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Μάχη τοῡ Μαραθῶνος/Schlacht bei Marathon

Erstellt von Opala, 18.03.2009, 08:39 Uhr · 6 Antworten · 5.074 Aufrufe

  1. #1
    Opala

    Μάχη τοῡ Μαραθῶνος/Schlacht bei Marathon

    Klasse Dokumentation

    Auch die Athener konnten kämpfen ,viel spass

    Die Schlacht bei Marathon (490 v. Chr.) resultierte aus dem Versuch des persischen Großkönigs Dareios I., mit einem Expeditionskorps in Athen zu intervenieren und einen Herrschaftswechsel zu bewirken. Das Perserreich trat damals erstmals militärisch im griechischen Mutterland auf, wo es seinen Einfluss ausweiten wollte.

    Ebene von Marathon





    Marathon sollte eine Vergeltungsaktion für die griechischen Polis werden die sich am von Milet ausgehenden Ionischen Aufstand beteiligt hatten. Zu diesen Städten gehörten auch Athen und Eretria die 20 bzw. 5 Schiffe als Unterstützung entsendet hatten. Sparta welches auch um Hilfe gebeten worden war hielt sich schlicht und ergreifend raus.

    Die persische Flotte die nun bei Marathon anlegte stand unter dem Befehl von Datis und dem ehemaligen Tyrannen Athens Hippias, aus der Familie der Peisistratiden. Hippias war es auch der Marathon zur Landung empfohlen hatte. Sparta hatte Athen vor dem Angriff seine Unterstützung zugesichert. Aufgrund von religiösen oder innenpolitischen Gründen (möglicher Helotenaufstand) kamen die Spartaner zu spät zur Schlacht. Den Athenern und Plataiern gelang es aber die Perser zu schlagen indem sie eine neue Taktik anwendeten. Es mag sich nicht spektakulär anhören aber der Trick war, dass sie in den Laufschritt fielen. So gelang es ihnen die gegnerischen Pfeile zu unterlaufen. Man muß hierbei beachten, dass eine Phalanx nur dann effektiv ist wenn sie keinen Schwachpunkt hat. Rennende Hopliten sind also leicht zu attackieren und müssen sich im Falle eines Angriffs schnell formieren. Um das bewerkstelligen zu können ist ein hohes Maß an Disziplin nötig. Weiterhin hatte man auch den Mittelteil der Infanterie ausgedünnt was eine spätere Zangenbewegung um die Perser ermöglichte. Die zumeist mit leichter Rüstung ausgestatteten persischen Truppen hatten gegen die Hopliten danach nur noch geringe Chancen.

    Was der Sieg für das Ego der Griechen bedeutete muß hier nicht weiter erwähnt werden. Herodot berichtet aber, dass es auch in Athen Sympathisanten der Tyranis gab oder zumindest Gruppen die sich mit den Persern friedlich einigen wollten. Unstimmigkeiten über die weitere Vorgehensweise gab es auch in Eretria. Die Polis fiel durch Verrat von Seiten der Aristokraten in die Hände der Perser. Nur durch das Wirken von Miltiades, den Sohn Kimons, gelang es trotz des ungleichen Kräfteverhältnisses den Kampf mit den Persern aufzunehmen. Er überzeugte den damaligen Archonten Polemarchos, welcher den Oberbefehl hatte, von seiner Taktik was den Ausschlag in der Abstimmung gab. Die demokratischen Kräfte hatten hier also, wenn auch knapp, gesiegt.

    Die meisten Modernen Historiker meinen das die Truppenstärke der Athener bei 10.000 Männer lag plus 1.000 Verbündete aus Platae.

    Bei den Persern hingegen habe die meisten Historiker Verschiedene meinungen von 50.000 bis 100.000 Persische Truppen ist hier die rede.

    Genug geredet hier die Doku.






  2. #2
    Opala
    Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen (vergleiche hierzu Spartathlon). Daraus formten 500 Jahre danach Plutarch und Lukian von Samosata unter Berufung auf Herakleides Pontikos eine Legende, der zufolge ein Läufer sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den knapp 40 Kilometer langen Weg nach Athen gemacht habe und dort nach der Verkündung seiner Botschaft „Freut Euch, wir haben gesiegt“ tot zusammengebrochen sei.


    Pheidippides

  3. #3

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Malakas Beitrag anzeigen
    Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen (vergleiche hierzu Spartathlon). Daraus formten 500 Jahre danach Plutarch und Lukian von Samosata unter Berufung auf Herakleides Pontikos eine Legende, der zufolge ein Läufer sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den knapp 40 Kilometer langen Weg nach Athen gemacht habe und dort nach der Verkündung seiner Botschaft Freut Euch, wir haben gesiegt tot zusammengebrochen sei.

    Bei uns heißt es nicht "freut euch, wir haben gesiegt", es klingt nüchtern, klassisch, griechisch, ohne Rumgeschwafel und Verklärung oder Nostalgisierung, klar, deutlich und verständlich, es klingt so:

    NENIKISAMEN


    Heute werden diese Ereignisse wieder gefeiert.
    Dieses dürfte einer der wichtigsten Ereignisse im griechischen Bewußtsein sein, der bedeutendste Sieg für Freiheit und unsere Lebensweise, unsere Religion, aus der später alles entstanden ist, was wir heute als modern erachten.

    Es wird seinen Grund haben, warum sogar aufgeklärte Doktoren der Theologie und christliche Priester sich immer öfter zu solchen Inhalten bekennen:

    "Die höchste Entwicklungsstufe für den Menschen ist Grieche werden und sein"

  4. #4
    Opala
    Griechische Truppen


















    Persische Truppen




  5. #5
    Opala
    Miltiades (* um 550 v. Chr.; † ca. 489 v. Chr.) war ein aus Athen stammender Feldherr und Politiker. Er trat, unterstützt von den attischen Tyrannen aus der Familie des Peisistratos, etwa zwischen 524 und 516 v. Chr. die Nachfolge eines gleichnamigen Verwandten, Miltiades des Älteren, als Tyrann der thrakischen Chersones (jetzige Halbinsel Gallipoli) an, die unter persischer Oberherrschaft stand. Nach dem Ende des Ionischen Aufstands kehrte er nach Athen zurück und war treibende Kraft bei der Verteidigung gegen die Perser. Am Sieg der Athener über eine persische Streitmacht bei Marathon im Jahre 490 v. Chr. hatte er entscheidenden Anteil.


    General Miltiades Der Helm von Miltiades mit der inschrift:"Miltiades,gewidmet an Zeus"

  6. #6
    Opala
    Miltiades griff in der Dämmerung an. Die Perser haben diesen Zug nicht erwartet und nicht wirklich daran geglaubt das die Athener nach so einem langen Marsch direkt Kämpfen würden ohne sich vorher auszuruhen. . Die Hellenen zogen zurück, vorwärts zogen die Perser und verlängert ihre Linien. Dann fielen die griechischen Flügel nach den persischen Flanken, während die Mitte plötzlich fest stand. Die Perser brachen Ränge und fingen an sich zurückzuziehen,während Die Griechen weiter höllischen druck ausübten, wurde der Rückzug eine Niederlage. Die Athener bedrängten die Perser vollständig zum Strand und folgte ihnen in das Wasser, schwammen heraus zu den Booten und nahmen dan sieben Persische Schiffe gefangen.

    Um sich das besser vorzustellen:

  7. #7
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
    17.08.2008
    Beiträge
    23.747
    respekt an die athener die sich die perser alleine zu brust genommen haben

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