum Untertan: die Folge ist, eine globale Vernichtung dieser, weil jeder noch mehr haben will, noch mehr verschmutzen will, etc.

    Aus unserer Sicht sollten wir uns als Teil der Natur betrachten. Vernichtest du die Natur, vernichtest du dich zeitgleich. Der Sinn der Artemis ist nicht nur ... jagen, es geht schon etwas weiter.
    Was mich interessieren würde:Was für eine Meinung hatten die Hellenen über den Tod? machten sich die Hellenen auch gedanken darüber was nach dem Tod passiert? kamen alle Hellenen in den Hades? oder wie soll ich mir das vorstellen

  3. #23
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
    17.08.2008
    Beiträge
    23.789
    Zitat Zitat von Opala Beitrag anzeigen
    Die Disziplinen Die Disziplinen des Wettkampfsports wurden von den Griechen in zwei Gruppen eingeteilt:
    Die gymnischen Sportarten waren Leichtathletik und Kampfsport. Gymnisch wurden diese Sportarten genannt, weil sie nackt ausgeübt wurden (gr. gymnos = nackt). Bei den Agonen (den griechischen Wettkampfspielen) fanden diese Disziplinen im Stadion statt.
    Pferderennen und Wagenrennen waren die hippischen Bewerbe (gr. hippos = Pferd). Austragungsort war das Hippodrom.
    Im Gegensatz zu den übrigen panhellenischen (gesamtgriechischen) Spielen gab es in Olympia keine musischen Agone.

    Gymnische Disziplinen
    Stadionlauf: Nach antiker Überlieferung war die Kurzstrecke unter den Laufdisziplinen der älteste Wettbewerb der Spiele von Olympia; seit 776 v. Chr. sollen sich Sportler um das Prädikat des schnellsten Läufers bemüht haben. Die Laufstrecke maß die Länge eines Stadions (Der Begriff Stadion steht sowohl für die Wettkampfstätte als auch für ein Längenmaß von 600 Fuß. Das olympische Stadion betrug 192 Meter.)
    Doppellauf (gr. diaulos): Zu den 14. Olympien soll der Laufwettbewerb über die zweifache Strecke des Stadions eingeführt worden sein. Da das antike Stadion keine Rundbahnen hatte, nimmt man an, dass am Ende jeder Laufbahn Holzpfosten standen, die den Läufern als Wendemarke dienten.

    Kurzstreckenläufer (Krug aus Rhodos, Mitte 6. Jh. v. Chr.)

    Langlauf (gr. dolichos): Beim Langstreckenbewerb soll eine Strecke von 20 Stadien gelaufen worden sein, was ca. 3,8 Kilometern entspricht.
    Übrigens: Der heutige Marathonlauf war natürlich keine Sportdisziplin der Antike. Er wurde erst 1896 mit den Olympischen Spielen der Neuzeit aus der Taufe gehoben. Die Idee dazu basierte auf der Legende vom Botenläufer, der 490 v. Chr. den Athenern den Sieg über die Perser in der Schlacht von Marathon meldete und danach tot zusammenbrach.

    Waffenlauf: Diese aus der militärischen Sphäre stammende Disziplin wurde 520 v. Chr. in Olympia eingeführt. Ursprünglich hatten die Athleten in der vollen Rüstung eines Hopliten, eines griechischen Schwerbewaffneten, d. h. mit Helm, Beinschienen, Speer und Schild einen Lauf über die doppelte Stadionlänge zu bestreiten, später verzichtete man auf Beinschienen und Speer.

    Waffenläufer (attische Amphore, Mitte 6. Jh. v. Chr.)

    Ringen: Seit 708 v. Chr. soll der Ringkampf Bestandteil des olympischen Programms gewesen sein. Da es keine Gewichtsklassen gab, waren schwergewichtige Athleten bevorteilt. Die Kämpfe endeten mit dem dreimaligen Bodenkontakt eines der Ringer.
    Übrigens: Da Griffe an allen Körperbereichen erlaubt waren, entspricht das antike Ringen dem heutigen Freistilringen eher als der modernen Disziplin des griechisch-römischen Ringens, bei dem nur der Griffansatz oberhalb der Gürtellinie zulässig ist!

