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DIE OSMANEN - Aufstieg und Niedergang eines Weltreiches

Erstellt von Heraclius, 17.04.2011, 16:16 Uhr · 130 Antworten · 10.717 Aufrufe

  1. #81
    Neo

    Registriert seit
    15.04.2011
    Beiträge
    207
    Zitat Zitat von Turca Beitrag anzeigen
    Niedergang: Ich denk mal die Anführer, also die Sultans waren schlecht in letzter Zeit.
    Haben sich nicht konzentriert, und nur ans Feiern gedacht.
    So kann man das nicht sagen. Sicher, einen Kanuni Sultan Süleyman, der den Großteil seiner Amtszeit auf dem Pferd bei Feldzügen war, gab es nicht. doch war das Reich ihnen sicher nicht schnuppe. Es waren mehrere, tiefgründigere Faktoren für den untergang verantwortlich

  2. #82
    Wildfox
    Zitat Zitat von Neo Beitrag anzeigen
    So kann man das nicht sagen. Sicher, einen Kanuni Sultan Süleyman, der den Großteil seiner Amtszeit auf dem Pferd bei Feldzügen war, gab es nicht. doch war das Reich ihnen sicher nicht schnuppe. Es waren mehrere, tiefgründigere Faktoren für den untergang verantwortlich
    Trotzdem die meisten nach ihm haben viele Fehler gemacht, falsche Menschen wichtige Aufgaben gegeben. Sehr schnell vertraut und vieles mehr.

  3. #83
    AyYıldız
    ...

  4. #84

    Registriert seit
    22.11.2012
    Beiträge
    6.696



  5. #85
    Avatar von Afro

    Registriert seit
    30.03.2013
    Beiträge
    4.871
    Bitte weiterpflegten ?
    Du weist wohl nicht was du da redest

    Zerstört haben die Osmanen alles
    Agia Sofia Und jetzt

  6. #86

    Registriert seit
    06.01.2013
    Beiträge
    100
    osmanisches reich gibt es nicht mehr.

  7. #87
    Avatar von Elk873

    Registriert seit
    21.12.2012
    Beiträge
    3.547
    Zitat Zitat von nikolaoskatsonis Beitrag anzeigen
    osmanisches reich gibt es nicht mehr.
    Neeeeeeeee wirklich ?

  8. #88
    Avatar von Paokaras

    Registriert seit
    02.09.2010
    Beiträge
    8.887
    Ich hab schon oft interessante Thesen darüber gelesen:

    Die Osmanen waren hauptsätzlich Krieger und keine Händler oder Bürokraten,wenn die Osmanen ein neues Gebiet Eroberten,behielten sie den Bürokraten Apparat und die Steuereintreiber des eroberten Landes.

    Die war dann ein riesiges Problem später am Anfang des 19 Jahunderts da im aufkommenden Nationalismus diese Bürokraten und Steuereintreiber die Aufständischen Truppen unterstützten.

    zb bestand die Osmanische Handelsflotte 1821 zu 2/3 aus Griechischen Kapitänen und Matrosen die sich dem Aufstand zu grossen teil anschlossen.


    Zum einen teil waren die Osmanen recht locker im gegensatz zu anderen Imperien,wenn man sie in ruhe lies und die Steuern zahlte konnte man recht autonom leben

  9. #89

    Registriert seit
    23.11.2009
    Beiträge
    3.346
    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Ich hab schon oft interessante Thesen darüber gelesen:

    Die Osmanen waren hauptsätzlich Krieger und keine Händler oder Bürokraten,wenn die Osmanen ein neues Gebiet Eroberten,behielten sie den Bürokraten Apparat und die Steuereintreiber des eroberten Landes.

    Die war dann ein riesiges Problem später am Anfang des 19 Jahunderts da im aufkommenden Nationalismus diese Bürokraten und Steuereintreiber die Aufständischen Truppen unterstützten.

    zb bestand die Osmanische Handelsflotte 1821 zu 2/3 aus Griechischen Kapitänen und Matrosen die sich dem Aufstand zu grossen teil anschlossen.


