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Serben kämpfen im letzten Kreuzzug für die Osmanen

Erstellt von artoni, 16.01.2012, 11:44 Uhr · 341 Antworten · 21.493 Aufrufe

  1. #141

    Registriert seit
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    Die Rechtschreibung des Users Stürm ist absichtlich schlecht. Das ist doch offensichtlich. Da will uns jemand an der Nase herumführen. Womöglich ist er hier schon angemeldet und fürchtet, dass man ihm an seinem Schreibstil erkennen könnte.

  2. #142
    Dadi
    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Die Rechtschreibung des Users Stürm ist absichtlich schlecht. Das ist doch offensichtlich. Da will uns jemand an der Nase herumführen. Womöglich ist er hier schon angemeldet und fürchtet, dass man ihm an seinem Schreibstil erkennen könnte.

    Gut kombiniert, Watson..

  3. #143

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Stürm Beitrag anzeigen
    Schreib Serbishe despoten bis 1459,danach existierte das Serbishe reich in Exil fast bis zu untegang Ungarns im umgewandelten form .bis 1494 ist die rede von Serbishen fursten die dem Kamf gen die Osmanen organisiren von Ungarn aus für mich genug.In wikipedia hast du auch "car"Jovan Nenad (bis 1527)sicher auch einen danach(um 1540) die zele ich aber nicht dazu,kanst du selber suchen.Ihr stat war stabila als Kosovo,mehr legitimiert auch.
    Da sind die gesamten Serben nach Ungarn gezogen oder wie meinst du das? Wie kann ein serbisches Reich im Exil existieren? Zumal hier die Rede davon war, dass für die Serben die Ungarn die größeren Feinde waren (größer als die Osmanen).

    Nichts für ungut, aber überlass doch dieses Thema anderen Serben, die über vertiefte Kenntnisse der Ereignisse in diesen Zeiten verfügen.

  4. #144

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich bin, was die Geschichte des Osmanischen Reiches auf dem Balkan betrifft, nicht wirklich sattelfest. Aber bis auf vielleicht den einen oder anderen Aufstand, wer dort hat vor den dann sich verstärkenden Befreiungs- und Nationalbewegungen überhaupt so wirklich permanent-heldenhaft sich gegen die Osmanen erhoben? Vielleicht ist es auch kein Wunder wenn das Waffen tragen ihnen wohl verboten war, auch keine Möglichkeit militärischer Schulung vorhanden waren etc.
    Wer denn?

    Lies nochmals, was bei Wikipedia steht:

    "Der türkischen Eroberung Konstantinopels 1453, Rest-Serbiens 1459, Süd-Griechenlands (Herzogtum Athen 1456, Despotat Morea 1460), der rumänischen Walachei als Vasall 1462, Bosniens 1463 und Albaniens 1478 stand nichts mehr entgegen. Lediglich das erneut belagerte Belgrad konnte Hunyadi 1456 erfolgreich verteidigen."

    Das heißt, Serbien war 1459 abschließend in osmanischer Hand.
    Passt das mit deinen Behauptungen?

  5. #145

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    Zitat Zitat von Dadi Beitrag anzeigen
    Kampfposter halt die Fresse, dein Slawonien war auch unter den Türken, nicht so lange wie Serbien aber trotzdem lange, und ohne fremde Hilfe wäre auch dieser Teil Kroatiens länger besetzt gewesen, tu nicht so, als ob 'Kroatien' alleine den Osmanen Paroli geboten hat, es konnte, denn das war nicht der Fall, also lass deine Arroganz, Serbien hatte niemanden, lag geografisch ungünstiger, alles drumherum war osmanisch besetzt.
    Lächerlich deine Arroganz, und dass sich sogar deine Landsleute wegen dir hier schämen, wie in anderen Threads bereits vorkam, spricht Bände.

    Und jetzt blas mir bitte einen -.-
    Hatte Serbien nicht Russland und Hunyadi (Ungarn)? Es ist doch überall zu lesen, dass Hunyadi ständig Befreiungskriege auf heute als Serbien geltendem Terriotorium geführt hat. So allein waren die Serben nicht. Und wenn die Serben in deinem Sinne "nicht allein" gewesen wären, dann wäre das doch keine serbische Sache mehr, sondern ein gemeinsames Vorgehen von mehreren Völkern.

