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Die Religiösen Minderheiten im Osmanischen Reich

Erstellt von tramvi, 24.08.2011, 21:18 Uhr · 145 Antworten · 11.504 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Soso, das möchte ich von dir einmal näher erläutert haben.

    Siehe Byzantin. Als die Kreuzritter durch den Balkan marschierten fackelten sie für ein paar Papuqe Belgrad ab und der ein fränkischer König erwartete gar vom byzanitischen Kaiser angemessen willkommen geheissen zu werden (musste aber von der byzantinischen Flotte gerettet werden, da seine Flotte Schiffsbruch erleidete). Auch ist ja bekannt, dass die edlen Kreuzritter in Anatolien christliche Dörfer angriffen und Menschen aufassen. Als die Kreuzritter in Anatolien eine muslimische Festung belagerten, musste sich der byzantinische Kaiser dort einschleichen und dennen sagen ihm die Stadt gewaltfrei zu übergeben, sonst würden die Kreuzritter alle umbringen und auffressen Auch stellten sich die edlen Ritter die Frage, ob es ein Fehler ist einen Menschen ohne Grund zu töten. Man einigte sich ein Christenmensch darf man nicht töten, alles andere schon Und was die Barbaren mit Byzantin gemacht haben, ist ja nicht unbekannt Ich meine, hätten die gottgläubigen Christen aus Europa Byzanz nicht hinterhältig angegriffen und geplündert, hätte es nie ein osmanisches Reich in dem Ausmass gegeben.

  2. #32
    Avatar von DS_1989

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    Zitat Zitat von El Patrón Beitrag anzeigen
    Seit wann ist es denn nicht so?
    ja ok nie aber es war mal ruhiger -.-

  3. #33

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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Das es unter den Osmanen überhaupt religiöse Minderheiten gab, spricht angesichts der zeitlichen Umstände eher für als gegen sie...

    Ich wüsste nichts was fuer die Osmanen spricht. Von der Tatsache abgesehen, dass man die Anzahl der vergewaltigten Frauen nicht mal ansatzweise schätzen kann, kommt das Faktum hinzu , dass es sowas wie liberale Besetzungen generell nicht gibt. Auch wenn sowas in westlichen Medien zum guten Ton gehört, ständig zu berichten, dass rassistische bzw imperalistische Ideolgien auschließlich durch Europäer/Christen möglich ist. Daher wird es auch nie realistische Informationen geben, zumindest nicht von den Mainstrem-Medien.
    Verstehe auch nicht, was dein Argument sein soll... " dass es überhaupt Minderheiten gab.. " wo gab es die nicht ? Juden haben immer in Deutschland( den Vorgänger Staaten ) , Großbritanien , Italien ect gelebt und hatten unterschiedliche Prägungen und Rechte.

    Fakt ist: Die nicht-Muslime im osmanischen Reich + dem " multikulturellen " Andalusien, waren MENSCHEN 2 KLASSE. Konnten gern die eigene Frau abgeben, während der Geschlechtsverkehr mit einer Muslima unter Todesstrafe stand. Auch durfte sich ein Christ nicht wehren, wenn er auf der Straße von einem Muslim angegriffen wurde, auch hier Todesstrafe. Bei einer zufälligen Begegnung musste der Christ eh devot sein Haupt senken. Außerdem durften Christen keine Pferde reiten, da diese als edle Geschöpfe angesehen wurden, sondern " durften " sich auf Maultiere und Esel Fortbewegen..
    In Andalusien mussten Juden als Merkmal ein gelbes Erkennungszeichen tragen, woher kennst du das ???

    Resümee: Die Mauren und Osmanen waren alles andere als dumm. Warum töten, wenn man diese doch arbeiten lassen kann und denen Steuer abknöpfen kann. Große Teile wurden am Leben gelassen, solange man nicht die gleichen Rechte wie andere fordert, konnte man davon kommen.

  4. #34
    Kıvanç
    Zitat Zitat von Marijanna_HR Beitrag anzeigen
    Ich wüsste nichts was fuer die Osmanen spricht. Von der Tatsache abgesehen, dass man die Anzahl der vergewaltigten Frauen nicht mal ansatzweise schätzen kann, kommt das Faktum hinzu , dass es sowas wie liberale Besetzungen generell nicht gibt. Auch wenn sowas in westlichen Medien zum guten Ton gehört, ständig zu berichten, dass rassistische bzw imperalistische Ideolgien auschließlich durch Europäer/Christen möglich ist. Daher wird es auch nie realistische Informationen geben, zumindest nicht von den Mainstrem-Medien.
    Verstehe auch nicht, was dein Argument sein soll... " dass es überhaupt Minderheiten gab.. " wo gab es die nicht ? Juden haben immer in Deutschland( den Vorgänger Staaten ) , Großbritanien , Italien ect gelebt und hatten unterschiedliche Prägungen und Rechte.

