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Sammlung Griechischer/Byzantinischer Gedichte aus dem Mittelalter bis zum 18 Jhr.

Erstellt von Poliorketes, 13.11.2013, 22:11 Uhr · 8 Antworten · 896 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Poliorketes

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    Sammlung Griechischer/Byzantinischer Gedichte aus dem Mittelalter bis zum 18 Jhr.

    http://epub.ub.uni-muenchen.de/11828...riel_11828.pdf

    Das ist eine Sammlung von Griechische Gedichte bzw. Volkslieder aus dem Mittelalter bis zum ende des 18 Jahrhundert im Deutschen übersetzt. Die Gedichte und Lieder wurden 1825 vom Deutschen Professor Wilhelm Müller übersetzt und es ist wahrscheinlich ein einmaliges Buch das das Leben die ängste usw. der damaligen Griechen wiederspiegelt. Die meisten Gedichte sind aus dem 15 bzw. 16 Jahrhundert und spiegeln das Leben der "Klephten" bzw. "Armatolen" wieder die wegen der Osmanenherrschaft in die Berge geflohen sind um dort frei zu Leben und immer wieder Osmanische Karavanen angriffen um beute zu machen. Also wundert euch nicht das viele der Gedichte ziemlich Blutig sind war eine Brutale zeit.
    Aber es gibt auch welche über Liebe Sehnsüchte und so weiter.

    PS: In der etwas langen Einleitung kann man viel über das Leben der Klephtes deren ehrenkodexe usw. erfahren. Und wie sich das Antike Wort der "Heidnischen" Spiele
    "τραγωδία, tragodía" (Tragödie) im 8 Jahrhundert nach Christie zum Neugriechischen Wort "τραγουδια, tragoudia" (Volkslieder) umgewandelt hat.

  2. #2
    Avatar von Afro

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    http://epub.ub.uni-muenchen.de/11828...riel_11828.pdf

    Das ist eine Sammlung von Griechischen Gedichten und Volksliedern aus dem Mittelalter bis zum ende des 18 Jahrhundert im Deutschen übersetzt. Die Gedichte und Lieder wurden 1825 vom Deutschen Professor Wilhelm Müller übersetzt und es ist wahrscheinlich ein einmaliges Buch das das Leben die ängste usw. der damaligen Griechen wiederspiegelt. Die meisten Gedichte sind aus dem 15 bzw. 16 Jahrhundert und spiegeln das Leben der "Klephten" bzw. "Armatolen" wieder die wegen der Osmanenherrschaft in die Berge geflohen sind um dort frei zu Leben und immer wieder Osmanische Karavanen angriffen um beute zu machen. Also wundert euch nicht das viele der Gedichte ziemlich Blutig sind war eine Brutale zeit.
    Aber es gibt auch welche über Liebe Sehnsüchte und so weiter.

    PS: In der etwas langen Einleitung kann man viel über das Leben der Klephtes deren ehrenkodexe usw. erfahren. Und wie sich das Antike Wort der "Heidnischen" Spiele
    "τραγωδία, tragodía" (Tragödie) im 8 Jahrhundert nach Christie zum Neugriechischen Wort "τραγουδια, tragoudia" (Volkslieder) umgewandelt hat.
    mipos enois tus Rempetes

  3. #3
    Avatar von Vali

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    http://epub.ub.uni-muenchen.de/11828...riel_11828.pdf

    Das ist eine Sammlung von Griechischen Gedichten und Volksliedern aus dem Mittelalter bis zum ende des 18 Jahrhundert im Deutschen übersetzt. Die Gedichte und Lieder wurden 1825 vom Deutschen Professor Wilhelm Müller übersetzt und es ist wahrscheinlich ein einmaliges Buch das das Leben die ängste usw. der damaligen Griechen wiederspiegelt. Die meisten Gedichte sind aus dem 15 bzw. 16 Jahrhundert und spiegeln das Leben der "Klephten" bzw. "Armatolen" wieder die wegen der Osmanenherrschaft in die Berge geflohen sind um dort frei zu Leben und immer wieder Osmanische Karavanen angriffen um beute zu machen. Also wundert euch nicht das viele der Gedichte ziemlich Blutig sind war eine Brutale zeit.
    Aber es gibt auch welche über Liebe Sehnsüchte und so weiter.

