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Die Religiösen Minderheiten im Osmanischen Reich

Erstellt von tramvi, 24.08.2011, 21:18 Uhr · 145 Antworten · 11.503 Aufrufe

  1. #71
    Bendzavid
    Zitat Zitat von abdul kadir khan Beitrag anzeigen
    dir würde ich ein anderes buch empfehlen. es passt sehr zu dir.

    ich bin doch schwul und will das immer bleiben



    eur 22,00
    hahahahahahahahahahahhaha

  2. #72

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    1.340
    Das ist das Osmanische Reich des 19-20 Jh.
    Gegen Ende wurde es immer intoleranter und radikaler... wohl meinte man so das zusammenbrechen verhindern zu können.
    Und natürlich wurde es auch nicht durch Diplomatie und wegen der Charismatik der Führung so riesig. Aber leider war dies damals auf der Welt eine allgemein geltende und akzeptierte Reichführung und Gebietserweiterung.

    Und grundsätzlich war es nach heutigen Vorstellungen nie eine Bastion des Friedens und der Toleranz aber im historischen Kontext betrachtet eben nicht schlimmer als damalige europäische Länder/Reiche und bis ins 18 Jh. wie gesagt eher im Gegenteil.

    In Europa konnte ein einfacher Mann, Sohn eines Bauern z.B. kaum was werden im Reich/Land bis ins 19 Jh. ... im Osmanischen Reich gab es haufen solcher Fälle.

    Wie gesagt im historischen Kontext ist es eben nicht anderes alss andere Reiche der Welt. Am Balkan haben hier halt viele Regierungen und Nationale Bewegungen versucht eine Stigmatisierung duchzuführen als Legitimation und Rechtfertigung für ihr Handeln/Misserfolge.

  3. #73

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.027
    Zitat Zitat von meraklija Beitrag anzeigen
    Der wievielte Beitrag von dir wo du uns allen verdeutlichen willst das eigentlich Muslime das Nr.1 Problem am Balkan und in Europa sind?

    Bis zum etwa Ende des 18. Jh. war das Osmanische Reich den europäischen Reichen in Sachen Toleranz und Grundrechte für einzelne Menschen oft überlegen.
    Ihr scheint gerne zu vergessen hier das in Europa eine Grund- und Gutsherrschaft herrschte? Die über 80% der einfachen Bevölkerung waren nicht frei!

    Auch scheint man gerne zu vergessen das sich Juden und andere nicht Christen oft gerne "osmanische" Verhältnisse gewünscht hätten. in großen Teilen Europas (16-19 Jh.) wurde man auch als Christ verfolgt wenn man die "falsche" Konfession hatte.. z.B. kein Katholik, Lutheraner, Calvinist etc. war, je nach Gebiet...

    Und was du behauptest von den Osmanen die den Islam brachten könnte man auch von der Ostkirche behaupten... durch die Spaltung kam es auch zu vielen Konflikten ... oder nicht?
    Bzw. das könnte man allg. vom Christentum sagen... wie viele haufen Konflikte wurden wegen religiösen Streitigkeiten geführt?

    Aber... is ja leicht alle Schuld den Osmanen zu geben.
    "Der böse Osmane ist schuld das ich so intolerant und radikal bin"



    Auch scheint man gerne zu vergessen das sich Juden und andere nicht Christen oft gerne "osmanische" Verhältnisse gewünscht hätten. in großen Teilen Europas (16-19 Jh.) wurde man auch als Christ verfolgt wenn man die "falsche" Konfession hatte.. z.B. kein Katholik, Lutheraner, Calvinist etc. war, je nach Gebiet...
    In Deutschland , Frankreich, Großbritanien und den skandinavischen Staaten, welche heute sicherlich viel schlechter da stehen als zb Bulgarien, Bosnien und Mazedonien, gab es wohl Wutdemos gegen eigene Regierungen, dass man sich endlich den osmanischen Reich unterwerfen soll...

  4. #74
    Bendzavid
    Wir müssen das Osmanische Reich zum leben erwecken damit es uns wieder gut geht.

  5. #75
    Sonny Black
    Sharia für den Balkan.

  6. #76

    Registriert seit
    08.08.2011
    Beiträge
    1.027
    Zitat Zitat von Sandzaklija Beitrag anzeigen
    Sharia für den Balkan.

    die gabs nicht mal im osmanischen reich

  7. #77
    Sonny Black
    Zitat Zitat von Marijanna_HR Beitrag anzeigen
    die gabs nicht mal im osmanischen reich
    Da bist du ja sowas von gut informiert. Du solltest dich mal als Pipianorak versuchen.