    Fakt ist: Die nicht-Muslime im osmanischen Reich + dem " multikulturellen " Andalusien, waren MENSCHEN 2 KLASSE. Konnten gern die eigene Frau abgeben, während der Geschlechtsverkehr mit einer Muslima unter Todesstrafe stand. Auch durfte sich ein Christ nicht wehren, wenn er auf der Straße von einem Muslim angegriffen wurde, auch hier Todesstrafe. Bei einer zufälligen Begegnung musste der Christ eh devot sein Haupt senken. Außerdem durften Christen keine Pferde reiten, da diese als edle Geschöpfe angesehen wurden, sondern " durften " sich auf Maultiere und Esel Fortbewegen..
    In Andalusien mussten Juden als Merkmal ein gelbes Erkennungszeichen tragen, woher kennst du das ???

    Resümee: Die Mauren und Osmanen waren alles andere als dumm. Warum töten, wenn man diese doch arbeiten lassen kann und denen Steuer abknöpfen kann. Große Teile wurden am Leben gelassen, solange man nicht die gleichen Rechte wie andere fordert, konnte man davon kommen.
    Hast du ein Beleg für die Pflicht eines gelben Erkennungszeichens? Nachdem die Christen Andalusien zurückerobert hatten, wurden alle Juden enteignet und vertrieben. Das osmanische Reich wiederum nahm die Flüchtlinge auf. Somit überlebten die sogenannten sephardischen Juden.

  5. #35
    Avatar von Sheqa

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    1.561
    Zitat Zitat von Luli Beitrag anzeigen
    Siehe Byzantin. Als die Kreuzritter durch den Balkan marschierten fackelten sie für ein paar Papuqe Belgrad ab und der ein fränkischer König erwartete gar vom byzanitischen Kaiser angemessen willkommen geheissen zu werden (musste aber von der byzantinischen Flotte gerettet werden, da seine Flotte Schiffsbruch erleidete). Auch ist ja bekannt, dass die edlen Kreuzritter in Anatolien christliche Dörfer angriffen und Menschen aufassen. Als die Kreuzritter in Anatolien eine muslimische Festung belagerten, musste sich der byzantinische Kaiser dort einschleichen und dennen sagen ihm die Stadt gewaltfrei zu übergeben, sonst würden die Kreuzritter alle umbringen und auffressen Auch stellten sich die edlen Ritter die Frage, ob es ein Fehler ist einen Menschen ohne Grund zu töten. Man einigte sich ein Christenmensch darf man nicht töten, alles andere schon Und was die Barbaren mit Byzantin gemacht haben, ist ja nicht unbekannt Ich meine, hätten die gottgläubigen Christen aus Europa Byzanz nicht hinterhältig angegriffen und geplündert, hätte es nie ein osmanisches Reich in dem Ausmass gegeben.
    Also waren die Christen für den Aufstieg der Osamen schuld????

  6. #36
    TurkishRevenger
    Passend zum Thema Minderheiten im Osmanischen Reich und deren Rechte: Tanzimat-ı Hayriye

  7. #37

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    08.08.2011
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    1.027
    Zitat Zitat von Moonwalker Beitrag anzeigen
    Hast du ein Beleg für die Pflicht eines gelben Erkennungszeichens? Nachdem die Christen Andalusien zurückerobert hatten, wurden alle Juden enteignet und vertrieben. Das osmanische Reich wiederum nahm die Flüchtlinge auf. Somit überlebten die sogenannten sephardischen Juden.


    So war es den christlichen und jüdischen Gemeinden verboten, ihre Religion öffentlich sichtbar auszuüben z.B. durch das Läuten der Glocken und das Abhalten von Prozessionen oder durch den Bau neuer Gotteshäuser. Strikt verboten war ihnen, ihre Ansichten über Religion öffentlich zu äußern. Kleidervorschriften dienten dazu, die „Dhimmis“ in der Öffentlichkeit eindeutig von den Muslimen zu unterscheiden. {Die Dhimmis durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mussten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen. Diese Diskriminierung führte zum Judenstern, um als „Dhimmi“ (Schutzbefohlener) kenntlich zu sein. Sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden. (Im 19. Jahrhundert durften ägyptische Kopten zwar Pferde benutzen, aber nur wenn sie rückwärts aufsaßen, mit dem Gesicht nach hinten)}. Sie zahlten einen Tribut (Jizya bzw. Dschizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mussten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen. Schlug ein „Dhimmi“ zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime. Diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur die halbe Strafe zu tragen. Wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nicht hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten.

