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Resolution/Partisanenkonferenz von Bujan 1943/1944

Erstellt von kapsamun, 14.01.2008, 20:12 Uhr · 43 Antworten · 2.584 Aufrufe

  1. #31

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    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    ja heute in zeiten der kosovo verhandlungen ist es natürlich besser zu behaupten,dass es früher scheiße war,damit man so leichter zur unabhängigkeit gelangen kann.
    Irgendwie scheint mir, dass du von der Mathematik der Kosovo-Konflikte nicht viel Ahnung hast. Die aktuellen Statusverhandlungen haben absolut nichts mit dem damaligen Jugoslavien unter Tito zu tun, höchstens mit der Zeit unter Milosevic!

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    außerdem ist es pure propaganda zu behaupten,belgrad wurde mit den bodenschätzen kosovos aufgebaut.das sind schon wieder solche lügen,die bei euch fanatikern als rechtfertigung herhalten müssen.
    Wieso sollte das Propaganda sein? Nicht nur Teile von Belgrad wurden mit dem Gewinn der Bodenschätze des Kosova aufgebaut, sondern die gesamte jugoslawische Wirtschaft profitierte von den Bodenschätzen Kosovas. Kosova hatte die drittgrösste Bodenreservern in ganz Europa!

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    slowenien und kroatien waren die wirtschaftsmotoren des ehem.yu,dass dazu geführt hat,dass geld ins kosovo gepumpt wurde anstatt umgekehrt.
    Wie es mir scheint, hast du wirklich nicht sehr viel Ahnung von der Materie. In Kosova wurde nicht viel geld hineingepumpt, sondern es wurde ausgeplündert, allen voran die Bodenschätze, die dort gelagert waren. Und es lässt sich ganz leicht dadurch erklären, dass Kosova trotz seiner reichen Bodenschätze die ärmste Region des ehemaligen Jugoslaviens war, mit anderen Worten, diese Region wurde am meisten vernachlässigt, weil man der kosovo-albanischen Mehrheitsbevölkerung diesen Wohlstand nicht gegönnt hat.

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    albaner durften sich im ganzen staatsgebiet niederlassen,was man z.b. in kroatien sieht,wo es viele albanische gastronomen gibt.
    albaner hatten zugang zu universitäten,um sich zu bilden.
    albaner durften auch überall hin oder warum glaubst,dass es so viele kosovo und mazedonien albaner im ausland gibt und kaum albaner aus albanien?
    Wie schon gesagt, du hast nicht sehr viel Ahnung von der Materie, da hilft nur eins: lesen, lesen und nochmals lesen...

    Menschen emigrieren ins Ausland, weil sie sich dadurch ein besseres und vorallem wirtschaftlich besseres Leben erhoffen. So auch im Falle der KS-Albaner, sie emigrierten hauptsächlch in den Westen, während die KS-Serben vorzugsweise in andere, reichere Gebiete des ehemaligen Jugoslaviens emigrierten.

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    wohlgemerkt,ich rede hier von titos jugoslawien und nicht von dem was später kam.und jeder albaner der behauptet,dass es ihnen generell(ausnahmen gibt es immer)zu jenen zeiten schlecht ging,der lügt schlichtweg.
    Nein, du redest nicht nur von Tito, sondern hast auch versucht eine Parallele zu den derzeitigen Statusverhandlungen zu ziehen. Dass es den KS-Albanern sowohl wirtschaftlich als auch sozial nicht gut ging, lässt sich ganz leicht beweisen, schau nur mal, wie viele ins Ausland emigriert sind und bevor du die Albaner generell als Lügner bezeichnest, solltest du dich besser informieren...

    Tipp: Lesen, lesen, nochmals lesen....

  2. #32
    Avatar von Cigo

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Irgendwie scheint mir, dass du von der Mathematik der Kosovo-Konflikte nicht viel Ahnung hast. Die aktuellen Statusverhandlungen haben absolut nichts mit dem damaligen Jugoslavien unter Tito zu tun, höchstens mit der Zeit unter Milosevic!



    Wieso sollte das Propaganda sein? Nicht nur Teile von Belgrad wurden mit dem Gewinn der Bodenschätze des Kosova aufgebaut, sondern die gesamte jugoslawische Wirtschaft profitierte von den Bodenschätzen Kosovas. Kosova hatte die drittgrösste Bodenreservern in ganz Europa!