  8. #78
    Avatar von H3llas

    Registriert seit
    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    Zitat Zitat von Marijanna_HR Beitrag anzeigen
    oh ich bitte um, Entschuldigung, dass mich das Schicksal von Frauen oder auch Familen , denen die Kinder geraubt wurden , mehr interessiert als die Tatsache, dass dafür tolle Bruecken wie in Mostar gebaut wurden. Fakt ist. Das osmanische Reich war imperalistisch und hat mehr christliche Familien in Trauer als in Freude versetzt, da kannst du noch 10 mal relativieren " ja Christen hatten auch Glaubenskriege " usw. Das Blöde ist nur, dass die Kreuzzüege eine Reaktion auf islamische Eroberungen im Nahen Osten waren. Und was Minderheiten betrifft: In Europa gab es kaum Minderheiten, die nicht-chrsitlich waren, außer die Juden und die hatten zeitweilig weniger Rechte, HALT GENAU SO WIE NICHT MUSLIME im Osmanischen reich . Während halt entgegen deinen Märchen Juden in Europa nicht etnische gesäubert wurden ( was im 1 Jahrtausend locker machbar gewesen wäre ) hatten diese halt Nachteile wie zb, dass sie nichts handwerkliches lernen dürfen, sondern nur kaufmänische / finanzielle Tätigkeiten durchführen durften . Und das mag zwar verachtenswert klingen, aber finde ich human gegen die "Rassengesetze", dass man als nicht-Muslim sein Haupt senken muss, sich schlagen lassen darf nach Bedarf und man sich nicht wehren darf.

    Findest du es nicht seltsam, dass in Europa im Jahre 2011 Staaten, die noch nie von anderen Kulturen fremdbesetzt /unterworfen wurden, wirtschaftlich und gesellschaftlich 10 mal besser stehen als die, die " eine humane Besatzung" hatten ?

    Warum glorifizieren faschistische Tuerken wie die Grauen Wölfe eigentlich das osmanische Reich, dass du mit einer humanistischen Gesellschaft beschreibst. Warum wird also ein Reich hoch gelebt , dass deiner Meinung nach im krassen Widerspruch zu ultrarechten Sichtweisen steht ????

    leider hast du da recht viele christen haben angehoerige verloren.

  9. #79

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    Zitat Zitat von Sandzaklija Beitrag anzeigen
    Da bist du ja sowas von gut informiert. Du solltest dich mal als Pipianorak versuchen.

    Laut Scharia steht auf Homosexualität die Todestrafe . Im Osmanischen Reich hatten etliche Sultane ect , statt weibliche Sklaven , männliche. Das alles mit Wissen der Regierungen. Ergo : es wurde toleriert. Daher gab es nur Facetten der Scharia und keine 1:1 Übernahme. Das erklärt wohl auch, warum Islamisten heute das osmanische Reich eher im negativen Kontext sehen..

  10. #80

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    Zitat Zitat von Marijanna_HR Beitrag anzeigen
    In Deutschland , Frankreich, Großbritanien und den skandinavischen Staaten, welche heute sicherlich viel schlechter da stehen als zb Bulgarien, Bosnien und Mazedonien, gab es wohl Wutdemos gegen eigene Regierungen, dass man sich endlich den osmanischen Reich unterwerfen soll...
    Hä?

    O cemu ti to?

    Hab keine Lust auf Ratespiele.

    Und natürlich hingt die Aufklärung am Balkan unteranderem auch klar deswegen weil es eben Großteils im Osmanischen Reich war bzw. in diesem Konflikt sich befand (Kroatien z.B. als Militärgrenze) ... etc.

    Grundsätzlich war diese "Fremdherrschaft" auch nichts was jetzt positiv ich darstellen möchte oder es sonst positiv dargestellt werden soll.

    Aber ich wollte nur sagen das z.B. das was du schriebst:

    "Fakt ist: Die nicht-Muslime im osmanischen Reich + dem " multikulturellen " Andalusien, waren MENSCHEN 2 KLASSE. Konnten gern die eigene Frau abgeben, während der Geschlechtsverkehr mit einer Muslima unter Todesstrafe stand. Auch durfte sich ein Christ nicht wehren, wenn er auf der Straße von einem Muslim angegriffen wurde, auch hier Todesstrafe. Bei einer zufälligen Begegnung musste der Christ eh devot sein Haupt senken. Außerdem durften Christen keine Pferde reiten, da diese als edle Geschöpfe angesehen wurden, sondern " durften " sich auf Maultiere und Esel Fortbewegen..
    In Andalusien mussten Juden als Merkmal ein gelbes Erkennungszeichen tragen, woher kennst du das ???

    Resümee: Die Mauren und Osmanen waren alles andere als dumm. Warum töten, wenn man diese doch arbeiten lassen kann und denen Steuer abknöpfen kann. Große Teile wurden am Leben gelassen, solange man nicht die gleichen Rechte wie andere fordert, konnte man davon kommen."

    Eben nichts typisch "Osmanisches" war, sondern solche Verfolgung von Anderesgläubigen, die Unterdrückung der "einfachen Bevölkerung", die Ausgrenzung von bestimmten Gruppen (Bauern, andere Religionen etc.) aus politischen/gesellschaftlichem Wirken eben in Europa lange Zeit auch überhaupt nicht besser war.

    Und die Osmanen sind schon lange weg, da noch Gründe für heutige Missstände zu suchen ist einfach nicht berechtigt.

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