    Die Toleranz im islamischen Spanien ist ein Mythos « kopten ohne grenzen



    Gelber Ring laut Judenpatent Kaiser Ferdinand I 1551

    Besondere Kleiderordnungen für Juden (vgl. Judentracht) waren seit dem 8. Jahrhundert zuerst in manchen vom Islam geprägten Ländern, seit dem Vierten Laterankonzil 1215 in vielen Gegenden Europas eingeführt worden. Dieses forderte die weltlichen Machthaber auf, Juden und „Sarazenen“ (Muslime, Araber) zum Tragen eines besonderen, jeweils vor Ort festzulegenden Kennzeichens zu verpflichten.
    Vorbild des nationalsozialistischen Judensterns war der Gelbe Ring bzw. Gelbe Fleck aus Stoff, der in Brusthöhe an der Außenkleidung angebracht wurde. Er wurde parallel zur mittelalterlichen Ghettoisierung der Juden eingeführt und war sichtbarer Ausdruck für den Antijudaismus im Mittelalter.

    Kennzeichnungspflicht: eine Erfindung des Islam

    Die Kennzeichnung der Juden begann in muslimischen Ländern im 9. Jahrhundert. Um 807 verfügte der Abbasiden-Kalif Harun Al-Raschid, dass Juden gelbe Gürtel zu tragen hätten. Gelbe Kapuzen wurden in den nächsten 50 Jahren zur Pflicht. Um 1005 dienten die Kennzeichnungsvorschriften zunehmend der Demütigung. In Ägypten verordnete der Kalif, dass Juden Glocken an ihrem Gürtel befestigen und eine hölzerne Kalbsfigur (zur Erinnerung an das Vergehen des Goldenen Kalbes) beim Baden um den Hals zu tragen hätten.
    Planet Wissen - Juden und Muslime

    Besondere Kleiderordnungen für Juden (vgl. Judentracht) waren seit dem 8. Jahrhundert zuerst in manchen vom Islam geprägten Ländern, seit dem Vierten Laterankonzil 1215 in vielen Gegenden Europas eingeführt worden. Dieses forderte die weltlichen Machthaber auf, Juden und „Sarazenen“ (Muslime, Araber) zum Tragen eines besonderen, jeweils vor Ort festzulegenden Kennzeichens zu verpflichten.
    Vorbild des nationalsozialistischen Judensterns war der Gelbe Ring bzw. Gelbe Fleck aus Stoff, der in Brusthöhe an der Außenkleidung angebracht wurde. Er wurde parallel zur mittelalterlichen Ghettoisierung der Juden eingeführt und war sichtbarer Ausdruck für den Antijudaismus im Mittelalter.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Judenstern

  8. #38
    Kıvanç
    Kopten ohne Grenzen...

  9. #39

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    Zitat Zitat von Moonwalker Beitrag anzeigen
    Hast du ein Beleg für die Pflicht eines gelben Erkennungszeichens? Nachdem die Christen Andalusien zurückerobert hatten, wurden alle Juden enteignet und vertrieben. Das osmanische Reich wiederum nahm die Flüchtlinge auf. Somit überlebten die sogenannten sephardischen Juden.
    Der Kanun Raya regelte auch die Kleidungsvorschrift für nicht Muslime.
    Soweit ich weiß mussten nichtmuslime schwarze Kleidung tragen.

    Deswegen nennt man auch schwarze Dimije, srpske Dimije.
    Das ging sogar in eine gewisse Tradition über, auch meine Mutter hat bei ihrer Hochzeit schwarze Dimije getragen.

  10. #40
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Armend Beitrag anzeigen
    Also waren die Christen für den Aufstieg der Osamen schuld????

    Kann man so sagen. Also eher die katholische Kirche, die Byzanz in Schutt und Asche legten und die Bevölkerung Anatoliens massakrierten und dezimierten. Viele Schätze von Venedig wurden aus Byzantin geklaut. Als die Osmanen vor Byzanz standen, hatte die Stadt kaum mehr als 60000 Einwohner von einst Millionen. Hier eine coole Doku darüber, von dem ich das Meiste von dem Text oben habe (die ist noch recht lustig und gut gemacht ):



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