    Wie es mir scheint, hast du wirklich nicht sehr viel Ahnung von der Materie. In Kosova wurde nicht viel geld hineingepumpt, sondern es wurde ausgeplündert, allen voran die Bodenschätze, die dort gelagert waren. Und es lässt sich ganz leicht dadurch erklären, dass Kosova trotz seiner reichen Bodenschätze die ärmste Region des ehemaligen Jugoslaviens war, mit anderen Worten, diese Region wurde am meisten vernachlässigt, weil man der kosovo-albanischen Mehrheitsbevölkerung diesen Wohlstand nicht gegönnt hat.



    Wie schon gesagt, du hast nicht sehr viel Ahnung von der Materie, da hilft nur eins: lesen, lesen und nochmals lesen...

    Menschen emigrieren ins Ausland, weil sie sich dadurch ein besseres und vorallem wirtschaftlich besseres Leben erhoffen. So auch im Falle der KS-Albaner, sie emigrierten hauptsächlch in den Westen, während die KS-Serben vorzugsweise in andere, reichere Gebiete des ehemaligen Jugoslaviens emigrierten.


    Nein, du redest nicht nur von Tito, sondern hast auch versucht eine Parallele zu den derzeitigen Statusverhandlungen zu ziehen. Dass es den KS-Albanern sowohl wirtschaftlich als auch sozial nicht gut ging, lässt sich ganz leicht beweisen, schau nur mal, wie viele ins Ausland emigriert sind und bevor du die Albaner generell als Lügner bezeichnest, solltest du dich besser informieren...

    Tipp: Lesen, lesen, nochmals lesen....
    1)lesen,lesen,lesen das gilt auch für dich
    heute wird behauptet,dass es den albanern schlecht ging.mag vielleicht für slobos regime gelten,aber nicht für die zeit unter tito.

    2)woher du wissen willst,dass kosovo die drittgrößten bodenschätze europas hat,ist mir zwar ein rätsel,aber dass die jugoslawische wirtschaft davon profitierte ist falsch.die jugoslawische wirtschaft lebte vom tourismus und dem wenig industrie im norden.alles andere war unbedeutend.

    3)das waren wohl auszüge aus grimms märchenbüchern."man gönnte uns keinen wohlstand..."
    ich frag mich immer,wenn man wirklich so grausam zu euch war,warum gibt es dann so viele von euch.
    hitler waren die juden ein dorn im auge und du weißt ja sicherlich,was mit ihnen passiert ist.
    den amerikanischen siedler waren die indianer ein dorn im auge und du weißt ja sicherlich,was mit ihnen passierte.
    warum gab es dann soetwas nicht im kosovo,obwohl ja die slawen euch so sehr hassten und euch nichts gönnten???????

    4)vielleicht habe ich keine ahnung,aber mit deinem wissen füllst du kein schnapsglas dieser welt

    5)schön,beantwortet aber meine frage nicht.warum durften kosovo albaner weltweit reisen,während es die albanien albaner nicht durften,die ja unter keiner slawischen schreckensherrschaft standen?

    6)ich behaupte ja nicht,dass es den albanern damals super ging.kosovo war die unterentwickelste region im ehem yu.
    und im gesamten yu war das leben(gemessen am westlichen standard)nicht rosig.trotzdem hätte es den leuten noch viel schlechter gehen können wie in albanien oder in der sowjetunion.
    das es immer besser gehen kann,ist mir schon klar,aber trotzdem habt ihr für kommunistische verhältnisse gut gelebt.

    fazit: wir werden ja sehen,was die albaner ohne ihre slawischen tyrannen machen werden.so wie sich das bei vielen hier liest,wird in den nächsten jahren ein europäisches kalifornien entstehen,was nicht nur sämtliche länder in der region,sondern noch viele länder in europa an wohlstand,wirtschaftskraft,freiheit übertreffen wird.

    wir dürfen also gespannt sein......

  3. #33

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    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    du meinst wahrscheinlich das kosovo und mazedonien als "eigene" gebiete.nun das wäre schwierig geworden,da auch die serben,diese gebiete beansprucht haben.also frag ich mich wie sie sich nur auf ihre "eigenen" gebiete hätten konzentrieren können.

    des weiteren gab es nur zwei möglichkeiten:
    mit den faschisten oder gegen die faschisten

    deshalb wäre es für mich interessant zu lesen,was denn deiner meinung nach der dritte weg gewesen wäre
    wir hätten einen neutralen weg gehen müssen, wie die schweiz.

    dann hätten wir uns auf die eigenen gebiete konzentrieren können, tatsachen geschafft.