    PS: In der etwas langen Einleitung kann man viel über das Leben der Klephtes deren ehrenkodexe usw. erfahren. Und wie sich das Antike Wort der "Heidnischen" Spiele
    "τραγωδία, tragodía" (Tragödie) im 8 Jahrhundert nach Christie zum Neugriechischen Wort "τραγουδια, tragoudia" (Volkslieder) umgewandelt hat.
    mipos enois tus Rempetes



  4. #4
    Avatar von Afro

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    Se ligo tha erdune ta mehmetia
    etimastite

  5. #5
    Avatar von Poliorketes

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    Hier ein eher versönliches Gedicht aus dem 16 Jahrhunder es handelt über Christos Milionis der einer der ersten Klephtes war im 16 Jahrhundert aber gleichzeitig einen sehr guten Türkischen freund hatte "Soliman" Um es kurz zu machen sein Freund hat ihn zu einem Platz gelockt um ihn an dem Osmanischen Bey zu verraten es aber im letzten augenblick wieder bedauert und sie sind beide im Kampf gestorben. Leider kann ich das Original Griechische nicht reinkopieren.


    CHRISTOS MILIONIS
    "Drei Vöglein setzten nieder sich dort auf den Berg im Lager;
    Das eine schaut nach Armyros, das andre gegen Valtos,
    Das dritte, so das schönste war, es jammert und es redet:
    Mein Herr , was mag geworden sein aus Christos Milionis?
    Er ist in Valtos nicht zu sehn und nicht in Kryavryssis. —
    Man sagt uns, dass er ist durch's Land gezogen bis nach Arta
    Und hat gefangen den Kadi dort und mit ihm auch zwei Agas.
    Und als der Musselim das gehört , hat er sich schwer erzürnet;
    Er rief den Mauromatis her und den Muktar Klissura:
    Ihr , wenn ihr wollet haben Brod und wollet hohe "Würden,
    So geht und tödtet Christos mir, den Hauptmann Milionis!
    Dieses befahl der Sultan euch und schickte seinen Firman. —
    Des Freitags Sonne stieg empor, o hät' sie nie geleuchtet!
    Und Soliman ward ausgeschickt zu gehn und ihn zu suchen.
    Er traf ihn an bei Armyros, als Freunde grüssten sich beide,
    Sie tranken die ganze Nacht hindurch, bis es begann zu tagen;
    Und als das Morgenlicht erschien, so zogen sie nach dem Lager.
    Da rief entgegen Soliman dem Hauptmann Milionis:
    Christos, es will der Sultan dich , es wollen dich haben die
    Agas! —
    So lange Christos Leben hat, beugt er sich nicht den Türken .—
    Mit ihren Flinten liefen sie der eine gegen den andern,
    Feuer auf Feuer gaben sie und fielen auf der Stelle."


    Hier noch zwei aus dem 16 Jahrhundert.

    "OLYMP0S.
    Olympos und der Kissavos, die beiden Berge streiten.
    Es wendet der Olympos sich zum Kissavos und redet:
    Mit mir nicht streite, Kissavos, du in den Staub getretner!
    Ich bin der alt' Olympos, ich, der durch die Welt berühmte,
    Der zwei und vierzig Gipfel hat und zwei und sechzig Quellen.
    Bei jedem Quell ein Fähnlein auch, bei jedem Zweig ein
    Räuber ;
    Und auf dem höchsten Gipfel mein da ist ein Aar gesessen,
    Und in den Klauen hält er fest das Haupt von einem Helden. <—
    O Haupt, was hast du doch gethan, was hast du doch gesündigt ? —
    Iss, Vogel , meine Jugend auf, iss auf meine tapfere Stärke,
    Dass ellendick dein Flügel werd' und spannendick die Klaue !
    In Luros und Xeromeros war ich ein Armatole,
    In Chasia und auf diesem Berg zwölf Jahre lang ein Räuber.
    Wohl sechzig Agas tödtet' ich, verbrannt' auch ihre Dörfer,
    Und was ich auf dem Platz noch Hess, Türken und Albaneser,
    Es sind so viele, Vogel mein, sie sind nicht aufzuzahlen.
    Doch endlich ward auch mir das Loos, zu fallen in dem
    Kampfe."



    "JOHANNES, STATHAS SOHN.
    Ein schwarzes Schifllein fuhr durchs Meer hin an Kossandras
    Küste,
    Mit schwarzen Segeln ist's umhüllt , und himmelblau die Flagge.
    Entgegen kam ein Flugschiff ihm mit einem rothen Wimpel
    Zieh , ruft es, deine Segel ein, lass sie hernieder! sagt es.—
    Nicht zieh* ich meine Segel ein , noch lass* ich sie hernieder.
    Glaubt nicht, ich sei ein junges Weib , eine Braut, mich zu
    ergeben.
    Ich bin Johannes, Stathas Sohn , Eidam des Bukovallas.
    Werft, meine Tapfren, aus das Tau! Vor mit des Schiffes
    Spitze!
    Verschont nicht die Ungläubigen, vergiesst das Blut der Türken ! —
    Die Türken wendeten das Schiff und drehten um die Spitze.
    Johannes sprang zuerst hinein, den Säbel in der Rechten.
    Das Blut strömt auf den Ballast hin , das Meer wird purpurfarben.
    Allah ! Allah ! die ' Türken schrein und geben sich gefangen.