    In der Schlacht, der sich dieser Thread widmet, und anderen Schlachten dieser Zeit (etwa Schlacht bei Warna 1444) waren christliche Völker christlichen Völkern zur Hilfe geeilt. Dieselbe Hilfe hätten auch die Serben erhalten, wenn sie einen Aufstand gegen die Osmanen geführt hätten. Oder meinst du, die christlichen Völker hätten zwar Bulgarien/Wallachei, nicht aber Serbien geholfen?

    Es war nicht alles ringsherum osmanisch besetzt. Ungarn, Teile Bosniens, Osteuropa, Westeuropa waren osmanischfreie Territorien. Auch die Kroaten können behaupten, der ganze Osten bzw. Südosten zu uns war osmanisch besetzt.

  6. #146
    Avatar von Sofija

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    398
    Zitat Zitat von artoni Beitrag anzeigen
    Da sind die gesamten Serben nach Ungarn gezogen oder wie meinst du das? Wie kann ein serbisches Reich im Exil existieren? Zumal hier die Rede davon war, dass für die Serben die Ungarn die größeren Feinde waren (größer als die Osmanen).

    Nichts für ungut, aber überlass doch dieses Thema anderen Serben, die über vertiefte Kenntnisse der Ereignisse in diesen Zeiten verfügen.
    Er hat das verwechselt mit der Exilregierung in London. Das war 4-5
    Jahrhunderte später, aber es gab Regierung im Exil. Sie war mehr
    jugoslawisch, nisch gerade serbisch.

  7. #147
    Avatar von Lilith

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    19.295
    Zitat Zitat von artoni Beitrag anzeigen
    Wer denn?

    Lies nochmals, was bei Wikipedia steht:

    "Der türkischen Eroberung Konstantinopels 1453, Rest-Serbiens 1459, Süd-Griechenlands (Herzogtum Athen 1456, Despotat Morea 1460), der rumänischen Walachei als Vasall 1462, Bosniens 1463 und Albaniens 1478 stand nichts mehr entgegen. Lediglich das erneut belagerte Belgrad konnte Hunyadi 1456 erfolgreich verteidigen."

    Das heißt, Serbien war 1459 abschließend in osmanischer Hand.
    Passt das mit deinen Behauptungen?
    Das habe ich auch nicht bestritten??? Hat aber mit meiner kleinen Unterhaltung mit Kampfposter weniger zu tun, zumindest erschließt sich mir der Zusammenhang dazu gerade nicht Wahrscheinlich reden wir aneinander vorbei....

    Es ging um den Kampf oder auch nicht, als man bereits unter osmanischer Herrschaft stand.

  8. #148

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Das habe ich auch nicht bestritten??? Hat aber mit meiner kleinen Unterhaltung mit Kampfposter weniger zu tun, zumindest erschließt sich mir der Zusammenhang dazu gerade nicht Wahrscheinlich reden wir aneinander vorbei....

    Es ging um den Kampf oder auch nicht, als man bereits unter osmanischer Herrschaft stand.
    Ja stimmt, habe ich jetzt erst realisiert. Du hast nämlich allgemein gefragt, wer (überhaupt) damals einen permanenten Widerstand geleistet habe. Das heißt, niemand. Ich dachte, mit deiner Frage wolltest du gesagt haben, dass wenn es jemanden gab, der permanent Widerstand geleistet hat, so waren das sie Serben. So musst du meine Antwort verstehen...

  9. #149
    Avatar von Hercegovac

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    Artoni ich seh den Sinn des Threads nicht, du willst doch nur provozieren. Wo waren eure Aufstände ? Albanien war noch 50 Jahre besetzt, als Serbien faktisch sich 1876 befreite sprich beim Berlinger Kongress die Unabhängigkeit bekam, jedoch schon vor 1876 die letzen türkischen Regimenter aus Beograd vertrieb.

    Bei denen Serben war das Problem, das uns bis heute eine Uneinigkeit prägt, als das osmanische Reich kam, zerfiel das Großserbische Reich, welches nicht zu verarschten war und in Anbetracht der Lage sprich der drohenden Invasion der Osmanen, haben sich die vielen kleinen Fürstentümer trotzdem nicht zusammen geschlossen, sondern jeder gegen jeden, sodass es den Osmanen relativ leicht fiel uns einzunehmen. Natürlich war es dann, dass welche kollaboriert und welche sich gewehrt haben. Was spielt das jetzt hier für eine Rolle ?

