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Sammelthread für archäologische Entdeckungen weltweit

Erstellt von Poliorketes, 29.09.2017, 18:46 Uhr · 44 Antworten · 2.651 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von hirndominanz

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    Zitat Zitat von RegiEpirotarum Beitrag anzeigen
    Cooler Thread.

    Mich persönlich würde folgendes interessieren:

    Heute, im 21. Jahrhundert, können wir sehr viele antike Epen (vor allem griechische und auch römische), einfach als Buch in einem Laden kaufen.

    Mich hat schon immer interessiert, wie diese Epen, ohne irgendwelche elektronischen Datenspeicher, überlebt haben. Klar, auch schon in der Antike gab es Bibliotheken (Diatheken). Aber man können ja bewiesenermassen wahrscheinlich nicht mal 30% der antiken Geschichte sauber nachvollziehen. Beispiel: Die Epen aus der Odyssee und der Ilias werden Homer zugeschrieben. Aber niemand kann beweisen das es von Homer stammt.

    Um in der Antike zu schreiben, benötigte man vorzugsweise Papyrus und ansonsten Ziegenhaut, da sich diese Haut gut erstrecken liess. Nun ist es so, dass von der Ilias zum Beispiel, längst nicht alle Papyrus gefunden worden sind. Wahrscheinlich werden sie es auch nie. Nur einige Fragmente wurden gefunden und dann später (im 5. Jahrhundert) wurden weitere Handschriften erfasst, welche die ursprüngliche Ilias darstellten.

    Meine konkrete Frage:

    Weiss jemand, wie man über hunderte Jahre die Ilias quasi rekonstruiert hat? Oder liege ich ganz falsch und man hat die Ilias fast vollständig gefunden? Aus dem Internet werde ich nicht unbedingt schlau.

    Die Ilias habe ich lediglich als Beispiel genommen. Mich interessiert dieses Thema für alle Sprachen und Epen.

    In der Alexanderbiografie kann man erfahren, das er zbs. eine Version der Ilias bei sich hatte und diese in einer Art Schatztruhe aufbewahrte, statt echte Goldstücke usw.
    Daneben wurde zu damaligen Zeiten auch viel durch fahrende Sänger überliefert, die von Stadt zu Stadt gingen und den Leuten das Neueste sangen....blödes Beispiel : " ....und da kammen sie ausdem tiefen Osten mit ihrem goldbehangenem König, der sich tragen ließ, zu tausenden übers Land und meer und in Anbetracht der Gefahr wurden aus hellenischen Feinden Freunde und Kampfesgefährten, die mit letztem Mut die unabschätzbare Übermacht des Xerxes schlugen......und die Beute von unermesslichem Wert unter den Kampfgefährten teilten......"
    Und das als "Song" ....als "Tragödie"...... noch heute heißt Tragudi Lied/Song .

  2. #32
    Avatar von Poliorketes

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    https://www.handelsblatt.com/technik.../20711064.html

    ARCHÄOLOGIE
    Mit dem Luftschiff in die Pyramide



    von:




    Datum:

    • 14.12.2017 09:56 Uhr


    Zur Erforschung einer kürzlich entdeckten Kammer in der Cheops-Pyramide haben französische Wissenschaftler ein ungewöhnliches Gerät entwickelt: ein Luftschiff, das durch ein kleines Loch in der Wand passt.

    Berlin
    Mit einem Luftschiff in die Cheops-Pyramide: Französische Wissenschaftler wollen mit einem kleinen Prallluftschiff, einem sogenannten Blimp, einen Hohlraum in der größten der drei Pyramiden von Gizeh erkunden. Die Kammer war erst kürzlich entdeckt worden.

    Bei einem Bauwerk wie der Cheops-Pyramide stehen Forscher vor einem Dilemma: Sie wollen wissen, was sich in dem riesigen Steinhaufen verbirgt. Sie wollen aber beim Öffnen auch nichts zerstören – etwa den reichen Bilderschmuck, mit dem die Wände ägyptischer Grabkammern oft verziert sind.



