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Rettung der Juden in Albanien im zweiten Weltkrieg

Erstellt von lupo-de-mare, 01.08.2004, 07:02 Uhr · 148 Antworten · 8.426 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Denis_Zec

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    Re: pitanje od mene....

    Zitat Zitat von Svabo
    Neko mi neko pokaze dokaz da je UCK oficijelna Armija.....
    Neka mi neko pokaze sto su to oni tako dobro ucinili.....
    Neka mi neko kaze da je to skolovan i obrazovan narod koji se na Kosovu i Metohiji naselili..... (Bio Srbin ili Shiptar).

    Ne momci UCK je ginula i klala u korist Amerike, neznam dali je vam to jasno. Lako je ovce poterat na njivu..... vrlo lako.....

    Pozdrav svima......

    hehehe ... mann, mann, svabo, svabo ... bist also auch ein anhänger der verschwörungstheorien ?! ... hast recht, mann, das waren die illuminaten ... zionisten ... freimaurer ... die wollen die weltherrschaft an sich reißen ...

  2. #52
    Avatar von Nitec

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    "Durch ihre lange Geschichte hindurch wünschten und förderten Albaner Frieden und Zusammenarbeit unter den Völkern. Sie hiessen fremde Besucher willkommen im Geiste der Freundschaft. Und als jüdische Flüchtlinge ihren Weg nach Albanien fanden, oftmals um ihr Leben flüchtend, da gab ihnen das albanische Volk Unterschlupf und Schutz."

    Original:
    "Throughout their long history Albanians have desired and promoted peace and cooperation among all peoples. They have welcomed foreign visitors to their shores in a spirit of friendship. And, when Jewish refugees found their way to Albania, often fleeing for their lives, the Albanian peolple gave them shelter and protection."

    Aus diesem sehr empfehlenswerten Buch, ein Kauftipp, auch und gerade für "spezielle" Freunde von Albanern:

    RESCUE IN ALBANIA
    ONE HUNDRED PERCENT OF JEWS IN ALBANIA RESCUED FROM HOLOCAUST

    Haroey Samer
    Brunswick Press

    Library of Congress catalog card number 96-080323
    Printed in the United States Of America
    Hard bound - ISBN 1-888521-09-0
    Paper bound - ISBN 1-888521-11-2
    First Edition 1997
    Published by Brunswick Press
    P.O. Box 2244 Cathedral City, CA 92235
    Co-published by the Frosina Foundation

  3. #53
    Avatar von Nitec

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    Aus dem oben erwähnten Buch noch etwas:

    "Unter dem faschistischen Regime in Albanien wie auch in anderen besetzten Ländern während des 2. Weltkrieges überwachten die Nazi-Autoritäten genau die jüdische Bevölkerung und registrierten sowohl die eingeborenen Juden als auch die Neuankömmlinge und sperrten sie in Lager. In Albanien wurden Juden entfernt aus Burresi und Vlora, weil diese auf strategischen Verbindungswegen lagen und als die Nazis versuchten, die nichtalbanischen Juden zu deportieren, halfen ihnen die Albaner aus diesem Lager zu fliehen, nahmen sie mit nach Hause, gaben ihnen zu Essen und Unterschlupf und versteckten sie."

    "Under fascist rule in Albania, as in other occupied countries during World War II, the Nazi authorities maintained strict surveillance over the Jewish population, registering both natives and new arrivals, and then herding them into camps. In Albania, Jews were removed from Burresi and Vlora, because these towns were strategic transportation links, and while the Nazis tried to deport all Jews not of Albanian citizenship, the Albanian people helped them escape concentration camps by taking them into their homes, giving them food and shelter, and hiding them."

  4. #54
    Avatar von Nitec

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    Es ist ein Buch, dass man auch als Englisch-Anfänger sehr leicht und in einem Rutsch durchlesen kann, hier noch ein kurzer Auszug daraus:

    "Zuerst retteten einzelne Albaner Juden aus Eigeninitiative heraus. Später, als dies gefährlicher wurde, organisierten diese Aufgabe die Nationalen Befreiungs-Komitees in den Städten und Dörfern. Es gab Fälle, in denen jüdische Familien in grosser Gefahr, entdeckt zu werden, von Familie zu Familie, von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Land und wieder zurück gebracht wurden. Manchmal reisten jüdische Familien mit falschen Pässen, die ihnen von Albaner gegeben wurden. Oft wurden Juden als albanische Bauern verkleidet und verdeckt umgesiedelt. In Verlauf dessen wurden viele Albaner eingesperrt und erschossen für ihre heldenhaften Taten."

