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Als Österreich aufhörte eine deutsche Nation zu sein

Erstellt von naturalflavor, 01.07.2016, 12:49 Uhr · 54 Antworten · 3.053 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von naturalflavor

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    1.314

    Als Österreich aufhörte eine deutsche Nation zu sein

    Piefkes vor Wien: Als Bismarck Österreich aus Deutschland warf.

    So etwas hatte es noch nicht gegeben: Eine Nation will die Einheit, und erreicht dies, indem sie einen großen Teil ihres Gebietes und ihrer Bevölkerung gewaltsam hinausdrängt. So geschah es am 3. Juli 1866, als Preußen in der Schlacht bei Königgrätz Österreich demütigte.

    Piefkes vor Wien: Als Bismarck Österreich aus Deutschland warf « DiePresse.com

  2. #2
    Avatar von liberitas

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    11.790
    Was interessiert mich 1866, Pfff

  3. #3
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Ethnisch gesehen, sind sie immer noch Deutsche. So oder so.
    Der mit Abstand wichtigste ethnische Indikator ist die Sprache, gefolgt von der Kultur.

    Österreicher und Deutsche unterscheidet ethnisch genau so viel wie Kroaten und Serben, nämlich praktisch gar nix.

    Doch weil sich im Volk kaum jemand für das wissenschaftliche Fach Ethnologie jemals interessiert hat, kommen bezüglich solchen Thematiken aus dem einfachen Fussvolk immer wieder Klugscheisser-Fakten, die nichts als politischer Natur sind.

  4. #4
    Arminius
    Hier spricht ein Preuße; ihr seid immer noch eine deutsche Nation. Den seperatistischen Eifer der Provinzler akzeptieren wir nicht. Bismarck war Pragmatiker, doch in Rücksichtnahme auf Eure Völkerschaften nahm unser Kaiser Wilhelm I. nicht den angestrebten Titel eines "Präsidenten von Deutschland" an. Die Bezeichnung Deutsch-Österreich wurde auf Geheiß der Siegermächte des WW1 abgelegt. Vergessen darf man, doch leugnen ist Gift.

  5. #5
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ethnisch gesehen, sind sie immer noch Deutsche. So oder so.
    Der mit Abstand wichtigste ethnische Indikator ist die Sprache, gefolgt von der Kultur.

    Österreicher und Deutsche unterscheidet ethnisch genau so viel wie Kroaten und Serben, nämlich praktisch gar nix.

    Doch weil sich im Volk kaum jemand für das wissenschaftliche Fach Ethnologie jemals interessiert hat, kommen bezüglich solchen Thematiken aus dem einfachen Fussvolk immer wieder Klugscheisser-Fakten, die nichts als politischer Natur sind.
    Der Unterschied bei Kroaten und Serben ist sogar größer, zumindest kulturell. Deswegen ist es ja so witzig, wenn Ösis und Deutsche das bei Serben und Kroaten behaupten.

  6. #6
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Der Unterschied bei Kroaten und Serben ist sogar größer, zumindest kulturell. Deswegen ist es ja so witzig, wenn Ösis und Deutsche das bei Serben und Kroaten behaupten.
    Serben und Kroaten zelebrieren fast die gleiche südslawische Kultur. Die Trachten zwischen den Serben und Kroaten unterscheiden sich genau so wenig resp. genau so viel wie Trachten zwischen Slawonien & Dalmatien resp. zwischen Nord- & Südserbien. - Ist halt alles regional.
    Die Küche und Spezialitäten sind auch die gleichen, auch wenn es auch hier regionale Unterschiede gibt. Und auch was die Volksmusik betrifft.... Dort gilt grundsätzlich: Je näher man der Ardria, desto mehr Tamburica. War vorletzten Sommer auf einer Hochzeit in Trebinje (wohnen prozentual gleich viele Serben wie in Banja Luka), dennoch leicht differenzierte Kultur. Tambura statt Truba. Und auch die Bräuche (Obicaji) sind ganz andere.

    - Was ich sagen will... Die kulturellen Unterschiede sind sehr gering. Und wenn welche zu finden sind, dann sind diese regional-bedingt, welche man ebenfalls Volks-intern findet.

    Das gleiche mit der "Sprache". Hab einen Kollegen aus Slavonski Brod. - Verstehe ihn viel besser als jemanden aus Südserbien. Und er mich ebenfalls besser als jemanden aus Dalmatien. - Auch das: Nur regionale Unterschiede!

