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Rekonstruktion von Konstantinopel im Jahr 1200

Erstellt von Poliorketes, 24.11.2013, 20:28 Uhr · 344 Antworten · 19.524 Aufrufe

  1. #281
    Avatar von Aidaa

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    Zitat Zitat von SAmo_JoSip Beitrag anzeigen
    An deinen doofen Threads erkennt man ganz schnell wie weit dein Horizont geht
    Halt den mund

  2. #282
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Ja, aber manche Araber hatten durchaus Zweifel: in Fragen der Astronomie hatte Aristoteles und später Ptolemäus der Nachwelt leider ein dickes faules Ei ins Nest gelegt, nämlich das Konzept der ruhenden Erde und der perfekten Kreise, auf denen die übrigen Himmelsobjekte um die Erde wanderten (geozentrisches Weltodell). Fast 2000 Jahre lang hat sich dieses krumme Modell gehalten, bis Kopernikus es um 1500 durchbrach, indem er die Sonne in den Mittelpunkt stellte und den Planeten entfernungsbedingte Umlaufgeschwindigkeiten gab. (Allerdings behielt auch er die Kreisbahn der Planeten bei, so dass auch sein heliozentrisches Modell sich nicht ganz mit den Beobachtungen deckte).

    Übersicht des Aristotelischen Versagens in Fragen der Naturwissenschaft

    Es war eben doch nicht alles Wissenschaft, was antike Griechen ersonnen haben und wie Amphion nicht müde wird zu postulieren. Aristoteles hätte zu naturwissenschaftlichen Fragen einfach mal die Fresse halten sollen
    Wenn wir schon Aristoteles kurz mal nur auf die Astronomie und das Geozentrische Weltmodell beschränken dann empfehle ich euch beiden mal den guten alten Aristarchos aus Samos den er hat es tatsächlich als erster durchbrochen und nicht Kopernikus dieser hat 1800 Jahre nach ihm von seiner arbeit profitiert, nur leider hat fast keiner auf Aristarchos gehört zur Antiken zeit.

    Aristarchos von Samos
    "Aristarch(os) von Samos (gr: Ἀρίσταρχος; * um 310 v. Chr. auf Samos; † um 230 v. Chr.) war ein griechischer Astronom und Mathematiker.Er war ein Schüler von Straton von Lampsakos und einer der ersten griechischen Astronomen, die das heliozentrische Weltbild vertraten, wonach die Sonne und nicht die Erde im Zentrum steht. Daher gilt er auch als der „griechische Copernicus“. Er stieß mit seiner Theorie jedoch kaum auf Anerkennung (Ausnahme: Seleukos von Seleukia), so dass seine Vorstellungen im Schatten der Arbeiten von Aristoteles und Ptolemaios standen. Erst ungefähr 1800 Jahre später wurden sie von Nikolaus Kopernikus wiederentdeckt und erneut aufgegriffen."

  3. #283
    Avatar von Tatar

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Ich habe nirgends behauptet, dass die Perser alles erfunden hätten. Das Geld als Zahlungsmittel zu benutzen, haben sie sich von den Persern abgeschaut.
    Die ersten Münzen als Zahlungsmittel sind im 7. Jahrhundert v. Chr. von den westanatolischen Lydern erfunden worden.

    Around East of Izmir in Sardes, lived another people, the Lydians, thought to have invented money between 800 and 650 B [...]

  4. #284

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    Zitat Zitat von Muro Beitrag anzeigen
    Die ersten Münzen als Zahlungsmittel sind im 7. Jahrhundert v. Chr. von den westanatolischen Lydern erfunden worden.
    Der Toruku weis nichts gibt aber überall sein Senf dazu

  5. #285
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Muro Beitrag anzeigen
    Die ersten Münzen als Zahlungsmittel sind im 7. Jahrhundert v. Chr. von den westanatolischen Lydern erfunden worden.
    Hab ich doch schon längst klar gestellt.Rekonstruktion von Konstantinopel im Jahr 1200

  6. #286
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Wenn wir schon Aristoteles kurz mal nur auf die Astronomie und das Geozentrische Weltmodell beschränken dann empfehle ich euch beiden mal den guten alten Aristarchos aus Samos den er hat es tatsächlich als erster durchbrochen und nicht Kopernikus dieser hat 1800 Jahre nach ihm von seiner arbeit profitiert, nur leider hat fast keiner auf Aristarchos gehört zur Antiken zeit.

