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Osmanisches Reich: rassistisch oder tolerant

Erstellt von Sonne-2012, 08.06.2014, 10:42 Uhr · 926 Antworten · 37.334 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von osmanli_kubilay Beitrag anzeigen
    "Es ist schon zu betonen, dass das Osmanische Reich zu einer Zeit, als überall in Europa Juden verfolgt oder ausgewiesen wurden, Juden aufgenommen hat. Dies gilt für Juden aus Mittel- und Osteuropa, die über die Jahrhunderte hinweg vor den dortigen Pogromen auf osmanisches Gebiet flohen, sowie für die sephardischen Juden, die nach der spanischen Reconquista im Osmanischen Reich Aufnahme fanden."

    Ich frage mich ehrlich, was du unter Toleranz oder Rassismus verstehst. Das Osmanische Reich war natürlich nicht so toll wie die wunderbaren christlichen Reiche, die ja prinzipiell nur von Toleranz und Weltoffenheit geprägt waren. All deine Themen basieren auf rassistischen Hintergedanken.
    Hallo und Willkommen im Balkanforum.

    1. Wir reden über die Toleranz der griechischen Staates.

    2. Wir versuchen einen Zusammenhang zum Osmanischen Reich des 20. Jahrhundert aufzubauen.

    3. Ja, zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert waren die Osmanen weit voraus.

  2. #192

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    Sonne, gib dir mehr Mühe verdammt!

  3. #193
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Sie feige Sau.
    Das ist Diskriminierung des maennlichen Saugergeschlechts. Das verbitte ich mir. Korrekt heisst es: "Sie feige(r) Sau/Eber".

  4. #194
    Avatar von blacksea

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Hallo und Willkommen im Balkanforum.

    1. Wir reden über die Toleranz der griechischen Staates.

    2. Wir versuchen einen Zusammenhang zum Osmanischen Reich des 20. Jahrhundert aufzubauen.

    3. Ja, zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert waren die Osmanen weit voraus.
    20. Jahrhundert kann man kaum noch vom Osmanischen Reich reden. Der Sultan hatte kaum Macht, Leider. Die Jungtürken haben geherrscht.

  5. #195
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    20. Jahrhundert kann man kaum noch vom Osmanischen Reich reden. Der Sultan hatte kaum Macht, Leider. Die Jungtürken haben geherrscht.
    Man kann die tote Hülle des 20. Jahrhunderts, welche sich osmanisch nannte nicht mit dem starken zivilisatorisch fortgeschrittenen Staats-Apparat des 16. Jahrhundert vergleichen. Stimmt.

  6. #196
    Avatar von Sazan

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    13.046
    Anfang 1845 litt Irland unter einer Kartoffel-Missernte. Sie sollte als die Große Hungersnot in die Weltgeschichte eingehen.

    In Folge der Kartoffel-Missernten zwischen 1845 und 1849 kamen schätzungsweise zwischen 500 000 bis 1 Millionen Iren um. Weitere Millionen wanderten aus Irland aus, bevorzugt nach Kanada, Amerika oder Australien. Drogheda, eine Stadt nördlich der Hauptstadt Dublin, ist für seinen Halbmond und Stern bekannt. Die Geschichte um das markante Symbol hat aber einen traurigen und zugleich mit Hoffnungen verbundenen Hintergrund.

    1845 litt auch Drogheda unter der Hungersnot. Durch ihre Lage im Nordosten der Insel wurde die Stadt zwar nicht vollkommen in den Würgegriff der Missernten erfasst, dennoch verzeichnete Drogheda eine Todesrate von bis zu 30 Prozent. In dieser verzweifelten Lage, während der Anfangszeit der vierjährigen Hungersnot beabsichtigte der Osmanische Sultan Abdülmecid, eine Soforthilfe von 10 000 Pfund an die irischen Landwirte zugute kommen zu lassen. Durch den Einwand der englischen Queen Victoria, reduzierte Sultan Abdülmecid den Hilfsbetrag auf 1 000 Pfund. Queen Victoria hatte nämlich 2 000 Pfund gespendet und die Sorgen darüber, das ein anderer mehr spendet, veranlasste die Diplomatie zu dieser Maßnahme.

    Dennoch schickte Sultan Abdülmecid weitere Hilfen. Heimlich versuchte die Osmanische Administration 3 Schiffe mit Getreide und Lebensmitteln auf die Insel zu entsenden. Kurz vor der Ankunft wurden die Schiffe dennoch entdeckt und kurzfristig festgehalten. Nach heftigen Protesten der Hunger leidenden Bevölkerung der Insel, legten die Schiffe in der Mündung der Boyne an und löschten die Fracht. Das meiste wurde in der Stadt Drogheda deponiert, wo die Kornkammern gefüllt wurden.