    Genauso kann ich behaupten, der Albaner wär heute noch Osmane, wären nicht die Serben und die Griechen gegen die Türken in die Schlacht gezogen bzw hätten wir nicht angefangen 1876 die Türken vom Balkan zu jagen.

  10. #150
    Avatar von Carl Marks

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    Ich glaub die mittelalterliche Geschichte wird heute etwas falsch aufgefasst!

    Damals gab es an sich keine Nationen, sondern Königreiche, Fürstentümer, Grafschaften etc. In den Kriegen von damals gingen sich die Herrscher und ihr Gefolge gegenseitig an die Kehlen, die bäuerliche Landbevölkerung war davon meist gar nicht betroffen.

    Bauern zählten im Mittelater wie das Wild, die Felder und Wälder quais zum "Inventar", sie hatten daher so gut wie keine Rechte, aber in den Kriegen blieben sie meistens verschont. So kam es, dass die Bauern dutzende von Herrschern aus allen teilen der Welt sahen, aber selber imme Kultur und Sprache pflegten, nur der Abnehmer ihrer Steuern war jedes mal ein Anderer.

    Nationalitätenkonflikte gab es zu der Zeit einfach nicht! Wenn sich die komplette Bevölkerung gegen irgendwelche Herrscher erhob, dann nur wegen zu hoher Steuern oder anderer komischen regelungen, jetzt aber nicht weil der herrscher einer anderen Kultur angehörte als man selber!!!

    Serbien wurde nach der Schlacht auf dem Amselfeld dem Osmanischen Reich gegenüber tributpflichtig. Es gab zwar osmanische Soldaten auf serbischem Territorium, aber nur wenige und geographisch eng abgegrenzt. Serbien nach der Schlacht auf dem Amselfeld unterschied sich nicht großartig von Serbien vor der Schlacht auf dem Amselfeld.

    In dem Krieg gegen die Ungarn sah man ja auch die Möglichkeit eigenes Gebiet zu erweitern und sich auch neues "Inventar" anzueigenen. Auch spielten persönliche Differenzen zwischen den Machthabern eine entscheidende Rolle. Deswegen entschied sich Lazarevic bei der Verteidigung des Osmanischen Reiches eine aktive Rolle zu spielen, um den Sieg gegen die Ungarn zu garantieren, seine Position beim Sultan zu festigen und die ungarische Seite selber geschwächt zu haben, um später selber zu expandieren.
    Das ist normales politisches Machtkalkül.

    Die Osmanisierung des Balkans kam erst später und schleichend. iemand wurde am Anfang gezwungen zum Islam zu konvertieren, dies geschah freiwillig, aufgrund gewährter Privilegien. Auch siedelten nach und nach Türken auf den Balkan und bereicherten das Wirtschaftssystem.

    Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Leben für die Vasallenvölker aber doch zunehmend schlechter, denn die Vasallen verloren zunehmend ihr Unabhängigkeit, die Völker die unter den Osmanen lebten mussten immer Tribute abgeben, auch ihre Kinder die als Janitscharen ausgebildet wurden. Diese immer schlechteren Lebensbedingungen und ein erwachendes Nationalgefühl legten den Grundstein für den nationalen Widerstand gegen die Osmanen. In diesem Unabhängigkeitskampf übernahmen Serben, Bulgaren und Greichen eine Vorreiterrolle und führten die Speerspitze im Kampf gegen das Osmanische Reich. Auf der anderen seite kämpften die Russen einen jahrhundertelangen Verteidigungskampf gegen die Osmanen und sahen in diesen Völkern gute Verbündete.

    Es ist aber keine Frage, dass die Serben im Kampf gegen die Osmanen eine sehr wichtige Rolle bekleidet hatten. Dies lag nicht immer an den Führerern, sondern an der Bevölkerung an sich. Denn viele Serben sind auch vor der osmanischen Abgabenlast geflohen und haben sich in der Krajina als Wehrbauern angesiedelt. Sie wurden vom Deutschen Reich, später Österreich-Ungarn mit vielen Privilegien gelockt und galten als Freie Wehrbauern, was vielen kroatischen Adligen missfiel.

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