  4. #34
    Avatar von Cigo

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    Zitat Zitat von ZhivkoPisi Beitrag anzeigen
    wir hätten einen neutralen weg gehen müssen, wie die schweiz.

    dann hätten wir uns auf die eigenen gebiete konzentrieren können, tatsachen geschafft.
    theoretisch ja,aber praktisch war das nicht realisierbar.
    albanien wurde von den italienern besetzt und die serben hätten schon damals keiner unabhängigkeit zugestimmt,genauso wenig wie die partisanen.
    und diese hatten die allierten im rücken.
    praktisch wäre ein eigener,neutraler weg unmöglich gewesen

  5. #35

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    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    woher du wissen willst,dass kosovo die drittgrößten bodenschätze europas hat,ist mir zwar ein rätsel,aber dass die jugoslawische wirtschaft davon profitierte ist falsch.die jugoslawische wirtschaft lebte vom tourismus und dem wenig industrie im norden.alles andere war unbedeutend
    Das kommt halt, wenn man sich zu wenig mit dem Thema auseinandersetzt, aber trotzdem meint, alles besser zu wissen, als die Leute, die selber aus dieser Region kommen und sich mit diesem Thema schon seit Jahren befassen, aber ich kann dich trösten, du bist nicht der erste und einzige hier im Forum, der Tatsachen versucht zu leugnen, guckst du hier:

    Doch eine letzte Hoffnung haben die Kosovaren noch: ihre Bodenschätze. Die Natur hat die kleine Balkanprovinz mit Rohstoffen gesegnet. Unter ihren zahllosen Hügeln und Bergen lagern Bunt- und Edelmetalle wie Zink, Blei, Nickel, Silber oder Gold - und dazu Braunkohle in rauen Mengen. 11,5 Milliarden Tonnen des fossilen Energieträgers haben die Geologen unter dem Staatsgebiet von der halben Fläche Hessens entdeckt; das Kosovo verfügt über die drittgrößten Reserven Europas. Und damit nicht genug: Die kosovarische Braunkohle kann mit relativ geringem Aufwand abgebaut werden; sie liegt meist nur wenige Meter unter der Erde. "Unsere Geologen lieben dieses Gebiet", sagt John Jowett, Kosovo-Geschäftsführer des deutschen Energiekonzerns RWE.
    Energiekonzerne buhlen um Kosovo-Standort

    Der Stromriese bezeichnet das Kosovo als "eine der interessantesten Investitionsmöglichkeiten von Europa". Und mit dieser Einschätzung sind die Deutschen nicht allein. Gleich vier Interessenten wollen sich um den Bau eines neuen, hochmodernen Braunkohlekraftwerks mitsamt Mine bewerben. 3,5 Mrd. Euro soll Kosova C kosten, es wäre das größte Industrieprojekt in der Geschichte des Kosovo. Neben RWE buhlen Konsortien um EnBW, den tschechischen Versorger CEZ und den italienischen Konzern Enel um den Zuschlag.

    FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND – Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen
    Nach deiner Interpretation sind die Journalisten der Financial Times in Deutschland auch albanische Fanatiker, weil sie so etwas behaupten, was? ^^ Wäre jetzt Lupo hier, würde er behaupten, die albanische Mafia hat sie bezahlt, damit sie so etwas schreiben ^^

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    3)das waren wohl auszüge aus grimms märchenbüchern."man gönnte uns keinen wohlstand..."
    ich frag mich immer,wenn man wirklich so grausam zu euch war,warum gibt es dann so viele von euch.
    hitler waren die juden ein dorn im auge und du weißt ja sicherlich,was mit ihnen passiert ist.
    Oh man, als Vetrana mal so dumm argumentierte, dachte ich, das sei ein Einzelfall, aber mittlerweilen scheint sich diese dumme Logik in den Köpfen der Leugner von historischen Tatsachen eingenistet zu haben,

    Aber nochmals für dich: Während des zweiten Weltkrieges wurden über 6. Millionen Juden umgebracht, heute leben nach Schätzungen etwa 15 Millionen Juden. Nach deiner Logik, müsste man sich jetzt fragen, wenn die deutschen so grausam zu den Juden waren, wieso gibt es dann immer noch so viele von ihnen?