  6. #6
    Avatar von Nikos

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    8.454
    Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat,
    und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden
    wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben,
    den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘.

    Gott hat kein Gefallen am Blut
    und nicht vernunftgemäß,
    nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘.
    Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers.
    Wer also jemanden zum Glauben führen will,
    braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken,
    nicht aber Gewalt und Drohung...

    Um eine vernünftige Seele zu überzeugen,
    braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge
    noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden
    mit dem Tod bedrohen kann.“

    Manuel II Palaiolgos
    zu einem persischen Gelehrten

  7. #7
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    http://epub.ub.uni-muenchen.de/11828...riel_11828.pdf

    Das ist eine Sammlung von Griechische Gedichte bzw. Volkslieder aus dem Mittelalter bis zum ende des 18 Jahrhundert im Deutschen übersetzt. Die Gedichte und Lieder wurden 1825 vom Deutschen Professor Wilhelm Müller übersetzt und es ist wahrscheinlich ein einmaliges Buch das das Leben die ängste usw. der damaligen Griechen wiederspiegelt. Die meisten Gedichte sind aus dem 15 bzw. 16 Jahrhundert und spiegeln das Leben der "Klephten" bzw. "Armatolen" wieder die wegen der Osmanenherrschaft in die Berge geflohen sind um dort frei zu Leben und immer wieder Osmanische Karavanen angriffen um beute zu machen. Also wundert euch nicht das viele der Gedichte ziemlich Blutig sind war eine Brutale zeit.
    Aber es gibt auch welche über Liebe Sehnsüchte und so weiter.

    PS: In der etwas langen Einleitung kann man viel über das Leben der Klephtes deren ehrenkodexe usw. erfahren. Und wie sich das Antike Wort der "Heidnischen" Spiele
    "τραγωδία, tragodía" (Tragödie) im 8 Jahrhundert nach Christie zum Neugriechischen Wort "τραγουδια, tragoudia" (Volkslieder) umgewandelt hat.
    Hier gibt es einige gedichte/volkslieder die von Goethe übersetzt wurden: http://odysseetheater.org/goethe/tex...tm#_Toc4847831

  8. #8
    Avatar von Poliorketes

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    https://de.wikipedia.org/wiki/Digenis_Akritas
    Digenis Akritas (griech. Διγενής Ακρίτας) ist der Titel des wichtigsten byzantinischen Heldenepos'. Es gilt als ältestes Zeugnis der mittelgriechischen Literatur und stellt somit die sprachgeschichtliche Verbindung zwischen alt- und neugriechischer Literatur her.


    Die deutsche Übersetzung heißt so.

    Digenis Akritis, das Epos des griechischen Mittelalters, oder der unsterbliche Homer


    Hier kann man in ausschnitten das griechische original lesen: http://media.ems.gr/ekdoseis/ellinik...Xigopoulos.pdf

    - - - Aktualisiert - - -


  9. #9
    Avatar von Poliorketes

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    https://en.wikipedia.org/wiki/Vitsentzos_Kornaros
    Vitsentzos Kornaros (Greek: Βιτσέντζος Κορνάρος, March 29, 1553 – 1613/1614) was a Cretan poet, who wrote the epic poem Erotokritos. He wrote in vernacular Greek, and was a leading figure of the Cretan Renaissance.

    Vitsentzos Kornaros is considered to be the greatest of all the Cretan poets and one of the most significant and influential figures in the entire course of Greek poetry.

    Erotokritos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das wichtigste Werk Kornaros’ war Erotokritos (griechischΕρωτόκριτος), ein gereimter Roman von ungefähr zehntausend fünfzehnsilbigen Versen. Die Erzählung spielt im antiken Athen, doch die Beschreibung der Epoche passt besser zum westlichen Rittertum. Seine Sprache ist der kretische Dialekt, jedoch so, dass er ein besonderes literarisches Werkzeug darstellt, und mit einer auf Volksliedern basierenden Versform, obwohl das Werk gleichzeitig dennoch sehr verschieden von ihnen ist.Als Erstes zu bemerken sind seine Auswirkungen in kretischen „mandinades“ (neugriechischμαντινάδες). Auf Kreta hat es ferner eine fast mythische Tradition geschaffen: Die Namen der Helden haben bis heute als Taufnamen fortgelebt und in der Volksphantasie steht die Bezeichnung „Palast des Herakles“ für den Tempel des olympischen Zeus in Athen.



    Von 77 verschiedenen Künstlern gesungen:

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