    "At first, individual Albanians saved Jews on their own initiative. Later, when it became more dangerous, the task was organized by National Liberation Councils in the towns and villages. There were cases where Jewish families, in great danger of discovery, were moved from family to family and village to village, from town to country and back again. Sometimes Jewish families traveled with false passports given to them by Albanians. Often Jews were disguised as Albanian peasants and covertly relocated. In the process, many Albanians were arrested and shot to death for their heroic activities."

  5. #55
    Avatar von lupo-de-mare

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    11.988
    Du vergisst die 8.000 Juden, welche es 1939 in Pristin, bzw. dem Kosovo gab.

    Die wurden inzwischen zu 100% vertrieben und die meisten wurden mit Hilfe der SS Skenderberg Division und der Balli Kombetare im Kosovo, deportiert und das Vermögen der Juden ging in das Eigentum der Faschistischen Albaner im Kosovo über.

    Auch das ist Geschichte. Und deshalb nochmal: Man muss genau zwischen Albanern und Albanern im Kosovo unterscheiden.

  6. #56

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Du vergisst die 8.000 Juden, welche es 1939 in Pristin, bzw. dem Kosovo gab.

    Die wurden inzwischen zu 100% vertrieben und die meisten wurden mit Hilfe der SS Skenderberg Division und der Balli Kombetare im Kosovo, deportiert und das Vermögen der Juden ging in das Eigentum der Faschistischen Albaner im Kosovo über.

    Auch das ist Geschichte. Und deshalb nochmal: Man muss genau zwischen Albanern und Albanern im Kosovo unterscheiden.

    absoluter schwachsinn, balli kombetare war keine organisation welches sich mit den juden beschäftigt hat, ihr ko-operation mit den nazis war rein taktisch um gegen die serben zu kämpfen!!!

    und wenn anfängst was zu schwaffeln dann liefere quellen!! du musst mir jetzt auch nicht mit quellen kommen dass balli kombetare mit den nazis ko-operiert hat sondern dass ihr ziel war juden zu beseitigen?? durch balli kombetare gab es ganz sicher keine systematische juden vertreibung!!

  7. #57
    Avatar von Nitec

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Du vergisst die 8.000 Juden, welche es 1939 in Pristin, bzw. dem Kosovo gab.
    Die wurden inzwischen zu 100% vertrieben und die meisten wurden mit Hilfe der SS Skenderberg Division und der Balli Kombetare im Kosovo, deportiert und das Vermögen der Juden ging in das Eigentum der Faschistischen Albaner im Kosovo über.
    Auch das ist Geschichte. Und deshalb nochmal: Man muss genau zwischen Albanern und Albanern im Kosovo unterscheiden.
    DeMare, ICH habe einen Link gepostet, DU nicht. Wem also denkst du glaubt man?

  8. #58
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Nitec
    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Du vergisst die 8.000 Juden, welche es 1939 in Pristin, bzw. dem Kosovo gab.
    Die wurden inzwischen zu 100% vertrieben und die meisten wurden mit Hilfe der SS Skenderberg Division und der Balli Kombetare im Kosovo, deportiert und das Vermögen der Juden ging in das Eigentum der Faschistischen Albaner im Kosovo über.
    Auch das ist Geschichte. Und deshalb nochmal: Man muss genau zwischen Albanern und Albanern im Kosovo unterscheiden.
    DeMare, ICH habe einen Link gepostet, DU nicht. Wem also denkst du glaubt man?
    Dir mit sicherheit nicht. Ich kann auch einen link Posten nach dem die NATO 40% der Serbischen Panzer und 70% der Artillerie zerstört hast. Das macht es aber noch lange nicht zur wahrheit... :idea:

  9. #59
    Avatar von Gjergj_Kastrioti

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    38

    Jüdischen Gemeinden in Vlora und Delvine: Rettung in Albanie

    Die jüdischen Gemeinden in Vlora und Delvine:
    Rettung in Albanien



    Von Max Brym

    Weltgeschichte wurde zwar nicht geschrieben, aber erwähnenswert ist es allemal. Albanien war nach dem zweiten Weltkrieg, das einzige von den Faschisten besetzte Land, indem es mehr Juden gab als vorher. Zu diesem Schluß gelangt der US-amerikanische Historiker Harvey Samer in seinem 1998 erschienenen Buch "Rescue in Albania".