    So auch bei den KS-Albanern, ihre Unterdrückung, Vertreibung und Umsiedlung in andere Gebieten durch Serben sind Heute historische Tatsachen, die schon seit der Annexion nach dem Zerfall des osmanischen Reiches angefangen hat und bis zum letzten Kosova-Krieg andauerte. Guckst du hier:

    Die Vertreibung der Albaner...

    und hier siehst du die kolonialisierung/serbisierung des Kosova...

    Buch suche

    Doch die Serben konnten ihre gewaltsame Politik gegenüber den Albanern nie vollenden, da immer wieder eine fremde Besatzung sie davon abhielt.

    1. Weltkrieg ==> die italienische Besatzung.

    2. Weltkrieg ==> die italienische und deutsche Besatzung.

    3. Kosova-Krieg 99 ==> internationale Schutztruppen (KFOR)

    Jetzt frag dich mal, wieso die Besatzung von den Kosovo-Albanern nicht als Besatzung wahrgenommen wurde/wird, sondern als Befreier? Ganz sicher nicht, weil es ihnen zuvor besser ging, als unter der Besatzung...

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    4)vielleicht habe ich keine ahnung,aber mit deinem wissen füllst du kein schnapsglas dieser welt
    Ich finde schon, dass ich mit meinem Wissen zu deiner Aufklärung über die Kosova-Thematik beigetragen habe, dass du dich mit allen Mitteln versuchst gegen diese Tatsachen zu stellen ist ne andere Sache, das lustigste ist dann nur, dass du die anderen als Fanatiker bezeichnest, obwohl du selber ein Fanatiker bist, der stur auf seine Meinung beharrt, dass es den Albanern unter Tito sehr gut ging...

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    5)schön,beantwortet aber meine frage nicht.warum durften kosovo albaner weltweit reisen,während es die albanien albaner nicht durften,die ja unter keiner slawischen schreckensherrschaft standen?
    Also erstens einmal, durften nicht alle KS-Albaner ins Ausland reisen, sondern nur die, die ein gültiges Visum erhalten haben, dies geschah dann meist im Form eines Gastarbeiterstatus. Desweiteren vergleichst du das damalige kommunistische Albanien, dass in fast völliger Isolation lebte mit dem damaligen Kosova unter Tito und das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe...

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    6)ich behaupte ja nicht,dass es den albanern damals super ging.
    Doch tust du, guckst du hier deine Aussage:

    jugoslawien war das beste was den albanern passieren konnte
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    das es immer besser gehen kann,ist mir schon klar,aber trotzdem habt ihr für kommunistische verhältnisse gut gelebt.
    Ein kommunistisches System basiert auf der Feststellung, dass die Bevölkerung dieses Systems unabhängig von ihrer Ethnie, Religion gleichgestellt sind solange sie sich nicht gegen das System stellen und das war im ehamligen Jugoslavien nicht der Fall, was mit unter der Auslöser für ihren Zerfall war. Wenn der Arbeiter bemerkt, dass sein Kollege, der die gleiche Arbeit verrichtet, mehr Lohn kriegt, dann fängt er an sich zu wehren, und wenn 90% der Arbeiter in einem Unternehmen bemerken, dass 10% ihrer Arbeiterkollegen für die gleiche Arbeit mehr Lohn kriegen auf grund oberflächlichen Dingen wie (Ethnie, Religon etc.) dann fangen sie an zu rebellieren...

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    fazit: wir werden ja sehen,was die albaner ohne ihre slawischen tyrannen machen werden.
    Es wäre schön, wenn sich unsere "slawischen Nachbarn" allen voran Serbien kooperativer verhalten würden, damit sich ein friedliches Zusammenleben entwickelt, anstatt uns Kosovaren nicht mit Handels- und Energieblockaden drohen würden...

    Unbestätigten Berichten zufolge sieht der Plan Unterbrechungen von Energielieferungen ins Kosovo sowie ein Handelsembargo vor. Außerdem könnte die serbische Regierung Ausweisdokumente aus dem Kosovo nicht mehr anerkennen.

    EuroNewsEuroNews : Serbische Regierung beschließt Handlungsplan für den Fall einer Unabhängigkeit des Kosovo
    Das wäre schon der erste Schritt zur Vernunft, dann können wir weiter schauen...