    Aristarchos von Samos
    "Aristarch(os) von Samos (gr: Ἀρίσταρχος; * um 310 v. Chr. auf Samos; † um 230 v. Chr.) war ein griechischer Astronom und Mathematiker.Er war ein Schüler von Straton von Lampsakos und einer der ersten griechischen Astronomen, die das heliozentrische Weltbild vertraten, wonach die Sonne und nicht die Erde im Zentrum steht. Daher gilt er auch als der „griechische Copernicus“. Er stieß mit seiner Theorie jedoch kaum auf Anerkennung (Ausnahme: Seleukos von Seleukia), so dass seine Vorstellungen im Schatten der Arbeiten von Aristoteles und Ptolemaios standen. Erst ungefähr 1800 Jahre später wurden sie von Nikolaus Kopernikus wiederentdeckt und erneut aufgegriffen."
    Ich weiß von Aristarchos von Samos, habe ihn aber absichtlich nicht erwähnt, es ging mir nur um die Galionsfigur Aristoteles und seine vielen Patzer in der Richtung

  7. #287
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Wenn die Byzantiner selber sagen dass sie Griechen waren, was versuchst du also demzufolge zu erreichen??Konstantin der Große hat das Christentum zur Staats Religion gemacht, nachdem er das Kreuz mit den Griechischen Text "En touto Nika" im Himmel gesehen hat. Der Nika Aufstand ist wie der Name sagt ebenfalls ein griechischer Name. Die Hagia Sophia die von Justinianos gebaut wurde, hat ebenfalls ein griechischen und kein lateinischen Namen. Also was versuchst du eigentlich zu bezwecken?? Aber nun gut, ich beende das mit einem Textauszug zwischen den Byzantinischen Kaiser Joannes III und Papst Gregor IX, damit dir so das Maul gestopft wird


    Kaiser Johannes III. schrieb aus dem Exil in einem Brief an Papst Gregor IX. über die Weisheit, die „auf die hellenische Nation herabregnet“. Er behauptete, dass die Übertragung der kaiserlichen Macht von Rom nach Konstantinopel national gewesen sei, nicht nur geografisch und es den Lateinern nicht zustehe, Konstantinopel zu besetzen: Das Erbe Konstantins, so argumentierte er, wurde an die Hellenenweitergegeben und sie allein seien dessen Erben und Nachfolger.[48] Sein Sohn, Theodor II. Laskaris bietet weitere Zeugnisse des aufgekeimten hellenischen Nationalgefühls als er schreibt, dass die hellenische Sprache über allem anderen stehe. Außerdem schreibt er, dass „jede Form der Philosophie und des Wissens auf Entdeckungen der Hellenen zurückgehen... Was hast du, O Italiker, vorzuweisen?“[


    Soviel dazu, was die Byzantiner von den Katholiken bzw den Lateinern hielten. Bis heute nennt ihr Türken uns Griechen "Rum" und wir selber nennen uns neben Grieche auch "Romios". Wenn ich meine Oma frage, die soviel Ahnung von Geschichte hat wie ich von Quantenphysik, wer die "Romaioi" waren, wird sie dir antworten das wir Griechen damit gemeint sind. Ob du es war haben willst oder nicht, die Römer ab der Spatäntike und die Griechen sind ein und das selbe tut mir Leid für dich.
    Nicht zu vergessen Anna Komnena die Tochter von Alexios I. der Oströmischer Kaisers war von 1081 bis 1118.. Ich will sie auch mal zitieren weil es auch Aufschluss gibt wofür Romios/Römer stand im Oströmischen Reich, da ja so einige hier Probleme haben das zu verstehen unter denen nicht nur Tuaf ist sondern auch ein paar die ich beim besten willen nicht so eingeschätzt hätte.

    Bezeichnungen für die Griechen
    "Der säkulare Gebrauch von Hellene erfuhr im 9. Jahrhundert eine Wiederentdeckung, nachdem das Heidentum faktisch ausgemerzt worden war und keine Gefahr mehr für die christliche Dominanz darstellte. Dabei folgte die Wiederentdeckung der alten Bedeutung denselben Weg zurück, den der Begriff in seinem Bedeutungswandel gegangen war. In der Antike ursprünglich ein ethnischer Begriff, war Hellene in der hellenistischen Epoche ein kultureller, und im Christentum schließlich ein religiöser. Mit dem Verschwinden des Heidentums und der Wiederentdeckung der Wissenschaften gewann der Begriff zunächst seine kulturelle Bedeutung und schließlich, im 10. Jahrhundert, seine antiken Bedeutung zurück. Hellene stand fortan, neben dem bereits gebräuchlichen Römer (Romios, Ῥωμιός), für den ethnischen Griechen.