    Faustkampf (gr. pygme): Das Boxen war seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. olympische Disziplin. Die Kämpfer umwickelten ihre Hände mit Lederriemen, die die Wirkung der Schläge verstärken sollten. Der Kampf endete mit der Kampfunfähigkeit oder der Aufgabe eines der Kontrahenten. Nicht selten führten die Kämpfe zu Verletzungen, bisweilen hatten sie auch einen tödlichen Ausgang. Durch eine Grabinschrift ist der Todesfall des Boxers Agathos Daimon überliefert, der 35-jährig im Kampf um den Olympiasieg starb.
    Pankration: Bei dieser Mischung aus Faust- und Ringkampf war außer Beißen und Kratzen fast alles erlaubt. Entsprechend brutal verliefen die Kämpfe dieser 648 v. Chr. in Olympia eingeführten Disziplin. Übliche Kampfpraktiken waren Schläge, Tritte, Würfe, Luftabdrücken und Gelenkeverdrehen. Der Kampf wurde solange ausgetragen bis einer der Gegner seine Aufgabe signalisierte.
    Sieg und Tod
    Die 54. Olympien des Jahres 564 v. Chr. waren die letzten Spiele, die Arrhichion aus Phigaleia erleben sollte. Bereits zweimal hatte er im Pankration den Olympiasieg errungen. Auch dieses Mal erreichte er den Endkampf. Dort traf er jedoch auf einen Gegner, den er zwar besiegte, aber nicht überlebte: Sein Gegner schnürte ihm die Luft ab. Doch in dem Moment, in dem Arrhichion im Kampf starb, gab sein Gegner auf. Arrhichion hatte ihm den Zeh gebrochen, so dass er die Schmerzen nicht länger ertrug. Die Kampfrichter erklärten den toten Arrhichion zum Sieger. [Pausanias VI 3,7. VIII 40,1f. Eikones II,6]

    Fünfkampf (gr. pentathlon): Der antike Mehrkampf vereinigte die Disziplinen Diskuswerfen, Weitsprung, Speerwurf, Laufen und Ringkampf. 708 v. Chr. soll er erstmals in Olympia ausgetragen worden sein. Im Gegensatz zu heute standen Diskus- und Speerwurf sowie der Weitsprung nicht als Einzeldisziplinen auf dem olympischen Programm.
    Beim Diskuswerfen fanden ca. 5 kg schwere Scheiben aus Bronze, Eisen, Blei oder auch Stein Verwendung. Die Weitspringer nutzten Sprunggewichte in jeder Hand. Der Sprung erfolgte wahrscheinlich in fünf aufeinander folgenden Sätzen aus dem Stand. Die Technik des Speerwurfs unterscheidet sich von der modernen Sportart dadurch, dass der antike Athlet das Wurfgeschoss unter Nutzung einer Lederriemenschlaufe in die Weite katapultierte. Die Disziplin des Laufens wurde wahrscheinlich über die Distanz eines Stadions ausgetragen. Das Ringen im Rahmen des Fünfkampfs unterschied sich vom Einzelwettbewerb durch die Statur der Mehrkämpfer, die gewiss nicht so schwergewichtig waren wie die Spezialisten.
    Der Fünfkampf wurde wohl in der Reihenfolge der hier erfolgten Darstellung bestritten. Der Sieger wurde wahrscheinlich nicht nach einem Punktesystem – wie es für heutige Mehrkampfsportarten üblich ist – ermittelt, sondern in einem fortgesetzten Ausscheidungsverfahren.

    Auf der unten abgebildeten Amphore sind 3 der 5 Disziplinen des Fünfkampfs zu sehen (von links nach rechts): Diskuswurf, Speerwurf, Weitsprung. Die Amphore war der Preis für den Sieger im Fünfkampf bei den panathenäischen Wettspielen (kurz vor 500 v. Chr.)
    Wettbewerbe der Trompeter und Herolde: Nichts mit unserem heutigen Sportverständnis gemein hatten die seit 396 v. Chr. durchgeführten Wettbewerbe der Trompeter und Herolde. Unbekannt ist, auf welche Weise diese Wettkämpfe entschieden worden sind.