    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    so wie sich das bei vielen hier liest,wird in den nächsten jahren ein europäisches kalifornien entstehen,was nicht nur sämtliche länder in der region,sondern noch viele länder in europa an wohlstand,wirtschaftskraft,freiheit übertreffen wird.
    Zu übertreiben liegt wohl in deiner Natur...

  6. #36

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    theoretisch ja,aber praktisch war das nicht realisierbar.
    albanien wurde von den italienern besetzt und die serben hätten schon damals keiner unabhängigkeit zugestimmt,genauso wenig wie die partisanen.
    und diese hatten die allierten im rücken.
    praktisch wäre ein eigener,neutraler weg unmöglich gewesen
    die griechen werden es wohl besser wissen,
    denn die schreiben: Albanien hat mit den faschisten griechenland überfallen, deshalb wurden die albaner vom süd-epirus vertrieben.

    oder stimmt das wieder nicht....

    als die jug. partisanen den albanern in kosova das angebot der zusammenarbeit gemacht haben, hatten diese die möglichkeit abzulehnen.
    man hätte mit den deutschen die partisanen verbände, zumindest in serbien und mazedonien zerschlagen, vernichtet.
    die deutschen haben den albanern nichts angetan, warum hätte man sich gegen die deutschen auflehnen sollen??!!

    die albanische führung ist einfach dumm gewesen, nicht alle, allerdings die mehrheit, da man den alten und neuen feinden vertraute.

    Shaban polluzha hatte den verrat gerochen, die hoxha-angehörigen vertrauten auf Stalin und Tito...

  7. #37
    Avatar von Cigo

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Das kommt halt, wenn man sich zu wenig mit dem Thema auseinandersetzt, aber trotzdem meint, alles besser zu wissen, als die Leute, die selber aus dieser Region kommen und sich mit diesem Thema schon seit Jahren befassen, aber ich kann dich trösten, du bist nicht der erste und einzige hier im Forum, der Tatsachen versucht zu leugnen, guckst du hier:

    Nach deiner Interpretation sind die Journalisten der Financial Times in Deutschland auch albanische Fanatiker, weil sie so etwas behaupten, was? ^^ Wäre jetzt Lupo hier, würde er behaupten, die albanische Mafia hat sie bezahlt, damit sie so etwas schreiben ^^



    Oh man, als Vetrana mal so dumm argumentierte, dachte ich, das sei ein Einzelfall, aber mittlerweilen scheint sich diese dumme Logik in den Köpfen der Leugner von historischen Tatsachen eingenistet zu haben,

    Aber nochmals für dich: Während des zweiten Weltkrieges wurden über 6. Millionen Juden umgebracht, heute leben nach Schätzungen etwa 15 Millionen Juden. Nach deiner Logik, müsste man sich jetzt fragen, wenn die deutschen so grausam zu den Juden waren, wieso gibt es dann immer noch so viele von ihnen?

    So auch bei den KS-Albanern, ihre Unterdrückung, Vertreibung und Umsiedlung in andere Gebieten durch Serben sind Heute historische Tatsachen, die schon seit der Annexion nach dem Zerfall des osmanischen Reiches angefangen hat und bis zum letzten Kosova-Krieg andauerte. Guckst du hier:

    Die Vertreibung der Albaner...

    und hier siehst du die kolonialisierung/serbisierung des Kosova...

    Buch suche

    Doch die Serben konnten ihre gewaltsame Politik gegenüber den Albanern nie vollenden, da immer wieder eine fremde Besatzung sie davon abhielt.

    1. Weltkrieg ==> die italienische Besatzung.

    2. Weltkrieg ==> die italienische und deutsche Besatzung.

    3. Kosova-Krieg 99 ==> internationale Schutztruppen (KFOR)

    Jetzt frag dich mal, wieso die Besatzung von den Kosovo-Albanern nicht als Besatzung wahrgenommen wurde/wird, sondern als Befreier? Ganz sicher nicht, weil es ihnen zuvor besser ging, als unter der Besatzung...



    Ich finde schon, dass ich mit meinem Wissen zu deiner Aufklärung über die Kosova-Thematik beigetragen habe, dass du dich mit allen Mitteln versuchst gegen diese Tatsachen zu stellen ist ne andere Sache, das lustigste ist dann nur, dass du die anderen als Fanatiker bezeichnest, obwohl du selber ein Fanatiker bist, der stur auf seine Meinung beharrt, dass es den Albanern unter Tito sehr gut ging...