    Jean-Baptiste Mouret vom Forschungsinstitut Inria (Institut national de recherche en informatique et en automatique) hat eine Lösung für solch Fälle entwickelt: minimal-invasive Roboter. Zusammen mit Kollegen vom CNES (Centre national d'études spatiales = Nationales Zentrum für Weltraumforschung) hat Mouret zwei Roboter gebaut, mit denen Archäologen in antike Bauwerke vordringen können, ohne viel Schaden anzurichten. Sie müssen lediglich ein etwa 3,5 Zentimeter großes Loch in die Wand bohren.


  3. #33
    Avatar von Poliorketes

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    https://www.derstandard.de/story/200...atischer-texte

    Entschlüsselung hippokratischer Texte

    Forscher der Uni Cambridge untersuchten den Erdboden prähistorischer und antiker Gräber auf Parasitenspuren

    Cambridge - Hippokrates von Kos war nicht nur der berühmteste Arzt der Antike, er gilt auch als derjenige, der die Medizin in den Rang einer Wissenschaft erhoben hat. Die umfangreichste Sammlung medizinischer Schriften aus der Antike, das Corpus Hippocraticum, soll teilweise auf ihn und seine Schüler zurückzuführen sein.

    Einige dieser Texte beschreiben recht anschaulich Infektionen mit Parasiten inklusive aller Folgen: Durchfall, Fieber, Sodbrennen, Anschwellen des Bauchraums und das Erbrechen von Würmern. Drei verschiedene Arten von Wurmparasiten wurden dabei unterschieden – welche Spezies die jeweiligen Namen bezeichnen, lässt sich freilich nicht mehr eruieren.

    Forscher um Evilena Anastasiou von der Universität Cambridge glauben nun aber, das Raten etwas einengen zu können. Dafür wählten sie einen originellen Ansatz: Sie öffneten Grabstätten auf der griechischen Insel Kea, die wie Kos in der Südlichen Ägais liegt, und untersuchten sie auf Parasitenspuren. Genauer gesagt analysierten sie den Erdboden an der Oberfläche der Hüftknochen, wo der Kot der Leichen ins Erdreich gelangt sein muss.


    kea.jpg
    Blick auf die Ausgrabungsstätte auf der Insel Kea.
    Foto: Department of Classics, University of Cincinnati


    Und tatsächlich fanden sie Reste der Eier von zwei Parasiten: dem Peitschenwurm (Trichuris trichiura) und dem Spulwurm (Ascaris lumbricoides). Da die Gräber aus unterschiedlichen Zeiträumen stammen – vom späten Neolithikum über die Bronzezeit bis zur Römerzeit –, lässt sich auf die Ausbreitungsgeschichte der Parasiten schließen.
    Peitschenwürmer waren, durchaus zur Überraschung der Forscher, schon in der Jungsteinzeit vor Ort. Spulwürmer kamen in der Bronzezeit dazu; die untersuchten Gräber stammen aus dem zweiten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Diese beiden dürften also in den hippokratischen Texten gemeint gewesen sein. Von einem anderen verdächtigten Kandidaten, dem Madenwurm (Enterobius vermicularis), fand man hingegen zumindest in Kea keine Spur. (red, 25. 12. 2017)

  4. #34

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    Endlich mal ein interessanter Beitrag.

  5. #35
    Avatar von papodidi

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    Maya-Relikte in größtem Unterwasser-Höhlensystem entdeckt

    20. Februar 2018

    Die Höhlensysteme Sac Actun und Dos Ojos sind laut neuen Erkenntnissen miteinander verbunden und bergen zahllose Schätze

    Mexiko-Stadt – Nach Tauchgängen im größten Unterwasser-Höhlensystem der Welt haben Archäologen in Mexiko am Montag ihre Funde präsentiert. Unter anderem fanden die Wissenschafter in den Unterwasserhöhlen Überreste von Bären und riesigen Faultieren, aber auch einen kunstvollen Schrein zu Ehren des Maya-Gottes für Krieg und Handel.




    foto: great mayan aquifer project-inah via ap
    Ein Unterwasserfriedhof von Großsäugern.