    Hippische Disziplinen
    Eine Attraktion der Olympischen Spiele waren die hippischen Wettbewerbe. Die älteste Pferdesportdisziplin Olympias soll das 680 v. Chr. eingeführte vierspännige Wagenrennen gewesen sein; manche Forscher halten es jedoch für wahrscheinlicher, dass das Rennen mit dem traditionelle Zweigespann (laut Überlieferung erst seit 408 v. Chr.) früher eingeführt worden ist. 648 v. Chr. soll dann das erste Pferderennen ausgetragen worden sein. Über die Jahrhundert wurde das olympische Programm um eine Reihe von hippischen Wettbewerben erweitert: Zweigespann von Maultieren, Stutenrennen, Viergespann von Fohlen, Zweigespann von Fohlen, Fohlenrennen. Schon diese Programmausdehnung ist ein Indiz für die außerordentliche Beliebtheit des Pferdesports bei Publikum und Teilnehmern.
    Da der Pferdesport mit hohen Kosten verbunden war, konnten sich nur Angehörige reicher und aristokratischer Familien an den Wettbewerben beteiligen. Als Teilnehmer galten nicht die Wagenlenker oder Reiter, sondern die Besitzer der Pferde. Auf diese Weise konnten auch Frauen Olympiasiege erringen. (Sonst waren Frauen von der Teilnahme an olympischen Wettbewerben ausgeschlossen. siehe: Zuschauer).
    Viergespann kurz vor dem Wendepfosten (weiße Linie), Siegespreis bei den Panathenäen



    BerühmtePersönlichkeiten errangen im Pferdesport den olympischen Siegeskranz: Philipp II. von Makedonien, Vater Alexanders des Großen, war ebenso Olympiasieger (sogar dreifacher) wie der spätere römische Kaiser Tiberius.


    guckt euch die bilder an......ihr seit schwarze......und da wollt ihr mir sagen ihr wärt indoeuropäisch????ihr seit nachfahren der schwarzen und phönizier

  4. #24
    Opala

  5. #25
    Opala
    Zitat Zitat von Opala Beitrag anzeigen
    Was mich interessieren würde:Was für eine Meinung hatten die Hellenen über den Tod? machten sich die Hellenen auch gedanken darüber was nach dem Tod passiert? kamen alle Hellenen in den Hades? oder wie soll ich mir das vorstellen
    Ich glaube ich habe die Antwort gefunden:

    „Es muss wohl so sein, dass es etwas Gutes ist, was mir zustieß, und unmöglich können wir richtig vermuten, wenn wir glauben, das Sterben sei ein Übel. […] Lasst uns aber auch so erwägen, wie groß die Hoffnung ist, dass es etwas Gutes sei. Eins von beiden ist doch das Totsein: Entweder ist es ein Nichts-Sein, und keinerlei Empfindung mehr haben wir nach dem Tode – oder es ist, wie die Sage geht, irgendeine Versetzung und eine Auswanderung der Seele aus dem Orte hier an einen andern. Und wenn es keinerlei Empfindung gibt, sondern einen Schlaf, wie wenn einer schläft und kein Traumbild sieht, dann wäre der Tod ein wundervoller Gewinn […], denn dann erscheint die Ewigkeit doch um nichts länger als eine Nacht. Wenn dagegen der Tod wie eine Auswanderung ist von hier an einen andern Ort und wenn die Sage wahr ist, dass dort alle Gestorbenen insgesamt weilen, welches Gut wäre dann größer als dies, ihr Richter? Denn wenn einer ins Reich des Hades gelangt und, entledigt von diesen hier, die sich Richter nennen, dort die Wahrhaft-Richtenden anträfe, die, wie die Sage berichtet, dort Recht sprechen, Minos, Rhadamanthys und Aiakos und Triptolemos und alle andern Halbgötter, die sich in ihrem Leben als gerecht bewährten, würde die Wanderung dorthin zu verachten sein? Und gar mit Orpheus Umgang zu haben und mit Musaios und Hesiod und Homer, um welchen Preis würde einer von euch das wohl erkaufen?[82]


    Nicht anders gab Sokrates sich den Freunden gegenüber, die ihn an seinem letzten Tag im Gefängnis aufsuchten, laut Platons Dialog Phaidon. Hier geht es um das Vertrauen in den philosophischen Logos „auch angesichts des schlechterdings Unausdenkbaren“, so Figal; „und da die Extremsituation nur zum Vorschein bringt, was auch sonst gilt, ist diese Frage die nach der Vertrauenswürdigkeit des philosophischen Logos überhaupt. Es wird zur letzten Herausforderung für Sokrates, sich für diese stark zu machen.“[83]

  6. #26
    Avatar von Godzilla

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    12.039
    Zitat Zitat von Opala Beitrag anzeigen


    Also immer wenn ich alle Paar Monate dieses Video sehe hab ich tränen in den Augen und Gänsehaut.

    Auch interessant für Nichtgriechen es wird versucht die gesamte Hellenische Kultur in 10 Minuten zu zeigen.
    Sehr schönes Video. Bin sehr froh, dass wir die olympischen Spiele im 19Jahrhundert wieder zum Leben erweckt haben.

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