    Also erstens einmal, durften nicht alle KS-Albaner ins Ausland reisen, sondern nur die, die ein gültiges Visum erhalten haben, dies geschah dann meist im Form eines Gastarbeiterstatus. Desweiteren vergleichst du das damalige kommunistische Albanien, dass in fast völliger Isolation lebte mit dem damaligen Kosova unter Tito und das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe...



    Doch tust du, guckst du hier deine Aussage:



    Ein kommunistisches System basiert auf der Feststellung, dass die Bevölkerung dieses Systems unabhängig von ihrer Ethnie, Religion gleichgestellt sind solange sie sich nicht gegen das System stellen und das war im ehamligen Jugoslavien nicht der Fall, was mit unter der Auslöser für ihren Zerfall war. Wenn der Arbeiter bemerkt, dass sein Kollege, der die gleiche Arbeit verrichtet, mehr Lohn kriegt, dann fängt er an sich zu wehren, und wenn 90% der Arbeiter in einem Unternehmen bemerken, dass 10% ihrer Arbeiterkollegen für die gleiche Arbeit mehr Lohn kriegen auf grund oberflächlichen Dingen wie (Ethnie, Religon etc.) dann fangen sie an zu rebellieren...


    Es wäre schön, wenn sich unsere "slawischen Nachbarn" allen voran Serbien kooperativer verhalten würden, damit sich ein friedliches Zusammenleben entwickelt, anstatt uns Kosovaren nicht mit Handels- und Energieblockaden drohen würden...



    Das wäre schon der erste Schritt zur Vernunft, dann können wir weiter schauen...




    Zu übertreiben liegt wohl in deiner Natur...
    du hasst ja ne schreibwut,aber o.k. ich antworte wieder absatzweise

    1)es ist löblich,dass du quellen für deine aussagen gelierfert hast.aber selbst die besten quellen bringen einem nichts,wenn man nicht richtig lesen kann.
    laut diesen textes hat das kosovo die drittgrößten vorräte an braunkohle und nicht an bodenschätzen insgesamt

    2)da ich dir jetzt gezeigt habe,was der autor wirklich geschrieben hat,brauche ich die autoren nicht als fanatiker zu bezeichnen,da sie soetwas nicht behauptet haben,sondern du und deinesgleichen

    3)du hast mein beispiel mit den juden falsch verstanden,mein skipitarischer freund.die juden die das pech hatten in gebieten zu leben,die von deutschen besetzt wurden,wurden systhematisch verfolgt,vertrieben und getötet.
    und die wurden mal richtig dezimiert und nicht das was den albanern passiert ist.aber wenn ich hier einige aussagen lese,müsste es ja mindestens die selbe tortur gewesen sein,was ich nicht bestätigen kann.

    4)die meisten deiner sogenannten tatsachen sind nichts anderes als propaganda.ich habe nicht behauptet,dass es den albanern "sehr gut" ging,sondern dass das damalige tito yugo. das beste war was ihnen hätte passieren können und dabei bleibe ich.wäre etwa hoxas albanien besser gewesen???

    5)warum sind kosovo und albanien zwei verschiedene paar schuhe?

    6)dazu habe ich in punkt 4 stellung bezogen.brauchst nicht meine aussagen zu verdrehen

    7)das der kommunismus in der praxis nie wirklich funktioniert hat,ist jedem klar.trotzdem hatten die meisten menschen arbeit von welcher sie leben konnten,nicht wie in der su z.b.

    8)bis auf die serben wird euch kein slawischer nachbar steine in die wege legen,deshalb bin ich ich auf die blühenden landschaften im kosovo gespannt

  8. #38

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    @cigo,

    naja, die montis, die fyro-makedinier und serben mögen uns sehr....



    kosova hat das potenzial mehr zu erreichen, die bodenschätze und die junge bevölkerung, die vielen auslands-kosovaren...

    die eu wird eine große rolle spielen, dadurch wird kosova viele wirtschaftsprojekte erhalten.

    HR und SLO haben das Glück in der nähe des westens zu liegen,
    Österreich spielt eine sehr große rolle für die beiden länder.

  9. #39

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    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    du hasst ja ne schreibwut,aber o.k. ich antworte wieder absatzweise
    Ich geb mir Mühe so zu schreiben, damit du es verstehst.

