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Panturkismus

Erstellt von Popeye, 28.02.2007, 18:26 Uhr · 222 Antworten · 13.289 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von der skythe

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  2. #122
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von der skythe Beitrag anzeigen
    Aus deiner Quelle:

    Infolge des Zweiten Russisch-Persischen Krieges kam Bergkarabach 1805 unter russische Herrschaft. Die russische Herrschaft gab Armeniern die Möglichkeit, sich im heutigen Armenien und Karabach anzusiedeln, sodass im 19. Jahrhundert 40.000 Armenier aus Persien und 84.000 aus dem Osmanischen Reich in die Gebiete einwanderten. Karabach gehörte im Russischen Reich wechselnden Verwaltungsbezirken an und es wurden neben Armeniern auch Russen, Ukrainer und Deutsche angesiedelt. Dabei wurden die Gebiete zumeist nach militärischen, verwaltungstechnischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten mit dem Ziel aufgeteilt, die ethnisch heterogene Bevölkerung in der russischen aufgehen zu lassen. Nach dem Völkermord an den Armeniern 1914/1915 im Osmanischen Reich kam es erneut zu einer Einwanderungswelle nach Bergkarabach und zu immer stärkeren Konflikten zwischen ländlichen Aseri und urbanisierten Armeniern. Dies wurde durch die entstehende Land- und Wasserknappheit in der Region verstärkt. Die unterschiedlichen Sitten, wie Blutrache und Sippenhaft bei den Aseri, und deren Nähe zu den Türken, vor denen viele Armenier geflohen waren, verstärkten das gegenseitige Misstrauen. Bereits 1896 bis 1905 gipfelten diese Konflikte im tatarisch-armenischen Kriegszustand. Antiarmenische Pogrome folgten 1918 in Baku und 1920 in Schuscha denen mehr als 30.000 Armenier zum Opfer fielen.[2][3] Das Gouvernement Jelisawetpol, zu dem Bergkarabach gehörte, war bis 1917 zum ethnisch und religiös heterogensten geworden.

    Im Mittelater gehörte Bergkarabach schon zu Armenien.

    Die Progrome gegen die Armenier hatte du schon vergessen zu erwähnen oder war es Absicht?

    Den Völkermord hast du ja schon anerkannt indirekt.

  3. #123
    Avatar von Arbeiter

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    .

  4. #124
    Avatar von _KRG_

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    Zitat Zitat von der skythe Beitrag anzeigen
    Danke, und wo sind nun diese 124000 Armenier ?

  5. #125
    Avatar von Afro

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    Nein kein Panturkismus

  6. #126
    Avatar von der skythe

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    Von 195 Ländern auf dieser Erde haben ca.20 Länder es anerkannt,wowwww.
    Und natürlich das Land Sonne..........

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    Zitat Zitat von afroditi Beitrag anzeigen
    Nein kein Panturkismus
    Wenn ihr keine vernünftigen Beiträge zu diesem Thread habt,könnt ihr euch ja den GLATZEN in eurem Land widmen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von _KRG_ Beitrag anzeigen
    Danke, und wo sind nun diese 124000 Armenier ?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Republik_Bergkarabach

    - - - Aktualisiert - - -

    Nur für meine gute Freunde



  7. #127
    Avatar von Afro

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  8. #128

  9. #129
    Avatar von Afro

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    Gut so,die Türkei sollte eine Asiatische Union gründen.
    Den die Türkei Gehört zu 95 % zu Asien.
    In der EU hat Türkei nichts Verloren.
    Es heißt auch Europäische Union, und nicht Europäisch Asiatische Union.


  10. #130

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    Enver Pascha

    Wegen der kriegsbedingten und revolutionären Wirren schien Enver Pascha die Zeit günstig, die islamischen, turkstämmigen Völker Mittelasiens in einem eigenen Staatswesen zu vereinigen. Dabei hatte er es nicht nur auf die gerade der Zarenherrschaft entronnenen Aserbaidschaner, Turkmenen und Usbeken abgesehen, sondern rechnete auch mit der Unterstützung der Uiguren in Nordwestchina und turkstämmiger Nationalisten in Afghanistan und Persien. Als Kommandeur der Basmatschi und Oberbefehlshaber der Truppen des Emirs Said Alim Khan kämpfte er für das Ziel, ein Kalifat mit Sitz in Samarkand zu errichten. Der von der Geistlichkeit, dem Bürgertum und der reichen Oberschicht Bucharas, Ferghanas und des ehemaligen Khanats von Chiwa getragene Unabhängigkeitskampf wurde von der Roten Armee blutig beendet. Am 4. August 1922 fielen Enver Pascha und die meisten seiner Kämpfer in einem erbitterten Gefecht mit überlegenen russischen Truppen am Cegan Tepe bei Baldschuan, nahe der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe im Pamir.

    Der Anführer der russischen Kavallerieeinheit in diesem Gefecht, Hagop Melkumov (Agop Melkumian), gab später an, Enver Pascha persönlich getötet zu haben. Melkumov soll Mitglied des armenischen Geheimkommandos
    Operation Nemesis gewesen sein.[2]


    "Die Jungtürken verkündeten im April 1915 als Kriegsziele ganz offen die Eroberung ganz Transkaukasiens und die Vereinigung aller Turkvölker unter dem osmanischen Sultan.[12]

    Im Verlaufe des Krieges wurde der wohl mächtigste Mann des Osmanischen Reiches, Enver Pascha, zu einem immer fanatischeren Verfechter panturanischer Ideen, ohne seine islamische Anschauungen aufzugeben. Er hielt die Stoßrichtung über den Kaukasus für am aussichtsreichsten, um „über Afghanistan nach Indien zu marschieren“, und träumte im August 1915 von einer „Zusammenfassung der 40 Millionen Türken in einem Reich“. Selbst wenn eine dauerhafte militärische Besetzung „Turans“ nicht möglich war, hoffte man, die zentralasiatischen Turkvölker zu „befreien“, um eine Allianz mit ihnen eingehen zu können.[13]

    Im Sommer 1918 wuchs, wegen des Erfolgs in Baku, die Turanbegeisterung im Lande nochmals und die „jungtürkischen Imperialisten“ ließen sich nicht mehr von der Verfolgung ihrer Turanpläne abhalten.[14]"