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Rekonstruktion von Konstantinopel im Jahr 1200

Erstellt von Poliorketes, 24.11.2013, 20:28 Uhr · 344 Antworten · 19.556 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von der skythe

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    Meine sehr gehrten Hellenischen User,auch wenn es euch schwer fällt Konstantinopel Stadt der Römer gibt es nicht mehr!
    Diese Stadt ist durch und durch türkisch,daran seit auch ihr bzw. eure Ahnen schuld.
    Hättet ihr euch loyal verhalten,würden heute noch viele Griechen in der Stadt leben!
    Hochmut kommt vor dem Fall....

  2. #62
    Avatar von Sazan

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  3. #63
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von der skythe Beitrag anzeigen
    Meine sehr gehrten Hellenischen User,auch wenn es euch schwer fällt Konstantinopel Stadt der Römer gibt es nicht mehr!
    Diese Stadt ist durch und durch türkisch,daran seit auch ihr bzw. eure Ahnen schuld.
    Hättet ihr euch loyal verhalten,würden heute noch viele Griechen in der Stadt leben!
    Hochmut kommt vor dem Fall....
    Pogrom von Istanbul

  4. #64
    Avatar von der skythe

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    Zitat Zitat von Kalampakiotis Beitrag anzeigen
    Am 1. April 1955 erschütterte eine Serie von Bombenanschlägen die Hauptstadt Nikosia, was als Geburtsstunde der „Nationalen Organisation zypriotischer Kämpfer“ (EOKA) angesehen wird. Diese wollte die Enosis mit Waffengewalt erkämpfen. Die Briten bekamen trotz Hausdurchsuchungen, Ausgangssperren und Massenfestnahmen die Lage nicht unter Kontrolle. Daher rekrutierten sie aus Teilen der zyperntürkischen Bevölkerung eine „Anti-Terror-Einheit“. Gleichzeitig bildete sich mit Hilfe aus Ankara eine türkischzypriotische bewaffnete Organisation, die versuchte, die Teilung Zyperns, türkisch Taksim, herbeizuführen. Am 7. Juni 1958 explodierte am türkischen Pressebüro in Nikosia eine Bombe. Dies war der Funken, der zum schleichenden Bürgerkrieg führte. Die britische Kolonialmacht unterstützte indirekt die Spannungen, indem etwa gezielt Polizisten und Sicherheitskräfte, die der jeweils anderen Ethnie angehörten zu Schikanemaßnahmen angewiesen wurden. Man erhoffte sich die Spannungen nutzen zu können, um die Kolonialherrschaft zu stärken, und die Unabhängigkeitsbestrebungen zu unterbinden. Gleichzeitig drohten Griechenland und die Türkei wegen des Zypern-Konfliktes in einen Krieg zu geraten. Die USA versuchten zu schlichten, und auch Makarios erklärte nun, dass er nicht unbedingt an der Enosis festhalte.
    Daraufhin wurden die Zürcher und Londoner Abkommen geschlossen, die aus mehreren Verträgen, Abkommen und Deklarationen bestanden und festlegten, dass Zypern ein unabhängiger Staat werden sollte. Im Garantievertrag wurde vereinbart, dass alle vier Vertragspartner (Zypern, Griechenland, Türkei, Vereinigtes Königreich) dafür Sorge tragen müssen, dass es hinsichtlich Zypern von keiner Seite aus zu Angliederungs- oder Teilungsbestrebungen kommen darf und derartige Aktivitäten in einem dieser Länder von den jeweiligen Regierungen zu unterbinden sind. Bei Verletzung des Abkommens konnten die Garantiemächte Griechenland, Türkei und das Vereinigte Königreich notfalls auch im Alleingang Maßnahmen mit dem alleinigen Ziel ergreifen, die Bestimmungen der Zürcher und Londoner Abkommen auf der Insel wiederherzustellen. Einige griechische Zyprioten (z. B. Nikos Sampson) gaben an, dass sie sich wieder einmal von der Kolonialmacht Großbritannien bevormundet fühlten, weil sie trotz der Unterzeichnung durch ihren Repräsentanten (Makarios) glaubten, sie hätten bei der Ausarbeitung der Verfassung kein Mitspracherecht gehabt. Das griechisch-zyprische Volk stand jedoch mehrheitlich hinter der Verfassung, was auch darin zum Ausdruck kam, dass der Unterzeichner des Abkommens (Makarios) zehn Monate, nachdem er das Abkommen unterzeichnet hatte, zum Präsidenten gewählt wurde. Der Extremist Nikos Sampson nannte als Vorwand für seine Enosis-Bestrebungen, dass dieses Abkommen die Trennung der Volksgruppen festige, da die Minderheit der Inseltürken ein Vetorecht in allen politischen Angelegenheiten erhielt. Die Verfassung mit ihrer Vielzahl von ethnischen Klauseln erschwerte die Entwicklung eines einheitlichen zypriotischen Nationalgefühls zusätzlich.

  5. #65

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    Das ist ein schöner Thread, er sollte nicht politisiert werden.
    (---> Geschichte & Kultur)

  6. #66
    Avatar von De_La_GreCo

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    Mal den ganzen Spam außen vor. Wenn man Konstantinopel zu dieser Zeit vergleich mit den anderen Städten des Mittelalters, kommt es mir vor, als würde eine typische westeuropäische Stadt aus dem Mittelalter aus einer ganz anderen Epoche stammen, als Konstantinopel zu dieser Zeit. Weiß einer eigentlich ob die anderen byzantinischen Städte genauso aussahen??Oder schon eher wie eine typische Stadt aus dem Mittelalter?