    Aber Jugos machen gerne aus regional national! Und die wichtigste Selektionsfrage ist dabei, an welchen Gott man glaubt bzw. wie man sich bekreuzigt.
    - Damit ist für sie "ethologisch" alles schon begründet.

  7. #7
    Arminius
    Bis ins 20. Jahrhundert zelebrierte man doch ohnehin eine südslawische Einheit.

  8. #8
    Avatar von Grdelin

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    10.11.2006
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    20.585
    Waren die nicht noch in den 40ern ein Teil Deutschlands?

  9. #9
    Avatar von papodidi

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    13.515
    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Waren die nicht noch in den 40ern ein Teil Deutschlands?
    Von 1938-45, waren wahrscheinlich die schlimmsten Jahre in der Geschichte Österreichs, wie auch in der von D...

  10. #10
    Avatar von Holzmichl

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    24.730
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Serben und Kroaten zelebrieren fast die gleiche südslawische Kultur. Die Trachten zwischen den Serben und Kroaten unterscheiden sich genau so wenig resp. genau so viel wie Trachten zwischen Slawonien & Dalmatien resp. zwischen Nord- & Südserbien. - Ist halt alles regional.
    Die Küche und Spezialitäten sind auch die gleichen, auch wenn es auch hier regionale Unterschiede gibt. Und auch was die Volksmusik betrifft.... Dort gilt grundsätzlich: Je näher man der Ardria, desto mehr Tamburica. War vorletzten Sommer auf einer Hochzeit in Trebinje (wohnen prozentual gleich viele Serben wie in Banja Luka), dennoch leicht differenzierte Kultur. Tambura statt Truba. Und auch die Bräuche (Obicaji) sind ganz andere.

    - Was ich sagen will... Die kulturellen Unterschiede sind sehr gering. Und wenn welche zu finden sind, dann sind diese regional-bedingt, welche man ebenfalls Volks-intern findet.

    Das gleiche mit der "Sprache". Hab einen Kollegen aus Slavonski Brod. - Verstehe ihn viel besser als jemanden aus Südserbien. Und er mich ebenfalls besser als jemanden aus Dalmatien. - Auch das: Nur regionale Unterschiede!

    Aber Jugos machen gerne aus regional national! Und die wichtigste Selektionsfrage ist dabei, an welchen Gott man glaubt bzw. wie man sich bekreuzigt.
    - Damit ist für sie "ethologisch" alles schon begründet.
    Du siehst das ziemlich verbissen und nimmst es auch zu wichtig. Serben und Kroaten lebten nicht so zusammen, wie Österreicher und Deutsche, sie teilten auch nicht den gleichen Kulturraum und wurden unterschiedlich beeinflusst, auch im Sinne der Religion ist das mehr eine kulturelle Frage, als eine Glaubensfrage.

    Letztlich bist du mit deiner Schlussfolgerung nicht besser, als die Nationalisten. Man sollte sich schon an die Fakten halten und da erklären auch die Unterschiede die Konflikte. Leider gibt es aber nur zwei Hauptfraktionen: Generelle Ablehnung der Gemeinsamkeiten und Generelle Gleichsetzung. Der springende Punkt ist aber, dass es zwar Überschneidungen gibt, aber dass Serben und Kroaten nicht die selbe Ethnie sind und die jeweilige Historie ein großer Trennungspunkt ist. Auch wenn du bei den Kroaten mehr verbindendes findest, die serbische Mythen kann man als Kroate nur akzeptieren, wenn man die eigene Tradition aufgibt. Das würde alles übersehen und verdrängt.

    Du kennst sicher hauptsächlich Kroaten aus Bosnien und Dalmatien und meinst, das geht schon alles klar. Geht's eben leider nicht. Und da denke ich lachend ein Dein GEschwafel vom Abend- und Morgenland, wo du die "Bewährung" der Ethnie verteidigt hast und ich dir genau beschrieben habe, wie du es für den Balkan argumentieren würdest, wenn du gerade mal nicht an die Kartoffeln im Norden denkst.

    Ich habe auch schon mit Iren und Italienern gefeiert, bei meiner Familie und bei denen. Da war immer der Konsens, dass es zwischen uns keine großen Unterschiede gibt. Letztlich gibt's die dann aber eben doch.

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