    Albanien und jüdische Gemeinden

    Im Jahr 1937 gab es in Albanien zwei jüdische Gemeinden in Vlora und in Delvine. Beide Städte befinden sich in Südalbanien. Insgesamt waren 1937 in ganz Albanien 120 Juden und Jüdinnen amtlich registriert. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt bereits einige hundert verfolgte jüdische Menschen aus Deutschland und ab 1938 aus Österreich gelandet. Es war für sie kein großes Problem ein Visum zu erhalten oder die Angelegenheit mit etwas Bakschis zu regeln. In Albanien gab es keinerlei antisemitische Tradition, im Gegenteil, die alteingesessenen Juden erfreuten sich in der Bevölkerung einer ausgesprochenen Beliebtheit. Das Land ist zu neun Zehnteln gebirgig und war damals das ärmste Land in Europa. Viele Bauern verließen nie das heimatliche Dorf. Für viele waren die Juden die einzige Verbindung zur Stadt.

    Die jüdischen Gemeinden in Vlora und Delvine hatten enge Verbindungen zur jüdischen Gemeinde Ioannina in Nordgriechenland. Häufig machten sich die Juden auf ins Hochgebirge, um den Bauern Güter des täglichen Bedarfs oder auch um ein Brautgeschenk zu bringen. Am 9. April 1939 wurde Albanien vom faschistischen Italien besetzt, aber die antisemitischen Verordnungen wurden von der albanischen Bevölkerung einfach ignoriert. Auch die italienischen Behörden legten wenig Ehrgeiz an den Tag, um den antisemitischen Bestimmungen aus Rom nachzukommen. Bis zum Sommer 1943 konnten jüdische Feste relativ frei gefeiert werden. Die Zahl der Juden in Albanien stieg in dieser Periode durch Flüchtlinge aus Serbien und Kroatien auf annähernd 500 Personen an. Schlagartig änderte sich die Lage der Juden im Herbst 1943, durch den Einmarsch der Hitlerwehrmacht in Albanien.

    Der Kanun, die Partisanen und die Nazis

    Sofort nach dem Einmarsch wollten die Nazis auch in Albanien die Juden erfassen und deportieren. Dabei stießen sie jedoch auf ungeahnte Hindernisse. In Albanien gab es, vor allem im Süden, eine starke Partisanenbewegung. Die Ablehnung der Naziintervention war so stark, dass selbst der von den Nazis eingesetzte Innenminister Xhaver Deva die Erstellung der Listen verzögerte. Er wußte wahrscheinlich, dass er sich damit nicht nur gegen die Partisanen stellte, sondern auch gegen die Gesetze des albanischen Kanun. Nach dem Einmarsch der Nazis boten hauptsächlich albanische Bauern in entlegenen Gebirgsregionen den Juden das Gastrecht in ihren Häusern an. Nach dem uralten albanischen Ehrenkodex ist das Gastrecht heilig und eine Frage der Ehre. Im albanischen Kanun steht: "Das Haus gehört Gott und dem Gast".

    Ende 1943 versteckte ein Bauer aus Kruje in der nähe von Tirana 10 Juden in seinem Speicher. Die Juden hatten Angst und befürchteten, dass die Nazis anlässlich der angekündigten Razzia, das ganze Haus anzünden könnten. Sie teilten dem Bauern Sula Mecaj ihre Befürchtungen mit. Daraufhin schickte der Bauer Mecaj seinen Sohn zu den Juden in das Dachgeschoß. Rund fünfzig Jahre später erklärte der noch lebende Sohn des Bauern: "Das sei für ihn eine Frage der Ehre gewesen".

    Resümee

    In Albanien kam während des zweiten Weltkrieges bis auf ein Ehepaar (jene fielen im Kampf als Partisanen) kein Jude ums Leben. Anders erging es den Juden in der nordgriechischen Stadt Ionnina, die Gemeinde hatte dort im Jahre 1939 1950 Mitglieder, am 24. März 1944 wurden 1860 Personen nach Auschwitz deportiert. Eine von den Nazis geplante Deportation von Juden aus Vlora kam nie zustande. Der Widerstand der albanischen Partisanen und die Gesetze des Kanuns verhinderten dies. Im Jahr 1945 verließen die Hälfte der geretteten Juden Albanien. Danach war eine Auswanderung unter dem Regime von Enver Hoxha nicht mehr möglich. Erst im Jahr 1991 emigrierten rund 300 albanische Juden nach Israel. Heute gibt es in Albanien nur noch vereinzelt Juden, die meist in gemischten Ehen leben.


    http://www.juden-in-europa.de/balkan/albanien.htm

  10. #60
    Vuk

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    1.007
    Von Max Brym
    denn kenn ich auch von anderen texten, der schreibt ziemlich pro-albanisch.

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