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    1)es ist löblich,dass du quellen für deine aussagen gelierfert hast.aber selbst die besten quellen bringen einem nichts,wenn man nicht richtig lesen kann.
    laut diesen textes hat das kosovo die drittgrößten vorräte an braunkohle und nicht an bodenschätzen insgesamt
    Wo ist das genaue Problem, Braunkohle geht unter die Kategorie Bodenschätze, daneben hat Kosova noch:

    Mangan, Eisen, Magnesit, Kaolin, Betonit, Dunit, Kalkstein, Dolomit, Jerzolit, Mergel, Tonerde, Quarzit, Chromit, Läozit, Talk, Galenit, Svalerit, Pirit, Haluazit, Hornblend, Bauxit, Nickel, Cerusit, Pirhotin, Molibden, Silber, Oligonit, Antimonit etc. Über 40 ausbeutungswerte Mineralien. Reserven an Mineralien und anderen Bodenschätzen auf dem Gebiet Kosovas, angegeben auf Grundlage von Detaillforschungen mit Tiefstich: Steinkohle (Lignit) (Bassin von Kosova) 77'302*106 t Blei und Zink (Bergwerke von Trepça) 3.73*107 t Bauxit (Gremnik) 5.73*105 t Chromit (Bokaj Gjon) 8.8*105 t Nickelerz (Çikatovë e Vj. u. Golesh) 20*106 t Kalkstein (Jerzolit, Dolomit) 1.28*108 t Mergel (Hani i Elezit, Leposaviq) 46*106 t Mangan (Novobërdë) 1.35*106 t Eisen (Sedllar) 0.71*106 t Magnesit (Golesh) 1.62*106 t (Strezovc) 12*106 t Kaolin (Karaçevë) 6*106 t Bentonit (Gushicë, Viti) 28*106 t (Karaçevë, Sadovinë etc.) 7.2*106 t Dunit (Medvec, bei Golesh) 68*106 t Quarzit (Guri Keq, Lumi Kolës, Buzovik) 44.91*106 t Asbest (Picel-Bajgorë) 8.94*106 t Ziersteine a) Marmor 1.6*106 t Onyx und Travertin 3.75*105 t Bigar (Nagelfluh ?) 4.2*106 t Tonerde (Sojevë, Ferizaj) 2.5*106 t Leocit (Visoqë) 6.2*106 t Talk (Strellc) 1.65*105 t Das Lignit kommt unter sehr guten geologischen und geotechtonischen Bedingungen vor und wird im Verhältnis vom 1m3 Material pro Tone Kohle gefördert. Der Kalorienwert der Kohle beträgt 1.950 kcal/kg. oder 8164 kJ/kg. bei Massenausbeutung 1.700 kcal/kg. oder 7.117 kJ/kg. Die festgestellten Kohlevorkommen betragen über 16 Mia Tonen, was über 6,81% aller Reserven Ex-Jugoslawiens gleichkommt. Die noch unentdeckten Vorkommen betragen vermutlich über 77 Mia Mia Tonen; was 3,79 mal mehr als alle Reserven ex Jugoslawiens ist (diese betrugen 20,83 Mia Tonen aller Kohlarten, davon 18,6 Mia Tonen Lignit). Demnach hat Kosova über 8.000 Tonen unterirdische Kohle pro Einwohner und mit dem Vermuteten Vorkommen sind es 38.500 Tonen pro Kopf. Vergegenwärtigen wir uns, daß von einer Tonne dieser Kohle 1,1. Mwh Energie produziert werden kann, dann verfügt Kosova in seinem Boden über 880 Mwh Energie pro Einwohner, mit dem Vermuteten Vorkommen sogar über 42,350 Mwh. Diese Sonnen- und Bodenenergie, die sich während mehr als 5 Mio Jahren angesammelt hat, ist von unbeschreiblichem Wert für das Leben in Kosova

    Verfasst vom Autor Max Brym
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    2)da ich dir jetzt gezeigt habe,was der autor wirklich geschrieben hat,brauche ich die autoren nicht als fanatiker zu bezeichnen
    Hast ja auch keine andere Wahl, albanische Autoren kannst du leicht als albanische Fanatiker bezeichnen, bei ausländischen Autoren wirds dann schon schwieriger ^^

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    3)du hast mein beispiel mit den juden falsch verstanden,mein skipitarischer freund.die juden die das pech hatten in gebieten zu leben,die von deutschen besetzt wurden,wurden systhematisch verfolgt,vertrieben und getötet.
    Trotzdem leben in Europa, in den damaligen besetzten Gebieten gegenwärtig 2 Millionen Juden, also schon wieder falsch deine Logik...