    Zum einen teil waren die Osmanen recht locker im gegensatz zu anderen Imperien,wenn man sie in ruhe lies und die Steuern zahlte konnte man recht autonom leben
    Ja, so ähnlich ist mein Eindruck auch. Obwohl, die höheren Beamten/Bürokraten waren nach meinem Wissen i.d.R. schon muslimisch (bis auf Ausnahme-Regionen, wie z.B. Moldowlachien, oder Mani). Aber meistens nicht ethnisch Türken, sondern aus den anderen Ethnien des Reiches, oft frisch in Islam konvertiert. Der Handel dagegen lag vorwiegend an griechischen, armenischen und jüdischen Händen. Die Schiffen sowieso vorwiegend an Griechen.

    Bei der Steuereintreibung, weiß ich nur, dass bis zum 19. Jh (wenn ich mich nicht irre) in Zypern für diese die griechisch-orthodoxe Kirche zuständig war. Die Macht des griechisch-orthodoxen Erzbischofs ging so weit, dass einige ausländische Botschafter ihn als den wirklichen Herrscher Zyperns betrachtet haben.

    Im Prinzip, ja, ich würde schon sagen, dass die Osmanen vor allem sich darum kümmerten, dass die Steuergelder zu ihnen kommen. In den ersten Jahrhunderten des Reiches, als dieser noch mit klaren Regeln funktionierte, haben sie allerdings dafür ihren Untertanen etwas an Sicherheit und wirtschaftliche Möglichkeiten gegeben. Im 19. Jh. waren sie aber zu einer schwachen und korrupten Dynastie verkommen, die sich parasitär von den verschiedenen Teilen des Reiches ernährt hat, ohne ihnen was anzubieten. Es ist auch kein Wunder, dass dieser kollabiert hat. Würde eigentlich viel früher passieren, wenn die Interessen der Großmächten nicht anders wären.

  10. #90
    Avatar von Exotic

    Registriert seit
    18.03.2013
    Beiträge
    1.689
    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Ja, so ähnlich ist mein Eindruck auch. Obwohl, die höheren Beamten/Bürokraten waren nach meinem Wissen i.d.R. schon muslimisch (bis auf Ausnahme-Regionen, wie z.B. Moldowlachien, oder Mani). Aber meistens nicht ethnisch Türken, sondern aus den anderen Ethnien des Reiches, oft frisch in Islam konvertiert. Der Handel dagegen lag vorwiegend an griechischen, armenischen und jüdischen Händen. Die Schiffen sowieso vorwiegend an Griechen.

    Bei der Steuereintreibung, weiß ich nur, dass bis zum 19. Jh (wenn ich mich nicht irre) in Zypern für diese die griechisch-orthodoxe Kirche zuständig war. Die Macht des griechisch-orthodoxen Erzbischofs ging so weit, dass einige ausländische Botschafter ihn als den wirklichen Herrscher Zyperns betrachtet haben.

    Im Prinzip, ja, ich würde schon sagen, dass die Osmanen vor allem sich darum kümmerten, dass die Steuergelder zu ihnen kommen. In den ersten Jahrhunderten des Reiches, als dieser noch mit klaren Regeln funktionierte, haben sie allerdings dafür ihren Untertanen etwas an Sicherheit und wirtschaftliche Möglichkeiten gegeben. Im 19. Jh. waren sie aber zu einer schwachen und korrupten Dynastie verkommen, die sich parasitär von den verschiedenen Teilen des Reiches ernährt hat, ohne ihnen was anzubieten. Es ist auch kein Wunder, dass dieser kollabiert hat. Würde eigentlich viel früher passieren, wenn die Interessen der Großmächten nicht anders wären.
    Wenn dann Türkisch verwurzelt ich bezweifle das irgendjemand im osmanischen reich je reinrassig war, die Griechen oder anders stämmigen könnten auch Türkische Väter Opas oder sonst was gehabt haben. also macht es kein sinn hier über ethnie zu sprechen....

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