    Nach Angaben der Archäologen erlauben die Funde Rückschlüsse bis ins Zeitalter des Pleistozäns, das 2,6 Millionen bis 11.700 Jahre zurückliegt. Unter den tierischen Überresten fanden sich auch Gomphoterien, ein Vorfahr des Elefanten.


    foto: jan arild aaserud/great mayan aquifer project-inah via ap
    Fragment einer Maske, das von den Tauchern entdeckt wurde.Unter den von Menschen zurückgelassenen Gegenständen waren neben verbrannten menschlichen Knochen Keramik und Wandmalereien sowie Masken.



    https://derstandard.at/2000074624851...ystem-entdeckt

  6. #36
    Avatar von BlackJack

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    Dos Cojones

  7. #37
    Avatar von papodidi

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    Noch was für unsere Boxfreunde:


    Archäologen finden rare Boxhandschuhe aus der Römerzeit
    20. Februar 2018

    Gut erhaltene Überreste wurden bei Grabungen am Hadrianswall in Nordengland entdeckt



    Die beiden gefundenen "Boxhandschuhe" an ihrem ursprünglichen Verwendungsort. Sie wurden vermutlich nur zum Sparring verwendet. Beim Kampf auf Leben und Tod verwendete man vermutlich Metalleinsätze.

    https://derstandard.at/2000074651885...der-Roemerzeit

  8. #38
    Avatar von Poliorketes

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    https://deutsch.rt.com/newsticker/65...-antike-stadt/


    27.02.2018

    Bei der Verlegung einer U-Bahn-Linie im griechischen Thessaloniki haben die Arbeiter Ruinen einer antiken Stadt entdeckt. Archäologen untersuchten ein Areal mit einer Fläche von mehr als drei Hektar und stellten fest, dass die Stadt aus der Ära des makedonischen Königs Kassander (350-297 v. Chr.) stammt. Ein Teil der Stadt besteht aus Bauten aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.
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    205
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    25

    «Η ΑΦΡΟΔΙΤΗ ΤΟΥ ΜΕΤΡΟ ΘΕΣΣΑΛΟΝΙΚΗΣ»
    Το πιο πρόσφατο ανάμεσα στα 300.000 και ίσως ένα από τα πιο... καλλίγραμμα ευρήματα των αρχαιολογικών ανασκαφών του Μετρό Θεσσαλονίκης, είναι αυτή η ακέφαλη Αφροδίτη.
    Βρέθηκε στο εργοτάξιο της Αγ. Σοφίας, πολύ κοντά στο εντυπωσιακό Κρηναίο οικοδόμημα.



  9. #39
    Gast28000
    Sieht alles sehr skopjanisch aus.

  10. #40
    Avatar von Poliorketes

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    140 Kinder und mehr als 200 Lamas: Massengrab in Peru entdeckt

    Vor 550 Jahren geopfert
    140 Kinder und mehr als 200 Lamas: grausiges Massengrab in Peru entdeckt


    Es ist das größte bisher entdeckte Massengrab geopferter Kinder weltweit. Wissenschaftler der Universität von Trujillo glauben, dass sie vom Volk der Chimu geopfert wurden, um Einfluß auf das Klima zu nehmen. Die Kinder waren zwischen sechs und 15 Jahre alt.





    Der Schädel eines Kindes im Sand von Trujillo in Peru. Schon seit dem Jahr 2011 wird hier eine Grabstätte ausgehoben. Jetzt gaben die Verantwortlichen bekannt: es ist das größte bisher entdeckte Massengrab geopferter Kinder weltweit. Diese Mitteilung hat die National Geographic Society veröffentlicht. Archäologen hatten bis 2016 mehr als 140 Kinderkörper und mehr als 200 Lamas geborgen - sie starben vor rund 550 Jahren den Opfertod, in Ritualen der präkolumbianischen Zivilisation der Chimu. "Alle geopferten Kinder, die wir bisher gefunden haben, waren zwischen sechs und 15 Jahren alt. Bei allen war das Brustbein durchtrennt, wohl um das Herz aus dem Brustkorb zu nehmen. Bei den Chimu war das üblich. Diese Zivilisation bestand zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert, an der Nordküste, sie haben diese Kinder geopfert." Die Chimu wollten mit den Opfern, so glauben die Forscher, Klimaphänomene abwenden, die Auswirkungen auf ihr politisches System, auf Wirtschaft und Ideologie hatten.






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