  7. #67
    Avatar von Sazan

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  8. #68

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Mal den ganzen Spam außen vor. Wenn man Konstantinopel zu dieser Zeit vergleich mit den anderen Städten des Mittelalters, kommt es mir vor, als würde eine typische westeuropäische Stadt aus dem Mittelalter aus einer ganz anderen Epoche stammen, als Konstantinopel zu dieser Zeit. Weiß einer eigentlich ob die anderen byzantinischen Städte genauso aussahen??Oder schon eher wie eine typische Stadt aus dem Mittelalter?
    Mit welchen anderen Städten wolltest Du die POLIS vergleichen?

    Die Russen haben sich deshalb dem griechischen Religionskreis angeschlossen, weil sie sicher waren, daß es das, was es in der POLIS gab, nicht einmal im Paradies zu haben wäre.

  9. #69
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von der skythe Beitrag anzeigen
    Am 1. April 1955 erschütterte eine Serie von Bombenanschlägen die Hauptstadt Nikosia, was als Geburtsstunde der „Nationalen Organisation zypriotischer Kämpfer“ (EOKA) angesehen wird. Diese wollte die Enosis mit Waffengewalt erkämpfen. Die Briten bekamen trotz Hausdurchsuchungen, Ausgangssperren und Massenfestnahmen die Lage nicht unter Kontrolle. Daher rekrutierten sie aus Teilen der zyperntürkischen Bevölkerung eine „Anti-Terror-Einheit“. Gleichzeitig bildete sich mit Hilfe aus Ankara eine türkischzypriotische bewaffnete Organisation, die versuchte, die Teilung Zyperns, türkisch Taksim, herbeizuführen. Am 7. Juni 1958 explodierte am türkischen Pressebüro in Nikosia eine Bombe. Dies war der Funken, der zum schleichenden Bürgerkrieg führte. Die britische Kolonialmacht unterstützte indirekt die Spannungen, indem etwa gezielt Polizisten und Sicherheitskräfte, die der jeweils anderen Ethnie angehörten zu Schikanemaßnahmen angewiesen wurden. Man erhoffte sich die Spannungen nutzen zu können, um die Kolonialherrschaft zu stärken, und die Unabhängigkeitsbestrebungen zu unterbinden. Gleichzeitig drohten Griechenland und die Türkei wegen des Zypern-Konfliktes in einen Krieg zu geraten. Die USA versuchten zu schlichten, und auch Makarios erklärte nun, dass er nicht unbedingt an der Enosis festhalte.
    Daraufhin wurden die Zürcher und Londoner Abkommen geschlossen, die aus mehreren Verträgen, Abkommen und Deklarationen bestanden und festlegten, dass Zypern ein unabhängiger Staat werden sollte. Im Garantievertrag wurde vereinbart, dass alle vier Vertragspartner (Zypern, Griechenland, Türkei, Vereinigtes Königreich) dafür Sorge tragen müssen, dass es hinsichtlich Zypern von keiner Seite aus zu Angliederungs- oder Teilungsbestrebungen kommen darf und derartige Aktivitäten in einem dieser Länder von den jeweiligen Regierungen zu unterbinden sind. Bei Verletzung des Abkommens konnten die Garantiemächte Griechenland, Türkei und das Vereinigte Königreich notfalls auch im Alleingang Maßnahmen mit dem alleinigen Ziel ergreifen, die Bestimmungen der Zürcher und Londoner Abkommen auf der Insel wiederherzustellen. Einige griechische Zyprioten (z. B. Nikos Sampson) gaben an, dass sie sich wieder einmal von der Kolonialmacht Großbritannien bevormundet fühlten, weil sie trotz der Unterzeichnung durch ihren Repräsentanten (Makarios) glaubten, sie hätten bei der Ausarbeitung der Verfassung kein Mitspracherecht gehabt. Das griechisch-zyprische Volk stand jedoch mehrheitlich hinter der Verfassung, was auch darin zum Ausdruck kam, dass der Unterzeichner des Abkommens (Makarios) zehn Monate, nachdem er das Abkommen unterzeichnet hatte, zum Präsidenten gewählt wurde. Der Extremist Nikos Sampson nannte als Vorwand für seine Enosis-Bestrebungen, dass dieses Abkommen die Trennung der Volksgruppen festige, da die Minderheit der Inseltürken ein Vetorecht in allen politischen Angelegenheiten erhielt. Die Verfassung mit ihrer Vielzahl von ethnischen Klauseln erschwerte die Entwicklung eines einheitlichen zypriotischen Nationalgefühls zusätzlich.

    Ja und was hat es mit demPogrom in Istanbul zu tun? Suchst wieder nach eine Ausrede.

    Ein prächtiges Gebäude. Die Osmanen wollte eine höhere Moschee bauen, ist ihnen aber nicht gelungen

  10. #70
    Avatar von der skythe

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    Ehrlich gesagt ist das sehr leicht zu verstehen,aber manche Leute drücken halt beide Augen zu.
    Amphion hat recht,lassen wirs einfach.

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