    Zeugnisse aus der Zeit zwischen dem 11. und dem 15. Jahrhundert und der Folgezeit (Anna Komnena, Michael Psellos, Johannes III. Vatatzes, Georgios Gemistos Plethon u. v. a.) belegen die Wiederbelebung der Bezeichnung Hellene als potenziellen Ersatz für ethnische Bezeichnungen wie Graikos oder Romios. Beispielsweise bezeichnete Anna Komnena ihre Landsleute als Hellenen, benutzte die Bezeichnung aber nicht im Sinne von Heide. Außerdem rühmte sie sich ihrer hellenischen klassischen Bildung, wobei sie griechische Muttersprachlerin war und griechisch nicht erst als Fremdsprache erlernen musste."

  8. #288
    Avatar von Nikos

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    8.454
    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Erst als das persische Weltreich nicht mehr existent war.
    Das stimmt nicht ganz, das östliche Mittelmeer war auch zu Zeiten des persischen Reiches teilweise griechisch.



    Während Alexanders Feldzug kam dies stärker zur geltung, da z.B. der persische General ein
    Grieche war. Memnon von Rhodos. Auch kämpften viele Griechen im anatolischen Heer Persiens.

    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Und davor waren es anatolische Kleinvölker wie die Lydier karer etc.
    Naja, was heißt davor? Als die Griechen die Küsten besiedelten lebten diese Vöker immer noch da, und
    meistens im Innland.

    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    So ist ein egwichtiger teil der anatolischen Griechen, nachkommen anderer Völker.
    Wohl eher ein kleiner, da die meisten Anatolischen Griechen an den Küsten lebten. Die Pontier sind z.B. die erste
    Hochkultur des Pontus. Natürlich wurden die "indigen" Völker mit der Zeit hellenisiert, da gebe ich dir Recht.

    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, kann man anatolien nicht isoliert betrachten. Viele Völker haben hier gewirkt.
    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Anatolien hat sehr viele Völker kommen und gehen sehen.

    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    das ist historisch falsch ,das griechische element hatte spater erst einfluss im ostromischen reich bekommen.
    Das Gebiet auf dem das Oströmische Reich lag, war selbst vor Ankunft der Römer stark unter hellenischem Einfluß.
    Zwar wurde erst Anfang des siebten Jahrhundert das Lateinische Vollständig abgeschafft, doch im Grunde war
    Ost und West wie "Hellenismus" und "Lateiner".

    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    schau dir die ostroemischen herrscher an vorallem in der anfangszeit wo sind da die griechen?
    Ein gutes Beispiel ist Konstantin der Große, der war Grieche und vor allem der erste Kaiser Ostroms.

    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    die byzantiner sahen sich sogar noch im spatbyzanz als roemer an.
    Als nationale Identifikation, der Begriff "Hellene" wurde damals mit dem Heidentum in Verbindung gebracht
    und war daher als Selbstbezeichnung im christlichen Byzanz unangebracht.
    Selbst heute noch nennen sich einige wenige Griechen, allen voran die Alten "Römer".
    Damit bringen sie sich nicht mit den Lateinern in Verbindung, sondern mit dem griechischen mittelalterlichen
    Großreich Byzanz.
    Wenn sich ein Türke Osmane nennt, ist er dann kein Türke mehr?

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Zu der damaligen Zeit war Ägypten mit Alexandria
    Alexandria wurde aber von Alexander gegründet, das weißt du schon.

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Ich weiß von Aristarchos von Samos, habe ihn aber absichtlich nicht erwähnt, es ging mir nur um die Galionsfigur Aristoteles und seine vielen Patzer in der Richtung
    Was gab es denn von deinen Leuten so?
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  9. #289
    Avatar von Toruko-jin

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    Die ersten Münzen als Zahlungsmittel sind im 7. Jahrhundert v. Chr. von den westanatolischen Lydern erfunden worden.
    Wer hat Lydien erobert? Wem diente der lydische König danach?

  10. #290
    Avatar von artemi

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    9.636
    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Das stimmt nicht ganz, das östliche Mittelmeer war auch zu Zeiten des persischen Reiches teilweise griechisch.

    der kartograph hat einen relativ wichtigen bereich vergessen, braun einzufärben....

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