    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    müsste es ja mindestens die selbe tortur gewesen sein,was ich nicht bestätigen kann.
    Irgendwie kommst du mir vor, wie die "Srebrenica-Relativierer". Das Massaker an sich können sie nicht mehr leugnen, jetzt versuchen sie das Massaker zu relativieren, in dem sie die Anzahl Opfer minimieren, ob es einen Unterschied machen würde, wenn statt 8000 Menschen "nur" 7000 Menschen umgekommen sind...

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    4)die meisten deiner sogenannten tatsachen sind nichts anderes als propaganda.
    Das behauptest du ja, aber du hast ja auch nicht viel Ahnung von der Materie um etwas in dieser Richtung als Propaganda zu bezeichnen... Ausserdem wirds immer enger für dich, da ich vorzugsweise meistens immer ausländische Autoren zitiere, damit solche Leute wie du es nicht als albanische Propaganda bezeichnen können... Lupo ist natürlich eine Ausnahme, er meint ja immer, die albanische Mafia steckt dahinter Ist zwar ein bisschen paranoid, aber immer wieder lustig ^^

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    ich habe nicht behauptet,dass es den albanern "sehr gut" ging,sondern dass das damalige tito yugo. das beste war was ihnen hätte passieren können und dabei bleibe ich.wäre etwa hoxas albanien besser gewesen???
    Du hast gesagt, Jugoslavien war für die Albaner das beste, das ihnen passieren konnte...

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    5)warum sind kosovo und albanien zwei verschiedene paar schuhe?
    Nicht Kosova und Albanien an sich sind zwei paar verschiedene Schuhe, sondern Albanien unter Hoxha und Kosova unter Tito sind zwei paar verschiedene paar Schuhe...

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    7)das der kommunismus in der praxis nie wirklich funktioniert hat,ist jedem klar.trotzdem hatten die meisten menschen arbeit von welcher sie leben konnten,nicht wie in der su z.b.
    Und wieso musste dann so viele ins Ausland emigrieren, wenn es für sie in ihrer eigenen Heimat Arbeit gab?

    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    8)bis auf die serben wird euch kein slawischer nachbar steine in die wege legen,deshalb bin ich ich auf die blühenden landschaften im kosovo gespannt
    Unsere montenegrinischen Nachbarn sind uns mittlerweilen besser gesinnt, das war aber auch nicht immer so... blühende Landschaften hat Kosova jetzt schon, guckst du hier:




  10. #40
    Avatar von Cigo

    Registriert seit
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    Beiträge
    7.854
    Zitat Zitat von ZhivkoPisi Beitrag anzeigen
    die griechen werden es wohl besser wissen,
    denn die schreiben: Albanien hat mit den faschisten griechenland überfallen, deshalb wurden die albaner vom süd-epirus vertrieben.

    oder stimmt das wieder nicht....

    als die jug. partisanen den albanern in kosova das angebot der zusammenarbeit gemacht haben, hatten diese die möglichkeit abzulehnen.
    man hätte mit den deutschen die partisanen verbände, zumindest in serbien und mazedonien zerschlagen, vernichtet.
    die deutschen haben den albanern nichts angetan, warum hätte man sich gegen die deutschen auflehnen sollen??!!

    die albanische führung ist einfach dumm gewesen, nicht alle, allerdings die mehrheit, da man den alten und neuen feinden vertraute.

    Shaban polluzha hatte den verrat gerochen, die hoxha-angehörigen vertrauten auf Stalin und Tito...
    was die griechen schreiben,ist egal.
    aber du hast es eingesehen,dass man zu jener zeit nur zwei möglichkeiten hatte.und glaube mir eins,hätten die albaner mit den deutschen gemeinsame sache gemacht,dann wäre es ihnen sehr schlecht bekommen.
    denn nach kriegsende ´45 wurden z.b. an die 100 000 kroaten umgebracht,weil viele mit den deutschen gemeinsame sache gemacht haben.und das hätte auch den albanern geblüht,wenn nicht sogar noch schlimmer.

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