    Heute wird gemutmaßt, dass der Wappen der Stadt Drogheda durch diesen Umstand um den Halbmond und den Stern erweitert wurde. Nicht nur das Wappen der Stadt trägt den Halbmond und den Stern, sondern auch die Fußballmannschaft sowie etliche Geschäfte und Unternehmen. Einst zierte der Halbmond und der Stern auch das Wappen der einzigen Brauerei der Stadt, die es heute nicht mehr gibt.
    Die irische Hungersnot und der Sultan | TURKISHPRESS | Deutsch türkische Nachrichten | Das Medienportal für Deutsche und Türken





    Die irische Hungersnot und der Sultan

  7. #197
    Avatar von Toruko-jin

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    Faktisch hatte das OR nach der Wiener Belagerung mit Kara Mustafa 1683 fertig.

    Den Grundstein für die westliche Entwicklung würde ich in Mainz 1450 festmachen. Gutenbergs Buchdruck hat die Welt ein erhebliches Stück weitergebracht.

  8. #198
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Faktisch hatte das OR nach der Wiener Belagerung mit Kara Mustafa 1683 fertig.

    Den Grundstein für die westliche Entwicklung würde ich in Mainz 1450 festmachen. Gutenbergs Buchdruck hat die Welt ein erhebliches Stück weitergebracht.
    Hätten die Osmanen den Staatsapparat früh genug in Richtung Westen gelenkt und hätten wir früh genug eine Gleichberechtigung aller Untertanen hingekriegt wär
    so einiges anders gelaufen.

  9. #199
    Avatar von blacksea

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    Anfang 1845 litt Irland unter einer Kartoffel-Missernte. Sie sollte als die Große Hungersnot in die Weltgeschichte eingehen.

    In Folge der Kartoffel-Missernten zwischen 1845 und 1849 kamen schätzungsweise zwischen 500 000 bis 1 Millionen Iren um. Weitere Millionen wanderten aus Irland aus, bevorzugt nach Kanada, Amerika oder Australien. Drogheda, eine Stadt nördlich der Hauptstadt Dublin, ist für seinen Halbmond und Stern bekannt. Die Geschichte um das markante Symbol hat aber einen traurigen und zugleich mit Hoffnungen verbundenen Hintergrund.

    1845 litt auch Drogheda unter der Hungersnot. Durch ihre Lage im Nordosten der Insel wurde die Stadt zwar nicht vollkommen in den Würgegriff der Missernten erfasst, dennoch verzeichnete Drogheda eine Todesrate von bis zu 30 Prozent. In dieser verzweifelten Lage, während der Anfangszeit der vierjährigen Hungersnot beabsichtigte der Osmanische Sultan Abdülmecid, eine Soforthilfe von 10 000 Pfund an die irischen Landwirte zugute kommen zu lassen. Durch den Einwand der englischen Queen Victoria, reduzierte Sultan Abdülmecid den Hilfsbetrag auf 1 000 Pfund. Queen Victoria hatte nämlich 2 000 Pfund gespendet und die Sorgen darüber, das ein anderer mehr spendet, veranlasste die Diplomatie zu dieser Maßnahme.

    Dennoch schickte Sultan Abdülmecid weitere Hilfen. Heimlich versuchte die Osmanische Administration 3 Schiffe mit Getreide und Lebensmitteln auf die Insel zu entsenden. Kurz vor der Ankunft wurden die Schiffe dennoch entdeckt und kurzfristig festgehalten. Nach heftigen Protesten der Hunger leidenden Bevölkerung der Insel, legten die Schiffe in der Mündung der Boyne an und löschten die Fracht. Das meiste wurde in der Stadt Drogheda deponiert, wo die Kornkammern gefüllt wurden.

    Heute wird gemutmaßt, dass der Wappen der Stadt Drogheda durch diesen Umstand um den Halbmond und den Stern erweitert wurde. Nicht nur das Wappen der Stadt trägt den Halbmond und den Stern, sondern auch die Fußballmannschaft sowie etliche Geschäfte und Unternehmen. Einst zierte der Halbmond und der Stern auch das Wappen der einzigen Brauerei der Stadt, die es heute nicht mehr gibt.
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    Die irische Hungersnot und der Sultan
    Außerdem herrscht zwischen Drogheda United und Trabzonspor, eine Fanfreundschaft. Die Mannschaften tragen auch die gleichen Farben.

    mayor.jpg

    drog5.jpg

  10. #200
    Avatar von Poliorketes

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    30.12.2012
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    6.354
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen


    Nein, das waren ja nur 20.000. Ist nich einmal der Rede wert.
    Das sage ich nicht osmanoglou aber man kann keine 20 tausend camen die zum großten teil vertrieben wurden mit über1 million toter armenier vergleichen. Das wäre ja so als würden wir griechen die 50 tausend vertriebenen griechen vom pogrom von istanbul 1955 mit dem holocause vergleichen. Aber das ihr türken das gerne so vergleicht ist natürlich nicht verwunderlich..

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